Beim Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße zeigt sich im Frühjahr 2026, wie die landeseigene WBM die Nachverdichtung in der Hauptstadt vorantreibt. Auf einem ehemaligen Parkplatz im Andreasviertel (10243 Berlin-Friedrichshain) entstehen 76 neue Einheiten, von denen ein großer Teil gefördert wird. Ich beobachte die Bauvorhaben rund um die Karl-Marx-Allee schon lange – dieses Projekt beweist, dass sozialer Wohnungsbau auch in Top-Lagen noch möglich ist.
- 76 neue Wohnungen, davon 31 öffentlich gefördert (WBS-pflichtig).
- Baubeginn im Juni 2026, geplante Fertigstellung im Januar 2028.
- 10 Vollgeschosse plus Staffelgeschoss ersetzen einen bisherigen Parkplatz.
- 100 % barrierefrei, davon 3 Wohnungen speziell rollstuhlgerecht ausgebaut.
- 400 Meter Fußweg zum U-Bahnhof Strausberger Platz (U5).
🏗️ Das Projekt: 76 neue Wohnungen im Andreasviertel
Das Andreasviertel in Berlin-Friedrichshain, eingebettet zwischen der monumentalen Karl-Marx-Allee und der Spree, gehört zu den gefragtesten Wohnlagen der Stadt. Genau hier, auf einem Bestandsgrundstück der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM), wird eine bisher als Parkplatz genutzte Fläche überbaut. Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße verdichtet das Quartier sinnvoll nach, ohne neue Grünflächen zu versiegeln. Geplant ist ein markantes Gebäude, das sich mit zehn Vollgeschossen und einem zusätzlichen Staffelgeschoss in die bestehende Hochhausstruktur des Viertels einfügt. Mit einer veranschlagten Bauzeit von rund eineinhalb Jahren – von Juni 2026 bis Januar 2028 – verfolgt die WBM einen ambitionierten Zeitplan für ein Projekt dieser Größenordnung.| Projekt-Merkmal | Geplanter Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Wohneinheiten gesamt | 76 Wohnungen | WBM Planung |
| Geförderte Wohnungen | 31 Einheiten (WBS) | WBM Planung |
| Gebäudehöhe | 10 Vollgeschosse + Staffelgeschoss | Architekturentwurf |
| Barrierefreiheit | Alle Einheiten (3 rollstuhlgerecht) | WBM Vorgabe |
| Energiestandard | EH 40 | Gebäudeenergiegesetz |
💰 Sozialer Wohnungsbau: Geförderter Wohnraum in Bestlage
Ein zentraler Aspekt bei diesem städtischen Bauvorhaben ist die soziale Durchmischung. Von den 76 entstehenden Einheiten werden 31 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Das bedeutet, dass künftige Mieter für diese Wohnungen einen Wohnberechtigungsschein (WBS) benötigen – in Berlin typischerweise aufgeteilt in die Kategorien WBS 100, WBS 140 oder WBS 220 Plus, abhängig vom Einkommen. Wie wichtig dieser geförderte Anteil ist, zeigt ein Blick auf den aktuellen Markt: Laut Daten von Empirica und ImmobilienScout24 (Stand: Q1 2026) liegen die Preise für frei finanzierte Neubauwohnungen in Friedrichshain mittlerweile bei durchschnittlich über 9.700 Euro pro Quadratmeter im Verkauf, was sich direkt auf extrem hohe Kaltmieten im freifinanzierten Segment auswirkt. Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße wirkt dieser Preisspirale durch den hohen Förderanteil von über 40 Prozent aktiv entgegen.
🌿 Architektur und Energiestandard: EH 40 und Barrierefreiheit
Mit der architektonischen Gestaltung hat die WBM das renommierte Büro Studio Mars Berlin GmbH beauftragt. Der Entwurf sieht vor, dass jede einzelne der 76 Wohnungen über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen wird – ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für städtisches Wohnen. Darüber hinaus wird das Gebäude komplett barrierefrei erschlossen. Drei der Wohnungen werden speziell rollstuhlgerecht (nach DIN 18040-2 R) ausgebaut, was bedeutet, dass Bewegungsflächen im Bad, breitere Türen und unterfahrbare Küchenelemente von Beginn an mitgeplant werden. Energetisch erfüllt das Gebäude den strengen EH 40 Standard. Das bedeutet für dich als künftigen Mieter: Das Haus benötigt nur 40 Prozent der Primärenergie eines konventionellen Referenzgebäudes, was die Heizkostenabrechnung massiv entlastet.🚇 Infrastruktur: Perfekte Anbindung an U5 und S-Bahn
Das Grundstück an der Singerstraße punktet mit einer herausragenden verkehrlichen und sozialen Infrastruktur. Der U-Bahnhof Strausberger Platz ist nur rund 400 Meter entfernt. Von hier aus fährt die U-Bahnlinie U5 im Fünf-Minuten-Takt direkt zum Alexanderplatz und weiter bis zum Berliner Hauptbahnhof. Auch der S-Bahnhof Ostbahnhof liegt mit etwa 500 Metern in fußläufiger Distanz und bietet Anschluss an den Regional- und Fernverkehr sowie die Stadtbahn (S3, S5, S7, S9). Wer stadtpolitische Diskussionen in Berlin verfolgt, weiß, wie umkämpft Flächen an solchen Verkehrsknotenpunkten sind. Das zeigt sich bei Großprojekten wie der RAW Gelände Berlin Bebauung 2026 ebenso wie bei den städtischen Lückenschlüssen der WBM.🏙️ Nachverdichtung: Das Andreasviertel wächst weiter

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Wann ist der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße fertig?
Laut dem aktuellen Zeitplan der WBM ist die Fertigstellung für Januar 2028 vorgesehen. Der Baubeginn für das zehnstöckige Wohngebäude ist für Juni 2026 terminiert, was eine reine Bauzeit von rund 18 Monaten bedeutet.
Wie viele geförderte Einheiten gibt es beim Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße?
Von den insgesamt 76 geplanten Einheiten werden 31 Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Um eine dieser Wohnungen mieten zu können, benötigst du einen gültigen Berliner Wohnberechtigungsschein (WBS).
Wer plant den Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße?
Das Projekt wird von der landeseigenen WBM (Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH) als Bauherr realisiert. Mit der architektonischen Gestaltung und Planung wurde das Büro Studio Mars Berlin GmbH beauftragt.
Was kostet eine Wohnung in Friedrichshain aktuell?
Die Wohnungspreise in Friedrichshain liegen für Bestandsimmobilien aktuell bei durchschnittlich rund 6.500 Euro pro Quadratmeter. Bei freifinanzierten Neubauprojekten im Bezirk werden laut Marktdaten meist über 9.700 Euro pro Quadratmeter aufgerufen.
Welche Anbindung bietet das neue WBM-Projekt?
Die Anbindung ist exzellent: Du erreichst den U-Bahnhof Strausberger Platz (Linie U5) nach nur 400 Metern Fußweg. Der S-Bahnhof Ostbahnhof mit Anschluss an den Regional- und Fernverkehr liegt etwa 500 Meter entfernt.

🏁 Fazit: Wichtiger Schritt gegen die Wohnungsnot
Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße zeigt, dass städtische Nachverdichtung auf bereits versiegelten Flächen – hier einem ehemaligen Parkplatz – sinnvoll funktionieren kann. Mit 76 neuen, barrierefreien Einheiten, wovon 31 gefördert sind, leistet die WBM bis Anfang 2028 einen konkreten Beitrag zur Entlastung des angespannten Berliner Wohnungsmarktes. Das Projekt im Andreasviertel beweist, dass bezahlbarer und energetisch hochwertiger Wohnraum (EH 40) auch in zentralen Innenstadtlagen realisierbar bleibt.📖 Das könnte dich auch interessieren
🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Verantwortlicher & Chefredakteur
Wenn in Friedrichshain ein Parkplatz verschwindet und dafür Wohnraum entsteht, ist das stadtpolitisch ein starkes Signal. Ich laufe oft durch das Andreasviertel nahe dem Ostbahnhof und sehe, wie dringend wir genau diese Art von bezahlbarer Nachverdichtung brauchen, anstatt nur teure Eigentumsprojekte hochzuziehen.
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