Kriminalität 📅 27. Mai 2026 ⏱ 7 Min. 👁 11 Aufrufe

Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: U8-Schläger gesucht

Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: Polizei sucht mit Überwachungsbildern den U8-Schläger, der einen 17-Jährigen am 10. Oktober 2025 attackierte.

Folge BerlinEcho
Erhalte alle Berlin-News dort, wo es dir am besten passt.

Sieben Monate nach einer Gewalttat auf dem U8-Bahnsteig am Alexanderplatz greift die Berliner Polizei zur Öffentlichkeitsfahndung. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 City hat in ihrer Pressemitteilung Nr. 0619 Fotos aus einer Überwachungskamera veröffentlicht, die den mutmaßlichen Angreifer zeigen. Die Tat ereignete sich am Freitag, dem 10. Oktober 2025, gegen 20:30 Uhr auf dem Bahnsteig der Linie U8 am Bahnhof Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Opfer ist ein 17-Jähriger, der Gesichtsverletzungen erlitt. Die Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz ist nun das letzte verbliebene Ermittlungsmittel.

Kurz zusammengefasst
Die Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz richtet sich gegen einen Mann, der am 10. Oktober 2025 gegen 20:30 Uhr auf dem U8-Bahnsteig einen 17-Jährigen mit Faustschlägen ins Gesicht und Tritten attackierte. Der Angreifer floh unerkannt. Hinweise nimmt die Polizeidirektion 5 City in der Perleberger Straße 16a, Moabit, unter (030) 4664-574116 entgegen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tatzeit: Freitag, 10. Oktober 2025, gegen 20:30 Uhr
  • Tatort: Bahnsteig der Linie U8 am U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin-Mitte
  • Opfer: 17-jähriger Jugendlicher mit Gesichtsverletzungen
  • Tatablauf: Faustschläge ins Gesicht und Tritte gegen den Körper
  • Verdächtiger: Erwachsener Mann, flüchtete unerkannt
  • Veröffentlichung der Fotos: 27. Mai 2026 (PM Nr. 0619)
  • Zuständig: Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City), Perleberger Straße 16a, Moabit

Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: Was die Polizei mitteilt

Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz – Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: Was die Polizei mitteilt
Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: Was die Polizei mitteilt

Die Berliner Kriminalpolizei hat sich für die Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz erst entschieden, nachdem alle anderen Ermittlungswege ausgeschöpft waren. So ist es bei Öffentlichkeitsfahndungen in Deutschland gesetzlich vorgesehen: Sie sind Ultima Ratio – nur zulässig, wenn weniger eingreifende Mittel ohne Erfolg geblieben sind. Sieben Monate liegen zwischen der Tat im Oktober 2025 und der Veröffentlichung der Überwachungsfotos heute. In diesem Zeitraum hat die Mordkommission – pardon: das Fachkommissariat für gefährliche Körperverletzung – offenbar mit allen verfügbaren Mitteln gearbeitet.

Konkret bittet die Polizei nach drei Aspekten: Wer kann Angaben zur Identität des Mannes auf den Fotos machen? Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort machen? Wer hat die Tat am 10. Oktober 2025 gegen 20:30 Uhr selbst beobachtet? Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) in der Perleberger Straße 16a in 10559 Berlin-Moabit entgegen – telefonisch unter (030) 4664-574116, per E-Mail an dir5k41@polizei.berlin.de oder über jede andere Berliner Polizeidienststelle. Die Fotos sind über die offizielle Fahndungsseite der Polizei Berlin abrufbar.

Wie aus einer U-Bahn-Fahrt eine Gewalttat wurde

Nach Polizeiangaben befanden sich Opfer und Täter am Abend des 10. Oktober 2025 auf dem Bahnsteig der Linie U8 am Alexanderplatz – einer der meistfrequentierten Stationen Berlins, durch die werktags rund 140.000 Reisende laufen. Was der konkrete Anlass für die Tat war, ist bislang offiziell nicht bestätigt. Klar ist nur: Der unbekannte Mann attackierte den damals 17-jährigen Jugendlichen ohne erkennbare Vorwarnung – mit mehreren Faustschlägen ins Gesicht und anschließenden Tritten gegen den Körper. Der Jugendliche erlitt Gesichtsverletzungen, der Täter floh.

Der Alexanderplatz ist in Berlin nicht zum ersten Mal Schauplatz solcher Vorfälle. Bereits am 27. Dezember 2024 gegen 19:55 Uhr war es im Zwischendeck desselben U-Bahnhofs zu einer ähnlichen Attacke gekommen: Ein damals 19-Jähriger wurde mit Faustschlägen ins Gesicht angegriffen und erlitt erhebliche Verletzungen. Auch hier hatte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung geführt – sie war später erfolgreich. Die Muster ähneln sich: Abendliche Tatzeit, unvermittelter Angriff, junge männliche Opfer.

Was Sie tun können, wenn Sie etwas erkennen

Wer auf den veröffentlichten Bildern den abgebildeten Mann erkennt – sei es aus der Nachbarschaft, dem Berufsleben oder dem privaten Umfeld – sollte sich unverzüglich an die Berliner Kriminalpolizei wenden. Anonyme Hinweise sind möglich, müssen aber für die Aufklärung verwertbar sein. Auch wer die Tat am 10. Oktober 2025 abends auf dem U8-Bahnsteig beobachtet hat, sollte sich melden – selbst wenn nur Teilbeobachtungen vorliegen.

Drei Wege stehen offen: Erstens die direkte Rufnummer (030) 4664-574116 des zuständigen Fachkommissariats. Zweitens die E-Mail an dir5k41@polizei.berlin.de. Drittens jede beliebige Berliner Polizeidienststelle – Hinweise werden von dort an die Kriminalpolizei Direktion 5 City weitergeleitet. Wer die Fotos einsehen möchte, findet diese auf der Pressemitteilungs-Seite der Polizei Berlin unter der Nummer 0619.

🗞 BerlinEcho-Einordnung

Wann: Sieben Monate und 17 Tage nach der Tat greift die Polizei zur Öffentlichkeitsfahndung – ein Beleg dafür, dass die übliche Ermittlungsarbeit nichts ergeben hat. Was: Faustschläge ins Gesicht, Tritte gegen den Körper, Flucht – die Eckdaten ähneln auffällig dem Fall vom 27. Dezember 2024 am gleichen Ort. Was bedeutet das: Der U-Bahnhof Alexanderplatz – mit täglich rund 140.000 Reisenden eine der wichtigsten Berliner Stationen – bleibt im Fokus der Sicherheitsbehörden. Für die BVG, die Bundespolizei und die Direktion 5 City stellt sich erneut die Frage, wie unvermittelte Gewalt auf U-Bahnsteigen frühzeitig erkannt werden kann. Die Antwort heißt aktuell vor allem: Überwachungskameras – und Bürgerinnen und Bürger, die hinschauen.

Quellenlage zur Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz

Quelle Inhalt Stand
Polizei Berlin PM Nr. 0619 Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos, Kontakt 27.05.2026
Polizei Berlin PM Nr. 2376 Vergleichsfall 27.12.2024 Alexanderplatz 03.11.2025
t-online Berlin Aktuelle Berichterstattung über die Fahndung 27.05.2026
Wikipedia: U-Bahnhof Alexanderplatz Frequenz, Bauhistorie, Linienstruktur 2026

Häufige Fragen zur Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz

Wann und wo geschah die Tat am Alexanderplatz?

Die Tat geschah am Freitag, dem 10. Oktober 2025, gegen 20:30 Uhr auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie U8 am U-Bahnhof Alexanderplatz in Berlin-Mitte. Es ist eine der meistfrequentierten U-Bahn-Stationen der Hauptstadt – täglich nutzen rund 140.000 Reisende den Bahnhof.

Wer ist das Opfer der Attacke?

Opfer ist ein zur Tatzeit 17-jähriger männlicher Jugendlicher. Er wurde mit Faustschlägen ins Gesicht und Tritten gegen den Körper attackiert und erlitt Gesichtsverletzungen. Weitere Angaben zu seiner Identität macht die Polizei aus Opferschutzgründen nicht.

Wer fahndet im Fall des U-Bahn-Angriffs?

Zuständig ist das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) in der Perleberger Straße 16a in 10559 Berlin-Moabit. Die Direktion 5 verantwortet kriminalpolizeilich die Berliner Innenstadt-Bezirke, darunter Mitte. Kontakt: Telefon (030) 4664-574116 oder E-Mail an dir5k41@polizei.berlin.de.

Wann darf die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos durchführen?

Die Veröffentlichung von Bildern Verdächtiger ist nach deutschem Recht Ultima Ratio. Sie ist nur zulässig, wenn der Tatverdacht hinreichend konkret ist, eine andere Identifizierung nicht möglich war und die Bedeutung der Tat die Öffentlichkeitsfahndung rechtfertigt. Über die Veröffentlichung entscheidet ein Richter – die Polizei darf dies nicht im Alleingang anordnen.

Gab es ähnliche Fälle am Alexanderplatz?

Ja. Am 27. Dezember 2024 gegen 19:55 Uhr wurde im Zwischendeck desselben U-Bahnhofs ein damals 19-Jähriger mit Faustschlägen ins Gesicht angegriffen und erlitt erhebliche Verletzungen. Auch in diesem Fall hatte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung mit Foto durchgeführt, die später erfolgreich endete.

Was tun, wenn ich den Mann auf den Fotos erkenne?

Wer den Mann auf den veröffentlichten Bildern erkennt, sollte sich umgehend an die Kriminalpolizei wenden – telefonisch unter (030) 4664-574116, per E-Mail an dir5k41@polizei.berlin.de oder über jede Berliner Polizeidienststelle. Auch Teilbeobachtungen oder Hinweise, die zunächst unwichtig erscheinen, können zur Aufklärung beitragen.

Unsere Einordnung

Sieben Monate zwischen Tat und Öffentlichkeitsfahndung sind keine Kleinigkeit. Sie zeigen, dass die Berliner Ermittler trotz Überwachungsvideos, BVG-Bahnsteig-Aufnahmen und möglicher Zeugen am Ende ohne Identität des Mannes blieben. Erst dann – wenn nichts anderes mehr greift – darf die Polizei zur Veröffentlichung von Bildern greifen. Für die Aufklärung gilt jetzt: Es kommt auf Berliner Bürgerinnen und Bürger an. Wer hingeschaut hat, sollte sich melden – auch sieben Monate später. Erinnerungen verblassen, aber Gesichter bleiben. Die Direktnummer (030) 4664-574116 sollte man notieren. Und für die BVG bleibt die Frage, ob U-Bahnhöfe wie der Alexanderplatz nicht doch eine sichtbare Sicherheitspräsenz auf den Bahnsteigen brauchen – nicht nur im Vorhalteraum.

– Maik Möhring, Chefredakteur, BerlinEcho

ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.

Öffentlichkeitsfahndung Alexanderplatz: U8-Schläger gesucht - Berlin News Highlights

MM
✍ Über den Autor
Verantwortlicher & Chefredakteur

Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

Berliner Landespolitik Stadtentwicklung Digitaler Journalismus SEO & Content-Strategie Medienrecht
📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 317 Artikel