Die Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026 beziehen sich auf 148 neue HOWOGE-Wohnungen in Berlin-Friedrichsfelde, deren Fertigstellung für Sommer 2026 geplant ist. Die Hälfte der Einheiten wird als geförderter Wohnraum mit Wohnberechtigungsschein (WBS) vergeben. Das fossilfreie Neubauprojekt setzt auf ein Nur-Strom-Konzept mit Wärmepumpen und Photovoltaik, was potenziell niedrigere Nebenkosten für Mieter bedeutet.
Das Wichtigste in Kürze
- Standort: Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Areal in der Huronseestraße 28-34 in Berlin-Friedrichsfelde entstehen 148 neue Mietwohnungen.
- Sozialer Wohnungsbau: Exakt 50 % der Einheiten (74 Wohnungen) werden als geförderter Wohnraum an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins (WBS) vergeben.
- Fertigstellung: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE plant die Bezugsfertigkeit für den Sommer 2026.
- Wohnungsmix: Das Angebot umfasst 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 115 Quadratmetern.
- Barrierefreiheit: Über 100 Wohnungen werden barrierefrei gebaut, mehrere Einheiten sind vollständig rollstuhlgerecht konzipiert.
- Nachhaltigkeit: Das Projekt wird als fossilfreies „Nur-Strom-Haus“ realisiert und verzichtet vollständig auf PKW-Stellplätze zugunsten von hunderten Fahrradstellplätzen.
Was entsteht am Standort Huronseestraße 28-34 in Lichtenberg?
Das Bauvorhaben in der Huronseestraße ist eines der wichtigsten sozialen Neubauprojekte im Berliner Osten. Unweit des Tierparks werden zwei sechsgeschossige Gebäude errichtet, die bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum für eine durchmischte Mieterstruktur schaffen. Das Projekt der landeseigenen HOWOGE zielt darauf ab, sowohl für Singles als auch für Familien ein neues Zuhause zu bieten und gleichzeitig ökologische Standards zu setzen.
Wie hoch werden die Mietpreise in der Huronseestraße 2026 sein?
Obwohl die finalen Kaltmieten erst 4 bis 6 Monate vor Bezugsfertigkeit auf der Webseite der HOWOGE veröffentlicht werden, gibt es klare Orientierungswerte. Die Mieten für die 74 geförderten Wohnungen sind durch die IBB-Wohnraumförderbedingungen des Landes Berlin streng reguliert. Für die frei finanzierten Wohnungen liegt die Kaltmiete bei Neubau-Neuvermietungen in Lichtenberg laut Berliner Mietspiegel 2024 typischerweise zwischen 14 und 17 €/m². Ein wesentlicher Vorteil für die Warmmiete ergibt sich aus dem Nur-Strom-Konzept: Die Nutzung von Luft-Wärmepumpen und Mieterstrom aus Photovoltaik kann die Betriebskosten im Vergleich zu gasbeheizten Neubauten um schätzungsweise 20–30 % reduzieren.
Welche Wohnungen werden in Friedrichsfelde angeboten?
Das Neubauprojekt in der Huronseestraße schließt eine wichtige Lücke im Bezirk. Auf dem Areal, das früher von Garagen dominiert wurde, wachsen zwei sechsgeschossige Gebäude in die Höhe. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE setzt hier auf eine durchmischte Mieterstruktur. Die Wohnungsgrößen reichen von kompakten Ein-Zimmer-Apartments mit 40 Quadratmetern bis hin zu familiengerechten Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 115 Quadratmetern.
Besonders relevant für Wohnungssuchende: Die genauen Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026 für die frei finanzierten Einheiten werden erst kurz vor der Vermietung veröffentlicht, orientieren sich aber am genossenschaftlichen Standard der HOWOGE. Fest steht jedoch die Preisbindung für die geförderte Hälfte. Exakt 74 Wohnungen (50 Prozent) sind für Berlinerinnen und Berliner reserviert, die einen Wohnberechtigungsschein (WBS) besitzen. Dies setzt die strengen Vorgaben des Landes Berlin für bezahlbaren Wohnraum konsequent um.
Wenn Sie sich für eine der Wohnungen interessieren, sollten Sie die offizielle Projektseite der HOWOGE im Blick behalten. Die Vermarktung startet in der Regel vier bis sechs Monate vor der Fertigstellung. Barrierefreiheit wird bei diesem Projekt großgeschrieben: Über 100 Wohnungen sind stufenlos erreichbar, mehrere Einheiten wurden speziell für Rollstuhlnutzende konzipiert. Aufzüge in allen Gebäudeteilen sind obligatorisch.

Was bedeutet das „Nur-Strom-Haus“-Konzept für die Mieter?
Neben den sozialen Aspekten ist das ökologische Konzept des Neubaus bemerkenswert. Das Quartier in Friedrichsfelde wird als sogenanntes „Nur-Strom-Haus“ realisiert. Das bedeutet den vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl. Die Energieversorgung für Heizung und Warmwasser erfolgt dezentral über effiziente Luft-Wärmepumpen. Auf den Dächern der beiden sechsgeschossigen Gebäude wird eine großflächige Photovoltaikanlage installiert. Der dort produzierte Mieterstrom kann direkt im Haus genutzt werden.
Auch beim Thema Mobilität geht das Projekt neue Wege. Es gibt keine neuen PKW-Stellplätze für die Mieter. Stattdessen entstehen hunderte überdachte Fahrradstellplätze. Das macht Sinn, denn die Anbindung an den ÖPNV ist solide: Der U-Bahnhof Tierpark (U5) und der S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost sind gut erreichbar.
| Merkmal | Details zum Bauprojekt | Quelle / Status |
|---|---|---|
| Gesamteinheiten | 148 Mietwohnungen | HOWOGE |
| WBS-Anteil | 74 Wohnungen (50 %) | Festgeschrieben |
| Wohnungsgrößen | 1 bis 5 Zimmer (40–115 m²) | Geplant |
| Barrierefreiheit | Über 100 Einheiten | Bestätigt |
| Fertigstellung | Sommer 2026 | Im Bau |
Wer ist für den Bau verantwortlich und wie ist der aktuelle Stand?
Seit dem Baustart auf dem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück wachsen die Gebäude zügig. Die grüne Fassadengestaltung ist bereits an vielen Stellen sichtbar, und auch die Balkone sind größtenteils montiert. Nach der schlüsselfertigen Fertigstellung durch Ten Brinke übernimmt die HOWOGE das Ensemble in ihren Bestand. Bezirksbürgermeister Martin Schaefer betonte zum Baustart laut einer Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg die Bedeutung der Kooperation: „In der Huronseestraße unterstützt ein privater Entwickler und Bauträger die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE dabei, ein neues und bezahlbares Zuhause für die Berlinerinnen und Berliner zu realisieren.“
Wer im Sommer 2026 hier einzieht, profitiert nicht nur von einem modernen Gebäude, sondern auch von einer gewachsenen Infrastruktur. Wer rechtzeitig plant, sollte für den Umzugsstress vorsorgen – ein Bürgeramt Lichtenberg Termin für die Ummeldung erfordert in Berlin bekanntlich etwas Vorlaufzeit.

Häufige Fragen zu Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026
Wann werden die Wohnungen in der Huronseestraße fertig?
Die HOWOGE plant die Fertigstellung der 148 Wohnungen in Berlin-Friedrichsfelde für den Sommer 2026. Der Innenausbau und die Gestaltung der Außenanlagen laufen derzeit auf Hochtouren. Die Vermietung startet üblicherweise einige Monate vor der Bezugsfertigkeit.
Wie hoch sind die Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026?
Exakte Kaltmieten für die frei finanzierten Wohnungen sind noch nicht publiziert. Sicher ist: 50 Prozent der Einheiten (74 Wohnungen) unterliegen als WBS-Wohnungen einer strengen Mietpreisbindung. Die Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026 werden sich an den sozialen Vorgaben des Landes Berlin orientieren.
Wer hat Anspruch auf die WBS-Wohnungen in Friedrichsfelde?
Die 74 geförderten Wohnungen richten sich an Berlinerinnen und Berliner mit einem gültigen Wohnberechtigungsschein (WBS). Je nach Einkommensgrenze (z.B. WBS 100 oder WBS 140) qualifizieren Sie sich für diese preisgebundenen Wohnungen im Neubau.
Gibt es Parkplätze beim Neubau in der Huronseestraße?
Nein, das Projekt verzichtet bewusst auf neue PKW-Stellplätze für die Mieterschaft. Stattdessen werden hunderte überdachte Fahrradstellplätze gebaut. Das Konzept fördert nachhaltige Mobilität und nutzt die Nähe zu den U- und S-Bahnhöfen in Lichtenberg.
Welches Energiekonzept nutzt der HOWOGE-Neubau?
Die Gebäude werden als Nur-Strom-Haus errichtet. Es gibt keine fossilen Brennstoffe wie Gas. Heizung und Warmwasser laufen über effiziente Luft-Wärmepumpen, während eine Photovoltaikanlage auf dem Gründach Mieterstrom produziert.

Fazit
Die Diskussion um die Huronseestraße 28-34 Mietpreise 2026 zeigt exemplarisch, wie moderner und sozial verantwortlicher Wohnungsbau in Berlin funktionieren kann. Mit einem Anteil von 50 Prozent WBS-Wohnungen, einem konsequent fossilfreien Energiekonzept und dem klaren Fokus auf Fahrradmobilität setzt die HOWOGE hier einen wichtigen Standard für den Bezirk Lichtenberg. Der Verzicht auf eine teure Tiefgarage senkt die Baukosten, was sich positiv auf die Bezahlbarkeit der Mieten auswirkt.
Für Familien und Singles im Bezirk ist die geplante Fertigstellung im Sommer 2026 eine vielversprechende Nachricht. Interessenten sollten die Vermietungsportale der landeseigenen Gesellschaft ab Frühjahr 2026 aufmerksam verfolgen und sicherstellen, dass ihre WBS-Unterlagen rechtzeitig beantragt und gültig sind.




