Der Pflasterstein Angriff Linke Berlin bezeichnet eine politisch motivierte Attacke vom 18. April 2026 in Berlin-Charlottenburg. Unbekannte warfen gezielt einen schweren Stein auf junge Mitglieder der Linksjugend vor deren Parteigeschäftsstelle. Verletzt wurde niemand, da die Betroffenen ausweichen konnten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Anschlags übernommen.
Das Wichtigste in Kürze
- Tatort & Zeit: Der Angriff ereignete sich am 18. April 2026 gegen 21:45 Uhr vor der Parteigeschäftsstelle der Linken in der Behaimstraße 17 in Berlin-Charlottenburg.
- Ziel der Attacke: Ziel waren junge Teilnehmer des Bundeskongresses der Linksjugend Solid, die sich vor dem Gebäude aufhielten.
- Keine Verletzten: Eine 19-jährige Frau wurde von dem geworfenen Pflasterstein nur um Haaresbreite verfehlt; es gab glücklicherweise keine Verletzten.
- Beweismittel: Die Berliner Polizei stellte den schweren Pflasterstein als Beweismittel am Tatort sicher.
- Ermittlungsbehörde: Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts (LKA) Berlin hat die Ermittlungen wegen einer politisch motivierten Straftat übernommen.
Was geschah beim Pflasterstein-Angriff auf die Linke in Berlin?
Der Vorfall, der als Pflasterstein Angriff Linke Berlin bekannt wurde, stellt eine gefährliche Eskalation politischer Gewalt dar. Am Samstagabend, dem 18. April 2026, hielten sich mehrere junge Parteimitglieder vor der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf auf. Die Gruppe war in der Hauptstadt, um am Bundeskongress der Linksjugend Solid teilzunehmen.
Gegen 21:45 Uhr wurde die Gruppe vor dem Parteibüro in der Behaimstraße 17 ohne Vorwarnung attackiert. Unbekannte warfen einen schweren Stein gezielt in ihre Richtung. Eine 19-jährige Frau gab später gegenüber den alarmierten Einsatzkräften an, dass sie von dem Wurfgeschoss nur denkbar knapp verfehlt wurde, weil sie rechtzeitig ausweichen konnte. Die herbeigerufene Berliner Polizei sicherte den Tatort und stellte den Pflasterstein als Beweismittel sicher.

Wie reagierte die Linkspartei auf den Angriff in Charlottenburg?
Die politische Einordnung der Tat folgte umgehend. Johannes Kolleck, Bezirksvorsitzender der Linken in Charlottenburg-Wilmersdorf, zeigte sich bestürzt. „Aus dem Nichts kam ein Stein geflogen“, erklärte Kolleck laut einem Bericht von nd-aktuell. Er verdeutlichte die Gefährlichkeit der Tatwaffe: „Das war ein richtiger Berliner Pflasterstein. Wenn er jemanden getroffen hätte, hätte er richtig Schaden anrichten können.“
Für Kolleck steht das Motiv außer Frage. Da sich der Vorfall unmittelbar vor der Parteigeschäftsstelle ereignete, gehen die Betroffenen davon aus, dass den Tätern bewusst war, wen sie attackieren. Der Bezirksverband der Linken Charlottenburg-Wilmersdorf verurteilte die Tat scharf: „Dass junge Menschen, die sich für eine bessere Gesellschaft einsetzen, für ihr Engagement körperlich bedroht werden, ist erschreckend und nicht hinnehmbar.“
Kolleck wies zudem darauf hin, dass solche physischen Übergriffe im Bezirk bisher eine Ausnahme darstellten. Während es in der Vergangenheit zu Sachbeschädigungen wie einem Steinwurf gegen das Schaufenster des Büros kam, sei ein direkter Angriff auf Personen eine neue Dimension der Gewalt.
Gibt es Parallelen zu anderer politischer Gewalt in Berlin?
Der Pflasterstein Angriff Linke Berlin ist kein Einzelfall, sondern Teil einer besorgniserregenden Entwicklung. Die Gewaltspirale betrifft politisch Engagierte verschiedener Lager, wie auch die jüngsten Übergriffe im AfD-Wahlkampf in Köpenick zeigen. Doch auch linke Aktivisten geraten zunehmend ins Fadenkreuz von Gewalttätern.
Erst Anfang April 2026 sorgte ein brutaler Überfall in Friedrichshain für Schlagzeilen. Dort griffen Unbekannte junge Mitglieder der parteiunabhängigen Gruppe „Internationale Jugend“ mit einer Machete an und verletzten sie. Laut Zeugenaussagen sollen die Angreifer dabei rechtsextreme Parolen wie „Sieg Heil“ gerufen haben. Diese Häufung von Gewalttaten deutet auf eine alarmierende Verrohung der politischen Auseinandersetzung in Berlin hin.
| Tatdatum (2026) | Tatort & Ziel | Tatwaffe / Details |
|---|---|---|
| Anfang April | Friedrichshain (Internationale Jugend) | Machete, rechte Parolen („Sieg Heil“) |
| 18. April | Behaimstraße 17, Charlottenburg (Die Linke) | Pflasterstein, Staatsschutz ermittelt |

Wer ermittelt nach dem Angriff auf die Linken-Mitglieder?
Für die Sicherheitsbehörden stellt der Pflasterstein Angriff Linke Berlin eine klare Straftat mit politischem Hintergrund dar. Aus diesem Grund hat der Staatsschutz des LKA die Ermittlungen unverzüglich an sich gezogen. Die Beamten werten nun mögliche Spuren am sichergestellten Wurfgeschoss aus und suchen nach Zeugen, die am Samstagabend in der Behaimstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Die Partei hat offiziell Anzeige erstattet. Der Bezirksvorstand fordert die Behörden auf, die Ermittlungen mit höchster Priorität zu führen. Gleichzeitig wurde betont, dass man sich von solchen Attacken keinesfalls einschüchtern lassen werde.

🗞 Bleiben Sie informiert über die Sicherheitslage
Verpassen Sie keine wichtigen Entwicklungen zu politischer Gewalt und Polizeieinsätzen in der Hauptstadt. Wir berichten kritisch und direkt aus den Bezirken.
→ Alle Kriminalitäts-News lesen
Häufige Fragen zu Pflasterstein Angriff Linke Berlin
Wo genau fand der Pflasterstein-Angriff auf die Linke in Berlin statt?
Die Tat ereignete sich direkt vor der Parteigeschäftsstelle des Bezirksverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf. Die genaue Adresse lautet Behaimstraße 17, 10585 Berlin-Charlottenburg. Der Ort befindet sich in einem üblicherweise ruhigen Wohngebiet.
Wurde bei der Wurfattacke jemand verletzt?
Nein, glücklicherweise gab es keine körperlichen Verletzungen. Eine 19-jährige Frau aus der Gruppe wurde von dem schweren Stein nur um Haaresbreite verfehlt, weil sie rechtzeitig ausweichen konnte. Der Stein wurde von der Polizei als Beweismittel sichergestellt.
Warum hielten sich die jungen Parteimitglieder dort auf?
Die betroffenen Jugendlichen waren in der Hauptstadt, um am Bundeskongress der Linksjugend Solid teilzunehmen. Aus diesem Anlass trafen sie sich am Samstagabend vor dem Bezirksbüro in Charlottenburg, als der Angriff ohne Vorwarnung erfolgte.
Wer führt die Ermittlungen zu dem Vorfall?
Da ein klares politisches Motiv vermutet wird, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts (LKA) Berlin die Ermittlungen übernommen. Die Beamten werten nun Spuren aus und suchen nach den flüchtigen Tätern, die den Stein geworfen haben.
Gab es in Berlin zuletzt ähnliche politische Übergriffe?
Ja, die politische Gewalt in Berlin hat in letzter Zeit zugenommen. Nur wenige Wochen zuvor wurden in Friedrichshain junge Mitglieder der „Internationalen Jugend“ von Unbekannten mit einer Machete angegriffen, wobei auch rechtsextreme Parolen gerufen worden sein sollen.
Fazit
Der Pflasterstein Angriff Linke Berlin ist ein alarmierendes Signal für die demokratische Kultur in der Hauptstadt. Wenn junge Menschen, die sich für ihre politischen Überzeugungen engagieren, auf offener Straße um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, ist eine rote Linie überschritten. Die Tat unterstreicht eine zunehmende Verrohung der politischen Auseinandersetzung. Es ist nun entscheidend, dass der Staatsschutz rasche Ermittlungserfolge vorweisen kann, um ein klares Zeichen zu setzen, dass Berlin solche Gewalttaten nicht toleriert und die Täter konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.
📖 Das könnte Sie auch interessieren




