Friedhöfe Berlin 📅 13. Juni 2026 ⏱ 12 Min. 👁 22 Aufrufe

Friedhöfe in Lichtenberg – Standorte, Bestattung, Gebühren 2026

Friedhof Lichtenberg: Finden Sie alle Standorte, Adressen, Gebühren für Grabnutzung und Bestattung sowie Informationen zu Grabpflege und Urnengräbern im Bezirk.

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Die Suche nach einer würdevollen letzten Ruhestätte ist für Angehörige eine wichtige und oft emotionale Aufgabe. Der Bezirk Lichtenberg bietet dafür eine Vielzahl an Möglichkeiten auf unterschiedlichen Friedhöfen mit jeweils eigenem Charakter. Ob städtisch oder konfessionell, historisch oder modern – die Wahl des richtigen Ortes hängt von vielen persönlichen Wünschen ab. Dieser Artikel bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über jeden wichtigen Aspekt rund um das Thema Friedhof Lichtenberg. Sie finden hier detaillierte Informationen zu den Standorten und Adressen, den verschiedenen Bestattungsarten wie dem Urnengrab, den anfallenden Gebühren für das Jahr 2026 sowie den Regelungen zur Grabpflege. Wir erklären, welche Anlaufstellen für Sie zuständig sind und was Sie bei der Organisation einer Bestattung in Lichtenberg beachten müssen. Ziel ist es, Ihnen eine sachliche und verlässliche Orientierung in einer schweren Zeit zu geben und alle relevanten Fragen zu einem Friedhof in Lichtenberg transparent zu beantworten.

Welche Friedhöfe gibt es in Lichtenberg im Detail?

Kurz: Lichtenberg beheimatet mehrere städtische und kirchliche Friedhöfe. Dazu zählen der bekannte Zentralfriedhof Friedrichsfelde, der Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Friedrichsfelde sowie die städtischen Friedhöfe in Karlshorst und an der Robert-Siewert-Straße.

Der Bezirk Lichtenberg bietet eine diverse Friedhofslandschaft, die von großen Parkfriedhöfen bis zu kleineren, konfessionellen Anlagen reicht. Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, finden Sie nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Begräbnisstätten im Bezirk.

Name des Friedhofs Adresse Träger Besonderheiten
Zentralfriedhof Friedrichsfelde Gudrunstraße 20, 10365 Berlin Städtisch (Bezirk Lichtenberg) Gedenkstätte der Sozialisten, historische Grabanlagen, Baumbestattungen
Friedhof Karlshorst Robert-Siewert-Straße 57-67, 10318 Berlin Städtisch (Bezirk Lichtenberg) Parkähnlicher Charakter, Kriegsgräberanlage
Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Friedrichsfelde Am Tierpark 28, 10315 Berlin Evangelisch Historische Kapelle, kleiner und besinnlicher Charakter
Kath. Friedhof St. Hedwig (Friedrichsfelde) An der Mole, 10315 Berlin Katholisch Direkte Nähe zum evangelischen Friedhof, traditionelle Grabfelder

Die Wahl des Friedhofs hängt nicht nur von der Konfession, sondern auch von den verfügbaren Grabarten und der gewünschten Atmosphäre ab. Es empfiehlt sich, die jeweiligen Friedhofsverwaltungen direkt zu kontaktieren, um aktuelle Informationen zu freien Grabstellen und spezifischen Regelungen zu erhalten.

Welche kulturhistorische Bedeutung hat der Zentralfriedhof Friedrichsfelde?

Kurz: Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde ist weit über Berlin hinaus bekannt für die „Gedenkstätte der Sozialisten“, wo bedeutende Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beigesetzt sind. Er ist ein wichtiger Ort der deutschen Geschichte.

Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde, oft einfach als Friedhof Lichtenberg bezeichnet, ist mehr als nur eine Begräbnisstätte. Er wurde 1881 eröffnet und erlangte schnell politische Bedeutung. Im Jahr 1926 wurde nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe das Revolutionsdenkmal für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg errichtet, das von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Nach 1945 wurde die Grabanlage zur zentralen Gedenkstätte der DDR-Führung ausgebaut.

Heute ist der Friedhof ein faszinierendes Zeugnis deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts. Besucher können die Gräber von Politikern, Künstlern und Wissenschaftlern besichtigen, die die Geschichte der Arbeiterbewegung und der DDR geprägt haben. Gleichzeitig ist er ein kommunaler Friedhof, der allen Bürgern offensteht und vielfältige Bestattungsformen anbietet. Die weitläufige, parkähnliche Anlage mit ihrem alten Baumbestand macht ihn zudem zu einem Ort der Ruhe und Besinnung, der Geschichte und Gegenwart auf einzigartige Weise verbindet.

Welche Bestattungsarten sind auf den Friedhöfen in Lichtenberg möglich?

Kurz: In Lichtenberg werden diverse Bestattungsarten angeboten. Dazu gehören die klassische Erdbestattung im Sarg, verschiedene Formen der Urnenbeisetzung (Wahl-, Reihen-, Gemeinschaftsgrab), anonyme Gräber sowie naturnahe Baumbestattungen.

Die Friedhöfe in Lichtenberg tragen den sich wandelnden Wünschen bei der Bestattungskultur Rechnung und bieten eine breite Palette an Beisetzungsformen. Die Wahl hängt von persönlichen, religiösen und finanziellen Überlegungen ab.

  • Erdbestattung: Die traditionelle Beisetzung des Leichnams in einem Sarg. Es gibt Wahlgräber, bei denen die Lage selbst bestimmt werden kann, und Reihengräber, die der Reihe nach vergeben werden.
  • Urnenbeisetzung: Nach einer Feuerbestattung wird die Aschekapsel in einer Urne beigesetzt. Hier gibt es ebenfalls Wahl- und Reihengräber. Ein Urnengrab in Lichtenberg ist oft eine kostengünstigere und pflegeleichtere Alternative zum Sarggrab.
  • Gemeinschaftsgrabanlagen: Hier werden mehrere Urnen in einer gemeinsamen, oft gärtnerisch gestalteten Anlage beigesetzt. Die Namen der Verstorbenen werden meist auf einer zentralen Stele oder Tafel vermerkt. Diese Form entbindet die Angehörigen von der individuellen Grabpflege.
  • Anonyme und halbanonyme Bestattung: Bei der anonymen Bestattung wird die Urne auf einer Rasenfläche ohne individuelle Kennzeichnung beigesetzt. Bei der halbanonymen Variante gibt es eine zentrale Gedenktafel in der Nähe des Grabfeldes.
  • Baumbestattung: Eine zunehmend beliebte naturnahe Form, bei der die Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt wird. Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde bietet beispielsweise solche Grabstätten an.

Nicht jeder Friedhof bietet alle genannten Arten an. Es ist daher ratsam, sich vorab bei der jeweiligen Friedhofsverwaltung über die spezifischen Möglichkeiten zu informieren.

Wie setzen sich die Gebühren für eine Bestattung in Lichtenberg zusammen?

Kurz: Die Gesamtkosten setzen sich aus der Grabnutzungsgebühr (ca. 1.200-2.500 € für 25 Jahre) und der Bestattungsgebühr (ca. 600-900 €) zusammen. Hinzu kommen Kosten für die Nutzung der Trauerhalle und eventuelle Verlängerungen.

Die Gebühren für eine Bestattung auf einem der städtischen Friedhöfe in Lichtenberg sind in der Friedhofsgebührenordnung des Landes Berlin geregelt. Die Kosten können je nach gewählter Grabart und Leistungsumfang erheblich variieren. Für das Jahr 2026 sind folgende Posten zu kalkulieren:

  1. Grabnutzungsgebühr: Dies ist die Gebühr für das Recht, eine Grabstelle für eine bestimmte Dauer (in der Regel 20 oder 25 Jahre) zu nutzen. Die Höhe hängt von der Art und Größe des Grabes ab.
    Friedhöfe in Lichtenberg – Standorte, Bestattung, Gebühren 2026 - Berlin News Highlights
    • Erdwahlgrab (Einzelstelle): ca. 2.000 - 2.500 €
    • Erdreihengrab: ca. 1.500 €
    • Urnenwahlgrab: ca. 1.200 - 1.600 €
    • Urnengemeinschaftsgrab: ca. 1.300 € (inkl. Pflege)
  2. Bestattungsgebühr (Beisetzungsgebühr): Diese Gebühr deckt die Kosten für das Öffnen und Schließen des Grabes sowie die Durchführung der Beisetzung durch das Friedhofspersonal ab. Sie liegt je nach Aufwand (Sarg oder Urne) zwischen 600 und 900 Euro.
  3. Zusätzliche Gebühren: Weitere Kosten können für die Nutzung der Trauerhalle oder Feierhalle (ca. 200-400 €), die Ausstellung der Genehmigung für ein Grabmal und eventuell für die Verlängerung des Nutzungsrechts nach Ablauf der Ruhezeit anfallen.

Bitte beachten Sie, dass dies Richtwerte für die städtischen Friedhöfe sind. Die Gebühren auf konfessionellen Friedhöfen können abweichen. Eine genaue Kostenaufstellung erhalten Sie bei der zuständigen Friedhofsverwaltung.

Was regelt die Friedhofssatzung bezüglich Grabpflege und Grabsteinen?

Kurz: Die Friedhofssatzung legt die Rahmenbedingungen für die Gestaltung und Instandhaltung von Gräbern fest. Sie regelt die zulässigen Maße von Grabsteinen, die Art der Bepflanzung und die allgemeinen Pflichten zur Grabpflege, um ein gepflegtes Gesamtbild zu wahren.

Jeder Friedhof in Berlin, auch jeder Friedhof in Lichtenberg, unterliegt einer Friedhofssatzung. Dieses Regelwerk dient dazu, ein würdiges und einheitliches Erscheinungsbild der Anlage zu gewährleisten. Für Angehörige sind vor allem die Vorschriften zur Grabgestaltung und -pflege relevant.

Grabsteine und Grabeinfassungen: Die Satzung definiert die maximal zulässige Größe, das Material und teilweise auch die Gestaltung von Grabmalen. Bevor ein Steinmetz einen Grabstein aufstellen darf, muss ein entsprechender Antrag bei der Friedhofsverwaltung eingereicht und genehmigt werden. Dies stellt sicher, dass das Grabmal standsicher ist und sich harmonisch in das jeweilige Grabfeld einfügt.

Grabpflege Lichtenberg: Die Nutzungsberechtigten einer Grabstelle sind zur regelmäßigen Pflege verpflichtet. Dazu gehört das Säubern der Grabfläche, das Schneiden von Pflanzen und die Gewährleistung der Standsicherheit des Grabsteins. Wer diese Pflege nicht selbst übernehmen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, eine Friedhofsgärtnerei mit einer Dauergrabpflege zu beauftragen. Solche Pflegeverträge können für mehrere Jahre oder die gesamte Laufzeit des Nutzungsrechts abgeschlossen werden und sichern eine durchgehend gepflegte Grabstätte.

An wen wende ich mich zur Organisation einer Bestattung in Lichtenberg?

Kurz: Für städtische Friedhöfe ist die zentrale Friedhofsverwaltung im Bezirksamt Lichtenberg zuständig. Bei konfessionellen Friedhöfen wenden Sie sich direkt an das jeweilige evangelische oder katholische Pfarramt bzw. deren Friedhofsverwaltungen.

Die Organisation einer Bestattung erfordert die Kontaktaufnahme mit den richtigen Stellen. In der Regel übernimmt ein Bestattungsunternehmen viele der administrativen Schritte, es ist jedoch hilfreich, die Zuständigkeiten zu kennen.

Städtische (Landeseigene) Friedhöfe: Für alle landeseigenen Friedhöfe im Bezirk ist die zentrale Friedhofsverwaltung des Bezirksamtes Lichtenberg die erste Anlaufstelle. Hier werden die Grabnutzungsverträge ausgestellt, Gebührenbescheide erstellt und Genehmigungen für Grabmale erteilt. Kontakt:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abt. Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr
Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Friedhöfe
Gotlindestraße 89, 10365 Berlin

Konfessionelle (Kirchliche) Friedhöfe: Für eine Bestattung auf einem evangelischen oder katholischen Friedhof ist die Verwaltung der jeweiligen Kirchengemeinde oder des Friedhofsverbandes zuständig. Die Kontaktdaten finden Sie in der Regel auf den Webseiten der Gemeinden oder des Evangelischen Friedhofsverbands Berlin Stadtmitte (EVFBS). Ein Bestatter kann auch hier die notwendigen Kontakte herstellen und die Formalitäten klären.

Im Trauerfall ist es oft der erste Schritt, ein Bestattungsinstitut zu beauftragen. Dieses berät Sie umfassend, koordiniert die Termine mit der Friedhofsverwaltung und kümmert sich um alle erforderlichen Dokumente.

Häufig gestellte Fragen zu Friedhof Lichtenberg

Welche Friedhöfe gibt es in Lichtenberg?

In Berlin-Lichtenberg gibt es sowohl städtische als auch konfessionelle Friedhöfe. Zu den bekanntesten zählt der städtische Zentralfriedhof Friedrichsfelde, der auch die Gedenkstätte der Sozialisten beherbergt. Weitere städtische Anlagen sind der Friedhof in Karlshorst. Daneben existieren der Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Friedrichsfelde und der Katholische Friedhof St. Hedwig. Diese Vielfalt ermöglicht eine Wahl je nach konfessioneller Zugehörigkeit und persönlichen Vorstellungen.

Was kostet ein Grab in Lichtenberg?

Die Kosten für ein Grab auf einem städtischen Friedhof in Lichtenberg variieren je nach Art und Lage. Stand 2026 müssen Sie für das Nutzungsrecht über 25 Jahre mit Gebühren zwischen ca. 1.200 Euro für ein einfaches Urnenreihengrab und bis zu 2.500 Euro für ein Erdwahlgrab rechnen. Gemeinschaftsgräber liegen preislich oft dazwischen. Zu diesen Kosten kommen noch die Beisetzungsgebühren von etwa 600 bis 900 Euro hinzu. Kirchliche Friedhöfe haben eigene Gebührenordnungen.

Welche Bestattungsarten sind möglich?

Die Friedhöfe in Lichtenberg bieten ein breites Spektrum an Bestattungsarten. Neben der klassischen Erdbestattung im Sarg sind verschiedene Formen der Urnenbeisetzung sehr verbreitet. Dazu gehören Urnenwahlgräber, pflegefreie Urnengemeinschaftsanlagen, anonyme und halbanonyme Gräber. Zunehmend werden auch naturnahe Optionen wie Baumbestattungen nachgefragt, die beispielsweise auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde angeboten werden und eine Alternative zur traditionellen Grabstätte darstellen.

Wie lange ist die Grabnutzungszeit?

Die gesetzliche Ruhezeit für Leichname und Aschen in Berlin beträgt 20 Jahre. Dementsprechend wird das Nutzungsrecht für eine Grabstätte auf den Friedhöfen in Lichtenberg in der Regel für 20 oder 25 Jahre vergeben. Nach Ablauf dieser Frist besteht bei Wahlgräbern die Möglichkeit, das Nutzungsrecht gegen eine Gebühr zu verlängern. Bei Reihengräbern ist eine Verlängerung üblicherweise nicht möglich; die Gräber werden nach Ablauf der Ruhezeit neu vergeben.

Wer ist Träger der Friedhöfe in Lichtenberg?

Die Trägerschaft der Friedhöfe in Lichtenberg ist gemischt. Die großen Anlagen wie der Zentralfriedhof Friedrichsfelde und der Friedhof Karlshorst sind landeseigene (städtische) Friedhöfe und werden vom Bezirksamt Lichtenberg verwaltet. Andere Friedhöfe befinden sich in konfessioneller Trägerschaft, das heißt, sie gehören der Evangelischen oder der Katholischen Kirche. Die Zuständigkeit liegt dann bei der jeweiligen Kirchengemeinde oder einem kirchlichen Friedhofsverband.

Wer pflegt das Grab?

Die Verantwortung für die Pflege einer Grabstätte liegt grundsätzlich bei den Nutzungsberechtigten, also den Angehörigen des Verstorbenen. Diese sind laut Friedhofssatzung zur Instandhaltung verpflichtet. Wenn eine persönliche Pflege nicht möglich ist, kann eine Friedhofsgärtnerei mit der Dauergrabpflege beauftragt werden. Bei Gemeinschaftsgrabanlagen und anonymen Gräbern übernimmt die Friedhofsverwaltung die Pflege der gesamten Anlage, was in den Gebühren bereits enthalten ist.

Offizielle Quellen und weiterführende Informationen

Fazit: Friedhof Lichtenberg im Überblick

Die Wahl eines Friedhofs in Lichtenberg bietet Angehörigen vielfältige und würdevolle Möglichkeiten des Abschieds. Von der historisch bedeutsamen Anlage in Friedrichsfelde bis zu ruhigen, konfessionellen Friedhöfen reicht das Angebot. Die Kostenstruktur ist transparent geregelt, wobei eine 25-jährige Grabnutzung je nach Art zwischen 1.200 und 2.500 Euro kostet. Moderne Bestattungsformen wie das Urnengrab oder die Baumbestattung werden ebenso angeboten wie die klassische Erdbestattung. Die zentrale Anlaufstelle ist die Friedhofsverwaltung des Bezirks. Eine gute Übersicht über alle Friedhöfe Berlin und weitere nützliche Informationen finden Sie auch in unserem großen Service Berlin Portal.

Stand: 2026 · Alle Angaben gewissenhaft recherchiert.

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 255 Artikel