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Berlin-Wahl 2026

Wahlhelfer Berlin 2026: Bis zu 120 Euro Erfrischungsgeld

Rund 40.000 Wahlhelfende haben die Berlin-Wahl am 20. September 2026 organisiert. Was sie an Erfrischungsgeld bekommen, was die Schulung einbrachte, wie der Wahltag ablief und wann das Geld kommt.

Maik Möhring Veröffentlicht · aktualisiert
Wahlhelfer Berlin 2026 bei der Stimmenauszählung im Wahllokal zur Abgeordnetenhauswahl
Berlin sucht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Abgeordnetenhauswahl 2026. Freiwillige unterstützen im Wahllokal, bei der Stimmabgabe und bei der Auszählung.
Inhalt (6 Abschnitte)
  1. Wie hoch war das Erfrischungsgeld für Wahlhelfer in Berlin 2026?
  2. Was haben Wahlhelfende am Wahltag gemacht?
  3. Wer durfte Wahlhelfer werden?
  4. Wie geht es nach der Wahl weiter?
  5. Häufige Fragen zu Wahlhelfern in Berlin
  6. Quellen

Für die Berlin-Wahl am 20. September 2026 brauchten die Bezirke rund 40.000 Wahlhelfende in 2.542 Wahllokalen und 1.572 Briefwahllokalen. Das Erfrischungsgeld betrug laut Landeswahlleiter 100 bis 120 Euro im Wahlvorstand und 80 bis 100 Euro im Briefwahlvorstand. Für die Schulung gab es zusätzlich 40 Euro in Präsenz oder 25 Euro online.

Update vom 29. September 2026: Die Wahl ist gelaufen. Der Artikel beschreibt jetzt den Einsatz am 20. September 2026 und nennt die Erfrischungsgeld-Sätze aus der Pressemitteilung des Landeswahlleiters. Korrektur: Eine frühere Version enthielt statt des Betrags einen offenen Recherchehinweis und nannte EU-Bürgerschaft und ein Mindestalter von 18 Jahren als Voraussetzung. Das Bezirksamt Neukölln nennt als Voraussetzung die Wahlberechtigung zum Bundestag oder zum Abgeordnetenhaus.

Am 20. September 2026 haben Wahlhelfende in Berlin 2.542 Urnenwahllokale und 1.572 Briefwahllokale betreut. Rund 40.000 Menschen brauchte die Stadt dafür nach Angaben der Senatskanzlei vom 23. Juni 2026, die Zahl der Wahllokale stieg gegenüber der Wahl 2023 um rund zehn Prozent. Für ihren Einsatz bekommen die Wahlhelfer in Berlin 2026 ein Erfrischungsgeld: 100 bis 120 Euro im Wahlvorstand, 80 bis 100 Euro im Briefwahlvorstand, so die Pressemitteilung des Landeswahlleiters. Hier findest du alle Beträge, den Ablauf des Wahltags und die nächsten Schritte bis zur Auszahlung.

Wie hoch war das Erfrischungsgeld für Wahlhelfer in Berlin 2026?

Das Erfrischungsgeld für Wahlhelfende bei der Berlin-Wahl 2026 hing von Funktion und Einsatzort ab. Am meisten bekamen Wahlvorsteher und Schriftführung im Urnenwahllokal mit 120 Euro, Beisitzende erhielten 100 Euro – so der Frage-und-Antwort-Katalog der Landeswahlleitung. Dazu kam Geld für die Schulung. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet und statt Geld einen Freizeitausgleich nahm, bekam ein vermindertes Erfrischungsgeld.

Erfrischungsgeld für Wahlhelfende bei der Berlin-Wahl 2026 (Stand: Landeswahlleiter, 29. Juni 2026, und Frage-und-Antwort-Katalog der Landeswahlleitung)
Funktion Erfrischungsgeld
Wahlvorsteher und Schriftführung im Urnenwahllokal 120 Euro
Beisitzende im Urnenwahllokal 100 Euro
Briefwahlvorstand 80 bis 100 Euro je nach Funktion
Öffentlicher Dienst mit Freizeitausgleich, Urnenwahllokal 50 bis 70 Euro
Öffentlicher Dienst mit Freizeitausgleich, Briefwahlvorstand 30 bis 50 Euro
Reservekraft ohne Einsatz 20 Euro
Reservekraft mit Einsatz volles Erfrischungsgeld der Funktion
Präsenzschulung zusätzlich 40 Euro
Online-Schulung zusätzlich 25 Euro

Knapp wurde es trotzdem. Am 29. Juni 2026 suchte Landeswahlleiter Stephan Bröchler noch 1.500 Wahlhelfende. Allein Charlottenburg-Wilmersdorf brauchte damals 300 Vorstehende und Schriftführende, 150 Beisitzende und 50 Reservekräfte; Reinickendorf suchte 230 Leute für die Briefwahllokale.

Was haben Wahlhelfende am Wahltag gemacht?

Wahlhelfende bildeten am 20. September 2026 in jedem Wahllokal den Wahlvorstand: Wahlvorsteherin oder Wahlvorsteher, Schriftführung, deren Stellvertretungen und Beisitzende. In den Urnenwahllokalen begann der Tag nach Angaben des Bezirksamts Neukölln um 7 Uhr mit dem Aufbau, gewählt wurde von 8 bis 18 Uhr. Die Briefwahlvorstände richteten sich ab 14.30 Uhr ein und zählten nach 18 Uhr aus. Zu den Aufgaben gehörten die Prüfung im Wählerverzeichnis, die Ausgabe der Stimmzettel und am Abend die öffentliche Auszählung.

Einiges war neu. Die Senatskanzlei nannte im Juni einen Stimmzettel, der Erst- und Zweitstimme zusammenführt, eine interaktive Online-Schulung und einen Praxisleitfaden für schwierige Situationen im Wahllokal. Die ersten Ergebnisse meldete der Landeswahlleiter am Wahlabend. Das vorläufige Ergebnis für das Abgeordnetenhaus trägt den Zeitstempel 21. September 2026, 3.33 Uhr. Eine lange Nacht für viele Auszählteams. Den Verlauf des Wahlabends kannst du im Liveticker zur Berlin-Wahl 2026 nachlesen.

Wer durfte Wahlhelfer werden?

Wahlhelfer in Berlin durfte werden, wer zum Bundestag oder zum Abgeordnetenhaus wahlberechtigt ist, so das Bezirksamt Neukölln. Ausgeschlossen waren unter anderem Wahlbewerberinnen und Wahlbewerber, Vertrauenspersonen von Wahlvorschlägen und Mitglieder von Wahlausschüssen. Fachwissen war laut Landeswahlleiter nicht nötig, die Schulung vermittelte den Ablauf. Wer wählen durfte und wie sich die Wahlberechtigten auf die Bezirke verteilten, steht in unserem Artikel zur Wahlberechtigung in Berlin.

Bei der Anmeldung konnten Freiwillige laut Bezirksamt Neukölln angeben, ob sie lieber im Urnen- oder im Briefwahllokal arbeiten, welche Funktion sie übernehmen möchten, einen Wunsch-Einsatzort und eine Person, mit der sie gemeinsam eingesetzt werden wollen.

Wie geht es nach der Wahl weiter?

Nach dem Wahltag prüfen die zwölf Bezirkswahlausschüsse vom 29. September bis 2. Oktober 2026 die Ergebnisse. Das amtliche Endergebnis soll der Landeswahlausschuss laut Landeswahlleitung am 12. Oktober 2026 feststellen. Das Erfrischungsgeld zahlt Neukölln ab Ende Oktober 2026 aus. Wer bei einer künftigen Wahl helfen möchte, kann sich über die Wahlhelfer-Seite des Landeswahlamts melden. Die weitere Berichterstattung findest du in der Rubrik Berlin-Wahl 2026.

Häufige Fragen zu Wahlhelfern in Berlin

Wie viel Erfrischungsgeld bekamen Wahlhelfer in Berlin 2026?

Wahlhelfende im Urnenwahllokal bekamen bei der Berlin-Wahl am 20. September 2026 zwischen 100 und 120 Euro: 120 Euro für Wahlvorsteher und Schriftführung, 100 Euro für Beisitzende. Im Briefwahlvorstand waren es 80 bis 100 Euro. Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die Freizeitausgleich nahmen, erhielten weniger, nämlich 50 bis 70 Euro oder im Briefwahlvorstand 30 bis 50 Euro. So steht es in der Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 29. Juni 2026.

Gab es für die Wahlhelfer-Schulung extra Geld?

Ja. Für die Teilnahme an einer Präsenzschulung zahlte das Land Berlin 2026 zusätzlich 40 Euro, für die Online-Schulung 25 Euro. Die Online-Schulung startete nach Angaben des Bezirksamts Neukölln Anfang Juli 2026, im September folgten Präsenzschulungen für Wahlvorstehende, Schriftführende und deren Stellvertretungen. Neu war 2026 laut Senatskanzlei eine interaktive Online-Schulung für alle Wahlhelfenden.

Was bekamen Reservekräfte bei der Berlin-Wahl?

Reservekräfte, die am 20. September 2026 bereitstanden, aber nicht eingesetzt wurden, erhielten laut Landeswahlleiter eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Wer als Reserve tatsächlich in einem Wahllokal oder Briefwahllokal einsprang, bekam das volle Erfrischungsgeld der jeweiligen Funktion, also bis zu 120 Euro. Reservekräfte suchten im Juni 2026 unter anderem Lichtenberg, Mitte, Spandau und Marzahn-Hellersdorf.

Wann wird das Erfrischungsgeld ausgezahlt?

Das Bezirksamt Neukölln nennt als Auszahlungstermin für das Erfrischungsgeld der Berlin-Wahl 2026 den Zeitraum ab Ende Oktober 2026. Ausgezahlt wird über das Wahlamt des Bezirks, in dem du eingesetzt warst. Für die übrigen elf Bezirke lag uns bis zum 29. September 2026 kein eigener Termin vor. Wer nachfragen will, wendet sich an das Wahlamt des Einsatzbezirks.

Quellen

Maik Möhring

Verantwortlicher & Chefredakteur

Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt …

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