Bei einer großangelegten Shisha Shop Durchsuchung Berlin hat der Zoll in Schöneberg einen massiven Fund gemacht. Sichergestellt wurden zehntausende unversteuerte Vapes, illegaler Snus sowie 17 Kilogramm Shisha-Tabak. Der spektakulärste Fund waren jedoch sieben Kilogramm Cannabis, was die Verbindung des illegalen Tabakhandels zum organisierten Drogenhandel in der Hauptstadt belegt und ein Ermittlungsverfahren nach sich zog.
⚖️ Alle genannten Personen gelten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig. Dieser Artikel gibt den Stand der Ermittlungen vom April 2026 wieder.
Das Wichtigste in Kürze
- 7 kg Cannabis: In den Geschäfts- und Privaträumen des Inhabers wurden sieben Kilogramm Cannabis gefunden.
- 17 kg Shisha-Tabak: Die Beamten des Hauptzollamts stellten 17 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak sicher.
- 24.436 Vapes: Es wurden insgesamt 24.436 unversteuerte E-Zigaretten bei der Razzia beschlagnahmt.
- 27.899 Dosen Snus: Zusätzlich entdeckten die Ermittler 27.899 Dosen in Deutschland verbotenen Oraltabak (Snus).
- Ort & Zeit: Die Kontrolle fand Anfang März 2026 im Berliner Bezirk Schöneberg statt.
Was hat der Zoll bei der Shisha-Shop-Durchsuchung in Schöneberg gefunden?
Was als scheinbar routinemäßige Kontrolle begann, entwickelte sich zu einem der größten Schläge gegen den organisierten Schmuggel in den letzten Monaten. Bei der Shisha Shop Durchsuchung Berlin im Bezirk Schöneberg fiel den Zöllnern zunächst eine überschaubare Menge unversteuerter Vapes direkt auf dem Verkaufstresen auf. Dieser erste Verdachtsmoment reichte aus, um eine vollständige Durchsuchung der Geschäftsräume anzuordnen.
Die Ausbeute war enorm: Laut einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Berlin vom 8. April 2026 stellten die Beamten 24.436 unversteuerte E-Zigaretten und 27.899 Dosen Snus sicher. Letzterer ist ein in Deutschland gewerblich verbotener Oraltabak, der sich auf dem Schwarzmarkt großer Beliebtheit erfreut. Neben den Tabakprodukten stießen die Ermittler zudem auf 17 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sowie sieben Kilogramm Cannabis.
In Schöneberg, wo Spezialeinheiten wie die BAO Ferrum auch wegen Schüssen im Kiez ermitteln, ist der Kontrolldruck der Behörden hoch. Die Zöllner beließen es nicht bei den Geschäftsräumen. Im Anschluss wurden auch die Privaträume des Ladenbesitzers durchsucht, wo weitere erhebliche Mengen der illegalen Waren lagerten. Gegen den Inhaber wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Welche kreativen Verstecke nutzen Händler für illegale Waren?
Eine weitere Shisha Shop Durchsuchung Berlin, die bereits im Februar 2026 in Steglitz stattfand, verdeutlicht die kriminelle Energie und den Erfindungsreichtum der Täter. Hier fanden die Zöllner nicht einfach Kisten im Lagerraum, sondern stießen auf eine professionell präparierte Wand.
Hinter einer scheinbar lockeren Fliese in einem Nebenraum verbarg sich ein Hohlraum. Der Zugang war mit einer elektronischen Schließmechanik gesichert, die sich ausschließlich über eine Fernbedienung öffnen ließ. In diesem Geheimversteck lagerten 350 unversteuerte E-Zigaretten.
Zudem nutzen die Betreiber zunehmend sogenannte „Bunkerfahrzeuge“. Bei dem Einsatz in Steglitz entdeckte der Zoll ein solches Fahrzeug in unmittelbarer Nähe des Shops. Im Kofferraum befanden sich weitere 1.379 illegale E-Zigaretten sowie rund 16 Kilo unversteuerter Shisha-Tabak.

Welche Folgen haben illegale Vapes und Shisha-Tabak für Berlin?
Jede erfolgreiche Shisha Shop Durchsuchung Berlin bringt nicht nur illegale Substanzen aus dem Verkehr, sondern deckt auch erhebliche Steuerstraftaten auf. Unversteuerte Vapes und Shisha-Tabak bedeuten für den Staat massive Einnahmeausfälle. Der Handel mit diesen Produkten ist extrem lukrativ, da die Gewinnmargen ohne die abzuführende Tabaksteuer künstlich in die Höhe schnellen.
Darüber hinaus stellen die illegalen Lagerstätten in dicht besiedelten Wohngebieten ein massives Sicherheitsrisiko dar. Unsachgemäß gelagerte, billig produzierte Lithium-Ionen-Akkus von zehntausenden E-Zigaretten sind eine erhebliche Brandgefahr. Ein Kurzschluss in einem solchen illegalen Depot kann schnell zu einem Großeinsatz der Feuerwehr führen, ähnlich wie bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Neukölln.
| Bezirk & Zeitraum | Beschlagnahmte Vapes | Weitere Funde (Tabak/Drogen) |
|---|---|---|
| Schöneberg (März 2026) | 24.436 Stück | 27.899 Dosen Snus, 17 kg Tabak, 7 kg Cannabis |
| Steglitz (Februar 2026) | 1.729 Stück (inkl. Bunkerfahrzeug) | 16 kg Shisha-Tabak, Fernbedienungs-Versteck |

Für die Behörden ist eine Shisha Shop Durchsuchung Berlin oft der Einstieg in tiefere kriminelle Netzwerke. Wie der Tagesspiegel im April 2026 berichtete, weiten sich die Ermittlungen nach dem Fund in Schöneberg nun aus. Der Zoll muss klären, über welche Vertriebswege die 24.000 Vapes und die Drogen in die Hauptstadt gelangt sind.

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Häufige Fragen zur Shisha Shop Durchsuchung Berlin
Was wurde bei der Shisha Shop Durchsuchung Berlin in Schöneberg gefunden?
Bei der Kontrolle im März 2026 beschlagnahmte der Zoll 24.436 unversteuerte Vapes, 27.899 Dosen verbotenen Snus und 17 Kilogramm illegalen Shisha-Tabak. Zusätzlich fanden die Ermittler sieben Kilogramm Cannabis in den Räumlichkeiten des Inhabers.
Warum ist Snus in Deutschland verboten?
Den Oraltabak Snus dürfen Sie in Deutschland gewerblich nicht verkaufen. Der Vertrieb verstößt gegen das Tabakerzeugnisgesetz, da Tabakprodukte zum oralen Gebrauch, die nicht gekaut werden, EU-weit (mit Ausnahme von Schweden) nicht verkehrsfähig sind.
Wie verstecken die Täter die illegalen Vapes?
Die Täter nutzen oft aufwendige Geheimverstecke. So fand der Zoll in Steglitz einen Hohlraum hinter einer losen Fliese, der mit einer elektronischen Schließmechanik versehen war und sich nur per Fernbedienung öffnen ließ.
Welche Rolle spielte das Bunkerfahrzeug in Steglitz?
Ein Bunkerfahrzeug dient den Verkäufern als mobiles Zwischenlager, um nicht die gesamte illegale Ware im Geschäft aufbewahren zu müssen. In Steglitz lagerten in einem solchen geparkten Auto 1.379 Vapes und 16 Kilo Shisha-Tabak.
Was passiert mit dem beschlagnahmten Cannabis nach der Shisha Shop Durchsuchung Berlin?
Die beschlagnahmten sieben Kilogramm Cannabis werden von den Behörden als Beweismittel sicher verwahrt. Nach Abschluss des Strafverfahrens gegen den Ladeninhaber werden die Betäubungsmittel unter strenger Aufsicht fachgerecht vernichtet.
Fazit
Die aktuelle Shisha Shop Durchsuchung Berlin belegt, dass der illegale Handel mit Vapes, Snus und Shisha-Tabak hochprofessionelle Strukturen angenommen hat. Verstecke mit Fernbedienung und dezentrale Bunkerfahrzeuge zeigen, mit welchem Aufwand die Täter versuchen, der Steuerfahndung zu entgehen. Für den Bezirk Schöneberg und die Ermittler des Zolls ist der Fund von sieben Kilogramm Cannabis ein klarer Beweis dafür, dass sich die Deliktfelder zunehmend vermischen. Die Ermittlungen gegen den Inhaber werden nun zeigen müssen, welche Lieferketten hinter den zehntausenden sichergestellten Waren und den Drogen stecken und wie tief die Verflechtungen in die organisierte Kriminalität reichen.
📊 Über den Autor: Hannes Nagel – Redakteur Wirtschaft & Verkehr
Ich analysiere die Kontrollberichte des Hauptzollamts für den Bereich Schöneberg seit Jahren. Wenn ein Ladenbesitzer zehntausende Dosen Snus und sieben Kilo Cannabis lagert, zeigt das die Dimensionen eines hochprofitablen Schwarzmarkts.
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