Hertha BSC 📅 26. April 2026 ⏱ 7 Min. 👁 134 Aufrufe

Hertha Var Tor: 0:1 gegen Kiel – Reese tobt über Videobeweis

Hertha Var Tor – Der Videobeweis kostet Berlin den Sieg. 23:6 Torschüsse und starke Herthaner reichen nicht gegen Kiel. Hertha Niederlage Kiel. → Jetzt lesen

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Kurzantwort

Das vieldiskutierte Hertha Var Tor gegen Holstein Kiel führte zu einer bitteren 0:1-Heimniederlage im Olympiastadion. Trotz drückender Überlegenheit und 23:6 Torschüssen besiegelten zwei aberkannte Treffer durch den Videobeweis und mangelnde Chancenverwertung die sechste Heimpleite. Damit sind alle theoretischen Aufstiegshoffnungen für Hertha BSC endgültig beendet.

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Warum wurden Herthas Tor und Elfmeter gegen Kiel aberkannt?
  3. Wieso verlor Hertha BSC trotz drückender Überlegenheit gegen Kiel?
  4. Wie reagierten Spieler und Trainer auf die VAR-Entscheidungen?
  5. Welche personellen Konsequenzen hat das Spiel für Hertha BSC?
  6. Häufige Fragen zu Hertha Var Tor
  7. Fazit: Aufstieg verspielt, Heimbilanz desaströs

Das Wichtigste in Kürze

  • Aberkanntes Tor: Josip Brekalo traf nach 59 Sekunden, doch der VAR nahm das Tor wegen einer Abseitsstellung im Vorfeld zurück.
  • Zurückgenommener Elfmeter: Ein Strafstoß für Hertha in der 45. Minute wurde nach VAR-Eingriff ebenfalls wegen Abseits annulliert.
  • Entscheidendes Gegentor: Jonas Therkelsen erzielte in der 63. Minute das 0:1 für Holstein Kiel.
  • Statistische Überlegenheit: Ein Torschussverhältnis von 23:6 für Hertha BSC belegt die Dominanz der Berliner.
  • Automatische Vertragsverlängerung: Durch seinen 7. Startelfeinsatz verlängerte sich der Vertrag von Josip Brekalo automatisch bis 2027.

Warum wurden Herthas Tor und Elfmeter gegen Kiel aberkannt?

Zwei Millimeter-Entscheidungen des Video-Assistenten (VAR) kosteten Hertha BSC zwei Treffer. Ein Tor von Josip Brekalo in der 1. Minute wurde wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung im Vorfeld zurückgenommen. Ein Elfmeter in der 45. Minute wurde ebenfalls wegen eines minimalen Abseits annulliert.

Die Partie im Olympiastadion begann für Hertha BSC furios. Bereits nach 59 Sekunden zappelte der Ball im Netz der Gäste, als Winterneuzugang Josip Brekalo einen schnellen Angriff erfolgreich abschloss. Die Freude währte jedoch nur kurz, da sich der Kölner Keller um Video-Assistent Günter Perl einschaltete. Wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung von Luca Schuler im Vorfeld wurde der Treffer einkassiert – das erste Hertha Var Tor Drama des Nachmittags.

Kurz vor der Halbzeitpause wiederholte sich das Szenario auf bittere Weise. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka entschied in der 45. Minute auf Foulelfmeter für die Hausherren, nachdem Linus Gechter im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Erneut meldete sich der VAR. Die Überprüfung ergab, dass Deyovaisio Zeefuik rund 30 Sekunden vor dem Foulspiel einen Zentimeter im Abseits gestanden haben soll. Besonders strittig: Der Kieler Torwart war in der Zwischenzeit bereits dreimal am Ball. Die Rücknahme des Elfmeters sorgte für Unverständnis und Pfiffe im Stadion.

Laut dem kicker – Spielbericht vom 25. April 2026 haderten die Berliner massiv mit diesen Millimeter-Entscheidungen, die den Rhythmus der ersten Halbzeit brachen.

Hertha Var Tor Berlin News
Foto: Frank Rietsch

Wieso verlor Hertha BSC trotz drückender Überlegenheit gegen Kiel?

Hertha BSC verlor aufgrund eklatanter Abschlussschwäche. Trotz 23:6 Torschüssen und hochkarätigen Möglichkeiten gelang kein Treffer. Kiel nutzte hingegen eine seiner wenigen Chancen durch Jonas Therkelsen (63. Minute) eiskalt zum entscheidenden 0:1 und bestrafte den Berliner Chancenwucher.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Hertha den Sturmlauf fort und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Doch sowohl Fabian Reese (15. Minute), als auch Luca Schuler (57.) und Michaël Cuisance (61.) vergaben hochkarätige Möglichkeiten. Die Berliner dominierten das Spielgeschehen komplett, brachten den Ball aber nicht über die Linie. Diese mangelnde Effizienz ist der eigentliche Grund für die schmerzhafte Hertha Niederlage Kiel.

Wie es im Fußball oft geschieht, bestraften die Gäste diesen Chancenwucher gnadenlos. In der 63. Minute warf Kiels Lasse Rosenboom den Ball ein. Phil Harres behauptete sich im Zweikampf gegen Marton Dardai und legte zurück auf Joker Jonas Therkelsen, der den Ball zum 0:1 ins Netz hämmerte. Mit nur einem echten Torschuss in der zweiten Halbzeit stellte Kiel den Spielverlauf auf den Kopf. Die Niederlage besiegelt die katastrophale Heimbilanz der Berliner, die mit sechs Pleiten in 16 Heimspielen zu viele Punkte im Olympiastadion liegen ließen.

Statistik Hertha BSC Holstein Kiel
Tore 0 1 (Therkelsen, 63.)
Torschüsse 23 6
Gelbe Karten 4 (Cuisance, Zeefuik, Seguin, Reese) 4 (Rosenboom, Meffert, Nekić, Tohumcu)
Abseits-Entscheidungen 2 (Tor & Elfmeter aberkannt) 0

Wie reagierten Spieler und Trainer auf die VAR-Entscheidungen?

Kapitän Fabian Reese zeigte sich frustriert und kritisierte die undurchsichtige Regelauslegung des VAR, bemängelte aber auch die eigene mangelnde Torausbeute. Trainer Stefan Leitl analysierte die Niederlage sachlich und sprach von fehlender Qualität im Abschluss als Hauptgrund für die Niederlage.

Nach dem Schlusspfiff saß der Frust bei den Berlinern tief. Kapitän Fabian Reese fand am Mikrofon deutliche Worte. „Wir haben etwas Pech mit dem Videobeweis. Durch die Regel steigt man auch nicht mehr durch“, erklärte Reese laut sportschau.de. Besonders die Rücknahme des Elfmeters ärgerte ihn: „Dass Deyo irgendwie im Abseits stand, obwohl der Torwart in der Zwischenzeit schon dreimal am Ball war. Sehr bitter.“

Reese suchte die Schuld für das verweigerte Hertha Var Tor jedoch nicht nur bei den Unparteiischen. Er legte den Finger auch in die Wunde der eigenen Offensive: „Wir müssen 3:0 oder 4:0 führen. Hier gab es eine Mannschaft, die Fußball gespielt hat. Eine Mannschaft, die in allen Belangen besser war – außer im Toreschießen. Ein leidiges Thema. Am Ende haben wir uns selbst geschlagen.“

Hertha Var Tor: 0:1 gegen Kiel – Reese tobt über Videobeweis - Berlin News Highlights

Trainer Stefan Leitl analysierte die Pleite sachlich, aber spürbar enttäuscht. „Das ist dann auch ein Stück weit Qualität, die uns im letzten Drittel fehlt. Eine Chance war ja aus einem halben Meter. Das macht keiner mit Absicht. Aber diese Qualität fehlt dann oft. Und dann verliert man so ein Spiel.“

Welche personellen Konsequenzen hat das Spiel für Hertha BSC?

Trotz der Niederlage gibt es eine positive Nachricht: Der Vertrag von Josip Brekalo verlängerte sich durch seinen siebten Startelfeinsatz automatisch bis 2027. Negativ ist die Sperre für Paul Seguin, der seine fünfte Gelbe Karte sah und im nächsten Spiel fehlen wird.

Eine kleine positive Randnotiz brachte die Hertha Niederlage Kiel dann doch noch mit sich. Winterneuzugang Josip Brekalo stand zum siebten Mal in der Startelf. Durch diesen Einsatz aktivierte sich eine Klausel, die seinen Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängert, sobald er 50 Prozent aller 14 möglichen Startelfeinsätze seit seiner Verpflichtung absolviert hat.

Weniger erfreulich sind die personellen Folgen für die kommende Auswärtspartie. Mittelfeldmotor Paul Seguin kassierte seine fünfte Gelbe Karte der Saison und wird Trainer Stefan Leitl damit im wichtigen Auswärtsspiel in Magdeburg fehlen. Die Niederlage zieht somit auch für die Kaderplanung des nächsten Spieltags negative Konsequenzen nach sich.

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Foto: Jimmy Liao

Häufige Fragen zu Hertha Var Tor

Warum wurde das Hertha Var Tor in der ersten Minute aberkannt?

Das schnelle Hertha Var Tor von Josip Brekalo nach nur 59 Sekunden wurde vom Kölner Keller annulliert, da Herthas Stürmer Luca Schuler im Vorfeld des Treffers in einer hauchdünnen Abseitsstellung stand. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka nahm den Treffer nach Überprüfung am Monitor zurück.

Wer hat das Tor bei der Hertha Niederlage Kiel geschossen?

Das einzige gültige Tor des Tages erzielte der Kieler Einwechselspieler Jonas Therkelsen in der 63. Minute. Er nutzte eine Vorarbeit von Phil Harres nach einem Einwurf, um die bittere Hertha Niederlage Kiel im Berliner Olympiastadion zu besiegeln.

Was sagte Fabian Reese zum Hertha Var Tor?

Kapitän Fabian Reese zeigte sich extrem frustriert über die Hertha Var Tor Entscheidungen. Er betonte, dass man durch die Auslegung der Abseitsregel beim zurückgenommenen Elfmeter kaum noch durchsteige, rügte aber gleichzeitig die katastrophale Chancenverwertung seiner eigenen Mannschaft.

Warum hat sich der Vertrag von Josip Brekalo verlängert?

Der Vertrag von Winterneuzugang Josip Brekalo verlängerte sich automatisch bis 2027, da er gegen Kiel seinen siebten Startelfeinsatz absolvierte. Eine Klausel besagte, dass der Vertrag gültig wird, wenn er 50 Prozent der 14 möglichen Startelfeinsätze seit seiner Verpflichtung erreicht.

Wie viele Zuschauer waren beim Spiel im Olympiastadion?

Trotz der enttäuschenden Saison kamen 47.280 Zuschauer in das Berliner Olympiastadion, um das Zweitligaspiel gegen Holstein Kiel live zu verfolgen. Sie sahen eine drückend überlegene Heimmannschaft, die sich am Ende jedoch selbst um den verdienten Lohn brachte.

Fazit: Aufstieg verspielt, Heimbilanz desaströs

Die hitzigen Diskussionen um das aberkannte Hertha Var Tor sind verständlich, lenken aber vom Kernproblem ab. Die Niederlage gegen Kiel offenbart schonungslos die Schwächen der gesamten Saison: eine katastrophale Chancenverwertung und eine mangelnde Konstanz im heimischen Olympiastadion in Charlottenburg. Mit 23 Torschüssen ohne Ertrag und der sechsten Heimpleite sind die Aufstiegsträume nicht am VAR, sondern an der eigenen Leistung gescheitert. Für die kommende Saison muss Hertha BSC dringend an der Effizienz vor dem Tor arbeiten, um eine erfolgreichere Rolle in der 2. Bundesliga spielen zu können.

JM
✍ Über den Autor
Redakteur Sport & Digitales

Hey, ich bin Julian – und bei BerlinEcho kümmere ich mich um Sport und alles Digitale. Wenn Hertha mal wieder in der Abstiegszone steckt oder Union überraschend Europa spielt, bin ich derjenige, der das für euch einordnet. Sport war für mich nie nur Hobby – es ist der ehrlichste Spiegel einer Stadt. Wer in Berlin Fussball versteht, versteht auch was über die Bezirke, die Milieus, die sozialen Spannungen. Deshalb berichtet man über Sport hier nie nur über Sport. Daneben schreibe ich über das Digitale Berlin: E-Sport, Gaming-Kultur, Social Media, neue Plattformen. Berlin ist eine der wenigen deutschen Städte, in der diese Szene wirklich lebt – nicht nur in Co-Working-Spaces, sondern auf der Strasse. Auf Instagram bin ich am aktivsten – schreib mir gerne, wenn du einen Tipp hast oder einfach über den letzten Spieltag reden willst.

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