Reinickendorf 📅 4. April 2026 ⏱ 6 Min. 👁 32 Aufrufe

Schumacher Quartier Baubeginn: Degewo startet 2026 in Tegel

Schumacher Quartier Baubeginn – im August 2026 starten die Bauarbeiten für 328 neue Wohnungen in Reinickendorf. Alle Fakten zu Mieten und Konzept. →

Der Schumacher Quartier Baubeginn ist für August 2026 offiziell terminiert und markiert einen der wichtigsten stadtentwicklungspolitischen Meilensteine in Berlin-Reinickendorf. Auf dem ehemaligen Gelände des Flughafens Tegel errichtet die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo im ersten Bauabschnitt 328 neue Wohnungen. Als Wirtschaftsredakteur beobachte ich die Entwicklung auf dem Berliner Immobilienmarkt genau – Projekte dieser Größenordnung sind entscheidend, um den enormen Druck von den innerstädtischen Bezirken zu nehmen und bezahlbaren Wohnraum im Norden der Hauptstadt zu schaffen.

Kurz zusammengefasst: Der Schumacher Quartier Baubeginn erfolgt im August 2026. Bis Ende 2028 entstehen im ersten Bauabschnitt 328 Wohnungen in Holzhybridbauweise, davon 50 Prozent als geförderter Wohnraum für 7,00 Euro nettokalt pro Quadratmeter. Langfristig bietet das autoarme Modellprojekt in Berlin TXL Platz für über 10.000 Menschen.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Start der Bauarbeiten: August 2026 durch die degewo AG.
  • Wohnraum: 328 Einheiten im ersten Bauabschnitt (insgesamt 5.000 geplant).
  • Mietpreise: 50 % geförderter Wohnraum ab 7,00 €/m² (Nettokaltmiete, Stand: Dezember 2025).
  • Bauweise: Ressourcenschonende Holzhybridbauweise nach dem Schwammstadt-Prinzip.
  • Bezugsfertigkeit: Erste Mieter können voraussichtlich Ende 2028 einziehen.

🏗️ Degewo startet Wohnungsbau in Tegel

Das neue Stadtviertel in Reinickendorf gilt als eines der größten Entwicklungsgebiete Berlins. Die landeseigene degewo AG macht nun den Anfang und realisiert auf zwei Grundstücken insgesamt 328 Wohnungen. Für den Schumacher Quartier Baubeginn laufen derzeit die letzten planerischen Vorbereitungen, nachdem die Vergabe an einen Generalunternehmer erfolgreich abgeschlossen wurde.

„Mit dem Zuschlag für die ersten beiden Baufelder im Schumacher Quartier setzen wir ein starkes Zeichen für bezahlbaren Wohnraum in Berlin“, erklärte Christoph Beck, Vorstandsmitglied der degewo, laut der offiziellen Projektmitteilung (Stand: Dezember 2025). Das Angebot reicht dabei von kompakten 1-Zimmer-Apartments bis hin zu großen Familienwohnungen. Zusätzlich entstehen in den Erdgeschossen Gewerbeeinheiten sowie eine Kita, um die Nahversorgung direkt vor Ort sicherzustellen.

🌱 Holzbau und Schwammstadt: Das Konzept

Wenn der Schumacher Quartier Baubeginn im Sommer 2026 erfolgt, startet damit auch ein Experimentierfeld für modernes und klimagerechtes Bauen. Die Gebäude werden in einer ressourcenschonenden Holzhybridbauweise errichtet. Dieses Verfahren kombiniert die Tragfähigkeit von Beton mit der CO₂-speichernden Eigenschaft von Holz und gilt als zukunftsweisend für den städtischen Hochbau.

Zusätzlich wird das gesamte Areal nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip konzipiert. Regenwasser soll nicht einfach in die Kanalisation abfließen, sondern vor Ort verdunsten, versickern oder gespeichert werden. Ein autoarmes Mobilitätskonzept soll zudem den Fuß- und Radverkehr im Viertel stärken. Diese verkehrsberuhigte Ausrichtung ist besonders relevant, da das umliegende Straßennetz in Reinickendorf aktuell ohnehin neu geordnet wird, wie auch der große Umbau der Ollenhauerstraße zeigt.

Schumacher Quartier Baubeginn: Degewo startet 2026 in Tegel
Foto: Jimmy Liao
Kategorie Schumacher Quartier (Phase 1) Gesamtprojekt TXL
Baustart August 2026 Staffelweise ab 2026
Wohnungen 328 Einheiten Mindestens 5.000 Einheiten
Geförderter Anteil 50 Prozent 50 % (durch städtische Träger)
Mietpreis (nettokalt) ab 7,00 €/m² (gefördert) ab 7,00 €/m² (gefördert)
Einwohner ca. 700 bis 800 über 10.000 Menschen

💰 Wohnungen mieten: 50 Prozent gefördert

Für Berlinerinnen und Berliner auf Wohnungssuche ist der geplante Mietpreis die wichtigste Nachricht: Rund die Hälfte der 328 Wohnungen wird durch das Land Berlin gefördert und soll voraussichtlich zu sieben Euro pro Quadratmeter nettokalt vermietet werden. „Der Zuschlag der degewo an einen Generalunternehmer ist ein wichtiger Schritt zum avisierten Spatenstich im Sommer 2026“, betonte Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) gegenüber der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Pünktlich zum Schumacher Quartier Baubeginn sollen auch die Planungen für die verkehrliche Anbindung des neuen Viertels weiter konkretisiert werden. Wer hier in Zukunft eine Wohnung mietet, ist auf einen funktionierenden Nahverkehr angewiesen – auch wenn die aktuellen Verzögerungen bei den Bauarbeiten der U6 derzeit noch Geduld von den Pendlern im Norden fordern.

🏙️ Langfristige Perspektive für Berlin TXL

Die Bagger auf dem Baufeld der degewo markieren nur den Auftakt. Insgesamt sind auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens mindestens 5.000 Wohnungen geplant, die zur Hälfte von städtischen Wohnungsbaugesellschaften errichtet werden. Mehr als 10.000 Menschen werden in dem nachhaltigen und sozial gemischten Quartier ein neues Zuhause finden.

Dass der Schumacher Quartier Baubeginn nun für August 2026 festgeschrieben ist, gibt Bauherren und Anwohnern Planungssicherheit. Wenn alles nach Plan läuft, können die ersten Mieter Ende 2028 ihre neuen Wohnungen beziehen und das ehemalige Flughafengelände endgültig mit Leben füllen.

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❓ Häufige Fragen zum Projekt

Wann ist der Schumacher Quartier Baubeginn geplant?

Der offizielle Schumacher Quartier Baubeginn ist für August 2026 angesetzt. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft degewo startet dann mit den Arbeiten für den ersten Bauabschnitt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel.

Wie viel Miete zahlst du im Schumacher Quartier?

Rund 50 Prozent der Wohnungen im ersten Bauabschnitt werden durch das Land Berlin gefördert. Wenn du einen entsprechenden Wohnberechtigungsschein (WBS) besitzt, zahlst du für diese Einheiten voraussichtlich ab 7,00 Euro nettokalt pro Quadratmeter.

Wie viele Wohnungen baut die Degewo im ersten Schritt?

In der ersten Phase errichtet die degewo 328 neue Wohnungen. Das Angebot reicht dabei von kleinen 1-Zimmer-Apartments bis hin zu großzügigen Familienwohnungen. Zusätzlich sind Gewerbeeinheiten und eine Kita für das Viertel eingeplant.

Was bedeutet die Holzhybridbauweise für dich als Mieter?

Die Gebäude werden ressourcenschonend aus einer Kombination von Holz und Beton gebaut. Für dich bedeutet das ein hervorragendes Raumklima und eine moderne, klimagerechte Architektur, die sich in das nachhaltige Schwammstadt-Prinzip des gesamten Viertels einfügt.

Wann kannst du voraussichtlich in die neuen Wohnungen einziehen?

Nach dem Baustart im Sommer 2026 rechnet die degewo mit einer Bauzeit von etwas mehr als zwei Jahren. Die ersten 328 Wohnungen sollen nach aktuellem Planungsstand Ende 2028 bezugsfertig an die neuen Mieter übergeben werden.

Schumacher Quartier Baubeginn: Degewo startet 2026 in Tegel
Foto: Francesco Ungaro

🏁 Fazit: Wichtiger Impuls für Reinickendorf

Der Schumacher Quartier Baubeginn im August 2026 ist ein zentraler Baustein, um den angespannten Berliner Wohnungsmarkt zu entlasten. Mit 50 Prozent gefördertem Wohnraum zu 7,00 Euro Kaltmiete schafft das Projekt echte Perspektiven für Familien und Geringverdiener. Die konsequente Umsetzung in Holzhybridbauweise beweist zudem, dass klimagerechter und bezahlbarer Neubau in der Hauptstadt kein Widerspruch sein muss.

📊 Über den Autor: Hannes Nagel – Redakteur Wirtschaft & Verkehr
Ich habe die Baupläne für das Areal am ehemaligen Kurt-Schumacher-Platz detailliert analysiert. Ein Projekt mit 5.000 Wohnungen in Holzbauweise ist logistisch extrem anspruchsvoll, aber die kalkulierten 7 Euro Kaltmiete setzen einen wichtigen Maßstab für den gesamten Berliner Wohnungsmarkt.
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HN
✍ Über den Autor
Redakteur Wirtschaft & Verkehr

Ich bin Hannes, und ich schreibe bei BerlinEcho über Wirtschaft und Verkehr – zwei Themen, die in Berlin enger zusammenhängen, als man denkt. Wer in einer Stadt wohnt, in der die BVG täglich ausläuft und gleichzeitig das teuerste Pflaster für Büroflächen in Deutschland vermietet wird, merkt das. Beim Wirtschaftsthema interessieren mich weniger die Quartalszahlen grosser Konzerne als die Frage: Wer profitiert eigentlich von Berlins Wachstum, und wer nicht? Die Startup-Förderung, der Immobilienmarkt, die Haushaltspolitik des Senats – das sind Themen, die das Leben von echten Menschen verändern. Beim Verkehr ist mein Ansatz ähnlich: nicht die Pressemitteilung der BVG, sondern der Alltag der Fahrgäste. Ich fahre selbst täglich mit dem ÖPNV und weiss, was gemeint ist, wenn wieder mal "erhebliche Verspätungen" gemeldet werden. Für Hinweise und Recherche-Tips bin ich über Twitter und LinkedIn erreichbar.

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📍 Berlin ⭐ Redakteur BerlinEcho · Wirtschaftsredaktion · Experte Berliner Immobilien- und Verkehrspolitik · Recherche-Hintergrund ✍ 92 Artikel