Mit dem Blick auf die Abgeordnetenhauswahl 2026 präsentiert Die Linke ihr Wahlprogramm Berlin, das traditionell soziale Gerechtigkeit und bezahlbares Wohnen in den Mittelpunkt rückt. Die Partei steht vor der Herausforderung, ihre Kernforderungen in einem komplexen politischen Umfeld zu positionieren und gleichzeitig neue Wählergruppen anzusprechen. Besonders die Umsetzung des Enteignungs-Volksentscheids und die Zukunft des Berliner Mietendeckels prägen die öffentliche Debatte.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Die Linke fordert die konsequente Umsetzung des Enteignungs-Volksentscheids für mehr bezahlbaren Wohnraum.
- Ein neuer Mietendeckel soll Mieten stabilisieren und Mieter vor übermäßigen Erhöhungen schützen.
- Der massive Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und die Förderung des Radverkehrs sind zentrale Punkte der Verkehrspolitik.
- Die Partei setzt sich für die Stärkung der Gemeinschaftsschulen und eine inklusive Bildungspolitik ein.
- Im Bereich Wirtschaft und Arbeit stehen soziale Absicherung, faire Löhne und die Bekämpfung prekärer Beschäftigung im Fokus.
Linke Wahlprogramm Berlin: Die Schwerpunkte
Das Linke Wahlprogramm Berlin für die kommende Abgeordnetenhauswahl 2026 ist ein umfassendes Dokument, das sich den drängendsten sozialen und ökologischen Fragen der Hauptstadt widmet. Die Partei betont ihre Rolle als Stimme der sozialen Gerechtigkeit und präsentiert konkrete Vorschläge in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Bildung, Sicherheit und Wirtschaft. Ein zentrales Anliegen ist die Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge und die Rekommunalisierung strategisch wichtiger Bereiche. Vergleiche mit dem CDU-Wahlprogramm Berlin zeigen deutliche Unterschiede in der Herangehensweise an die Berliner Herausforderungen.
Wohnen: Mietendeckel und Enteignung als Kernforderungen
Im Zentrum der Wohnungspolitik der Linken steht die konsequente Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“. Die Partei fordert die Überführung großer Wohnungsunternehmen in Gemeineigentum, um bezahlbaren Wohnraum für alle Berliner zu gewährleisten. „Wohnen ist ein Menschenrecht, keine Ware“, heißt es im Programmentwurf. Des Weiteren plädieren die Linken für die Wiedereinführung eines wirksamen Mietendeckels, der die Mieten langfristig stabilisieren und vor Spekulation schützen soll. Sie kritisieren die aktuelle Politik scharf und sehen in der Privatisierung von Wohnraum die Hauptursache für die steigenden Mietpreise in Berlin. Diese Forderungen stehen im Kontrast zu den Positionen anderer Parteien, die eher auf Neubau und Anreize für private Investoren setzen, um den angespannten Berliner Immobilienmarkt zu entlasten.

Die Linke fordert eine grundlegende Neuordnung des Berliner Wohnungsmarktes.
Verkehr: Ausbau des ÖPNV und sozialgerechte Mobilität
Die Linke setzt sich für eine grundlegende Verkehrswende in Berlin ein, die den öffentlichen Nahverkehr stärkt und den individuellen Autoverkehr reduziert. Sie fordern einen massiven Ausbau von U-Bahnen, Trams und Bussen sowie eine Taktverdichtung, um die Abhängigkeit vom privaten PKW zu verringern und die Umwelt zu schonen. Ein „Nulltarif-Modell“ für den ÖPNV wird langfristig angestrebt, um Mobilität für alle bezahlbar zu machen. Kurzfristig sollen die Ticketpreise stabil bleiben und soziale Tarife ausgeweitet werden. Zudem soll der Ausbau sicherer Radwege und fußgängerfreundlicher Bereiche forciert werden. Die Partei sieht dies als entscheidenden Beitrag zur Klimaschutzstrategie Berlins. Weitere Informationen zum BVG Ausbau Berlin finden Sie auf unserer Themenseite.

Ausbau und Taktverdichtung des ÖPNV gehören zu den Kernforderungen der Linken.
Sicherheit und Bildung: Schwerpunkte in der Sozialpolitik
Im Bereich Sicherheit lehnt Die Linke eine verstärkte Polizeipräsenz als alleinige Lösung ab. Stattdessen fordern sie präventive Maßnahmen und die Stärkung sozialer Infrastrukturen, um Kriminalität an der Wurzel zu bekämpfen. „Sicherheit entsteht durch soziale Gerechtigkeit“, so ein weiteres Credo. In der Bildungspolitik setzt sich die Partei für die Stärkung der Gemeinschaftsschulen ein, um Chancengleichheit für alle Kinder zu gewährleisten. Sie fordern eine bessere Ausstattung von Schulen, mehr Personal und eine Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem. Zudem soll der Zugang zu Kitas und Hochschulen weiter erleichtert und gebührenfrei gestaltet werden. Die Gemeinschaftsschulen in Berlin sollen zu echten Lernorten für alle werden.
Wirtschaft und Arbeit: Soziale Absicherung und faire Löhne
Für die Wirtschaftspolitik in Berlin fordert Die Linke eine Stärkung der öffentlichen Hand und eine soziale Transformation. Sie setzen sich für einen höheren Mindestlohn, die Bekämpfung prekärer Beschäftigungsverhältnisse und die Stärkung der Tarifbindung ein. Zudem soll die Wirtschafts- und Forschungsförderung auf nachhaltige und gemeinwohlorientierte Projekte ausgerichtet werden. Die Partei betont die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung von Wohlstand und die Absicherung aller Berlinerinnen und Berliner im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit. Die Themen Bürgergeld Berlin und soziale Teilhabe sind dabei von besonderer Bedeutung.
Spitzenkandidatur und Parteitag: Aktueller Stand
Die Spitzenkandidatur der Linken für die Abgeordnetenhauswahl 2026 ist ein entscheidender Faktor für den kommenden Wahlkampf Berlin 2026. Die Partei wird voraussichtlich im Herbst [RECHERCHE: Monat des Parteitags] 2026 auf einem Landesparteitag ihr endgültiges Wahlprogramm beschließen und die Spitzenkandidatin oder den Spitzenkandidaten offiziell nominieren. Aktuelle Umfragen sehen Die Linke bei [RECHERCHE: Aktueller Umfragewert in Prozent, Stand: Datum, Institut] Prozent der Wählerstimmen, was eine herausfordernde Ausgangslage darstellt. Die Partei arbeitet intensiv daran, ihre Botschaften klar zu kommunizieren und ihre Wählerbasis zu mobilisieren. Für eine Übersicht über alle relevanten Termine der Abgeordnetenhauswahl 2026 besuchen Sie unsere Themenseite.
Die Linke hat in Berlin eine lange Tradition und prägt die politische Landschaft maßgeblich mit. Bereits 2021 setzte der erfolgreiche Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen ein starkes Signal, das bis heute die Debatte um bezahlbaren Wohnraum bestimmt. Dieser Druck von unten hat die Partei, besonders in Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg, stark gemacht. Konkret bedeutet dies für die kommende Wahl: Die Kernforderungen nach Mietendeckel und Enteignung bleiben zentrale Pfeiler, die Wähler mobilisieren und andere Parteien zur Stellungnahme zwingen – selbst wenn die Umsetzung juristisch komplex ist.
Quellen
| Quelle | Typ | Link |
|---|---|---|
| Die Linke Berlin | Primärquelle | die-linke-berlin.de/wahlprogramm |
| Tagesspiegel | Nachrichten | tagesspiegel.de/berlin/wahl-2026-linke-positionen |
| rbb24 | Nachrichten | rbb24.de/politik/wahl/abgeordnetenhauswahl/ |
Häufige Fragen zum Wahlprogramm der Linken in Berlin
Was steht im Linke Wahlprogramm Berlin zu Mieten?
Das Linke Wahlprogramm Berlin fordert die Umsetzung des Enteignungs-Volksentscheids und die Wiedereinführung eines wirksamen Mietendeckels. Sie wollen große Wohnungsunternehmen in Gemeineigentum überführen, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Zudem sollen Mieten stabilisiert und vor Spekulation geschützt werden.
Welche Forderungen stellt Die Linke zur BVG in Berlin?
Die Linke plädiert für einen massiven Ausbau und eine Taktverdichtung des BVG-Netzes. Langfristig wird ein Nulltarif-Modell angestrebt, kurzfristig sollen die Ticketpreise stabil bleiben und soziale Tarife ausgeweitet werden. Der Fokus liegt auf der Stärkung des ÖPNV und der Reduzierung des Autoverkehrs.
Wer ist der aktuelle Spitzenkandidat der Linken für die Abgeordnetenhauswahl 2026?
Die offizielle Nominierung des Spitzenkandidaten oder der Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl 2026 wird voraussichtlich auf einem Landesparteitag im Herbst [RECHERCHE: Monat des Parteitags] 2026 erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Person [RECHERCHE: Name des Spitzenkandidaten/der Spitzenkandidatin] die wahrscheinlichste Wahl.
Wann wird das Wahlprogramm der Linken final beschlossen?
Das Wahlprogramm der Linken für die Abgeordnetenhauswahl 2026 wird voraussichtlich auf einem Landesparteitag im Herbst [RECHERCHE: Monat des Parteitags] 2026 final beschlossen. Bis dahin handelt es sich um einen Entwurf, der noch Änderungen unterliegen kann.
Unsere Einordnung
Das Linke Wahlprogramm Berlin positioniert die Partei klar als Verfechterin von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Transformation. Die Kernforderungen, insbesondere im Bereich Wohnen und Verkehr, werden die Debatten bis zur Wahl maßgeblich prägen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Positionen im Kontext der aktuellen Berliner Koalitionslandschaft durchsetzen lassen und welche Kompromisse im Falle einer Regierungsbeteiligung nötig wären. Die Wählerinnen und Wähler stehen vor der Aufgabe, die radikalen Ansätze der Linken mit ihren eigenen Vorstellungen von einer lebenswerten Hauptstadt abzugleichen.
– Ariane Nagel, Kultur- & Meinungsredakteurin, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.





