Die Füchse Berlin sind Pokalsieger 2026 nach einem historischen 42:33-Sieg gegen den Bergischen HC. In der ausverkauften Kölner Lanxess Arena sicherten sich die Hauptstädter ihren zweiten DHB-Pokal-Titel in dem torreichsten Finale der Geschichte. Überragender Akteur war Lasse Andersson mit zehn Treffern. Für Trainer Nicolej Krickau ist es der erste Titel mit dem Berliner Team.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Füchse Berlin gewannen das DHB-Pokalfinale 2026 mit 42:33 (Halbzeit 22:17) gegen den Bergischen HC.
- Mit 75 Toren war das Endspiel das torreichste in der Geschichte des DHB-Pokals.
- Lasse Andersson war mit 10 Treffern der erfolgreichste Torschütze des Finales.
- Für Trainer Nicolej Krickau markiert der Sieg den ersten Titelgewinn mit den Füchsen Berlin.
- Das Final Four fand vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena in Köln statt.
Welche Bedeutung hat der Pokalsieg 2026 für die Füchse Berlin?
Nach einer langen Wartezeit von zwölf Jahren ist der Satz „Die Füchse Berlin Pokalsieger 2026“ wieder Realität im deutschen Spitzensport. Der 42:33-Erfolg am 19. April 2026 gegen den Bergischen HC markiert nicht nur den zweiten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte, sondern auch einen neuen Tor-Rekord in einem deutschen Pokalfinale. Für die Hauptstadt ist dieser Titel ein wichtiges Zeichen im sportlichen Wettstreit mit Konkurrenten wie dem SC Magdeburg und dem THW Kiel.
Wie verlief das historische Pokalfinale gegen den Bergischen HC?
Dass die Auszeichnung Füchse Berlin Pokalsieger 2026 am Ende hochverdient an die Spree ging, lag vor allem an einer gnadenlosen Chancenverwertung von der ersten Minute an. Die favorisierten Hauptstädter, die im Halbfinale den TBV Lemgo Lippe niedergerungen hatten, starteten furios. Mijajlo Marsenić und Lasse Andersson stellten schnell auf 2:0. Doch der Underdog aus dem Bergischen Land wehrte sich zunächst tapfer.
Trotz einer frühen Zwei-Minuten-Strafe gegen den Berliner Max Darj in der 4. Minute, glich Sören Steinhaus für den BHC zum 5:5 aus (7. Minute). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Füchse erst in der 18. Minute durch Andersson die erste Drei-Tore-Führung (13:10) erzielen konnten. Als der BHC nach einer Auszeit beim Stand von 14:11 wieder auf 13:14 herankam, drohte die Partie kurzzeitig zu kippen. Doch in der Schlussphase der ersten Halbzeit zündete Berlin den Turbo. Nach einem Ballverlust des BHC bestrafte Welthandballer Mathias Gidsel den Fehler mit einem schnellen Gegenzug zum 20:16 (29. Minute). Mit einem komfortablen 22:17 ging es in die Kabinen.
| Minute | Torschütze (Team) | Spielstand |
|---|---|---|
| 2. Min | Lasse Andersson (Füchse Berlin) | 2:0 |
| 7. Min | Sören Steinhaus (Bergischer HC) | 5:5 |
| 18. Min | Lasse Andersson (Füchse Berlin) | 13:10 |
| 29. Min | Mathias Gidsel (Füchse Berlin) | 20:16 |
| 35. Min | Fynn Hangstein (Bergischer HC) | 25:20 |
| 39. Min | Lasse Andersson (Füchse Berlin) | 28:23 |
| 45. Min | Nils Lichtlein (Füchse Berlin) | 33:26 |
| 60. Min | Mijajlo Marsenić (Füchse Berlin) | 42:33 |
Quelle: Offizieller Spielbericht HBL
Welche Spieler prägten das Finale für die Füchse Berlin?
Jeder Fan, der den Titel Füchse Berlin Pokalsieger 2026 feiert, weiß um die überragende Bedeutung des dänischen Duos im Berliner Rückraum. Während der BHC in der zweiten Halbzeit durch Fynn Hangstein (35. Minute) immer wieder versuchte, den Rückstand zu verkürzen, hatten die Berliner stets die passende Antwort parat. Als Noah Beyer auf Seiten der Bergischen eine Zeitstrafe kassierte, nutzte Lasse Andersson die Überzahl eiskalt aus und traf ins leere Tor zum 28:23 (39. Minute). Spätestens als Nils Lichtlein eine Viertelstunde vor Schluss auf 33:26 erhöhte, war der Widerstand des Underdogs gebrochen. Den krönenden Schlusspunkt unter das 42:33 setzte schließlich Kreisläufer Mijajlo Marsenić.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Name | Mathias Gidsel |
| Nationalität | Dänemark 🇩🇰 |
| Position | Rückraum rechts |
| Jahrgang | 1999 |
| Aktueller Verein | Füchse Berlin (seit 2022) |
| Stärken | 1-gegen-1, Tempo-Gegenstöße, Spielübersicht |
Quelle: Wikipedia
Gegenüber dem rbb24-Bericht vom 19.04.2026 zeigte sich Welthandballer Mathias Gidsel am ARD-Mikrofon emotional: „Unfassbar, dass wir das dieses Wochenende geschafft haben. Wir wollen immer mehr, haben noch Hunger. Die Bundesliga ist extrem stark, die Champions League auch. Wir haben es jetzt zum ersten Mal seit 12 Jahren geschafft, den Pokal zu gewinnen. Darauf bin ich sehr stolz.“

Was bedeutet der Titelgewinn für Trainer Krickau und die Sportstadt Berlin?
Für Trainer Nicolej Krickau, der vor der Saison angekündigt hatte, in Köln „all in“ gehen zu wollen, ist es der erste Titel mit den Hauptstädtern. Dass die Füchse Berlin Pokalsieger 2026 geworden sind, ist ein klares Zeichen an die nationale Konkurrenz. Die Berliner haben bewiesen, dass sie unter höchstem Druck in K.o.-Spielen liefern können – eine Qualität, die ihnen in den vergangenen Jahren oft abgesprochen wurde. Die Bilder des Triumphs liefen am Sonntagnachmittag live in der ARD im Free-TV sowie beim kostenpflichtigen Streamingdienst Dyn und sorgten für exzellente Einschaltquoten.

Während beim Fußball die Fans des 1. FC Union Berlin in Köpenick um die internationalen Plätze kämpfen, bringt der Handball verlässlich Silberware in die Vitrinen der Max-Schmeling-Halle. Die Breite des Kaders, gepaart mit der individuellen Weltklasse von Spielern wie Gidsel und Andersson, macht die Füchse aktuell zu einem der komplettesten Teams Europas. Der Bergische HC verdiente sich durch seinen mutigen Auftritt zwar Respekt, doch das Tempo der Berliner war letztlich zu hoch.
Häufige Fragen zu Füchse Berlin Pokalsieger 2026
Wie oft haben die Füchse Berlin den DHB-Pokal gewonnen?
Mit dem Titel Füchse Berlin Pokalsieger 2026 hat der Verein den DHB-Pokal zum zweiten Mal in seiner Geschichte gewonnen. Der erste Triumph gelang den Hauptstädtern im Jahr 2014. Für Trainer Nicolej Krickau war es der erste Titelgewinn in Deutschland.
Wer war der beste Werfer im Finale gegen den Bergischen HC?
Der Däne Lasse Andersson war mit zehn Treffern der überragende Torschütze auf dem Feld. Auch Mathias Gidsel und Mijajlo Marsenić trugen mit wichtigen Toren maßgeblich zum 42:33-Erfolg der Berliner bei.
Gegen wen setzten sich die Füchse im Halbfinale durch?
Auf dem Weg ins Finale bezwangen die Berliner im Halbfinale des Final Four den TBV Lemgo Lippe. In einer hart umkämpften Partie rangen die Füchse den Gegner nieder und sicherten sich so das Ticket für das Endspiel am Sonntag.
Welchen Rekord brach das Endspiel 2026?
Das Finale zwischen den Füchsen Berlin und dem Bergischen HC ging mit insgesamt 75 erzielten Treffern (42:33) als das torreichste Endspiel in die Geschichte des DHB-Pokals ein. Beide Teams spielten von Beginn an extrem temporeich.
Wo fand das Finale des DHB-Pokals statt?
Das Final Four Turnier und das Endspiel wurden in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen. Mit 19.750 Zuschauern war die Halle bis auf den letzten Platz ausverkauft und bot eine beeindruckende Kulisse für den Berliner Triumph.

Fazit
Dass die Füchse Berlin Pokalsieger 2026 sind, ist der verdiente Lohn für eine konsequente sportliche Entwicklung unter Trainer Nicolej Krickau. Die offensive Feuerkraft, angeführt von Lasse Andersson und Mathias Gidsel, war im Finale für den Bergischen HC schlichtweg nicht zu verteidigen. 42 Tore in einem Endspiel zu erzielen, zeugt von enormer Qualität und mentaler Stärke. Für die Berliner Handball-Fans endet eine zwölfjährige Durststrecke im nationalen Pokalwettbewerb. Dieser Triumph gibt der Mannschaft massiven Rückenwind für die verbleibenden Aufgaben in der starken Handball-Bundesliga und der Champions League. Die Füchse haben bewiesen, dass sie nicht nur schönen Handball spielen, sondern auch die entscheidenden Trophäen nach Berlin holen können.




