Die Elevator Boys haben ihren ersten Spielfilm am Dienstagabend im Delphi Filmpalast in Charlottenburg vorgestellt. „Back to the 90s“ läuft ab Freitag, 21. August, exklusiv bei Prime Video. Die fünf spielen eine Boyband, die per Aufzug im Jahr 1995 landet. Den Titelsong schrieb Take-That-Frontmann Gary Barlow.

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Das Wichtigste in Kürze
- Premiere: Dienstagabend, 18. August 2026, Delphi Filmpalast in Charlottenburg.
- Streamingstart: Freitag, 21. August, weltweit exklusiv bei Prime Video.
- Wer spielt: Julien Brown, Tim Schäcker, Luis Freitag, Jacob Rott und Bene Schulz – ihr erstes gemeinsames Schauspieldebüt.
- Weitere Besetzung: unter anderem Felicitas Woll, Anja Pichler, Luise Aschenbrenner, Sidney Fahlisch, Helena von Have und Derya Akyol.
- Regie: Facundo Scalerandi, Idee und Drehbuch von Juliana Lima Dehne.
- Musik: Titelsong „1995″ von Gary Barlow, zwei weitere Songs von der Film-Band 5G.
- Gedreht: rund drei Monate auf Malta.
- Stand der Angaben: 20. August 2026.
Die Premiere im Delphi
Für den Abend hatten sich die fünf einen Ort ausgesucht, der zum Thema passt: das Delphi in Charlottenburg gehört zu den traditionsreichsten Filmtheatern der Stadt und ist seit Jahrzehnten Bühne für Premieren und Festivalabende. Vor dem Haus sammelte sich, was man bei diesem Publikum erwarten durfte – überwiegend junge, überwiegend weibliche Fans.
Dass ihnen viele den Wechsel ins Filmgeschäft zunächst nicht zutrauen, ist den Elevator Boys bewusst. Man habe schon etwas Angst vor Vorurteilen, sagte Jacob Rott bei der Premiere, aber genau die müsse man brechen. Sie kämen aus einer anderen Branche, nähmen die Sache aber ernst.
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Worum es in „Back to the 90s“ geht
An der fiktiven Heartville University finden sich fünf Musikstudenten zur Boyband zusammen: Oliver, Ben, Chris, Jonas und Matteo – gespielt von Bene Schulz, Jacob Rott, Luis Freitag, Tim Schäcker und Julien Brown. Der Aufstieg verläuft holprig, es kommt zum Streit. Dann katapultiert sie ein Aufzug ins Jahr 1995.
Dort finden sie sich in einer Welt ohne Smartphones, ohne TikTok und ohne Streaming wieder – dafür in der Zeit, in der Boygroups gerade erfunden und gefeiert werden. Weil die Band vermutet, ein unbekannter Song aus den Neunzigern könnte der Schlüssel zurück sein, machen sie sich auf die Suche nach dessen Urheberin. Kassettenrekorder und klobige Rechner machen es ihnen dabei nicht leichter.
Produziert wurde der Film von W&B Television, einem Unternehmen der Leonine Studios, gemeinsam mit Amazon MGM Studios Deutschland. Gedreht wurde rund drei Monate auf Malta – nach eigener Aussage das bislang längste und intensivste Projekt der Gruppe vor der Kamera.
Gary Barlow und die Film-Band 5G
Der musikalische Coup des Films ist eine Personalie: Den Titelsong „1995″ schrieb Gary Barlow, Frontmann von Take That und damit einer der Menschen, die das Genre in den Neunzigern tatsächlich geprägt haben. Gesungen wird der Song von 5G, der Band, die die Elevator Boys im Film verkörpern.
Zwei weitere Stücke des Soundtracks haben die fünf ebenfalls selbst als 5G eingesungen, dazu kommen bekannte Neunziger-Klassiker. Für eine Gruppe, die auch abseits des Films Musik macht, ist das die naheliegendste Brücke zwischen den beiden Rollen – und vermutlich der Grund, warum das Konzept überhaupt aufgeht.
Creator im Film: kein neues Muster
Dass Streamingdienste auf Menschen mit großer Reichweite in sozialen Netzwerken setzen, ist keine Erfindung dieses Films. TikTok-Star Addison Rae spielte die Hauptrolle in der Netflix-Romanze „He’s All That“, die Lochis standen für „Bruder vor Luder“ vor der Kamera. Das Kalkül ist jedes Mal dasselbe: Ein Publikum, das ohnehin folgt, muss nicht erst gewonnen werden.
Interessant wird es dort, wo das Konzept über die Reichweite hinausgeht. „Back to the 90s“ versucht das mit einer doppelten Ebene: Eine Gruppe, die durch kurze Videos berühmt wurde, spielt eine Gruppe, die in einer Zeit ohne solche Videos berühmt werden will. Ob der Film das trägt, entscheidet ab Freitag das Publikum.
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Quellen im Überblick
| Angabe | Quelle |
|---|---|
| Starttermin, Besetzung, Produktion, Titelsong | Prime Video und Angaben der Produktion |
| Zitate der Beteiligten, Drehdauer auf Malta | Berichterstattung der Deutschen Presse-Agentur zur Premiere |
| Premierenort und Ablauf des Abends | Delphi Filmpalast |
Häufige Fragen zum Film der Elevator Boys
Wann läuft „Back to the 90s“?
Ab Freitag, 21. August 2026, weltweit exklusiv bei Prime Video. Einen Kinostart gibt es nicht, der Film ist eine deutsche Prime-Original-Produktion.
Wer sind die Elevator Boys?
Julien Brown, Tim Schäcker, Luis Freitag, Jacob Rott und Bene Schulz. Die Gruppe wurde vor rund fünf Jahren mit kurzen Videos aus einem Aufzug bekannt und hat über alle Plattformen hinweg Millionen Follower. Neben Social Media machen die fünf auch Musik.
Worum geht es in dem Film?
Fünf Musikstudenten gründen an einer fiktiven Universität eine Boyband. Nach einem Streit katapultiert sie ein Aufzug ins Jahr 1995, wo sie ohne Smartphone und Streaming zurechtkommen müssen und nach der Urheberin eines unbekannten Songs suchen.
Wer hat den Titelsong geschrieben?
Gary Barlow, Frontmann der britischen Boyband Take That. Der Song heißt „1995″ und wird von 5G gesungen, der Band, die die Elevator Boys im Film verkörpern. Zwei weitere Songs des Soundtracks stammen ebenfalls von ihnen.
Wo wurde gedreht?
Rund drei Monate lang auf Malta. Nach Aussage der Gruppe war es das bislang längste und intensivste Projekt, an dem sie gemeinsam vor der Kamera gearbeitet haben.
Fazit: Der Test kommt am Freitag
Eine Premiere im Delphi mit vollem Haus sagt wenig darüber aus, ob ein Film funktioniert – sie sagt etwas darüber, wie groß die Fangemeinde ist. Die eigentliche Prüfung beginnt am Freitag, wenn der Film ohne Roten Teppich und ohne Kreischen im Foyer auf Millionen Startbildschirmen liegt. Das Konzept ist zumindest schlüssig: Wer durch kurze Videos berühmt wurde, spielt eine Band, die in einer Zeit ohne solche Videos berühmt werden will.
🗞 Über die Autorin: Michelle Möhring – Redaktion Kultur
Besetzung, Produktion und Starttermin habe ich gegen die Angaben der Produktion geprüft, nicht aus dem Premierenbericht übernommen.
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