Lichtenberg feiert Vielfalt: Die 5. Queeren Kunst- und Kulturtage verwandeln den Stadtpark Ende Juni in eine Open-Air-Bühne. Am 27. und 28. Juni 2026 gibt es Musik, Comedy, Impro-Theater und eine Silent Disco – jeweils ab 15 Uhr, unter freiem Himmel. Den Auftakt macht schon am Freitag ein Open-Air-Kino. Wir haben das Programm für dich zusammengefasst.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Was: 5. Queere Kunst- und Kulturtage, ein Open-Air-Festival für die LSBTIQA+-Community und alle Gäste.
- Wann: Samstag, 27. (15–23 Uhr), und Sonntag, 28. Juni 2026 (15–20 Uhr); Kino-Auftakt am Freitag, 26. Juni.
- Wo: Stadtpark Lichtenberg, Parkaue 30, 10367 Berlin.
- Wer: erstmals gemeinsam von PINKDOT und dem Sonntags-Club organisiert.
- Eintritt: frei.
Was sind die Queeren Kunst- und Kulturtage?

Die Queeren Kunst- und Kulturtage gibt es seit 2022; in diesem Jahr steigt die fünfte Ausgabe. Gemeinsam mit der queeren Kunstszene Berlins wird im Stadtpark Lichtenberg die Vielfalt von LSBTIQA+ gefeiert – auf und vor der Bühne, für Queers und Allies, für alle Generationen. Es ist ein kleines, feines Festival, das bewusst niedrigschwellig und offen angelegt ist. Seit der Premiere 2022 ist es stetig gewachsen und hat sich als fester Termin im Berliner Veranstaltungssommer etabliert – bei den bisherigen Ausgaben kamen jeweils Hunderte Gäste in den Park.
Neu ist in diesem Jahr die Trägerschaft: Erstmals organisieren die queere Kulturplattform PINKDOT und der traditionsreiche Sonntags-Club das Festival zusammen – ein Bündnis für mehr Sichtbarkeit und Community. Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) wünscht dem Festival Erfolg und betont, Vielfalt mache den Bezirk „lebendig und liebenswert“; Kunst könne Brücken bauen und Menschen verbinden. Damit reiht sich das Fest in die lebendige Berliner Kulturszene ein.
Das Programm: Musik, Comedy und mehr
Musikalisch wird einiges geboten: Auf der Bühne stehen unter anderem Transemble, The Murk Prince, Robin Lovelines und Suli Puschban. Dazu kommen Comedy und Impro-Theater sowie die Silent Disco „Still Dance“, bei der per Kopfhörer getanzt wird. Durch das Programm führen Rachel Intervention und La Zia Jumpy.
Auch abseits der Bühne lohnt sich der Besuch: Es gibt bunte Marktstände, Mitmachangebote und Unterhaltung für kleine und große Gäste. Damit ist das Festival ein Ausflugsziel für die ganze Familie – ähnlich wie andere sommerliche Open-Air-Feste in der Stadt, vom Inselfest auf der Museumsinsel bis zu den Kiez-Festen. Wer den Berliner CSD und die Pride-Saison mag, ist hier richtig.
| Programm-Highlights | Detail |
|---|---|
| Live-Musik | Transemble, The Murk Prince, Robin Lovelines, Suli Puschban |
| Bühne | Comedy, Impro-Theater, Silent Disco „Still Dance“ |
| Moderation | Rachel Intervention, La Zia Jumpy |
| Drumherum | Marktstände, Mitmachangebote, Familienprogramm |
| Kino-Auftakt | Freitag, 26. Juni, Film „Rafiki“ |
Auftakt im Open-Air-Kino
Eingeläutet werden die Queeren Kunst- und Kulturtage bereits am Freitag, 26. Juni 2026, mit einem preisgekrönten Film. Im Open-Air-Kino läuft „Rafiki“ der kenianischen Regisseurin Wanuri Kahiu – eine einfühlsame Liebesgeschichte, die international für Aufsehen sorgte und 2018 als erster kenianischer Beitrag beim Filmfestival in Cannes lief. Die Vorführung beginnt bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr.
Ein Tipp: Sitzgelegenheiten wie Decke, Klapp- oder Liegestuhl solltest du selbst mitbringen, dann lässt sich der Film entspannt unter freiem Himmel genießen. Filmische Stoffe sind in Berlin ohnehin ein Dauerthema – man denke an Klassiker wie Wim Wenders’ Berlin-Filme.
Termine, Ort und Anfahrt
Das Festival findet im Stadtpark Lichtenberg statt, Parkaue 30, 10367 Berlin. Am Sonnabend läuft das Programm von 15 bis 23 Uhr, am Sonntag von 15 bis 20 Uhr; der Kino-Abend am Freitag startet gegen 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Stadtpark liegt verkehrsgünstig und ist gut mit den Öffentlichen erreichbar.
Weitere Informationen gibt es bei der Diversity- und Queerbeauftragten des Bezirks per E-Mail an sabine.poehl@lichtenberg.berlin.de. Lichtenberg ist derzeit ohnehin viel im Gespräch – nicht nur kulturell, sondern auch mit Blick auf die anstehende Wahl und ihre Kandidaten. Mehr Veranstaltungstipps findest du in unseren Bezirks-Meldungen.
Wer ein entspanntes Sommerwochenende sucht, liegt hier richtig: Open-Air, kostenlos, familienfreundlich und mit einem Programm, das von Live-Musik bis Silent Disco reicht. Unser Tipp: Komm früh, bring eine Decke mit und plan den Freitagabend fürs Kino ein – „Rafiki“ unter Sternenhimmel ist ein schöner Auftakt. Und das Beste: Das Fest lebt vom Mitmachen, nicht nur vom Zuschauen.
– Michelle Möhring, Redaktion Kultur & Lifestyle, BerlinEcho
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| Bezirksamt Lichtenberg | Offizielle Pressemitteilung zum Festival |
| PINKDOT | Veranstalter und Programmdetails |
| Sonntags-Club | Mitveranstalter und queeres Beratungs- und Kulturzentrum |
Häufige Fragen zum Festival
Wann finden die Queeren Kunst- und Kulturtage statt?
Am Samstag, 27. Juni 2026 (15 bis 23 Uhr), und Sonntag, 28. Juni 2026 (15 bis 20 Uhr). Den Auftakt bildet ein Open-Air-Kino am Freitag, 26. Juni, gegen 21.30 Uhr.
Wo ist der Veranstaltungsort?
Im Stadtpark Lichtenberg, Parkaue 30, 10367 Berlin. Das Festival findet unter freiem Himmel statt.
Was kostet der Eintritt?
Der Eintritt ist frei. Das Festival ist offen für die LSBTIQA+-Community und alle, die mitfeiern möchten.
Wer tritt auf?
Unter anderem Transemble, The Murk Prince, Robin Lovelines und Suli Puschban. Dazu gibt es Comedy, Impro-Theater und die Silent Disco „Still Dance“.
Welcher Film läuft im Open-Air-Kino?
Gezeigt wird „Rafiki“ von Regisseurin Wanuri Kahiu. Eine eigene Sitzgelegenheit wie Decke oder Klappstuhl sollte mitgebracht werden.
Unsere Einordnung
Berlins Sommer lebt von Festen wie diesem: klein, herzlich und offen für alle. Dass die Queeren Kunst- und Kulturtage nun von PINKDOT und Sonntags-Club gemeinsam getragen werden, spricht für eine wachsende Community – und für einen Bezirk, der Vielfalt nicht nur duldet, sondern feiert. Kostenlos, familienfreundlich und mit Programm vom Kino bis zur Silent Disco: Das ist ein Sommerwochenende, das sich lohnt.
– Michelle Möhring, Redaktion Kultur & Lifestyle, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion. Grundlage ist die offizielle Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg vom 9. Juni 2026.





