Beim Aufreger Hertha Var Tor im Olympiastadion Berlin rieben sich am Samstag viele Fans verwundert die Augen. Ich saß auf der Medientribüne in Charlottenburg und konnte kaum fassen, wie die Berliner trotz drückender Überlegenheit am Ende mit 0:1 gegen Holstein Kiel als Verlierer vom Platz gingen. Der Videobeweis und die eigene eklatante Chancenverwertung wurden der alten Dame vor heimischer Kulisse endgültig zum Verhängnis.
- 1. Minute: Josip Brekalo traf nach 59 Sekunden, der Kölner Keller nahm das Tor wegen Abseits zurück.
- 45. Minute: Ein Elfmeter an Linus Gechter wurde nach VAR-Eingriff ebenfalls annulliert.
- 63. Minute: Jonas Therkelsen erzielte das entscheidende 0:1 für Holstein Kiel.
- 23:6 Torschüsse für Hertha BSC belegen die drückende Berliner Überlegenheit im Olympiastadion.
- Vertragsklausel greift: Josip Brekalo verlängerte durch seinen 7. Startelfeinsatz automatisch bis 2027.
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Die Partie begann furios. Die Berliner traten in einem neuen Sondertrikot an, das an die erste Berliner Meisterschaft von 1906 erinnerte, und legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 59 Sekunden lag der Ball im Netz der Gäste. Winterneuzugang Josip Brekalo schloss einen schnellen Angriff ab und ließ sich von seinen Teamkameraden feiern. Doch die Freude währte nur kurz. Der Kölner Keller um Video-Assistent Günter Perl schaltete sich ein. Wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung von Luca Schuler im Vorfeld wurde der Treffer einkassiert. Das erste Hertha Var Tor Drama des Nachmittags nahm seinen Lauf.
Kurz vor der Halbzeitpause wiederholte sich das Szenario. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka pfiff in der 45. Minute einen Foulelfmeter für die Hausherren, nachdem Linus Gechter im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Erneut meldete sich der VAR. Die Überprüfung ergab, dass Deyovaisio Zeefuik etwa 30 Sekunden vor dem Foulspiel einen Zentimeter im Abseits gestanden haben soll – und das, obwohl der Kieler Torwart in der Zwischenzeit bereits dreimal am Ball war. Die Rücknahme des Elfmeters sorgte auf den Rängen für ohrenbetäubende Pfiffe und ungläubiges Kopfschütteln bei den Spielern.
Laut dem kicker – Spielbericht vom 25. April 2026 haderten die Berliner massiv mit diesen Millimeter-Entscheidungen, die den gesamten Rhythmus der ersten Halbzeit brachen und die ansonsten starke Leistung der alten Dame überschatteten.
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Das Olympiastadion in Charlottenburg gleicht in dieser Saison eher einem Selbstbedienungsladen für Gästeteams als einer uneinnehmbaren Festung. Mit nun sechs Heimniederlagen verpasst Hertha BSC genau jene Konstanz, die im harten Aufstiegskampf der 2. Bundesliga zwingend erforderlich ist. Der Unmut über die VAR-Eingriffe ist in der Berliner Fankultur tief verwurzelt, doch die nackten Zahlen zeigen auch: Wer aus 23 Torschüssen keinen Ertrag zieht, scheitert am Ende nicht nur an der Technik, sondern an der eigenen fehlenden Kaltschnäuzigkeit im letzten Drittel.
📉 Hertha Niederlage Kiel: Chancenwucher rächt sich
Nach dem Seitenwechsel setzte Hertha seinen Sturmlauf fort. Die Mannschaft erspielte sich Chancen im Minutentakt. Fabian Reese (15. Minute), Luca Schuler (57.) und Michaël Cuisance (61.) vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Die Berliner dominierten das Spielgeschehen komplett, brachten den Ball aber einfach nicht über die Linie. Diese mangelnde Effizienz ist der eigentliche Grund für die schmerzhafte Hertha Niederlage Kiel.
Wie es im Fußball oft passiert, bestraften die Gäste diesen Chancenwucher gnadenlos. In der 63. Minute warf Kiels Lasse Rosenboom den Ball ein. Phil Harres behauptete sich im Zweikampf gegen Herthas Marton Dardai und legte geschickt zurück. Joker Jonas Therkelsen fackelte nicht lange und hämmerte den Ball zum 0:1 in die Maschen. Mit nur einem echten Torschuss in der zweiten Halbzeit stellte Kiel den Spielverlauf völlig auf den Kopf.
Die Hertha Niederlage Kiel besiegelt die katastrophale Heimbilanz der Berliner. In 16 Spielen im Olympiastadion gelangen lediglich fünf Siege und fünf Remis. Sechs Pleiten vor eigenem Publikum sind für die Aufstiegsambitionen des Hauptstadtclubs schlichtweg zu viel.
| Statistik | Hertha BSC | Holstein Kiel |
|---|---|---|
| Tore | 0 | 1 (Therkelsen, 63.) |
| Torschüsse | 23 | 6 |
| Gelbe Karten | 4 (Cuisance, Zeefuik, Seguin, Reese) | 4 (Rosenboom, Meffert, Nekić, Tohumcu) |
| Abseits-Entscheidungen | 2 (Tor & Elfmeter aberkannt) | 0 |

⚖️ Reese und Leitl fassungslos über Hertha Var Tor Entscheidungen
Nach dem Schlusspfiff saß der Frust tief. Kapitän Fabian Reese fand am Mikrofon deutliche Worte für die Schiedsrichterleistung und die Auslegung des Videobeweises. „Wir haben etwas Pech mit dem Videobeweis. Durch die Regel steigt man auch nicht mehr durch“, erklärte Reese laut sportschau.de. Besonders die Rücknahme des Elfmeters ärgerte ihn: „Dass Deyo irgendwie im Abseits stand, obwohl der Torwart in der Zwischenzeit schon dreimal am Ball war. Sehr bitter.“
Doch Reese suchte die Schuld für das verweigerte Hertha Var Tor nicht nur bei den Unparteiischen. Er legte den Finger auch in die Wunde der eigenen Offensive: „Wir müssen 3:0 oder 4:0 führen. Hier gab es eine Mannschaft, die Fußball gespielt hat. Eine Mannschaft, die in allen Belangen besser war – außer im Toreschießen. Ein leidiges Thema. Am Ende haben wir uns selbst geschlagen.“

Stefan Leitl analysierte die Pleite sachlich, aber spürbar enttäuscht. Das Ziel von zwölf Punkten aus den letzten vier Spielen ist bereits nach dem ersten Match geplatzt. „Das ist dann auch ein Stück weit Qualität, die uns im letzten Drittel fehlt. Eine Chance war ja aus einem halben Meter. Das macht keiner mit Absicht. Aber diese Qualität fehlt dann oft. Und dann verliert man so ein Spiel.“
📝 Vertragsverlängerung und Sperren trotz Hertha Niederlage Kiel
Eine kleine positive Randnotiz brachte die Hertha Niederlage Kiel dann doch noch mit sich. Winterneuzugang Josip Brekalo stand zum siebten Mal in der Startelf der Berliner. Durch diesen Einsatz aktivierte sich eine vertraglich vereinbarte Klausel. Diese besagte, dass sich sein Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängert, sobald er 50 Prozent aller 14 möglichen Startelfeinsätze seit seiner Verpflichtung absolviert hat. Der 27-Jährige bleibt der alten Dame somit auch in der kommenden Zweitliga-Saison erhalten.
Weniger erfreulich sind die personellen Konsequenzen für die kommende Auswärtspartie. Mittelfeldmotor Paul Seguin kassierte in der hitzigen Atmosphäre seine fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison. Er wird Trainer Stefan Leitl in der nächsten Woche beim schweren Auswärtsspiel in Magdeburg definitiv fehlen. Die Hertha Niederlage Kiel zieht somit auch für die Kaderplanung des nächsten Spieltags negative Folgen nach sich.
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→ Hertha BSC News lesen❓ Häufige Fragen zu Hertha Var Tor
Warum wurde das Hertha Var Tor in der ersten Minute aberkannt?
Das schnelle Hertha Var Tor von Josip Brekalo nach nur 59 Sekunden wurde vom Kölner Keller annulliert, da Herthas Stürmer Luca Schuler im Vorfeld des Treffers in einer hauchdünnen Abseitsstellung stand. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka nahm den Treffer nach Überprüfung am Monitor zurück.
Wer hat das Tor bei der Hertha Niederlage Kiel geschossen?
Das einzige gültige Tor des Tages erzielte der Kieler Einwechselspieler Jonas Therkelsen in der 63. Minute. Er nutzte eine Vorarbeit von Phil Harres nach einem Einwurf, um die bittere Hertha Niederlage Kiel im Berliner Olympiastadion zu besiegeln.
Was sagte Fabian Reese zum Hertha Var Tor?
Kapitän Fabian Reese zeigte sich extrem frustriert über die Hertha Var Tor Entscheidungen. Er betonte, dass man durch die Auslegung der Abseitsregel beim zurückgenommenen Elfmeter kaum noch durchsteige, rügte aber gleichzeitig die katastrophale Chancenverwertung seiner eigenen Mannschaft.
Warum hat sich der Vertrag von Josip Brekalo verlängert?
Der Vertrag von Winterneuzugang Josip Brekalo verlängerte sich automatisch bis 2027, da er gegen Kiel seinen siebten Startelfeinsatz absolvierte. Eine Klausel besagte, dass der Vertrag gültig wird, wenn er 50 Prozent der 14 möglichen Startelfeinsätze seit seiner Verpflichtung erreicht.
Wie viele Zuschauer waren beim Spiel im Olympiastadion?
Trotz der enttäuschenden Saison kamen 47.280 Zuschauer in das Berliner Olympiastadion, um das Zweitligaspiel gegen Holstein Kiel live zu verfolgen. Sie sahen eine drückend überlegene Heimmannschaft, die sich am Ende jedoch selbst um den verdienten Lohn brachte.

🏁 Fazit: Aufstieg verspielt, Heimbilanz desaströs
Die hitzigen Diskussionen um das aberkannte Hertha Var Tor werden die Berliner Fans noch Tage beschäftigen. Doch die nackte Wahrheit lautet: Wer zu Hause 23 Torschüsse abgibt und keinen einzigen Treffer erzielt, darf die Schuld nicht ausschließlich beim Schiedsrichtergespann in Köln suchen. Die eklatante Abschlussschwäche und die schlechte Heimbilanz von sechs Niederlagen im Olympiastadion beenden die Berliner Aufstiegsträume für diese Saison endgültig.
⚽ Über den Autor: Julian Möhring – Redakteur Sport & Digitales
Das 0:1 gegen Kiel im Olympiastadion fasst die Saison perfekt zusammen. Hertha spielt ansehnlich, erspielt sich Chancen im Minutentakt, aber scheitert an der eigenen Effizienz und Millimeter-Entscheidungen aus dem Kölner Keller.
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