In Pankow hat die Polizei einen 39-jährigen Mann festgenommen, der einen Supermarkt-Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht haben soll. Der Mann betrat am Samstagabend einen Supermarkt in der Kastanienallee und richtete laut Zeugen eine Schreckschusswaffe auf einen Angestellten. Bei der Festnahme und einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten mehrere Waffen, mutmassliche Betäubungsmittel und Cannabispflanzen.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Ein 39-Jähriger bedrohte am Samstagabend einen Supermarkt-Angestellten in der Kastanienallee in Pankow.
- Laut Zeugen zog er eine Schreckschusswaffe und richtete sie auf den 33-jährigen Mitarbeiter.
- Ein Zeuge stellte sich dazwischen und drängte den Mann aus dem Geschäft.
- Die Polizei fand zwei geladene Schreckschusswaffen, ein Messer, mutmassliche Drogen sowie in der Wohnung weitere Waffen und Cannabispflanzen.
- Der Tatverdächtige wurde nach Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen; die Ermittlungen laufen.
Bedrohung in Pankow: Was im Supermarkt geschah

Nach Angaben der Polizei betrat der 39-jährige Mann am Samstagabend einen Supermarkt in der Kastanienallee im Ortsteil Pankow. Dort suchte er gezielt einen 33-jährigen Angestellten auf, mit dem er zuvor bereits eine verbale Auseinandersetzung gehabt hatte.
Laut Zeugenaussagen zog der Mann im Geschäft eine Schreckschusswaffe und richtete sie auf den Mitarbeiter. Die Situation drohte zu eskalieren – mitten im belebten Supermarkt. Worum es bei dem vorausgegangenen Streit ging, ist bislang nicht bekannt. Was sonst in Pankow passiert, liest du im Pankow-Ressort. Weitere Meldungen aus dem Bezirk findest du im Bezirks-Ressort.
Ein Zeuge ging mutig dazwischen
Bemerkenswert ist das Eingreifen eines Zeugen: Er stellte sich zwischen den Tatverdächtigen und den bedrohten Angestellten und drängte den Mann aus dem Geschäft. Damit verhinderte er möglicherweise Schlimmeres, bis die alarmierten Polizeikräfte eintrafen.
Solche Zivilcourage ist wichtig, sollte aber immer mit Vorsicht erfolgen – bei Waffen gilt grundsätzlich: Abstand halten, andere warnen und sofort die 110 wählen. Sich selbst in Gefahr zu bringen, raten Sicherheitsbehörden ausdrücklich nicht. Hintergründe zu solchen Verfahren erklären wir im Gesellschafts-Ressort. Mehr Polizeimeldungen aus der Stadt bündeln wir im Kriminalitäts-Ressort.
Waffen, Drogen und Cannabispflanzen
Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 13 nahmen den 39-Jährigen fest. Bei ihm fanden sie zwei geladene Schreckschusswaffen, ein Messer sowie einen kleinen Waffenschein. Zusätzlich entdeckten die Beamten ein Druckverschlusstütchen mit augenscheinlichen Betäubungsmitteln.
Bei einer anschliessenden Durchsuchung seiner Wohnung stiessen die Einsatzkräfte auf mehrere Cannabispflanzen und weitere Schusswaffen. Ein kleiner Waffenschein berechtigt in Deutschland nur zum Führen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen – nicht zur Bedrohung anderer Personen. Wie sich die Sicherheitslage in den Bezirken entwickelt, zeigt unsere Bezirks-Analyse.
Die Ermittlungen der Polizei
Der Tatverdächtige wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen. Nach einer Blutentnahme und der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er wieder entlassen – ein bei solchen Verfahren übliches Vorgehen, sofern kein Haftgrund vorliegt.
Er muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung mit Waffen, des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz und des unerlaubten Anbaus von Cannabispflanzen verantworten. Die zuständige Waffenbehörde wurde informiert. Eine Übersicht der Berliner Bezirke findest du in unserer Bezirks-Übersicht. Die Ermittlungen führen die Fachkommissariate der Polizeidirektion 1 (Nord). Aktuelle Entwicklungen aus der Hauptstadt findest du auf unserer Startseite.
Ein Streit, der in einer Waffenbedrohung mitten in einem Pankower Supermarkt endet – das ist ein erschreckender Vorfall, auch wenn es sich «nur» um Schreckschusswaffen handelte. Für die Betroffenen im Laden war die Bedrohung real. Bemerkenswert ist der mutige Zeuge, der eingriff. Gleichzeitig zeigt der Fund weiterer Waffen, Drogen und Cannabispflanzen, dass hinter dem Vorfall womöglich mehr steckt. Wichtig bleibt: Es gilt die Unschuldsvermutung, und die Ermittlungen der Polizeidirektion Nord müssen die Hintergründe erst klären. Wir berichten ausschliesslich auf Basis der offiziellen Polizeiangaben.
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| Polizei Berlin | Offizielle Polizeimeldung zum Vorfall in Pankow |
| Waffengesetz (WaffG) | Rechtlicher Rahmen zum kleinen Waffenschein |
| dpa | Agenturmeldung zur Festnahme |
Häufige Fragen zum Vorfall in Pankow
Was ist in dem Supermarkt in Pankow passiert?
Ein 39-jähriger Mann bedrohte am Samstagabend in einem Supermarkt in der Kastanienallee einen 33-jährigen Angestellten mit einer Schreckschusswaffe. Zuvor hatte es zwischen beiden eine verbale Auseinandersetzung gegeben.
Wurde jemand verletzt?
Nach den vorliegenden Angaben wurde niemand verletzt. Ein Zeuge stellte sich zwischen den Mann und den Angestellten und drängte den Tatverdächtigen aus dem Geschäft.
Was fand die Polizei bei dem Mann?
Bei dem 39-Jährigen fand die Polizei zwei geladene Schreckschusswaffen, ein Messer, einen kleinen Waffenschein und mutmassliche Betäubungsmittel. In seiner Wohnung kamen weitere Schusswaffen und mehrere Cannabispflanzen zum Vorschein.
Wurde der Tatverdächtige festgenommen?
Ja, er wurde festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Nach Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen laufen weiter.
Was droht dem Mann?
Er muss sich wegen des Verdachts der Bedrohung mit Waffen, eines Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz und des unerlaubten Anbaus von Cannabispflanzen verantworten. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Unsere Einordnung
Auch wenn es «nur» Schreckschusswaffen waren: Eine Waffe im Gesicht zu haben, ist für jeden Supermarkt-Mitarbeiter ein Albtraum. Der beherzte Zeuge verdient Respekt – auch wenn man sich bei Waffen besser nicht selbst in Gefahr bringt. Den Rest klärt jetzt die Polizei. Bis dahin gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.
– Hannes Nagel, Politikredakteur, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Meldung der Polizei Berlin und einer dpa-Meldung. Er wurde unter Einsatz von KI-Tools strukturiert und durch die BerlinEcho-Redaktion geprüft. Es gilt die Unschuldsvermutung.





