Schönhauser Allee
Lebensader des Prenzlauer Bergs — alte Heerstrasse zum Schloss Schönhausen, seit 1913 von der Hochbahn der heutigen U2 überspannt.
Hinweis: Tier-1-Entwurf. Dieser Artikel wurde automatisch als Skelett mit verifizierbaren Eckdaten angelegt und ist für die redaktionelle Vertiefung vorgesehen.
Die Schönhauser Allee zieht sich auf rund dreieinhalb Kilometern vom Senefelderplatz bis zur Pankower Bezirksgrenze und gilt als zentrale Verkehrs- und Geschäftsachse des Prenzlauer Bergs.
Ihren Namen verdankt sie dem Schloss Schönhausen im heutigen Ortsteil Niederschönhausen, zu dem sie als alte Heerstrasse aus Berlin hinausführte. Bereits im 17. Jahrhundert war die Verbindung als Postroute belegt, die heutige Bedeutung als urbaner Boulevard entwickelte sich mit der Bevölkerungsexplosion Berlins im späten 19. Jahrhundert.
Prägend für das Strassenbild ist die seit 1913 bestehende Hochbahn der heutigen U-Bahn-Linie U2, die einen Teil der Strasse als „Magistrale“ überspannt. In DDR-Zeiten war die Schönhauser Allee zentrale Versorgungs- und Verkehrsstrasse des Bezirks, nach 1990 entwickelte sich der Prenzlauer Berg zu einem der dynamischsten Sanierungsgebiete der Stadt.
[Tier-1-Vertiefung folgt: Geschichte des Schlosses Schönhausen, Hochbahn-Architektur, Wandel des Prenzlauer Bergs nach 1990, jüdisches Erbe (Jüdischer Friedhof).]
Namensgebung
- Namensgeber
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Schloss Schönhausen / Niederschönhausen
Ort / Geografie - Hintergrund
- Schloss im heutigen Pankower Ortsteil Niederschönhausen, zu dem die alte Heerstrasse aus Berlin führte.
Zeitleiste
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17. Jh.
Belegt als Postroute Richtung Schloss Schönhausen.
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1913
Eröffnung der Hochbahn der heutigen U2.
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1990er
Beginn umfassender Sanierungen nach der Wiedervereinigung.
