📅 14. September 2026 ⏱ 5 Min. 👁 610 Aufrufe

Liveticker Berlin-Wahl 2026: Wahltag, Ergebnisse, Regierungsbildung

Belegte Meldungen zur Berlin-Wahl am 20. September 2026: Wahlvorbereitung, Wahltag, Auszählung und der Weg zur neuen Landesregierung.

Läuft25 Einträge, Stand 19. September 2026, 13:12 Uhr

Am Sonntag, 20. September 2026, wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und zwölf neue Bezirksverordnetenversammlungen. In diesem Liveticker zur Berlin-Wahl 2026 sammeln wir, was belegt ist: Entscheidungen der Wahlorgane, Fristen, Zahlen, am Wahlabend die Auszählung und danach jeden Schritt bis zur neuen Landesregierung. Jeder Eintrag nennt seine Quelle.

Wahlkampf

Parteimitglied bei Wahlwerbung in Charlottenburg-Nord angegriffen

Ein Mitglied einer Partei ist am Freitagabend in Charlottenburg-Nord bei der Wahlwerbung für das Abgeordnetenhaus angegriffen worden, teilte die Polizei am 19. September mit.

Der 36-Jährige war den Ermittlungen zufolge gegen 18:30 Uhr mit einer 35-jährigen Begleiterin, ebenfalls Mitglied der Partei, in einem Mehrfamilienhaus am Heckerdamm unterwegs, um dort für die Wahl zu werben. In einem Aufzug des Hauses soll ein bislang unbekannter Mann, begleitet von einem weiteren Mann und einer Frau, ein Streitgespräch über die Wahlwerbung begonnen und dem 36-Jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen sowie ihn kurzzeitig in den Schwitzkasten genommen haben. Die drei Angreifenden flüchteten anschließend, der Verletzte lehnte eine medizinische Behandlung ab. Die Ermittlungen übernahm der Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Angriffen auf Wahlkämpfende der vergangenen Tage ein, einen Tag vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus.

Wahlvorbereitung

Wählerverzeichnisse geschlossen: 2,49 Millionen dürfen wählen

Die Berliner Bezirkswahlämter haben am Freitagabend um 18 Uhr die Wählerverzeichnisse für die Berliner Wahlen geschlossen und ausgedruckt, teilte der Landeswahlleiter am 19. September mit.

Demnach sind 2.487.318 Personen zur Wahl des 20. Abgeordnetenhauses berechtigt, 55.546 mehr als bei der Wahl 2023. Der Zuwachs geht darauf zurück, dass erstmals auch 16- und 17-jährige Berlinerinnen und Berliner mit deutscher Staatsangehörigkeit wählen dürfen. Bis zum Schluss der Verzeichnisse stellten die Bezirke 823.215 Wahlscheine aus, das sind 33,9 Prozent der Wahlberechtigten. Der höchste Anteil an Wahlschein-Empfängern wurde aus Steglitz-Zehlendorf gemeldet (39,6 Prozent), der niedrigste aus Marzahn-Hellersdorf (27,6 Prozent). Für die Wahl der Bezirksverordnetenversammlungen sind 2.729.396 Menschen wahlberechtigt, weil dort zusätzlich EU-Bürgerinnen und -Bürger ab 16 Jahren stimmen dürfen.

Damit hat sich mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten für die Briefwahl entschieden und kann unabhängig vom Wahllokal am 20. September abstimmen.

Bezirke

Bei U16-Wahl in Mitte liegt Linke vorn, gut 3000 Jugendliche stimmten ab

Bei der U16-Wahl im Bezirk Mitte haben in der Woche vom 7. bis 11. September 2026 in rund 40 Wahllokalen 3.002 Kinder und Jugendliche ihre symbolische Stimme für das Abgeordnetenhaus abgegeben, für die Bezirksverordnetenversammlung waren es 898 Stimmen, wie der Bezirk am 18. September mitteilte.

Beim Ergebnis fürs Abgeordnetenhaus lag Die Linke mit 49,6 Prozent vorn, gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen (14,2 Prozent) und der SPD (11,5 Prozent); von den abgegebenen Stimmen waren 2.909 gültig. Bei der BVV-Wahl kam Die Linke auf 36,7 Prozent vor den Grünen (16,1 Prozent) und der SPD (13,4 Prozent).

Die U16/U18-Wahl ist ein bundesweites Format politischer Bildung ohne rechtliche Bindung; sie zählt nicht zum amtlichen Ergebnis der Wahl am 20. September, zeigt aber, wie junge Menschen unterhalb des Wahlalters die Parteien einschätzen.

Wahlkampf

Unbekannte beschmieren Parteibüro in Pankow mit verfassungswidrigen Symbolen

Die Polizei Berlin hat eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in der Pankower Wisbyer Straße bestätigt, bei der Unbekannte verfassungswidrige Symbole hinterlassen haben.

Laut Polizeimeldung vom 17. September 2026 nahmen Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 13 die Tat am Mittag des Vortags auf. Bislang unbekannte Tatverdächtige hatten zuvor mehrere verfassungswidrige Schriftzüge und Symbole an den Fensterscheiben des Hauses hinterlassen, eine Verantwortliche des Büros ließ die Farbe umgehend entfernen. Die weiteren Ermittlungen führt nun der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin. Die Polizei nennt die betroffene Partei nicht.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sachbeschädigungen an Wahlkampfständen und Wahlplakaten der vergangenen Tage ein und markiert eine weitere angespannte Zuspitzung im Endspurt vor der Wahl am 20. September.

Bezirke

197 Menschen ohne Wahlrecht geben in Mitte ihre Symbolstimme ab

Das Bezirksamt Mitte hat die Ergebnisse der inzwischen fünften Symbolwahl veröffentlicht: 197 Menschen ohne deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft gaben zwischen dem 31. August und dem 11. September 2026 in 16 eigens eingerichteten Wahllokalen ihre Stimme ab.

Die Aktion richtet sich an die rund 135.000 Menschen in Mitte, die bei der Wahl am 20. September nicht wahlberechtigt sind – nach Angaben des Bezirksamts etwa ein Drittel der Bezirksbevölkerung. Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger stellte die Ergebnisse diese Woche im Rathaus Tiergarten vor, organisiert wurde die Aktion vom Projekt „Demokratie in der Mitte“.

Für die Wahl zum Abgeordnetenhaus hat die Symbolwahl keine rechtliche Wirkung, sie soll aber auf den Ausschluss grosser Bevölkerungsteile vom Wahlrecht aufmerksam machen.

Service

Briefwahlstelle Treptow-Köpenick schließt Freitag um 15 Uhr für Neuanträge

Die reguläre Beantragung von Briefwahlunterlagen und die Stimmabgabe per Briefwahl vor Ort enden in Treptow-Köpenick am Freitag, den 18. September 2026, um 15 Uhr. Das teilte das Bezirkswahlamt am 17. September mit.

Die Briefwahlstelle des Bezirksamts in der Luisenstraße 16 in Alt-Köpenick ist bis dahin durchgehend geöffnet, Wahlberechtigte können dort ihre Unterlagen persönlich beantragen und ihre Stimme sofort abgeben. Am Samstag, den 19. September, ist eine reguläre Briefwahl vor Ort nicht mehr möglich; Ersatzwahlscheine gibt es dann nur noch bis 12 Uhr, wenn ein bereits beantragter Wahlschein glaubhaft nicht angekommen oder verloren gegangen ist. Bei einer plötzlichen, unvorhersehbaren Erkrankung kann sogar noch am Wahlsonntag, dem 20. September, bis spätestens 15 Uhr ein Ersatzwahlschein beantragt werden, wenn der Weg ins zugewiesene Wahllokal deshalb nicht zumutbar ist. Einen Überblick über die allgemeinen Fristen und den Ablauf gibt der BerlinEcho-Ratgeber zur Briefwahl.

Wer noch per Brief wählen und die Stimmzettel persönlich abgeben möchte, sollte die Zeit bis Freitagnachmittag nutzen – danach greifen nur noch eng begrenzte Ausnahmen.

Service

Wahlbriefe in Mitte nur noch im Rathaus Wedding einwerfbar

Im Bezirk Mitte können Wahlbriefe am Wahlwochenende nur noch im Rathaus Wedding persönlich eingeworfen werden.

Das Bezirksamt Mitte teilte am 16. September 2026 mit, dass anders als in den Vorjahren ein Einwurf in die Hauspostkästen des Rathauses Mitte und des Rathauses Tiergarten nicht mehr möglich ist. Nur der Einwurf in den Hauspostkasten des Rathauses Wedding wird für die Stimmauszählung berücksichtigt. Dort ist die Abgabe bis Sonntag, 20. September 2026, 18 Uhr möglich; in Rathaus Mitte und Rathaus Tiergarten endet die Annahme dagegen schon am Freitag, 18. September 2026, 12 Uhr.

Wer seinen Wahlbrief in Mitte noch persönlich abgeben will, sollte also gezielt zum Rathaus Wedding fahren, da die beiden anderen Standorte ab Freitagmittag nicht mehr helfen.

Bezirke

Radfahrer greift Infostand einer Partei in Reinickendorf an

Am Mittwochmorgen ist es in Reinickendorf zu einem Handgemenge an einem Infostand einer Partei gekommen, bei dem ein Mitarbeiter verletzt wurde.

Nach Polizeiangaben fuhr kurz vor 7 Uhr ein 32-Jähriger mit dem Fahrrad an den Stand am Kurt-Schumacher-Damm heran, stieß einen 61-jährigen Standbetreuer zur Seite und warf dessen Informationsmaterial auf den nassen Boden. Ein 52-jähriger Zeuge hielt den Radfahrer bis zum Eintreffen der Polizei fest; dabei soll der 61-Jährige durch das Fahrrad am Bein verletzt worden sein. Der 32-Jährige erstattete seinerseits Anzeige wegen Nötigung, da ihm nach eigenen Angaben mehrere Parteimitglieder den Weg versperrt hätten. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Der Vorfall reiht sich in mehrere Angriffe auf Wahlkampfstände in dieser Woche ein, auf die Parteien und Polizei zunehmend sensibilisiert reagieren.

Bezirke

Wahlplakate in drei Berliner Bezirken über Nacht beschädigt

In der Nacht zum 16. September 2026 sind in drei Berliner Bezirken mehrere Wahlplakate angezündet oder umgestoßen worden.

Nach Angaben der Polizei Berlin brannte gegen 20:20 Uhr ein Plakat in Mahlsdorf (Marzahn-Hellersdorf). Gegen 22 Uhr und erneut gegen 23:15 Uhr brannten Plakate in Köpenick (Treptow-Köpenick); im zweiten Fall wurden zwei dunkel gekleidete Personen beim Anzünden beobachtet, die anschließend flüchteten. Gegen 1:25 Uhr stießen zwei Unbekannte in der Uhlandstraße in Wilmersdorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) ein Großformatplakat um und rissen die Verankerung heraus, sodass es nicht wieder aufgestellt werden konnte. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt in allen vier Fällen.

Die Serie reiht sich in mehrere ähnliche Vorfälle der vergangenen Wochen ein und zeigt, dass Wahlwerbung im Berliner Stadtgebiet weiterhin gezielt angegriffen wird.

Wahlkampf

Berliner Abgeordneter an Infostand in Neukölln angegangen

Ein unbekannter Mann hat am 15. September 2026 einen 40 Jahre alten Berliner Abgeordneten an einem Partei-Infostand in Neukölln bedrängt und geschubst.

Nach Angaben der Polizei Berlin sprach der Mann den Abgeordneten gegen 14 Uhr am U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee in Gropiusstadt zunächst verbal an, nahm einen Partei-Aufsteller an sich und ließ ihn einige Meter entfernt zu Boden fallen. Anschließend schubste und beschimpfte er den 40-Jährigen mehrfach, bevor er in unbekannte Richtung flüchtete. Auch hier ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes; zur Partei äußerte sich die Polizei nicht.

Der Fall zeigt, dass neben Sachbeschädigungen an Plakaten zunehmend auch Personen an Wahlkampfständen direkt angegangen werden.

Wahlkampf

Frau bei Angriff auf Wahlkampfstand in Schöneberg verletzt

Ein unbekannter Mann hat am 15. September 2026 nachmittags einen Wahlstand in Schöneberg angegriffen und eine 44 Jahre alte Frau am Bein verletzt.

Nach Angaben der Polizei Berlin warf der Mann gegen 16.50 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße/Akazienstraße zwei Mobiltelefone in Richtung der dort stehenden Personen und traf die Frau am rechten Schienbein, bevor er flüchtete. Sie klagte über Schmerzen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen; zur betroffenen Partei machte die Polizei keine Angaben.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen an Wahlkampfständen und -plakaten in den Tagen vor der Wahl am 20. September ein.

Bezirke

3.990 Kinder und Jugendliche wählen bei U16-Wahl in Steglitz-Zehlendorf

Bei der U16-Wahl zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung haben in Steglitz-Zehlendorf 3.990 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ihre Stimme abgegeben.

Die Wahl fand vom 7. bis 11. September 2026 in 27 Wahllokalen in Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Bibliotheken und mobilen Wahllokalen im öffentlichen Raum statt, teilte das Bezirksamt am 16. September 2026 mit. Organisiert wurde die Aktion vom Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, die Landeskoordination liegt beim Landeskompetenzzentrum für Beteiligung und Demokratiebildung in der Kinder- und Jugendhilfe. Die U16/U18-Wahlen bestehen seit 30 Jahren als bundesweit etabliertes Format der politischen Jugendbildung; ihr Ergebnis ist nicht repräsentativ für den Ausgang der regulären Wahl.

Für Wählende heißt das: Die Zahlen zeigen, wie stark sich junge Menschen im Bezirk mit den Wahlthemen befasst haben, nicht aber ein Stimmungsbild für die Wahl am 20. September.

Bezirke

Rund 450 Jugendliche beteiligen sich an U16-Aktionswoche in Spandau

In der Woche vom 7. bis 11. September haben sich in Spandau rund 450 Jugendliche an der berlinweiten U16-Aktionswoche zur Berlin-Wahl beteiligt.

Nach Angaben des Bezirksamts Spandau konnten Jugendliche unter 16 Jahren bei einer Veranstaltung des Bezirksamts an den Standorten Rathaus Spandau, Kinder- und Jugendbüro sowie Sprühlinge Corner und zusätzlich an 17 weiteren registrierten Wahllokalen symbolisch ihre Stimme für das Abgeordnetenhaus abgeben. Organisiert wurde die Aktionswoche vom Kinder- und Jugendbüro des Jugendamtes Spandau gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbeauftragten des Bezirks sowie mehreren Vereinen; das Programm umfasste unter anderem einen Demokratie-Parcours und den Wahl-O-Mat. Insgesamt stimmten in Spandau rund 3.000 junge Menschen ab, berlinweit waren es nach Angaben des Bezirksamts fast 40.000 – zum Vergleich dazu die Ergebnisse der U16-Wahl in Lichtenberg.

Die U16-Wahl ist rechtlich unverbindlich und beeinflusst die Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus nicht, gibt aber ein Stimmungsbild unter noch nicht wahlberechtigten Jugendlichen wieder.

Wahlkampf

Wahlplakat und E-Scooter in Moabit angezündet

Unbekannte haben in Moabit einen E-Scooter und ein daran befestigtes Wahlplakat in Brand gesetzt. Nach Angaben der Polizei Berlin alarmierte ein Zeuge gegen 18:30 Uhr Einsatzkräfte zu dem Brand in der Berlichingenstraße; ein Passant hatte zuvor bereits vergeblich versucht, das Feuer durch Umstoßen des E-Rollers zu löschen. Die Feuerwehr löschte den Brand, der E-Roller wurde stark beschädigt, das Wahlplakat brannte nahezu vollständig nieder. Verletzt wurde niemand, die Ermittlungen führt der Staatsschutz des Landeskriminalamts.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sachbeschädigungen an Wahlwerbung in den Tagen vor der Berlin-Wahl am 20. September ein.

Service

FAQ zu vertauschten Briefwahl-Stimmzetteln in Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat eine FAQ-Liste zum Versand falscher Stimmzettel bei der Briefwahl veröffentlicht. Das Amt geht Hinweisen nach, wonach beim Versand von Briefwahlunterlagen für die Wahl am 20. September vereinzelt falsche Stimmzettel verschickt worden sein könnten; bislang ist ein Fall bestätigt. In der Fragen-und-Antworten-Liste auf der Bezirksamts-Website informiert das Amt über den aktuellen Stand des Vorgangs und darüber, was Wählerinnen und Wähler im Falle einer möglichen eigenen Betroffenheit tun können.

Wer seine Briefwahlunterlagen aus Charlottenburg-Wilmersdorf noch nicht geprüft hat, findet dort die konkreten nächsten Schritte.

Service

Lichtenberger Bürgerämter am Montag nach der Wahl nur eingeschränkt geöffnet

Die Bürgerämter in Lichtenberg bleiben am Montag, den 21. September 2026 – dem Tag nach der Berlin-Wahl – überwiegend geschlossen, wie das Bezirksamt Lichtenberg am 11. September mitteilte.

Betroffen sind das Bürgeramt 1 in Neu-Hohenschönhausen, das Bürgeramt 3 in Friedrichsfelde und das Ausbildungsbürgeramt in Alt-Hohenschönhausen; bereits beantragte Dokumente können an diesem Tag dort nicht abgeholt werden. Einzig das Bürgeramt 2 in Lichtenberg öffnet von 10 bis 18 Uhr, Termine lassen sich online oder über das Bürgertelefon 115 buchen. Grund ist der Einsatz der Mitarbeitenden bei Organisation und Durchführung der Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zur Bezirksverordnetenversammlung.

Wer am Montag nach der Wahl ein Anliegen im Bürgeramt hat, sollte vorher prüfen, ob die gewünschte Lichtenberger Filiale an diesem Tag überhaupt geöffnet ist.

Bezirke

1.508 Jugendliche stimmen bei U16-Wahl in Lichtenberg ab

Bei der U16-Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg haben vom 7. bis 11. September 2026 insgesamt 1.508 Kinder und Jugendliche ihre Stimme abgegeben, teilte das Bezirksamt Lichtenberg am 14. September 2026 mit.

Die Wahl fand an 27 Wahllokalen in Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Bibliotheken und mobilen Stationen statt. Im vorläufigen Endergebnis liegt Die Linke mit 32,8 Prozent vorn, gefolgt von den Grünen mit 20,9 Prozent, der SPD mit 11,9 Prozent, der CDU mit 8,3 Prozent, der Tierschutzpartei mit 7,7 Prozent und der AfD mit 5,8 Prozent; auf sonstige Parteien entfielen 12,9 Prozent. Die U16/U18-Wahlen bestehen seit 30 Jahren als Initiative zur politischen Bildung und sind nach Angaben der Veranstalter nicht repräsentativ für den Ausgang der echten Wahl.

Für die Lichtenberger BVV-Wahl am 20. September liefert das Ergebnis keine belastbare Prognose, zeigt aber, wie Schulen und Jugendeinrichtungen im Bezirk den Wahltag vorbereiten.

Wahltag

Erste Ergebnisse am Wahlabend ab etwa 19.30 Uhr im Netz

Der Landeswahlleiter für Berlin und das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg haben am 14. September 2026 den Fahrplan für die Ergebnisveröffentlichung am Wahltag bekanntgegeben.

Zur Wahlbeteiligung meldet Landeswahlleiter Stephan Bröchler zweimal Zwischenstände: gegen 13.30 Uhr den Stand bis 12 Uhr und gegen 17.30 Uhr den Stand bis 16 Uhr. Ab 18 Uhr zählen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in 2.542 Wahllokalen und 1.572 Briefwahllokalen aus; mit einer ersten Veröffentlichung von Ergebnissen auf berlin.de/wahlen ist ab etwa 19.30 Uhr bei rund 10 Prozent Auszählungsstand zu rechnen. Das vorläufige Landesergebnis für Abgeordnetenhaus und Bezirksverordnetenversammlungen will Bröchler gegen 1.30 Uhr am 21. September verkünden, die Pressekonferenz dazu folgt am 21. September um 14 Uhr.

Wichtig für alle, die am Wahlabend mitzählen: Es gibt keine Hochrechnungen, sondern nur reale Auszählungsstände – frühe Zwischenstände können deshalb noch erheblich vom späteren vorläufigen Ergebnis abweichen. Einen Überblick über Wahlsystem und Stimmzettel gibt unser Leitfaden zur Abgeordnetenhauswahl 2026.

Wahlvorbereitung

Landeswahlleiter informiert am 15. September zum Stand der Wahlvorbereitung

Der Landeswahlleiter für Berlin, Stephan Bröchler, informiert am Dienstag, den 15. September 2026, um 10 Uhr in einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Vorbereitungen für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026.

Der Termin findet im Alten Stadthaus (Klosterstraße 47, Mitte) statt und war ursprünglich für einen früheren Zeitpunkt angesetzt; das Landeswahlamt hatte die Verschiebung am 7. September 2026 mitgeteilt. Es ist die letzte öffentliche Standortbestimmung der Wahlleitung vor dem Wahltag.

Für Wählerinnen und Wähler ist der Termin vor allem als Gradmesser interessant, ob die Vorbereitungen – etwa nach der zuletzt bekannt gewordenen Briefwahl-Panne in Charlottenburg-Wilmersdorf – nach Einschätzung der Wahlleitung im Zeitplan liegen.

Service

Falsche Stimmzettel bei Briefwahl in Charlottenburg-Wilmersdorf entdeckt

Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sind bei der Briefwahl zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 versehentlich falsche Stimmzettel verschickt worden, wie der Landeswahlleiter am 9. September 2026 mitteilte.

Betroffen sind Briefwahlunterlagen der Wahlkreise 3 und 4, deren Wahlscheine am 24. und 25. August 2026 ausgestellt wurden. Dem Bezirkswahlamt liegen bislang sechs Meldungen vor; vorsorglich werden rund 1.400 möglicherweise betroffene Wahlberechtigte angeschrieben. Landeswahlleiter Stephan Bröchler betonte, mit einem falschen Stimmzettel abgegebene Stimmen wären ungültig, eine doppelte Stimmabgabe sei aber ausgeschlossen.

Wer einen falschen Stimmzettel erhalten hat oder unsicher ist, kann beim Bezirkswahlamt (wahlamt@charlottenburg-wilmersdorf.de, Tel. 030 9029-11900) neue, korrekte Unterlagen anfordern und sollte damit nicht bis zum Wahltag warten. Hintergrund und Verlauf des Falls hat BerlinEcho ausführlich dokumentiert.

Wahlkampf

Drei Angriffe auf Wahlplakate in drei Bezirken

Innerhalb weniger Tage hat die Polizei drei Fälle von Sachbeschädigung an Wahlplakaten gemeldet, in Reinickendorf, in Steglitz-Zehlendorf und in Pankow.

In Tegel brannten in der Wittestraße zwei an Laternen befestigte Plakate, dabei wurden auch Müllsäcke, ein Fahrrad und die Laternen beschädigt. Verletzt wurde niemand. In Lichterfelde stellten Einsatzkräfte am frühen Morgen an mehreren Lichtmasten brennende Plakate verschiedener Parteien fest, unter anderem am Osteweg, in der Seehofstraße und an der Goerzallee. In beiden Brandfällen ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts. In Pankow nahmen Einsatzkräfte an der Kreuzung Breite Straße und Berliner Straße vier Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren fest, nachdem Zeugen gemeldet hatten, dass grossformatige Plakate beschmiert würden. Bei zwei von ihnen fanden sich frische Farbreste an Händen und Kleidung. Nach Polizeiangaben trugen die Plakate unter anderem linksextreme Schriftzüge.

Zu den betroffenen Parteien macht die Polizei in zwei der drei Fälle keine Angaben, und über Motive ist damit noch nichts entschieden. Festzuhalten bleibt: Beschädigte Plakate sind Sachbeschädigung, und sobald ein politisches Motiv im Raum steht, übernimmt der Staatsschutz. Weitere Einzelheiten in den Meldungen zu Tegel und Lichterfelde.

Wahlvorbereitung

Mehr als 17.000 Anfragen an das Prüfwerkzeug Gretchen AI

Seit dem Start am 26. August sind nach Angaben des Landeswahlleiters mehr als 17.000 Anfragen an die Anwendung Gretchen AI gestellt worden. Sie soll dabei helfen, Falschmeldungen und manipulierte Inhalte rund um die Berliner Wahlen zu erkennen, und prüft dafür Texte, Bilder und Videos.

Landeswahlleiter Stephan Bröchler verweist darauf, dass sich falsche Informationen und täuschend echt wirkende Fälschungen in sozialen Netzwerken schnell verbreiten, und ordnet Desinformation im Vergleich zu früheren Wahlen als Problem neuer Grössenordnung ein. Das Angebot ist von der Startseite des Landeswahlleiters aus verlinkt.

Die Zahl sagt wenig über die Menge an Desinformation aus, sondern erst einmal etwas über die Nutzung des Angebots. Und ein automatisches Prüfwerkzeug ersetzt den Blick auf die Quelle nicht: Wer wissen will, ob eine Behauptung über Wahltermine, Stimmzettel oder Fristen stimmt, findet die belastbare Antwort weiterhin beim Landeswahlleiter selbst.

Service

Bürgerämter bleiben am Montag nach der Wahl geschlossen

Wer für Montag, den 21. September, einen Termin im Bürgeramt hat, sollte ihn prüfen. Mehrere Bezirke schließen ihre Ämter an diesem Tag, weil das Personal die Wahl nachbereitet.

In Pankow bleiben alle Bürgerämter geschlossen, ausdrücklich auch die Dokumentenausgaben. Fertige Pässe, Personalausweise und Führerscheine lassen sich an diesem Tag also nicht abholen. In Lichtenberg trifft es das Bürgeramt 1 in Neu-Hohenschönhausen, das Bürgeramt 3 in Friedrichsfelde und das Ausbildungsbürgeramt in Alt-Hohenschönhausen, während das Bürgeramt 2 in Lichtenberg geöffnet bleibt. Die Regelungen unterscheiden sich von Bezirk zu Bezirk, ein berlinweiter Schließtag ist es nicht.

Praktisch heißt das: Termine besser auf die Tage vor dem 19. September oder ab Dienstag, den 22. September, legen. Wer eine Bestätigung für Montag hat, sollte beim eigenen Bezirksamt nachsehen, ob sie noch gilt. Quelle für Lichtenberg ist die Mitteilung des Bezirksamts.

Wahlkampf

Unbekannter bedroht Abgeordneten an Infostand im Hansaviertel

Ein bislang unbekannter Mann hat am 11. September 2026 gegen 11 Uhr einen 40 Jahre alten Abgeordneten an dessen Infostand in der Bartningallee im Hansaviertel mit Gewalt bedroht, teilte die Polizei Berlin mit.

Der Politiker hielt sich zur Tatzeit an seinem Wahlkampf-Infostand auf einem Marktplatz auf, als der Mann ihm körperliche Gewalt androhte und anschließend flüchtete. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts, sie dauern an; zur Partei des Betroffenen machte die Polizei keine Angaben.

Der Vorfall reiht sich in eine Reihe von Bedrohungen im Berliner Wahlkampf ein. Mehr zum Vorfall und den Ermittlungen im ausführlichen Bericht.

Wahlkampf

Wahlplakate mehrerer Parteien in Lichterfelde in Brand gesteckt

Unbekannte haben in der Nacht zum 8. September in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) mehrere Wahlplakate verschiedener Parteien in Brand gesetzt.

Nach Angaben der Polizei Berlin stellten alarmierte Einsatzkräfte gegen 5.35 Uhr an mehreren Lichtmasten im Bereich der Straßen Osteweg, Seehofstraße, Appenzeller Straße, Wismarer Straße und Goerzallee brennende Wahlplakate fest und löschten sie teils selbst, teils mit Unterstützung der Berliner Feuerwehr. Die weiteren Ermittlungen führt der Staatsschutz des Landeskriminalamts (LKA); eine politische Zuordnung der Tat liegt bislang nicht vor. Es ist nicht der erste Fall von Sachbeschädigung an Wahlwerbung in diesem Wahlkampf, siehe dazu auch die Übersicht zu Regelverstößen beim Straßenwahlkampf.

Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Kandidierende in Steglitz-Zehlendorf bedeutet der Vorfall, dass die Sicherheitsbehörden Angriffe auf Wahlwerbung im laufenden Wahlkampf konsequent verfolgen.

Zum Hintergrund

Was am 20. September gewählt wird

Auf dem Stimmzettel stehen zwei Ebenen. Mit der Abgeordnetenhauswahl wird das Landesparlament bestimmt, das anschliessend die Regierende Bürgermeisterin oder den Regierenden Bürgermeister wählt. Parallel wählen die zwölf Bezirke ihre Bezirksverordnetenversammlungen, aus denen die Bezirksämter und die Bezirksbürgermeister hervorgehen.

Das Abgeordnetenhaus hat mindestens 130 Sitze. 78 davon werden direkt in Wahlkreisen vergeben, die übrigen über die Landeslisten, verteilt nach dem Verfahren Hare/Niemeyer. Es gilt eine Sperrklausel von fünf Prozent der Zweitstimmen. Wer sie verfehlt, zieht trotzdem ins Parlament ein, wenn ein Direktmandat gewonnen wurde. Diese Grundmandatsklausel entscheidet in einem engen Rennen mit darüber, wie viele Fraktionen am Ende im Haus sitzen und welche Mehrheiten rechnerisch möglich sind.

Antreten dürfen 17 Parteien mit Landes- oder Bezirkslisten. Um die Erststimme können sich daneben auch Kandidatinnen und Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit bewerben.

Zwei Neuerungen, die 2026 zum ersten Mal gelten

Zum ersten Mal dürfen 16- und 17-Jährige das Abgeordnetenhaus mitwählen. Bei den Bezirksverordnetenversammlungen sind zusätzlich Unionsbürgerinnen und Unionsbürger ab 16 Jahren stimmberechtigt, die in Berlin gemeldet sind.

Ausserdem gibt es für die Abgeordnetenhauswahl nur noch einen Stimmzettel statt wie bisher getrennt je einen für Erst- und Zweitstimme. Beide Stimmen stehen also nebeneinander auf demselben Blatt, so wie es von der Bundestagswahl bekannt ist. Wer die Erststimme vergibt, ist damit nicht automatisch bei derselben Partei in der Zweitstimme gebunden.

Wer für die Parteien antritt

Für die CDU führt Finanzsenator Stefan Evers in den Wahlkampf. Der bisherige Regierende Bürgermeister Kai Wegner tritt nicht erneut als Spitzenkandidat an. Die SPD schickt Steffen Krach ins Rennen, die Linke Elif Eralp, die Grünen Werner Graf. Für die AfD ist Partei- und Fraktionschefin Kristin Brinker zum dritten Mal Spitzenkandidatin. Das BSW tritt erstmals zu einer Abgeordnetenhauswahl an, mit Alexander King und Michael Lüders als Doppelspitze.

Wie sich das Kräfteverhältnis in den Erhebungen der Institute entwickelt hat, steht mit Institut, Zeitraum und Fehlertoleranz in unserer Übersicht aller Umfragen zur Berlin-Wahl. Den Überblick über Termine, Wahlrecht und Ablauf liefert der Artikel Abgeordnetenhauswahl 2026: alle Infos zur Berlin-Wahl.

Das Ergebnis von 2023 als Messlatte

Bei der Wiederholungswahl am 12. Februar 2023 ergab sich dieses Bild für die Zweitstimmen:

Abgeordnetenhauswahl 2023, Zweitstimmenanteile in Prozent
Partei Anteil 2023
CDU 28,2
SPD 18,4
Grüne 18,4
Linke 12,2
AfD 9,1
FDP 4,6

Die FDP verfehlte damals den Wiedereinzug. SPD und Grüne trennten nur wenige hundert Stimmen. An diesen Werten lässt sich am Wahlabend ablesen, wo tatsächlich etwas in Bewegung geraten ist und wo sich nur Umfragewerte bestätigt haben.

Fristen für die Briefwahl

Die Wahlbenachrichtigungen gingen zwischen dem 10. und dem 30. August an rund 2,4 Millionen Wahlberechtigte. Wer per Brief wählt, sollte diese Termine kennen:

  • Schriftlicher Antrag auf Briefwahlunterlagen: bis Freitag, 18. September, 15 Uhr
  • Ersatzwahlschein bei Verlust: bis Samstag, 19. September, 12 Uhr
  • Roter Wahlbrief muss vorliegen: Sonntag, 20. September, 18 Uhr

Der häufigste Fehler ist die fehlende Unterschrift auf dem Wahlschein. Ohne sie wird die Stimme nicht gezählt, auch wenn der Brief rechtzeitig ankommt. Alle Einzelheiten stehen in unserem Ratgeber zur Briefwahl in Berlin 2026.

Wie es nach dem Wahltag weitergeht

Die Wahllokale schliessen um 18 Uhr, danach beginnt die Auszählung in den Wahlbezirken. Das vorläufige Ergebnis entsteht aus den Schnellmeldungen der Wahlvorstände und kann sich in der Nacht noch verschieben. Verbindlich ist erst das amtliche Endergebnis, das der Landeswahlausschuss feststellt.

Danach beginnt die politische Arbeit. Das neugewählte Abgeordnetenhaus muss nach Artikel 54 Absatz 5 der Verfassung von Berlin spätestens sechs Wochen nach der Wahl zusammentreten, also bis zum 1. November 2026. In dieser konstituierenden Sitzung wählt es sein Präsidium. Eine Frist für die Regierungsbildung selbst kennt die Berliner Verfassung dagegen nicht. Wie lange Sondierungen und Koalitionsverhandlungen dauern, ist offen, der bisherige Senat bleibt bis zur Wahl einer Nachfolge geschäftsführend im Amt. Dieser Ticker läuft deshalb über den Wahlabend hinaus weiter.

Wie es in den Bezirken aussieht, steht in unseren Ausgangslagen zu den Bezirksverordnetenversammlungen, unter anderem für Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf.

So arbeiten wir in diesem Ticker

Jeder Eintrag hat eine Quelle, die verlinkt ist, und einen Zeitstempel in Berliner Zeit. Wir tragen ein, was Wahlorgane, Behörden, Gerichte oder die Parteien selbst mitteilen. Meldungen anderer Redaktionen gehen wir zur Primärquelle nach, bevor etwas hier landet. Lässt sich ein Punkt nicht belegen, bleibt er draussen, auch wenn er anderswo schon läuft.

Beitragsbild: Symbolbild, mit KI erzeugt. Es zeigt kein reales Wahllokal und keine reale Situation.

Umfragen nennen wir nur mit Institut, Auftraggeber, Erhebungszeitraum, Zahl der Befragten und Fehlertoleranz. Eine einzelne Erhebung ist eine Momentaufnahme, kein Trend. Wahlkampfforderungen kennzeichnen wir als Vorschlag und nicht als geltendes Recht. Korrigieren wir einen Eintrag, bleibt er stehen und bekommt einen sichtbaren Korrekturhinweis. Gelöscht wird nichts stillschweigend.

MM
✍ Über den Autor
Verantwortlicher & Chefredakteur

Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

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📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 499 Artikel