Im Fall des in einem Wald bei Potsdam vergrabenen Geschäftsmannes Ismet K. (51) hat die Berliner Polizei einen 40-jährigen Verdächtigen festgenommen. Der Mord am Bauunternehmer in Berlin könnte damit nach gut einem Monat vor der Aufklärung stehen. Der Zugriff erfolgte bereits am 11. Mai 2026 im Bezirk Spandau, einen Tag später erließ ein Richter Haftbefehl. Die Staatsanwaltschaft Berlin hält sich unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen bedeckt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der 51-jährige Geschäftsmann Ismet K. wurde am 23. April 2026 gegen 11:15 Uhr in Waidmannslust (Reinickendorf) entführt
- Festnahme eines 40-jährigen Verdächtigen am 11. Mai 2026 im Bezirk Spandau
- Haftbefehl am 12. Mai 2026 durch einen Berliner Haftrichter
- Leichnam am Freitag, 22. Mai 2026, in einem Waldstück nahe Potsdam ausgegraben
- Bei dem Toten: Personaldokumente und mehrere hundert Euro Bargeld
- Auswertung der Handydaten führte die Ermittler zum Fundort
Mord Bauunternehmer Berlin: Was zur Festnahme in Spandau bekannt ist

Die Berliner Polizei hat am 11. Mai 2026 im Bezirk Spandau einen 40-jährigen Mann festgenommen, der mutmaßlich an der Tat beteiligt war. Einen Tag später erließ ein Haftrichter Haftbefehl. Michael Petzold, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, wollte den Vorgang gegenüber Medien mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht kommentieren. Ob sich der Verdächtige zu den Vorwürfen geäußert hat, ist bislang nicht bekannt.
Die Ermittlungen führt die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin (LKA 113) in der Keithstraße 30 in Tiergarten. Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Behörde nach wie vor entgegen – unter der Telefonnummer (030) 4664-911333 oder per E-Mail an lka113-hinweis@polizei.berlin.de. Wie aus Ermittlerkreisen verlautet, war die Festnahme das Ergebnis intensiver Fahndungsarbeit über mehrere Wochen.
Die Entführung in Waidmannslust am 23. April
Der Fall begann am Vormittag des 23. April 2026. Gegen 11:15 Uhr soll der 51-jährige Geschäftsmann im Bereich des Wolfacher Pfades im Berliner Stadtteil Waidmannslust von unbekannten Männern in den Laderaum eines weißen Transporters gezwungen und verschleppt worden sein. Der Stadtteil zählt zum Bezirk Reinickendorf und gilt als ruhige Wohnlage mit Villenkolonien aus dem späten 19. Jahrhundert.
Nach der Tat fehlte zunächst jede Spur. Die Staatsanwaltschaft Berlin nahm gemeinsam mit der LKA-Mordkommission die Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein Gewaltverbrechen auf. Anfang Mai veröffentlichten die Behörden einen Zeugenaufruf inklusive Foto des Vermissten – laut Tagesspiegel-Berichten ein eher selten gewähltes Mittel bei laufenden Mordermittlungen.
Leichenfund: Geschäftsmann vergraben im Wald bei Potsdam
Am Freitag, 22. Mai 2026, wurde der Leichnam in einem Waldstück nahe Potsdam ausgegraben. Bei dem Toten fanden Ermittler Personaldokumente sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen soll der 51-Jährige durch massive Gewalteinwirkung gegen Hals und Kopf gestorben sein. Die Auswertung der Handydaten des Opfers führte die Fahnder schließlich zum Fundort.
Die Polizei Berlin und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin bestätigten am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, dass die formelle Identifizierung der Leiche noch andauert. Nach Informationen mehrerer Berliner Polizei-Berichte handelt es sich aber bereits um den vermissten Bau-Unternehmer Ismet K. – die Personaldokumente am Fundort gelten als deutliches Indiz.
Wann: Die Festnahme am 11. Mai 2026 erfolgte 18 Tage nach der Entführung. Was: Ein 40-jähriger Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft, der Leichnam wurde elf Tage nach dem Zugriff bei Potsdam ausgegraben – die Auswertung der Handydaten war offenbar der entscheidende Hebel. Was bedeutet das: Für die Berliner Mordermittler ist das ein Erfolg, der die Effizienz digitaler Spurensicherung zeigt. Für Reinickendorf und Spandau bedeutet der Fall ein Schlaglicht auf Strukturen, die in der Hauptstadt selten so öffentlich werden: gezielte Entführungen am hellen Vormittag, gefolgt von einer Tat in einem Brandenburger Wald. Der Tatort am Wolfacher Pfad lag mitten in einem Wohngebiet.
Quellenlage zum Mord Bauunternehmer Berlin
| Quelle | Inhalt | Stand |
|---|---|---|
| Tagesspiegel | Bestätigung Generalstaatsanwaltschaft Leichenfund | 25.05.2026 |
| Polizei Berlin / LKA 113 | Zeugenaufruf, Mordkommission Keithstraße 30 | Anfang Mai 2026 |
| t-online Berlin | Details Handydaten-Auswertung, Tathergang | 24.05.2026 |
| BILD / B.Z. | Erstmeldung Festnahme 11. Mai, Todesursache | 25.05.2026 |
Häufige Fragen zum Mord Bauunternehmer Berlin
Wann wurde der Verdächtige im Fall Mord Bauunternehmer Berlin festgenommen?
Die Festnahme des 40-jährigen Verdächtigen erfolgte am 11. Mai 2026 im Bezirk Spandau. Einen Tag später, am 12. Mai, erließ ein Berliner Haftrichter Haftbefehl. Der Mann sitzt seither in Untersuchungshaft. Ob er sich zu den Vorwürfen geäußert hat, teilte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht mit.
Wo wurde der Bauunternehmer in Berlin entführt?
Der 51-jährige Ismet K. wurde am 23. April 2026 gegen 11:15 Uhr im Berliner Stadtteil Waidmannslust (Bezirk Reinickendorf) entführt. Tatort war der Bereich des Wolfacher Pfades. Unbekannte Männer zerrten ihn am hellen Vormittag in den Laderaum eines weißen Transporters und verschleppten ihn.
Wo wurde die Leiche des entführten Geschäftsmannes gefunden?
Der Leichnam wurde am Freitag, 22. Mai 2026, in einem Waldstück nahe Potsdam ausgegraben. Den entscheidenden Hinweis lieferte die Auswertung der Handydaten des 51-Jährigen. Bei dem Toten fanden Ermittler Personaldokumente sowie mehrere hundert Euro Bargeld – die formelle Identifizierung dauerte am 25. Mai noch an.
Wie ist Ismet K. gestorben?
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen soll der Bau-Unternehmer durch massive Gewalteinwirkung gegen Hals und Kopf gestorben sein. Eine offizielle Obduktionsmitteilung der Staatsanwaltschaft Berlin liegt bislang nicht vor. Die Behörde verweist auf die laufenden Ermittlungen und macht keine Angaben zur genauen Todesursache.
Wer ermittelt im Fall des ermordeten Berliner Bauunternehmers?
Zuständig ist die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin (LKA 113) in der Keithstraße 30 in Tiergarten. Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin ist Michael Petzold. Hinweise nimmt die Mordkommission unter (030) 4664-911333 oder per E-Mail an lka113-hinweis@polizei.berlin.de entgegen.
Unsere Einordnung
Festnahmen in dieser Geschwindigkeit gibt es bei Berliner Gewaltdelikten dieser Größenordnung selten. 18 Tage zwischen Entführung und Zugriff sprechen für eine gute Datenlage – sei es durch Zeugen, durch das in Spandau abgestellte Tatfahrzeug oder durch digitale Spuren. Was bleibt: Wer steckt hinter der Tat? Welches Motiv? Wer waren die Komplizen, die Ismet K. am hellen Vormittag in den Transporter gezerrt haben? Bis dahin gilt für den 40-Jährigen die Unschuldsvermutung – und für die Berliner Mordkommission heißt es: weitermachen.
– Maik Möhring, Chefredakteur, BerlinEcho
ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.





