Kultur 📅 20. August 2026 ⏱ 6 Min. 👁 88 Aufrufe

Elevator Boys: Filmpremiere im Delphi, Start am Freitag

Die Elevator Boys haben ihren ersten Spielfilm am Dienstagabend im Delphi Filmpalast vorgestellt. „Back to the 90s“ läuft ab Freitag bei Prime Video und schickt die fünf per Aufzug ins Jahr 1995. Den Titelsong schrieb Take-That-Frontmann Gary Barlow.

Folge BerlinEcho
Erhalte alle Berlin-News dort, wo es dir am besten passt.
Kurzantwort

Die Elevator Boys haben ihren ersten Spielfilm am Dienstagabend im Delphi Filmpalast in Charlottenburg vorgestellt. „Back to the 90s“ läuft ab Freitag, 21. August, exklusiv bei Prime Video. Die fünf spielen eine Boyband, die per Aufzug im Jahr 1995 landet. Den Titelsong schrieb Take-That-Frontmann Gary Barlow.

Handfächer für heiße Berliner Sommertage

Anzeige: Berliner Sommer, kein Schatten in Sicht? Ein Fächer passt in jede Wickeltasche. Hier ansehen →

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Die Premiere im Delphi
  3. Worum es in „Back to the 90s“ geht
  4. Gary Barlow und die Film-Band 5G
  5. Creator im Film: kein neues Muster
  6. Quellen im Überblick
  7. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Premiere: Dienstagabend, 18. August 2026, Delphi Filmpalast in Charlottenburg.
  • Streamingstart: Freitag, 21. August, weltweit exklusiv bei Prime Video.
  • Wer spielt: Julien Brown, Tim Schäcker, Luis Freitag, Jacob Rott und Bene Schulz – ihr erstes gemeinsames Schauspieldebüt.
  • Weitere Besetzung: unter anderem Felicitas Woll, Anja Pichler, Luise Aschenbrenner, Sidney Fahlisch, Helena von Have und Derya Akyol.
  • Regie: Facundo Scalerandi, Idee und Drehbuch von Juliana Lima Dehne.
  • Musik: Titelsong „1995″ von Gary Barlow, zwei weitere Songs von der Film-Band 5G.
  • Gedreht: rund drei Monate auf Malta.
  • Stand der Angaben: 20. August 2026.

Die Premiere im Delphi

Für den Abend hatten sich die fünf einen Ort ausgesucht, der zum Thema passt: das Delphi in Charlottenburg gehört zu den traditionsreichsten Filmtheatern der Stadt und ist seit Jahrzehnten Bühne für Premieren und Festivalabende. Vor dem Haus sammelte sich, was man bei diesem Publikum erwarten durfte – überwiegend junge, überwiegend weibliche Fans.

Dass ihnen viele den Wechsel ins Filmgeschäft zunächst nicht zutrauen, ist den Elevator Boys bewusst. Man habe schon etwas Angst vor Vorurteilen, sagte Jacob Rott bei der Premiere, aber genau die müsse man brechen. Sie kämen aus einer anderen Branche, nähmen die Sache aber ernst.

Wo in Berlin sonst Filme laufen, die nicht im Multiplex starten, steht in unserer Übersicht der Berliner Programmkinos. Warum ein Kinobesuch inzwischen so teuer ist, haben wir im Beitrag zu den Kinopreisen aufgeschlüsselt.

Worum es in „Back to the 90s“ geht

An der fiktiven Heartville University finden sich fünf Musikstudenten zur Boyband zusammen: Oliver, Ben, Chris, Jonas und Matteo – gespielt von Bene Schulz, Jacob Rott, Luis Freitag, Tim Schäcker und Julien Brown. Der Aufstieg verläuft holprig, es kommt zum Streit. Dann katapultiert sie ein Aufzug ins Jahr 1995.

Dort finden sie sich in einer Welt ohne Smartphones, ohne TikTok und ohne Streaming wieder – dafür in der Zeit, in der Boygroups gerade erfunden und gefeiert werden. Weil die Band vermutet, ein unbekannter Song aus den Neunzigern könnte der Schlüssel zurück sein, machen sie sich auf die Suche nach dessen Urheberin. Kassettenrekorder und klobige Rechner machen es ihnen dabei nicht leichter.

Produziert wurde der Film von W&B Television, einem Unternehmen der Leonine Studios, gemeinsam mit Amazon MGM Studios Deutschland. Gedreht wurde rund drei Monate auf Malta – nach eigener Aussage das bislang längste und intensivste Projekt der Gruppe vor der Kamera.

Gary Barlow und die Film-Band 5G

Der musikalische Coup des Films ist eine Personalie: Den Titelsong „1995″ schrieb Gary Barlow, Frontmann von Take That und damit einer der Menschen, die das Genre in den Neunzigern tatsächlich geprägt haben. Gesungen wird der Song von 5G, der Band, die die Elevator Boys im Film verkörpern.

Zwei weitere Stücke des Soundtracks haben die fünf ebenfalls selbst als 5G eingesungen, dazu kommen bekannte Neunziger-Klassiker. Für eine Gruppe, die auch abseits des Films Musik macht, ist das die naheliegendste Brücke zwischen den beiden Rollen – und vermutlich der Grund, warum das Konzept überhaupt aufgeht.

Creator im Film: kein neues Muster

Dass Streamingdienste auf Menschen mit großer Reichweite in sozialen Netzwerken setzen, ist keine Erfindung dieses Films. TikTok-Star Addison Rae spielte die Hauptrolle in der Netflix-Romanze „He’s All That“, die Lochis standen für „Bruder vor Luder“ vor der Kamera. Das Kalkül ist jedes Mal dasselbe: Ein Publikum, das ohnehin folgt, muss nicht erst gewonnen werden.

Interessant wird es dort, wo das Konzept über die Reichweite hinausgeht. „Back to the 90s“ versucht das mit einer doppelten Ebene: Eine Gruppe, die durch kurze Videos berühmt wurde, spielt eine Gruppe, die in einer Zeit ohne solche Videos berühmt werden will. Ob der Film das trägt, entscheidet ab Freitag das Publikum.

Weitere Kulturmeldungen aus der Stadt stehen in der Rubrik Kultur, Themen aus dem Bezirk in der Rubrik Charlottenburg-Wilmersdorf. Was die großen Anbieter derzeit kosten, zeigt unser Streaming-Vergleich.

Quellen im Überblick

Angabe Quelle
Starttermin, Besetzung, Produktion, Titelsong Prime Video und Angaben der Produktion
Zitate der Beteiligten, Drehdauer auf Malta Berichterstattung der Deutschen Presse-Agentur zur Premiere
Premierenort und Ablauf des Abends Delphi Filmpalast

Häufige Fragen zum Film der Elevator Boys

Wann läuft „Back to the 90s“?

Ab Freitag, 21. August 2026, weltweit exklusiv bei Prime Video. Einen Kinostart gibt es nicht, der Film ist eine deutsche Prime-Original-Produktion.

Wer sind die Elevator Boys?

Julien Brown, Tim Schäcker, Luis Freitag, Jacob Rott und Bene Schulz. Die Gruppe wurde vor rund fünf Jahren mit kurzen Videos aus einem Aufzug bekannt und hat über alle Plattformen hinweg Millionen Follower. Neben Social Media machen die fünf auch Musik.

Worum geht es in dem Film?

Fünf Musikstudenten gründen an einer fiktiven Universität eine Boyband. Nach einem Streit katapultiert sie ein Aufzug ins Jahr 1995, wo sie ohne Smartphone und Streaming zurechtkommen müssen und nach der Urheberin eines unbekannten Songs suchen.

Wer hat den Titelsong geschrieben?

Gary Barlow, Frontmann der britischen Boyband Take That. Der Song heißt „1995″ und wird von 5G gesungen, der Band, die die Elevator Boys im Film verkörpern. Zwei weitere Songs des Soundtracks stammen ebenfalls von ihnen.

Wo wurde gedreht?

Rund drei Monate lang auf Malta. Nach Aussage der Gruppe war es das bislang längste und intensivste Projekt, an dem sie gemeinsam vor der Kamera gearbeitet haben.

Fazit: Der Test kommt am Freitag

Eine Premiere im Delphi mit vollem Haus sagt wenig darüber aus, ob ein Film funktioniert – sie sagt etwas darüber, wie groß die Fangemeinde ist. Die eigentliche Prüfung beginnt am Freitag, wenn der Film ohne Roten Teppich und ohne Kreischen im Foyer auf Millionen Startbildschirmen liegt. Das Konzept ist zumindest schlüssig: Wer durch kurze Videos berühmt wurde, spielt eine Band, die in einer Zeit ohne solche Videos berühmt werden will.

🗞 Über die Autorin: Michelle Möhring – Redaktion Kultur
Besetzung, Produktion und Starttermin habe ich gegen die Angaben der Produktion geprüft, nicht aus dem Premierenbericht übernommen.
Alle Autoren des BerlinEcho-Redaktionsteams →

🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

MM
✍ Über den Autor
Redakteurin Lifestyle & Kultur

Ich bin Michelle, und ich schreibe bei BerlinEcho über das, was das Leben in dieser Stadt wirklich schön macht: gutes Essen, interessante Menschen, Orte, die man noch nicht kennt, und Dinge, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Berlin hat eine Gastroszene, die ständig in Bewegung ist. Ich kenne die Geheimtipps, bevor sie in den Reiseführern stehen – und ich sage dir auch ehrlich, was sich nicht gelohnt hat. Meine Restaurantempfehlungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ich war selbst dort, und ich zahle meistens selbst. Neben Gastronomie schreibe ich über Mode und die Berliner Kreativszene – Ateliers, Designer, Pop-ups, die Dinge, die Berlin zu dem machen, was es ist: eine Stadt, die immer noch Dinge erfindet. Am besten erreichst du mich über Instagram, wo ich auch zeige, was mich gerade beschäftigt.

Berliner Gastronomie Mode Beauty Nachtleben Kultur-Events Berliner Kreativszene Reise & Stadtentdeckung
📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Expertin Berliner Lifestyle & Gastroszene · Content Creatorin · Social Media Redaktion ✍ 352 Artikel