Zehntausende Radfahrer werden heute zur ADFC-Sternfahrt in Berlin erwartet. Zum 50. Jubiläum rollt die große Fahrrad-Demonstration unter dem Motto „Die Zukunft fährt Rad!“ auf 20 Routen zum Großen Stern im Tiergarten. Autofahrer müssen sich auf zahlreiche Sperrungen einstellen – auch auf zwei Autobahnabschnitten. Die Verkehrsinformationszentrale rät, lieber auf S- und U-Bahn umzusteigen.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Wann: Sonntag, 7. Juni 2026, ab dem Vormittag; Ziel nachmittags der Große Stern.
- Jubiläum: Es ist die 50. ADFC-Sternfahrt, Motto „Die Zukunft fährt Rad!“.
- Strecke: 20 Routen (zusammen rund 1.000 Kilometer), mit Zubringern über 2.700 Kilometer.
- Sperrungen: A100 und A115 (Avus) etwa 12 bis 14.30 Uhr, dazu viele Innenstadtstraßen.
- Tipp: Mit S- und U-Bahn fahren; ab Nachmittag sind die meisten Strecken wieder frei.
Was ist die ADFC-Sternfahrt in Berlin?

Die ADFC-Sternfahrt in Berlin ist die größte regelmäßige Fahrrad-Demonstration der Welt. Veranstaltet vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), setzt sie sich seit Jahrzehnten für besseren Radverkehr ein. In diesem Jahr findet sie zum 50. Mal statt – unter dem Motto „Die Zukunft fährt Rad!“.
Auf 20 Routen mit zusammen rund 1.000 Kilometern – mit den fünf Zubringertouren sogar über 2.700 Kilometern und 68 Treffpunkten – fahren die Teilnehmer aus dem Umland und vom Stadtrand in die Innenstadt. Nach und nach vereinigen sich die Routen, Ziel ist nachmittags der Große Stern an der Siegessäule. Teilnehmen kann man jederzeit: An den Treffpunkten oder unterwegs reiht man sich einfach ein. Wer mag, kombiniert den Tag mit anderen Berliner Veranstaltungen am Wochenende.
| ADFC-Sternfahrt Berlin 2026 | Überblick |
|---|---|
| Datum | Sonntag, 7. Juni 2026, ab Vormittag |
| Anlass | 50. Sternfahrt, Motto „Die Zukunft fährt Rad!“ |
| Routen | 20 (rund 1.000 km), mit Zubringern über 2.700 km |
| Ziel | Großer Stern, Tiergarten |
| Autobahn-Sperrung | A100 und A115 (Avus), ca. 12–14.30 Uhr |
Welche Straßen und Autobahnen sind gesperrt?
Weil die ADFC-Sternfahrt in Berlin als Demonstration angemeldet ist, sind zahlreiche Straßen von den Außenbezirken bis zum Großen Stern für Radfahrer reserviert und für Autos gesperrt. Das gilt auch für zwei Autobahnabschnitte: Die A100 zwischen dem Dreieck Neukölln und dem Spandauer Damm sowie die A115 (Avus) zwischen dem Kreuz Zehlendorf und dem Dreieck Funkturm sind in beiden Richtungen etwa von 12 bis 14.30 Uhr gesperrt.
In der City führt der Zug über Kaiserdamm, Bismarckstraße und die Straße des 17. Juni zum Großen Stern. Die Straße des 17. Juni und die Ebertstraße sind wegen des Umweltfestivals bereits ab den frühen Morgenstunden dicht. Erfahrungsgemäß kommt es rund um die Kantstraße und an den Ausweichrouten zu längeren Staus – ähnlich wie bei anderen großen Verkehrslagen und Polizeieinsätzen in der Stadt. Die Polizei sperrt die Bereiche jeweils nur so lange, wie der Aufzug sie benötigt.
Tipps für Autofahrer und Anwohner
Die Verkehrsinformationszentrale rät, das Auto an diesem Tag möglichst stehen zu lassen und stattdessen auf S- und U-Bahn umzusteigen. Wer doch fahren muss, sollte die Innenstadt und den Stadtring weiträumig umfahren und mehr Zeit einplanen. Ab dem Nachmittag dürften die meisten Strecken wieder frei sein.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist die entspannteste Variante, um in die Innenstadt zu kommen. Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Routen in den Bezirken sollten Fahrzeuge rechtzeitig umparken. Wer selbst mitradeln möchte, findet die Treffpunkte und Startzeiten auf den Seiten des ADFC. Über weitere Verkehrsthemen in Berlin halten wir dich auf dem Laufenden.
Was passiert am Großen Stern?
Traditionell endet die ADFC-Sternfahrt in Berlin beim Umweltfestival, das in diesem Jahr zum 31. Mal stattfindet. Zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor verwandelt sich die Straße des 17. Juni von 11 bis 18 Uhr in eine autofreie Festmeile mit Ständen, Bühnenprogramm und Mitmachaktionen rund um nachhaltige Mobilität.
Für viele Familien ist das der Höhepunkt des Tages: erst gemeinsam radeln, dann feiern. Auch zwei kürzere Familienrouten sind im Angebot, damit schon die Jüngsten dabei sein können. Damit reiht sich die Sternfahrt in ein volles Wochenende ein – vom Inselfest auf der Museumsinsel bis zum Tag der offenen Tür im Roten Rathaus.
Das schönste Erlebnis ist das Radeln über die sonst dem Auto vorbehaltene Autobahn – ein Gefühl, das man so nur einmal im Jahr bekommt. Mein Tipp: Steig nicht erst kurz vor dem Großen Stern ein, sondern such dir eine Route mit ein bis zwei Stunden Fahrt, etwa ab Bundesplatz. Und denk an Sonnenschutz und genug zu trinken – bei rund 20 Grad und Sonne wird es auf dem Sattel schnell warm.
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| ADFC Berlin | Routen, Treffpunkte und Motto der Sternfahrt |
| Verkehrsinformationszentrale Berlin | Sperrungen auf A100 und A115 mit Zeiten |
| Berlin.de | Überblick zur Fahrradsternfahrt und Umweltfestival |
Häufige Fragen zur ADFC-Sternfahrt
Wann ist die ADFC-Sternfahrt in Berlin 2026?
Die Sternfahrt findet am Sonntag, 7. Juni 2026, statt. Die Teilnehmer fahren ab dem Vormittag los, Ziel ist am Nachmittag der Große Stern im Tiergarten. Es ist die 50. Ausgabe.
Welche Autobahnen sind gesperrt?
Gesperrt sind die A100 zwischen Dreieck Neukölln und Spandauer Damm sowie die A115 (Avus) zwischen Kreuz Zehlendorf und Dreieck Funkturm – in beiden Richtungen, etwa von 12 bis 14.30 Uhr.
Wie sollte ich mich als Autofahrer verhalten?
Die Verkehrsinformationszentrale empfiehlt, auf S- und U-Bahn umzusteigen. Wer fährt, sollte die Innenstadt und den Stadtring weiträumig umfahren und mehr Zeit einplanen. Ab dem Nachmittag sind die meisten Strecken wieder frei.
Kann ich spontan mitfahren?
Ja. Man kann an einem der 68 Treffpunkte oder unterwegs jederzeit auf die Strecken fahren und sich einreihen. Für Kinder und Eltern gibt es zwei kürzere Familienrouten.
Was ist das Umweltfestival?
Das Umweltfestival findet zum 31. Mal auf der Straße des 17. Juni statt, von 11 bis 18 Uhr. Es bildet den Abschluss der Sternfahrt mit Ständen, Bühne und Aktionen rund um nachhaltige Mobilität.
Unsere Einordnung
Einmal im Jahr gehört Berlin für ein paar Stunden den Rädern – und das sorgt zuverlässig für zwei Lager: Wer mitfährt, erlebt die Stadt von einer seltenen, autofreien Seite. Wer mit dem Wagen unterwegs ist, braucht Geduld. Beides gehört zu einer Demonstration, die genau diese Aushandlung sichtbar macht: Wie viel Platz bekommt welcher Verkehr? Zum 50. Jubiläum ist die Sternfahrt größer denn je. Unser pragmatischer Rat bleibt schlicht: Wer flexibel ist, lässt heute das Auto stehen – und steigt entweder aufs Rad oder in die Bahn.
– Hannes Nagel, Redaktion Verkehr, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion. Sperrzeiten sind Richtwerte und können sich je nach Verlauf der Demonstration verschieben.





