Politik 📅 6. Juni 2026 ⏱ 6 Min. 👁 45 Aufrufe

Tag der offenen Tür im Roten Rathaus: Tausende kommen

Tag der offenen Tür im Roten Rathaus: Tausende Berliner besuchen den Regierungssitz, treffen Kai Wegner und erleben, wie der Senat arbeitet.

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Tausende Menschen haben beim Tag der offenen Tür das Rote Rathaus besucht. Sie nutzten die Gelegenheit, den Berliner Regierungssitz in Mitte zu erkunden, sich über die Arbeit des Senats zu informieren und Politiker wie den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hautnah zu erleben. Bis 14 Uhr zählte die Senatskanzlei rund 4.000 Gäste – zeitweise bildeten sich am Eingang längere Schlangen.

Kurz zusammengefasst
Das Rote Rathaus in Berlin-Mitte öffnete am Samstag, 6. Juni 2026, von 10 bis 18 Uhr zum zweiten Mal seine Türen. Unter dem Motto „Unsere Stadt. Unsere Stimme. Unsere Demokratie.“ konnten Besucher Amtszimmer, Senatssitzungssaal und historische Säle besichtigen, an Talkrunden mit Kai Wegner, Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU) teilnehmen und sich über die Berliner Olympia-Bewerbung informieren. Bis 14 Uhr kamen rund 4.000 Gäste.
📑 Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Wann: Samstag, 6. Juni 2026, von 10 bis 18 Uhr im Roten Rathaus in Berlin-Mitte.
  • Andrang: bis 14 Uhr rund 4.000 Gäste, zeitweise Schlangen am Eingang.
  • Prominenz: Talkrunden mit Kai Wegner (CDU), Franziska Giffey (SPD) und Stefan Evers (CDU).
  • Für Familien: Kinder-Rallye und erstmals eine Kinderpressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister.
  • Extra: Vorstellung der Berliner Olympia-Bewerbung und zwei mobile Bürgerämter.

Wie war der Andrang beim Tag der offenen Tür?

Tag der offenen Tür – Wie war der Andrang beim Tag der offenen Tür?
Wie war der Andrang beim Tag der offenen Tür?

Der Andrang im Roten Rathaus war gross. Bis 14 Uhr zählte die Senatskanzlei rund 4.000 Besucherinnen und Besucher, zeitweise mussten Gäste am Eingang etwas Geduld mitbringen. Veranstaltet wurde der Aktionstag zum zweiten Mal; bei der Premiere 2025 waren rund 8.300 Menschen gekommen.

Das Rote Rathaus, seit über 150 Jahren Sitz des Berliner Stadtoberhaupts, ist sonst nur eingeschränkt zugänglich. Unter dem diesjährigen Motto „Unsere Stadt. Unsere Stimme. Unsere Demokratie.“ sollte das Haus bewusst als Ort der Demokratie erlebbar werden. Wie schon bei anderen Berliner Veranstaltungen war der Eintritt frei und ohne Anmeldung möglich.

Tag der offenen Tür Überblick
Ort Rotes Rathaus, Berlin-Mitte
Datum Samstag, 6. Juni 2026, 10–18 Uhr
Motto „Unsere Stadt. Unsere Stimme. Unsere Demokratie.“
Gäste bis 14 Uhr rund 4.000
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Ausgabe zum zweiten Mal

Was konnten die Besucher erleben?

Im Mittelpunkt stand der Blick hinter die Kulissen der Landesregierung. Die Gäste konnten das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters, den Senatssitzungssaal und historische Räume wie Festsaal, Säulensaal und Wappensaal besichtigen. Sogenannte Flying Guides beantworteten Fragen zu Architektur und Geschichte des Hauses.

Besonders gefragt waren laut Senatskanzlei die Gesprächsrunden auf den Bühnen: mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) sowie den Staatssekretären der Senatskanzlei. Dazu stellten sich die Abteilungen der Verwaltung vor – ein Einblick, wie ihn sonst kaum eine politische Institution bietet. In den Höfen gab es Musik und Gastronomie.

Welches Programm gab es für Familien?

Auch für Kinder war einiges geboten. Bei einer Rallye konnten sie das Haus spielerisch erkunden, an Mitmachstationen gab es Quizformate und Aktionen. Ein Höhepunkt war die erstmals angebotene Kinderpressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister am späteren Nachmittag.

Ein besonderer Bereich in den Arkaden des Rathaushofs widmete sich der Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Vor Ort waren unter anderem der Olympiabeauftragte Kaweh Niroomand und Olympiasiegerin Svenja Brunckhorst. Zwei mobile Bürgerämter boten zudem Dienstleistungen wie An- und Ummeldungen an – ein praktischer Service, der gut zu Themen wie Verwaltung und Teilhabe passt. Solche Angebote ergänzen das Veranstaltungsprogramm der Stadt.

Was sagt der Regierende Bürgermeister?

Hausherr Kai Wegner zeigte sich erfreut über das große Interesse. „Unsere Demokratie lebt vom Dialog“, sagte er. Er freue sich sehr, dass sich so viele Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste für die Arbeit der Senatskanzlei und des Senats interessierten.

Beim Tag der offenen Tür komme man mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch, wie Demokratie funktioniere und wie sie gestärkt und geschützt werden könne, so Wegner sinngemäß. Der Bürgerdialog steht damit im Zentrum eines Formats, das auch die Debatte um die Berliner Landespolitik begleitet – und das in Zeiten, in denen über Umfragen und politische Stimmung viel diskutiert wird.

🗞 BerlinEcho-Einordnung

Ein offenes Rathaus ist mehr als ein netter Familienausflug. Wenn Tausende anstehen, um den Senatssitzungssaal zu sehen und mit Senatorinnen und Senatoren zu sprechen, zeigt das ein echtes Interesse an Politik – jenseits von Schlagzeilen. Gerade weil Vertrauen in Institutionen vielerorts bröckelt, sind solche Begegnungen wertvoll. Ob sie reichen, um Distanz abzubauen, bleibt offen. Aber der Andrang an diesem Samstag spricht eine klare Sprache: Viele Berlinerinnen und Berliner wollen wissen, wie ihre Stadt regiert wird.

Quellen

Quelle Inhalt
Berlin.de (Senatskanzlei) Programm, Motto und Ablauf des Tags der offenen Tür
t-online Details zu Bühnen, Räumen und Gästen
Berliner Abendblatt Aktuelle Angaben zum Besucherandrang (dpa)

Häufige Fragen zum Tag der offenen Tür

Wann war der Tag der offenen Tür im Roten Rathaus?

Der Tag der offenen Tür fand am Samstag, 6. Juni 2026, von 10 bis 18 Uhr im Roten Rathaus in Berlin-Mitte statt. Es war die zweite Ausgabe des Formats.

Wie viele Menschen kamen?

Bis 14 Uhr zählte die Senatskanzlei rund 4.000 Gäste. Zeitweise bildeten sich am Eingang längere Schlangen. Bei der Premiere 2025 waren es rund 8.300 Besucher.

Welche Politiker waren vor Ort?

Unter anderem der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und Staatssekretäre der Senatskanzlei nahmen an Gesprächsrunden teil.

Was konnten Besucher besichtigen?

Geöffnet waren unter anderem das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters, der Senatssitzungssaal sowie historische Säle wie Festsaal, Säulensaal und Wappensaal.

Gab es ein Programm für Kinder?

Ja. Für Kinder gab es eine Rallye durch das Haus, Mitmachstationen und erstmals eine Kinderpressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister.

Unsere Einordnung

Die zweite Auflage bestätigt, was sich schon 2025 andeutete: Das Format trifft einen Nerv. Menschen wollen nicht nur über Politik reden, sondern sie sehen, anfassen, hinterfragen. Dass Kinder am Rednerpult stehen und Fragen stellen dürfen, ist dabei mehr als ein nettes Detail – es ist gelebte politische Bildung. Solche Tage ersetzen keine Dauerbeteiligung, aber sie öffnen Türen, im Wortsinn. Für eine Stadt, die viel über Verwaltung und Vertrauen diskutiert, ist das ein gutes Zeichen.

– Ida Nagel, Redaktion Gesellschaft, BerlinEcho

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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion. Die Besucherzahl bezieht sich auf den Stand 14 Uhr; die Veranstaltung lief bis 18 Uhr.

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 233 Artikel