🚨 Schüsse Berlin Wedding: LKA Sondereinheit „Ferrum“ ermittelt
In der Nacht zu Montag, dem 18. Mai 2026⚠, wurden auf eine Filiale eines Unternehmens in der Turiner Straße in Berlin-Wedding mehrere Schüsse abgegeben. Ein Mitarbeiter bemerkte die Einschusslöcher in der Schaufensterscheibe gegen 4:30 Uhr beim Betreten des Geschäfts und alarmierte umgehend die Polizei. Die Ermittlungen hat die BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin übernommen, eine Sondereinheit, die sich auf Fälle von Organisierte Kriminalität Berlin und Schutzgelderpressungen spezialisiert hat. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Berliner Polizei vom 18. Mai 2026 hervor. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, jedoch deutet die Beteiligung der BAO Ferrum auf eine mögliche Verbindung zu organisierten Strukturen hin. Die Turiner Straße, eine zentrale Achse in Berlin-Wedding (13353 Berlin), ist ein belebter Bereich mit vielen Geschäften und Wohnungen. Die Anwohner zeigen sich besorgt über die zunehmende Gewaltbereitschaft.
🏛️ BerlinEcho-Einordnung
Die Schüsse in Berlin-Wedding reihen sich in eine besorgniserregende Serie von Gewalttaten ein. Die offizielle Kommunikation der Polizei zeigt nur die Spitze des Eisbergs, während die tieferliegenden Probleme oft unbeleuchtet bleiben.
Die genauen Hintergründe und Täterprofile bleiben bei solchen Ermittlungen oft im Verborgenen. Die öffentliche Wahrnehmung speist sich aus Einzelfällen, während die systematische Bekämpfung der Organisierten Kriminalität Berlin eine langfristige und oft undankbare Aufgabe der Behörden ist.
„Ich habe in Berlin-Wedding viele Jahre den Wandel der Kieze beobachtet. Wenn Schüsse fallen, ist das nicht nur eine Polizeimeldung, sondern ein Signal, das die Anwohner direkt betrifft und ihr Sicherheitsgefühl massiv beeinflusst.“
🔫 Serie der Gewalttaten in Berlin: Nicht der erste Fall am Wochenende
Die Schüsse in Berlin-Wedding sind kein Einzelfall. Bereits in der Nacht auf Samstag, dem 16. Mai 2026, wurde auf ein Wohnhaus in Berlin-Reinickendorf (Wittenau, 13437 Berlin) geschossen. Der oder die Täter flüchteten unerkannt. Wie die Berliner Zeitung am 17. Mai 2026 berichtete, wurde im Zusammenhang mit Schusswaffenkriminalität in Kreuzberg zudem ein 71-Jähriger festgenommen. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei eine Schusswaffe, Munition, eine nicht geringe Menge Kokain und mehrere Goldbarren. Diese Funde deuten auf ein breiteres Spektrum krimineller Aktivitäten hin, das über einzelne Schussabgaben hinausgeht.
Die Polizei ist in Berlin zunehmend mit der Bekämpfung von Waffenkriminalität konfrontiert. Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei 515 Fälle von Schussabgaben, was eine besorgniserregende Entwicklung darstellt. Diese Zahlen machen deutlich, dass das Problem der illegalen Schusswaffen und der damit verbundenen Gewalt in der Hauptstadt persistent ist.

🕵️♀️ Großrazzia und Hintergründe: Organisierte Kriminalität im Visier
Erst in der letzten Woche hatte die Berliner Polizei eine große Razzia in mehreren Stadtteilen durchgeführt, bei der 28 Wohnungen durchsucht und neun mutmaßliche Täter gefasst wurden. Rund 570 Polizisten, darunter Spezialeinheiten, waren im Einsatz. Die Beamten beschlagnahmten Drogen, Bargeld, eine Schusswaffe, Schusswaffenteile, Schreckschusswaffen, zwei Autos sowie Datenträger und Handys. Diese Aktion war ein gezielter Schlag gegen die Organisierte Kriminalität Berlin, die sich oft durch Schutzgelderpressungen und Drogenhandel finanziert. Laut Ermittlern stecken hinter den ständigen Gewalttaten zum Teil organisierte Banden aus der Türkei, die Täter sogar eigens einfliegen lassen. Oft sollen so türkische und kurdische Ladeninhaber und Restaurantbesitzer in Bezirken wie Wedding, Neukölln und Kreuzberg unter Druck gesetzt werden, damit sie Schutzgeld an die Banden zahlen. In manchen Fällen wurden Männer zur Warnung in die Beine geschossen, was die Brutalität dieser Netzwerke unterstreicht. Die Sondereinheit „Ferrum“ des Landeskriminalamtes ist in diesen Fällen federführend.
| Vorfall | Ort & Datum | Ermittlungsstand |
|---|---|---|
| Schüsse auf Firma | Turiner Str. 13353 Berlin-Wedding, 18.05.2026 | BAO Ferrum (LKA) ermittelt |
| Schüsse auf Wohnhaus | Wittenau 13437 Berlin-Reinickendorf, 16.05.2026 | Täter flüchtig, 71-Jähriger festgenommen |
| Waffen-/Drogenfund | Kreuzberg 10997 Berlin, 16.05.2026 | Schusswaffe, Munition, Kokain, Goldbarren beschlagnahmt |
| Großrazzia | Mehrere Stadtteile, KW 20/2026 | 9 Festnahmen, Drogen, Waffen, Autos beschlagnahmt |
❓ Häufige Fragen zu Schüssen Berlin Wedding
Was ist in Berlin-Wedding passiert?
In der Nacht zum Montag, dem 18. Mai 2026, wurden mehrere Schüsse auf die Schaufensterscheibe einer Firma in der Turiner Straße in Berlin-Wedding abgegeben. Ein Mitarbeiter entdeckte die Einschusslöcher am frühen Morgen gegen 4:30 Uhr und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen wurden von der Sondereinheit BAO Ferrum des Landeskriminalamts übernommen, die auf Organisierte Kriminalität spezialisiert ist.
Wer ermittelt nach den Schüssen in Berlin-Wedding?
Nach den Schüssen in Berlin-Wedding hat die „BAO Ferrum“ des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen. Diese Spezialeinheit des LKA konzentriert sich auf die Bekämpfung von Organisierte Kriminalität und Schutzgelderpressungen, was auf eine mögliche Verbindung der Tat zu organisierten Strukturen hindeutet. Die Ermittlungen dauern an, um die Täter und deren Motive zu identifizieren.
Gab es weitere Schusswaffendelikte in Berlin am Wochenende?
Ja, die Schüsse in Berlin-Wedding sind Teil einer Serie von Vorfällen. Zuvor wurde bereits in der Nacht auf Samstag, dem 16. Mai 2026, auf ein Wohnhaus in Berlin-Reinickendorf geschossen. Bei einer Durchsuchung in Kreuzberg fand die Polizei zudem eine Schusswaffe, Munition, Kokain und Goldbarren. Diese Ereignisse zeigen eine erhöhte Aktivität im Bereich der Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt.
Welche Rolle spielt Organisierte Kriminalität bei den Schüssen in Berlin?
Die Sondereinheit BAO Ferrum ist auf Organisierte Kriminalität spezialisiert, was einen starken Hinweis auf die vermuteten Hintergründe der Schüsse in Berlin-Wedding gibt. Oftmals werden solche Taten in Berlin mit Schutzgelderpressungen oder Revierkämpfen in Verbindung gebracht. Ermittler vermuten, dass organisierte Banden aus der Türkei Täter für solche Einschüchterungen einfliegen lassen, um Druck auf Laden- und Restaurantbesitzer auszuüben.
Wie viele Schussabgaben zählte die Berliner Polizei im Jahr 2025?
Im Jahr 2025 zählte die Berliner Polizei insgesamt 515 Fälle von Schussabgaben in Berlin. Diese Zahl unterstreicht die anhaltende Herausforderung, die illegale Schusswaffen und die damit verbundene Gewalt für die Sicherheitsbehörden der Hauptstadt darstellen. Die Großrazzia der letzten Woche, bei der neun mutmaßliche Täter gefasst wurden, zeigt die Intensität der polizeilichen Bemühungen gegen diese Form der Kriminalität.

🏁 Fazit: Schüsse Berlin Wedding als Warnsignal
Die erneuten Schüsse Berlin Wedding sind ein deutliches Warnsignal für die Sicherheitslage in der Hauptstadt. Die Ermittlungen der BAO Ferrum gegen Organisierte Kriminalität Berlin unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Bedrohung durch kriminelle Netzwerke. Es ist entscheidend, dass die Behörden mit konsequenten Maßnahmen reagieren, um das Vertrauen der Berliner Bevölkerung in die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen. BerlinEcho wird die weiteren Entwicklungen und Ermittlungsergebnisse aufmerksam verfolgen und dich auf dem Laufenden halten.
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🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Verantwortlicher & Chefredakteur
„Ich habe in Berlin-Wedding viele Jahre den Wandel der Kieze beobachtet. Wenn Schüsse fallen, ist das nicht nur eine Polizeimeldung, sondern ein Signal, das die Anwohner direkt betrifft und ihr Sicherheitsgefühl massiv beeinflusst.“
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