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Hertha BSC

Hertha BSC in Saarbrücken: Leitls Plan für den Pokal

Hertha startet am Samstag beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken in den DFB-Pokal. Trainer Stefan Leitl setzt auf zehn Spieler vom 4:1 gegen Heidenheim, Oluwaseun Adewumi ersetzt den abgewanderten Marten Winkler. Anstoß, Übertragung und die Personallage im Überblick.

Julian Möhring Veröffentlicht
Fußballstadion bei Flutlicht vor dem Anstoß – Pokalspiel von Hertha BSC in Saarbrücken
Fußballstadion vor dem Anstoß (Symbolbild)
Inhalt (7 Abschnitte)
  1. Leitls Plan mit den zwei Neuzugängen
  2. Der Gegner: kein normaler Drittligist
  3. Die Statistik spricht gegen Hertha
  4. Übertragung, Anstoss und Tickets
  5. Quellen im Überblick
  6. Häufige Fragen zum Pokalspiel
  7. Fazit: Pflichtaufgabe ist etwas anderes

Hertha BSC startet am Samstag, 22. August, um 15.30 Uhr beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken in den DFB-Pokal. Übertragen wird das Spiel im Ludwigsparkstadion bei Sky und frei empfangbar bei RTL. Trainer Stefan Leitl kündigt zehn Startelf-Spieler vom 4:1 gegen Heidenheim an; für den nach Anderlecht gewechselten Marten Winkler beginnt Oluwaseun Adewumi.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Wann: Samstag, 22. August 2026, 15.30 Uhr.
  • Wo: Ludwigsparkstadion in Saarbrücken, 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27.
  • TV: Sky und RTL – die Partie gehört zu den sechs Spielen der Runde im frei empfangbaren Fernsehen.
  • Personal: zehn Spieler der Startelf vom 4:1 gegen Heidenheim, Adewumi ersetzt den abgewanderten Winkler.
  • Premiere: Farid Alfa-Ruprecht steht erstmals im Kader, Deyovaisio Zeefuik ist trotz Blessur einsatzbereit.
  • Erstes Duell: Beide Vereine treffen im Pokal erstmals überhaupt aufeinander.
  • Stand der Angaben: 20. August 2026.

Leitls Plan mit den zwei Neuzugängen

Viel wird sich gegenüber dem Ligaauftritt nicht ändern: Zehn der elf Spieler, die zuletzt 4:1 gegen Heidenheim gewannen, sollen auch in Saarbrücken beginnen. Die eine Änderung ist erzwungen – Rechtsaussen Marten Winkler hat den Verein kurzfristig in Richtung Anderlecht verlassen.

Für ihn rückt Oluwaseun Adewumi in die Startelf, der von Burnley ausgeliehene 21-Jährige. Gegen Heidenheim traf er als Einwechselspieler zum Endstand. Leitl traut ihm 60 bis 70 Minuten zu – ein Hinweis darauf, dass der Wechsel in der Schlussphase eingeplant ist.

Dort dürfte dann Farid Alfa-Ruprecht kommen. Der 20-Jährige, aus Leverkusen geholt, hat am Donnerstag erstmals mittrainiert und steht am Samstag im Kader. Seine Hertha-Premiere wäre damit ein Kurzeinsatz auf der rechten Aussenbahn.

Entwarnung gibt es bei Deyovaisio Zeefuik: Der Linksverteidiger musste am Dienstag noch mit dicker Bandage im Golfcart vom Trainingsplatz gefahren werden, wird aber spielen. Nicht im Kader steht dagegen erneut Leon Jensen. Der defensive Mittelfeldspieler spielt in den Planungen keine Rolle mehr und darf sich bis zum Ende der Transferperiode am 1. September nach einem neuen Verein umsehen.

Der Gegner: kein normaler Drittligist

Leitl nennt Saarbrücken einen gefühlten Zweitligisten, und das ist keine Höflichkeitsfloskel. Der FCS ist wie Hertha mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Aufmerksamkeit erregte vor allem der 5:2-Erfolg gegen Rot-Weiß Essen – nach einem 0:2-Rückstand.

Dazu kommt die Pokalhistorie des Klubs: Saarbrücken hat sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als Bundesliga-Schreck erarbeitet und mehrfach Erstligisten aus dem Wettbewerb geworfen. Ein Drittligist, der zu Hause gegen einen Zweitligisten spielt, ist in diesem Wettbewerb keine klare Sache.

Leitls Bewertung fällt entsprechend nüchtern aus: ein 50:50-Spiel, in dem die Mannschaft weiterkommt, die weniger Fehler macht. Hertha wolle die Partie angehen wie ein Zweitligaspiel.

Die Statistik spricht gegen Hertha

Im Pokal treffen beide Vereine erstmals überhaupt aufeinander. In Liga eins und zwei gab es dagegen schon neun Gastspiele der Berliner in Saarbrücken – gewonnen haben sie keines davon.

Einzuordnen ist das mit Vorsicht: Die meisten dieser Spiele liegen Jahrzehnte zurück, mit den heutigen Kadern hat das wenig zu tun. Als Motivationsvorlage für den Gastgeber taugt die Zahl trotzdem.

Dazu kommt der Umbruch im Berliner Kader. Mit Fabian Reese, Michaël Cuisance, Kennet Eichhorn, Michał Karbownik und Maurice Krattenmacher haben mehrere prägende Spieler den Verein verlassen, ebenso Torhüter Tjark Ernst und Innenverteidiger John Anthony Brooks. Dem stehen deutlich weniger Zugänge gegenüber. Was der Abgang von Reese bedeutet, haben wir im Beitrag zu seinem Wechsel nach Wolfsburg beschrieben, die Lage um den Trainer im Text zu Leitls Vertrag.

Übertragung, Anstoss und Tickets

Angabe Details
Anstoss Samstag, 22. August 2026, 15.30 Uhr
Spielort Ludwigsparkstadion, Saarbrücken
Wettbewerb 1. Hauptrunde DFB-Pokal 2026/27
Fernsehen Sky und RTL, damit frei empfangbar
Gästetickets Kontingent nur für Mitglieder, längst vergriffen

Für Berliner Fans, die daheim schauen, hat der Termin einen praktischen Vorteil: Ein Samstagnachmittag im frei empfangbaren Fernsehen ist im Pokal die Ausnahme, in dieser Runde laufen sechs Partien so. Wo sich Spiele in der Stadt gemeinsam schauen lassen, steht in unserer Übersicht der Sportbars in Berlin. Und wer den weiteren Weg im Blick behalten will: Das Finale steigt traditionell im Olympiastadion.

Quellen im Überblick

Angabe Quelle
Termin, Anstoss, Spielort, Runde Deutscher Fußball-Bund
Zitate Leitls, Personalplanung, Kader Pressekonferenz von Hertha BSC am 20. August
Saisonstart und Form des Gegners 1. FC Saarbrücken

Häufige Fragen zum Pokalspiel

Wann spielt Hertha BSC in Saarbrücken?

Am Samstag, 22. August 2026, um 15.30 Uhr im Ludwigsparkstadion. Es ist die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2026/27.

Wo wird das Spiel übertragen?

Bei Sky und bei RTL. Die Partie gehört damit zu den sechs Spielen der Runde, die frei empfangbar zu sehen sind.

Wer ersetzt Marten Winkler?

Oluwaseun Adewumi, der 21-jährige Leihspieler von Burnley. Er hatte gegen Heidenheim als Einwechselspieler getroffen. Trainer Stefan Leitl traut ihm 60 bis 70 Minuten zu.

Wer feiert sein Debüt?

Farid Alfa-Ruprecht, 20 Jahre alt und von Bayer Leverkusen gekommen, steht erstmals im Kader. Ein Einsatz in der Schlussphase auf der rechten Aussenbahn gilt als wahrscheinlich.

Wie ist die Bilanz in Saarbrücken?

Im Pokal treffen beide Vereine erstmals aufeinander. In der ersten und zweiten Liga hat Hertha in Saarbrücken neun Gastspiele bestritten und keines gewonnen.

Fazit: Pflichtaufgabe ist etwas anderes

Ein Drittligist in guter Form, ein Stadion, in dem Hertha noch nie gewonnen hat, und ein Kader, der gerade mehrere Leistungsträger verloren hat: Der Trainer hat gute Gründe, von einem 50:50-Spiel zu sprechen. Für Hertha geht es um mehr als eine Runde – ein Pokalfinale findet in Berlin statt, und der Weg dorthin beginnt am Samstag um halb vier.

🗞 Über den Autor: Julian Möhring – Redaktion Sport
Anstoss, Spielort und Übertragung habe ich gegen DFB und Verein geprüft. Bei Aufstellungen bleibt vor dem Anpfiff immer ein Rest Unsicherheit – Leitls Angaben sind Ankündigungen, keine Garantien.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

Julian Möhring

Redakteur Sport & Digitales

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