Bezirke 📅 7. April 2026 ⏱ 7 Min. 👁 145 Aufrufe

Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße: 76 Einheiten bis 2028

Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße bringt 76 neue Einheiten ins Andreasviertel. Baustart 2026, 31 geförderte Wohnungen. → Alle Infos hier!

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Kurzantwort

Der Neubau für Wohnungen in Friedrichshain an der Singerstraße schafft 76 barrierefreie Einheiten auf einem ehemaligen Parkplatz. Das Projekt der WBM beginnt im Juni 2026 und soll bis Januar 2028 fertiggestellt sein. Von den neuen Wohnungen sind 31 öffentlich gefördert und WBS-pflichtig, was bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage sichert. Das Gebäude wird den hohen Energiestandard EH 40 erfüllen.

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was wird genau in der Singerstraße in Friedrichshain gebaut?
  3. Wie viele geförderte Wohnungen entstehen in dem Neubauprojekt?
  4. Welche architektonischen und energetischen Standards erfüllt das Gebäude?
  5. Wie ist die Verkehrsanbindung des neuen Wohnhauses?
  6. Warum wird im Andreasviertel nachverdichtet?
  7. Häufige Fragen zu Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße
  8. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Standort: Auf einem ehemaligen Parkplatz im Andreasviertel (10243 Berlin-Friedrichshain) an der Singerstraße.
  • Wohneinheiten: Es entstehen 76 neue Wohnungen, davon 31 öffentlich gefördert und somit WBS-pflichtig.
  • Zeitplan: Der Baubeginn ist für Juni 2026 angesetzt, die geplante Fertigstellung für Januar 2028.
  • Gebäudestandard: Alle Einheiten sind barrierefrei zugänglich (drei davon rollstuhlgerecht) und erfüllen den Energiestandard EH 40.
  • Architektur: Geplant ist ein Gebäude mit zehn Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss, das sich in die Umgebung einfügt.
  • Anbindung: Der U-Bahnhof Strausberger Platz (U5) ist nur 400 Meter entfernt, der S-Bahnhof Ostbahnhof ca. 500 Meter.

Was wird genau in der Singerstraße in Friedrichshain gebaut?

Auf einem bisher als Parkplatz genutzten Grundstück im Andreasviertel errichtet die landeseigene WBM ein neues Wohngebäude. Der Neubau in Friedrichshain an der Singerstraße wird 76 Wohneinheiten umfassen. Geplant ist ein Haus mit zehn Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss.

Das Andreasviertel in Berlin-Friedrichshain, gelegen zwischen der Karl-Marx-Allee und der Spree, zählt zu den begehrtesten Wohnlagen der Hauptstadt. An diesem zentralen Standort realisiert die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) ein Nachverdichtungsprojekt. Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße überbaut eine bestehende, versiegelte Fläche, ohne neue Grünflächen zu beanspruchen. Das geplante Gebäude fügt sich mit seiner Höhe in die bestehende Hochhausstruktur des Viertels ein. Die WBM verfolgt mit einer Bauzeit von Juni 2026 bis Januar 2028 einen straffen Zeitplan für dieses Vorhaben.

Projekt-Merkmal Geplanter Wert Quelle
Wohneinheiten gesamt 76 Wohnungen WBM Planung
Geförderte Wohnungen 31 Einheiten (WBS) WBM Planung
Gebäudehöhe 10 Vollgeschosse + Staffelgeschoss Architekturentwurf
Barrierefreiheit Alle Einheiten (3 rollstuhlgerecht) WBM Vorgabe
Energiestandard EH 40 Gebäudeenergiegesetz

Wie viele geförderte Wohnungen entstehen in dem Neubauprojekt?

Von den insgesamt 76 neuen Einheiten werden 31 Wohnungen öffentlich gefördert, was einem Anteil von über 40 Prozent entspricht. Für den Bezug dieser Wohnungen ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS) erforderlich. Damit wird gezielt bezahlbarer Wohnraum in einer sonst sehr teuren Lage geschaffen.

Ein wesentliches Ziel des Bauvorhabens ist die soziale Durchmischung. Die 31 geförderten Wohnungen sind für Mieterinnen und Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein vorgesehen, der je nach Einkommen in Kategorien wie WBS 100, WBS 140 oder WBS 220 Plus ausgestellt wird. Die Bedeutung dieses geförderten Anteils wird deutlich, wenn man die aktuelle Marktentwicklung betrachtet: Laut Daten von Empirica und ImmobilienScout24 (Stand: Q1 2026) erreichen die Verkaufspreise für frei finanzierte Neubauwohnungen in Friedrichshain durchschnittlich über 9.700 Euro pro Quadratmeter. Dies führt zu extrem hohen Kaltmieten im nicht geförderten Segment. Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße wirkt dieser Entwicklung aktiv entgegen.

Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße: 76 Einheiten bis 2028
Foto: Jimmy Liao

Welche architektonischen und energetischen Standards erfüllt das Gebäude?

Das Gebäude erfüllt den strengen Energiestandard EH 40, was zu niedrigen Heizkosten führt. Architektonisch sind alle 76 Wohnungen barrierefrei und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Drei Einheiten werden zudem speziell rollstuhlgerecht nach DIN 18040-2 R ausgebaut.

Die WBM hat das renommierte Architekturbüro Studio Mars Berlin GmbH mit der Gestaltung beauftragt. Der Entwurf sichert eine hohe Wohnqualität, indem jede Einheit einen eigenen Außenbereich in Form eines Balkons oder einer Terrasse erhält. Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit: Das gesamte Gebäude wird barrierefrei erschlossen. Drei Wohnungen werden vollständig rollstuhlgerecht geplant, was breitere Türen, unterfahrbare Küchenelemente und größere Bewegungsflächen im Bad umfasst. Energetisch ist das Projekt zukunftsweisend. Der EH 40 Standard bedeutet, dass das Haus nur 40 Prozent der Primärenergie eines Standard-Referenzgebäudes benötigt, was die Nebenkosten für künftige Mieterinnen und Mieter erheblich senkt.

Für Interessenten an einer der geförderten Wohnungen ist es ratsam, den WBS-Antrag beim Bürgeramt Friedrichshain-Kreuzberg frühzeitig zu stellen, idealerweise bereits Ende 2026. Da die Bearbeitungszeiten mehrere Monate betragen können und die Vermarktung oft ein halbes Jahr vor Fertigstellung beginnt, sichert eine rechtzeitige Antragstellung die besten Chancen.

Wie ist die Verkehrsanbindung des neuen Wohnhauses?

Die Verkehrsanbindung ist hervorragend. Der U-Bahnhof Strausberger Platz (Linie U5) ist nur 400 Meter entfernt und bietet eine direkte Verbindung zum Alexanderplatz und Hauptbahnhof. Der S-Bahnhof Ostbahnhof ist mit 500 Metern ebenfalls fußläufig erreichbar.

Das Grundstück an der Singerstraße profitiert von einer exzellenten Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Die U-Bahnlinie U5 am Strausberger Platz verkehrt im Fünf-Minuten-Takt und stellt eine schnelle Verbindung in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof her. Nur etwa 500 Meter entfernt liegt der Ostbahnhof, ein wichtiger Knotenpunkt für den Regional- und Fernverkehr sowie die S-Bahn-Linien der Stadtbahn (S3, S5, S7, S9). Die stadtpolitische Bedeutung solcher gut angebundenen Flächen ist in Berlin hoch, was sich bei Bauvorhaben wie der RAW Gelände Berlin Bebauung 2026 ebenso zeigt wie bei den Lückenschlüssen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften.

Warum wird im Andreasviertel nachverdichtet?

Die Nachverdichtung dient der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum auf bereits versiegelten Flächen. Das Projekt folgt dem stadtplanerischen Ziel, bestehende Quartiere effizienter zu nutzen, wie es bereits 2024 beim nahegelegenen Projekt „The Franz“ mit 160 Einheiten geschah.

Der aktuelle Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße ist Teil einer Strategie, das Andreasviertel weiterzuentwickeln und die Flächennutzung zu optimieren. Bereits im Jahr 2024 wurde in direkter Nachbarschaft an der Singerstraße 62 das Projekt „The Franz“ mit rund 160 neuen Wohneinheiten fertiggestellt. Die WBM plant über den reinen Hochbau hinaus auch Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnumfelds. Details zur Gestaltung von Außenanlagen, Spielplätzen und Fahrradstellplätzen werden bis zum Baubeginn im Juni 2026 finalisiert. Ziel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist es, das Quartier funktional und optisch aufzuwerten, ohne die charakteristischen Strukturen der Nachkriegsmoderne zu beeinträchtigen.

Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße: 76 Einheiten bis 2028 - Berlin News Highlights
Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße: 76 Einheiten bis 2028
Foto: Jo Kassis

Häufige Fragen zu Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße

Wann ist der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße fertig?

Gemäß dem aktuellen Zeitplan der WBM ist die Fertigstellung des Projekts für Januar 2028 geplant. Der Baubeginn für das zehnstöckige Wohngebäude ist für Juni 2026 vorgesehen, was einer reinen Bauzeit von etwa 18 Monaten entspricht.

Wie viele geförderte Einheiten gibt es beim Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße?

Von den insgesamt 76 geplanten Wohneinheiten werden 31 mit öffentlichen Mitteln gefördert. Um eine dieser Wohnungen anmieten zu können, benötigen Sie einen gültigen Berliner Wohnberechtigungsschein (WBS).

Wer plant den Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße?

Bauherr des Projekts ist die landeseigene WBM (Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH). Für die architektonische Gestaltung und Planung wurde das Büro Studio Mars Berlin GmbH beauftragt.

Was kostet eine Wohnung in Friedrichshain aktuell?

Die Kaufpreise für Bestandsimmobilien in Friedrichshain liegen derzeit bei durchschnittlich rund 6.500 Euro pro Quadratmeter. Bei frei finanzierten Neubauprojekten im Bezirk werden laut Marktdaten meist über 9.700 Euro pro Quadratmeter verlangt.

Welche Anbindung bietet das neue WBM-Projekt?

Die Anbindung ist exzellent: Der U-Bahnhof Strausberger Platz (Linie U5) ist nach nur 400 Metern Fußweg zu erreichen. Der S-Bahnhof Ostbahnhof mit Anschluss an den Regional- und Fernverkehr liegt etwa 500 Meter entfernt.

Fazit

Der Neubau Wohnungen Friedrichshain Singerstraße ist ein vorbildliches Beispiel für sinnvolle städtische Nachverdichtung. Durch die Bebauung eines ehemaligen Parkplatzes wird dringend benötigter Wohnraum geschaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln. Mit 76 neuen, vollständig barrierefreien Einheiten, von denen 31 öffentlich gefördert sind, leistet die WBM bis Anfang 2028 einen wichtigen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot in Berlin. Das Projekt im Andreasviertel zeigt, dass die Schaffung von bezahlbarem und zugleich energetisch hochwertigem Wohnraum (EH 40) selbst in zentralen und begehrten Innenstadtlagen möglich ist. Es stellt einen konkreten Schritt dar, um den angespannten Berliner Wohnungsmarkt zu entlasten und soziale Durchmischung zu fördern.

MM
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Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

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📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 319 Artikel