Marzahn-Hellersdorf 📅 22. April 2026 ⏱ 8 Min. 👁 12 Aufrufe

Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn: 5 Mio. Euro für Neubau

Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn – Grundsteinlegung für 5 Millionen Euro. Warum der Umbau bis 2027 für Jugendliche im Kiez so wichtig ist. → Jetzt lesen

Das Projekt Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn markiert einen Wendepunkt für die lokale Kulturszene im Berliner Osten. Am 21. April 2026 wurde in der Bruno-Baum-Straße 56 (12685 Berlin-Marzahn) der Grundstein für das Fünf-Millionen-Euro-Projekt gelegt. Ich habe mir die Pläne für den Umbau genauer angesehen – denn gerade in Marzahn-Hellersdorf brauchen Jugendliche Räume, die nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Kiez echte Perspektiven bieten.

Kurz zusammengefasst: Das Bauvorhaben Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn umfasst ein Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Nachhaltige Erneuerung“. Bis 2027 entsteht ein barrierefreier Neubau mit Tonstudio und Veranstaltungssaal, der die Kapazität der traditionsreichen Einrichtung auf 199 Plätze erweitert.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Am 21. April 2026 fand die offizielle Grundsteinlegung in der Bruno-Baum-Straße statt.
  • 5.000.000 Euro fließen aus dem Programm „Nachhaltige Erneuerung“ in das Projekt.
  • Bis zum Jahr 2027 wächst die Kapazität des Standorts auf insgesamt 199 Plätze.
  • Der Altbau aus den 1980er Jahren wird technisch und energetisch komplett modernisiert.
  • Während der zweijährigen Bauzeit dient die Heidenauer Straße 10 als Interimslösung.

Was ist die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn?

Die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn ist ein umfassendes Bauprojekt des Landes Berlin, bei dem der traditionsreiche Jugendstandort an der Bruno-Baum-Straße 56 für fünf Millionen Euro modernisiert und erweitert wird. Bis 2027 entsteht ein barrierefreies Kulturzentrum mit Tonstudio, Proberäumen und einem großen Veranstaltungssaal. Für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf sichert dieses Projekt langfristig wichtige Freiräume für junge Menschen.

🏗️ Grundsteinlegung an der Bruno-Baum-Straße: Ein politisches Bekenntnis

Dass die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn nun offiziell begonnen hat, ist das Ergebnis jahrelanger Planungen. Am Dienstag, den 21. April 2026, versammelten sich Vertreter der Politik und des Trägers Kinderring e.V. auf der Baustelle. Neben Stephan Machulik, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, waren auch die zuständigen Köpfe des Bezirksamtes vor Ort.

Bezirksstadtrat Gordon Lemm betonte die persönliche und historische Bedeutung der Einrichtung: „Ich kenne ‚Die Klinke‘ noch als Jugendlicher. Sie war immer ein besonderer Ort für musikinteressierte Kids und wird es nun auch zukünftig sein können“, erklärte er laut einer Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom selben Tag.

Auch Heike Wessoly, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, unterstrich den stadtpolitischen Wert der Investition. Durch den Umbau werde ein wichtiger Fixpunkt der Jugendkultur im Bezirk zukunftsfest gemacht. Wenn du in Marzahn aufgewachsen bist, weißt du, wie rar Orte sind, an denen junge Menschen ohne Konsumzwang kreativ werden können. Genau diese Lücke füllt das Zentrum seit Jahrzehnten.

📍 Adresse: Bruno-Baum-Straße 56, 12685 Berlin-Marzahn
💰 Eintritt: Jugendangebote in der Regel kostenlos
🕐 Öffnungszeiten: Baustelle bis 2027 (Interimsbetrieb siehe unten)
🚇 ÖPNV: S7 bis Poelchaustraße, dann 8 Min. zu Fuß
🚗 Auto: 30 Min. von Mitte · 20 Min. von Lichtenberg
👶 Alter: ab 12 Jahren · 🌧 Bei Regen:
💡 Tipp: Die aktuellen Kurse und Band-Proben finden vollständig im Ausweichquartier statt.
Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn Berlin News
Foto: Eugene Laszczewski

🎸 Vom DDR-Wertstoffhof zum modernen Kulturzentrum

Die Geschichte des Gebäudes ist typisch für den Berliner Osten. Errichtet in den 1980er Jahren, diente der Flachbau ursprünglich als DDR-Wertstoffannahmestelle. Im Jahr 1996 zog dann die Jugendkultur ein. Seitdem hat sich das Haus zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für junge Bands und ein breites Publikum entwickelt. Doch der Zahn der Zeit nagte an der Bausubstanz, was die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn unausweichlich machte.

Die Pläne für die knapp zwei Jahre dauernde Bauzeit sind ambitioniert. Der bestehende Altbau wird technisch grundlegend erneuert. Auf dem Plan stehen die komplette Überarbeitung der Elektrik, eine neue Heizungsanlage sowie moderne Brandschutz- und Akustikmaßnahmen. Die alten, provisorischen Anbauten werden abgerissen und durch einen funktionalen Neubau ersetzt.

Im neuen Erdgeschoss entsteht das kreative Herzstück: Ein großer Veranstaltungssaal mit eigener Bühne, ein Backstagebereich, ein professionelles Tonstudio sowie schallisolierte Probenräume. Eine flexible Bar und eine Küche runden das Angebot ab. Im neu geschaffenen Obergeschoss finden künftig Seminarräume, ein Atelier und moderne Sanitäranlagen Platz. Durch Holzverkleidungen, ein Gründach und einen neuen Aufzug wird das Haus nicht nur nachhaltiger, sondern endlich auch vollständig barrierefrei.

Merkmal Bisheriger Zustand (bis 2025) Nach der Sanierung (2027)
Kapazität Stark begrenzt durch alte Raumaufteilung Bis zu 199 Plätze (erweitert)
Barrierefreiheit Nur im Erdgeschoss gegeben Vollständig (inklusive neuem Aufzug)
Musik & Kultur Einfache Probenräume Neues Tonstudio, Saal mit Bühne & Backstage
Nachhaltigkeit Veraltete Heizung und Elektrik aus den 80ern Gründach, moderne Dämmung, Holzverkleidung

Quelle: Programm Nachhaltige Erneuerung Berlin

📦 Ausweichquartiere: Wo die Klinke bis 2027 feiert

Ein Umbau dieser Größenordnung lässt sich nicht im laufenden Betrieb realisieren. Bereits am 1. August 2025 musste das Jugendkulturzentrum seine Türen an der Bruno-Baum-Straße schließen. Für die Jugendarbeit im Bezirk war es essenziell, dass die Angebote nicht für zwei Jahre komplett wegbrechen.

Zunächst fand das Team eine erste Übergangslösung im legendären ORWO-Haus an der Frank-Zappa-Straße 19. Dort konnten ab August 2025 erste Räume bezogen werden, um zumindest die wichtigsten musikalischen Projekte am Laufen zu halten. Seit dem 1. Januar 2026 steht nun ein festeres Interim zur Verfügung: Das Zentrum ist in das Gebäude an der Heidenauer Straße 10 (bekannt als „Kiste“) umgezogen. Wenn du dich also wunderst, warum es an der alten Adresse ruhig ist – die Kulturarbeit geht wenige Straßen weiter nahtlos weiter.

💡 Insider-Tipp: Alle aktuellen Konzerttermine und Workshops im Exil-Standort an der Heidenauer Straße findest du tagesaktuell auf der offiziellen Website des Klubs.

🏙️ Die Bedeutung für die Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Die städtebauliche Entwicklung im Bezirk umfasst derzeit viele Großprojekte. Während gewerbliche Vorhaben wie die Baustellen im Marzahner Gewerbegebiet wirtschaftliche Impulse setzen, stellt die Modernisierung der Klinke das soziale Gleichgewicht sicher. Fünf Millionen Euro aus dem Fördertopf der „Nachhaltigen Erneuerung“ sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Außenbezirke nicht nur als Wohnquartiere, sondern als eigenständige Lebensräume betrachtet werden.

Gerade die Verknüpfung von Jugendarbeit und professioneller Infrastruktur – wie dem neuen Tonstudio – gibt jungen Menschen aus Marzahn-Hellersdorf Werkzeuge an die Hand, die ihnen sonst oft verwehrt bleiben. Das Projekt beweist, dass es sich lohnt, alte DDR-Substanz nicht einfach abzureißen, sondern intelligent in die Zukunft zu überführen.

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❓ Häufige Fragen zu Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn

Wann ist die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn abgeschlossen?

Die Bauarbeiten sollen nach rund zwei Jahren Bauzeit im Jahr 2027 abgeschlossen sein. Erst dann zieht das Jugendkulturzentrum zurück in die Bruno-Baum-Straße 56.

Was kostet der Umbau des Jugendkulturzentrums?

Das Land Berlin investiert insgesamt fünf Millionen Euro in die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Nachhaltige Erneuerung“.

Wo befindet sich Die Klinke während der Bauzeit?

Seit dem 1. Januar 2026 ist die Einrichtung interimsmäßig in der Heidenauer Straße 10 (Kiste) untergebracht. Zuvor wurden ab August 2025 Räume im ORWO-Haus genutzt.

Wer finanziert das Bauprojekt in der Bruno-Baum-Straße?

Die Finanzierung der Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn wird vollständig vom Land Berlin übernommen. Das zuständige Bezirksamt begleitet die Umsetzung vor Ort.

Welche neuen Räume entstehen für die Jugendlichen?

Durch den Neubau und die Aufstockung erhält das Zentrum ein professionelles Tonstudio, schallisolierte Probenräume, ein Atelier, Seminarräume sowie einen großen Veranstaltungssaal mit Bühne.

Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn Berlin News
Foto: Jimmy Liao

🏁 Fazit: Ein Gewinn für die Jugend in Marzahn

Die Jugendclub die Klinke Sanierung Marzahn sichert einen unverzichtbaren Freiraum für die kommenden Generationen im Bezirk. Mit fünf Millionen Euro wird aus einem alten DDR-Wertstoffhof ein hochmodernes, barrierefreies Kulturzentrum, das bis zu 200 Jugendlichen professionelle Bedingungen für Musik und Kunst bietet. Wenn die Türen 2027 wieder öffnen, erhält Marzahn-Hellersdorf einen kreativen Leuchtturm zurück, der weit über die Bezirksgrenzen hinaus strahlen wird.

🏠 Über den Autor: Ida Nagel – Redakteurin Gesellschaft & Wohnen
Ich begleite die Jugendinfrastruktur in Marzahn-Hellersdorf seit Jahren. Wenn ein Bezirk baulich wächst, sind fünf Millionen Euro in einen echten Treffpunkt an der Bruno-Baum-Straße die beste Prävention gegen soziale Kälte.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 106 Artikel