Strasse des 17. Juni

Die Ost-West-Achse durch den Tiergarten — benannt zum Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953, davor Charlottenburger Chaussee und unter dem NS-Regime „Ost-West-Achse".

Hinweis: Tier-1-Entwurf. Dieser Artikel wurde automatisch als Skelett mit verifizierbaren Eckdaten angelegt und ist für die redaktionelle Vertiefung vorgesehen.

Die Strasse des 17. Juni verläuft auf rund 3,3 Kilometern als Ost-West-Achse durch den Tiergarten — vom Brandenburger Tor bis zum Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg. Sie gehört zu den repräsentativsten Strassen Berlins und ist Schauplatz vieler Grossveranstaltungen wie Silvesterparty, Marathon und Demonstrationen.

Ihren heutigen Namen trägt die Strasse seit dem 22. Juni 1953 — fünf Tage nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 hatte der Westberliner Senat die bisherige „Charlottenburger Chaussee“ umbenannt. Die Umbenennung war eine politische Geste der Solidarität mit den Aufständischen in Ost-Berlin und der DDR.

Die Strasse selbst geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, als sie als Verbindung zwischen Berlin und der Residenzstadt Charlottenburg angelegt wurde. Unter dem NS-Regime wurde sie 1937/38 zur „Ost-West-Achse“ ausgebaut, in deren Mittelpunkt die Siegessäule vom Königsplatz an den Grossen Stern versetzt wurde — wo sie bis heute steht.

[Tier-1-Vertiefung folgt: Volksaufstand 17. Juni 1953 im Detail, Speers Welthauptstadt-Pläne, Loveparade, heutige Grossveranstaltungen.]

Namensgebung

Namensgeber
Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Ereignis
Benennung
1953-06-22
Hintergrund
Streiks und Massenproteste in der DDR am 17. Juni 1953, von sowjetischen Truppen gewaltsam niedergeschlagen.

Frühere Namen

Alter Name Zeitraum Grund
Charlottenburger Chaussee 1953 Umbenennung durch den Westberliner Senat fünf Tage nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 als Solidaritätsgeste.

Quellen

  1. Berliner Strassennamenlexikon (Kauperts) · Web