Tempelhof-Schöneberg 📅 15. April 2026 ⏱ 12 Min. 👁 19 Aufrufe

Nollendorfplatz Geschichte: Vom Schmuckplatz zum Regenbogenkiez

Erforsche die bewegte Nollendorfplatz Geschichte in Berlin-Schöneberg. Vom Prachtplatz über Verkehrsdrehscheibe bis zum queeren Hotspot – eine Zeitreise durch Berlins Wandel. →

Die Nollendorfplatz Geschichte in Berlin-Schöneberg ist eine faszinierende Zeitreise durch die Wandlungen der Hauptstadt. Von einem idyllischen Schmuckplatz des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Areal zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte und schließlich zum pulsierenden Zentrum der queeren Community. Ich habe die Zeugnisse dieser Geschichte selbst oft beim Spaziergang durch diesen besonderen Kiez entdeckt und staune immer wieder, wie viele Epochen hier aufeinandertreffen.

Kurz zusammengefasst: Die Nollendorfplatz Geschichte beginnt 1864 mit der Namensgebung und der Anlage als Schmuckplatz 1880. Im frühen 20. Jahrhundert wurde er zur Verkehrsdrehscheibe mit U-Bahn-Bau, erlebte Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und eine Neuausrichtung in der Nachkriegszeit. Heute ist der Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg als Zentrum der queeren Community bekannt und wird aktuell (Stand: Januar bis Mai 2026) saniert.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Der Nollendorfplatz wurde am 27. November 1864 benannt und 1880 als Schmuckplatz angelegt.
  • Die erste U-Bahn-Linie Berlins wurde 1902 am U-Bahnhof Nollendorfplatz eröffnet.
  • Von Januar 2026 bis Mai 2026 findet eine Betonsanierung der Zwischendecke des U-Bahnhofs statt.
  • Das Areal ist seit den 1920er Jahren ein Treffpunkt der queeren Community und wird heute als Regenbogenkiez bezeichnet.
  • Jährlich im Juni findet im Nollendorfkiez das Lesbisch-Schwule Stadtfest mit über 350.000 Besuchern statt.

Was ist Nollendorfplatz Geschichte?

Die Nollendorfplatz Geschichte beschreibt die Entwicklung eines zentralen Platzes in Berlin-Schöneberg von seiner Entstehung im 19. Jahrhundert bis heute. Sie umfasst architektonische Veränderungen, die Rolle als Verkehrsknotenpunkt, die Auswirkungen von Kriegen sowie die Bedeutung als kultureller und gesellschaftlicher Treffpunkt, insbesondere für die queere Community. Diese Geschichte spiegelt den Wandel Berlins wider und zeigt, wie ein Ort seine Identität über Jahrzehnte hinweg bewahrt und neu definiert.

🌿 Ursprünge des Nollendorfplatzes: Von Lenné zum Generalszug

Der Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg, umgangssprachlich oft als „Nolli“ bezeichnet, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als integraler Bestandteil des sogenannten Generalszugs. Diese Reihe von Straßen und Plätzen, deren Namen an die Befreiungskriege gegen den französischen Kaiser Napoleon erinnern, prägt bis heute das Stadtbild. Seinen Namen erhielt der Platz am 27. November 1864 in Gedenken an die Schlacht bei der nordböhmischen Ortschaft Nollendorf (Nakléřov im heutigen Tschechien), einem entscheidenden Schauplatz der Schlacht von Kulm im Jahr 1813 (Wikipedia). Eine weitere wichtige Persönlichkeit dieser Zeit war Friedrich von Kleist, der als kommandierender General der preußischen Truppen zum Namenspaten der an den Platz anschließenden Kleiststraße wurde. Im Jahr 1880 wurde der Nollendorfplatz nach den Entwürfen des preußischen Generalgartendirektors Peter Josef Lenné als klassischer Schmuckplatz angelegt. Lenné, bekannt für seine Arbeiten am Park von Sanssouci und dem Schlosspark Friedrichsfelde, gestaltete hier eine kleine, kreisrunde Rasenfläche, die mit Blumen bepflanzt und von Bäumen umrandet war. Zu dieser Zeit gehörte der Platz noch nicht vollständig zu Berlin; sein nordwestlicher Teil lag im Zuständigkeitsbereich von Charlottenburg, der südöstliche in Schöneberg. Beide waren damals noch eigenständige Gemeinden. Diese geteilten Zuständigkeiten führten bis zur Bezirksreform im Jahre 1938 immer wieder zu Konflikten, unter anderem über die genaue Stelle, an der die Berliner Hochbahn in eine Untergrundbahn übergehen sollte.

🚇 Umbau zur Verkehrsdrehscheibe: Die U-Bahn verändert die Nollendorfplatz Geschichte

Der Bau des U-Bahnhofs Nollendorfplatz und des Hochbahnviadukts zu Beginn des 20. Jahrhunderts markierte einen tiefgreifenden Einschnitt in die Nollendorfplatz Geschichte und veränderte das Erscheinungsbild des Platzes maßgeblich. Im Jahr 1902 wurde die erste Berliner U-Bahn-Linie, die sogenannte Stammstrecke, unter dem von Cremer & Wolffenstein entworfenen Nollendorfplatz-Bahnhof eröffnet (BVG). Trotz der zeitaufwendigen Bauarbeiten wurden die Grünanlagen nach deren Beendigung weitestgehend wiederhergestellt. Ein weiteres Detail dieser Ära ist der 1904 von dem aus Lübeck stammenden Bildhauer Ernst Westphal unter der Hochbahnkonstruktion angebrachte „Nickelmannbrunnen“. Diesen gibt es übrigens auch heute noch, wenn auch ohne Wasser und in einem eher schlechten Allgemeinzustand, trotz Denkmalschutzes. Zwischen 1908 und 1910 erbaute die damals noch eigenständige Stadt Schöneberg ihre eigene Untergrundbahn direkt unter dem Pflaster des Nollendorfplatzes. Dabei wurden in der Motzstraße die Knochen frühzeitlicher Tiere entdeckt. In der Folge wurde der ursprüngliche Hochbahnhof zu einem Gemeinschaftsbahnhof umgebaut. Heute gehören die Tunnel der ehemaligen „Schöneberger Untergrundbahn“ zur Linie U4, die als kürzeste Berliner U-Bahn-Linie den Nollendorfplatz mit dem Innsbrucker Platz verbindet. Der U-Bahnhof Nollendorfplatz ist der einzige in Berlin, an dem alle vier Kleinprofil-U-Bahn-Linien (U1, U2, U3 und U4) halten.
Nollendorfplatz Geschichte: Vom Schmuckplatz zum Regenbogenkiez
Foto: Jimmy Liao

🏙 Zweiter Weltkrieg und geteiltes Berlin: Der Wandel der Nollendorfplatz Geschichte

Die Nollendorfplatz Geschichte ist untrennbar mit den dramatischen Ereignissen des Zweiten Weltkriegs verbunden. Der Nollendorfplatz und die umliegenden Straßenzüge wurden durch die Luftangriffe der Alliierten schwer getroffen und großflächig zerstört. Auch die aufwendige Kuppel der Hochbahnstation erlitt erhebliche Schäden. Viele der in Trümmern liegenden Gebäude wurden in der Nachkriegszeit nicht wieder aufgebaut, sondern durch zweckmäßige, schmucklose Neubauten ersetzt. Zudem wurde die Struktur des Platzes zugunsten des Straßenverkehrs massiv umgestaltet. Beides prägt den „Nolli“ bis heute und ist ein sichtbares Zeichen der Vergangenheit. Der Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 unterbrach den Verkehr auf der Hochbahnstrecke, die nach Pankow und somit nach Ostberlin führte. Im Jahr 1972 wurde die Linie aufgrund des geringen Fahrgastaufkommens sogar gänzlich eingestellt, da ein rentabler Betrieb unmöglich geworden war. Stattdessen fand auf den stillgelegten Hochbahnsteigen nun ein Trödelmarkt statt, bei dem ausgemusterte U-Bahnwagen als originelle Verkaufsflächen dienten. Auf der nahegelegenen Bülowstraße hatte sich aus ähnlichen Gründen ein türkischer Basar etabliert. Um diese beiden Märkte miteinander zu verbinden, ließen die Berliner Verkehrsbetriebe ein Straßenbahnmittelstück auf der Hochbahnstrecke pendeln. Nach dem Fall der Berliner Mauer mussten Flohmarkt und Straßenbahnkonstruktion der Wiederinbetriebnahme der U2 weichen, die den Platz heute wieder mit Pankow verbindet.
Nollendorfplatz Geschichte: Vom Schmuckplatz zum Regenbogenkiez - Berlin News Highlights
Epoche Wichtigste Veränderungen Beleg
19. Jahrhundert Anlage als Schmuckplatz, Teil des Generalszugs, Namensgebung 1864 Wikipedia
Frühes 20. Jahrhundert U-Bahn-Bau (1902), Umbau zur Verkehrsdrehscheibe, Schöneberger Untergrundbahn BVG-Archiv
Weimarer Republik Zentrum der queeren Community, Clubs wie „Eldorado“ visitBerlin
Zweiter Weltkrieg Schwere Zerstörung durch Luftangriffe, Neubauten BVG-Archiv
Nachkriegszeit & Mauer Einstellung U2, Trödelmarkt auf Hochbahnsteigen, Straßenbahnpendel BVG-Archiv
Heute (seit 1990er) Wiederbelebung U2, Regenbogenkiez, Lesbisch-Schwules Stadtfest visitBerlin

🎭 Prominenz und Politik: Wer die Nollendorfplatz Geschichte prägte

Die Nollendorfplatz Geschichte ist eng mit den Biografien zahlreicher bekannter Persönlichkeiten verwoben. Hier quartierte sich unter anderem der britisch-amerikanische Autor Christopher Isherwood am Nollendorfplatz 17 ein, dessen „Berlin-Stories“ die literarische Grundlage für das weltberühmte Musical „Cabaret“ bildeten. Nur wenige Meter weiter, am Nollendorfplatz 6, lebte einst der expressionistische Maler Max Beckmann. Auch die Schriftstellerinnen Else Lasker-Schüler und Ödön von Horváth wohnten auf der nahegelegenen Motzstraße, während der Philosoph Walter Benjamin und der Dramatiker Frank Wedekind auf der Kurfürstenstraße zu Hause waren. Doch nicht nur Künstlerpersönlichkeiten prägten diesen Ort. Im August 1941 verlobten sich der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Hannelore auf einer Parkbank am Nollendorfplatz. Ihre Ehe hielt stolze 68 Jahre – ein Zeichen dafür, dass der Platz auch ein Ort des Glücks sein kann. Helmut Schmidt ist nicht der einzige Politiker, der wohl manchmal an den Nollendorfplatz zurückgedacht haben dürfte. Anlässlich einer Rede Ronald Reagans am Charlottenburger Schloss kam es am 11. Juni 1982 am Nollendorfplatz zu einer der schwersten Straßenschlachten in der Geschichte Berlins. Trotz eines berlinweiten Demonstrationsverbots versammelten sich zahlreiche Gegner des US-Präsidenten am „Nolli“ und reagierten auf die Einkesselung durch die Polizei mit dem Wurf von Pflastersteinen. Die Polizei antwortete wiederum mit Gewalt, was zu Verletzten auf beiden Seiten sowie hohen Sachschäden führte. Reagan selbst verfolgte das Geschehen wohl nur in den Nachrichten, da er das Schloss nach seiner Rede umgehend per Hubschrauber verließ.

🏳️‍🌈 Regenbogenkiez: Queere Clubkultur und bunte Straßenfeste

Ein besonders prägender Abschnitt der Nollendorfplatz Geschichte ist seine Rolle als Zentrum der queeren Community. Bereits in den 1920er Jahren war der Nollendorfplatz als ein Treffpunkt bekannt, an dem sich Menschen in Bars und Clubs wie dem Travestielokal „Eldorado“ (Motzstraße/Ecke Kalckreuthstraße) vergnügen konnten, ohne Anfeindungen fürchten zu müssen. Diese Blütezeit wurde jedoch in der Zeit des Nationalsozialismus brutal beendet, als viele von Homosexuellen frequentierte Lokale geschlossen oder von Razzien heimgesucht wurden. An diese Verfolgung erinnert seit 1989 eine Gedenktafel an der Südseite des U-Bahnhofs, die den Schriftzug „Totgeschlagen – Totgeschwiegen – Den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus“ trägt. Heute ist das queere Leben in Berlin-Schöneberg wieder am Nollendorfplatz zurückgekehrt. Neben zahlreichen Bars und Clubs findet sich hier unter anderem auch die Buchhandlung Eisenherz, die sich auf Literatur zu Homosexualität spezialisiert hat. Viele Geschäfte zeigen bunte Regenbogenfahnen, und seit Dezember 2013 wird die vereinfacht wiederaufgebaute Kuppel der U-Bahn-Station in den Farben des Regenbogens beleuchtet. Im Rahmen der Berlin Pride Week findet im Nollendorfkiez zudem jeden Juni das große Lesbisch-Schwule Stadtfest statt. Mit weit über 350.000 Besuchern aus der ganzen Welt zählt es seit rund 30 Jahren zu den größten seiner Art und ist ein lebendiges Symbol für Vielfalt und Toleranz. Möchtest du mehr über die aktuelle Entwicklung des Bezirks erfahren, findest du auf BerlinEcho einen detaillierten Überblick über Wohnen & Mieten in Tempelhof-Schöneberg.

🛠 Was wird am Nollendorfplatz saniert?

Auch in jüngster Zeit ist der Nollendorfplatz Schauplatz von Veränderungen. Von Montag, 12. Januar 2026, bis Sonntag, 10. Mai 2026, findet am U-Bahnhof Nollendorfplatz eine punktuelle Betonsanierung statt. Diese Arbeiten betreffen die Zwischendecke zwischen der unteren und mittleren Bahnsteigebene. Insgesamt werden 38 Deckenflächen mit einer Gesamtlänge von rund 52 Metern saniert. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Infrastruktur des historischen Bahnhofs zu erhalten und die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten. Solche Sanierungen sind im dicht bebauten Stadtzentrum keine Seltenheit und zeigen, wie wichtig kontinuierliche Investitionen in die Berliner Infrastruktur sind. Ein weiteres Beispiel für solche Herausforderungen in der Bezirksverwaltung ist die Sanierung des Rathauses Schöneberg.

❓ Häufige Fragen zur Nollendorfplatz Geschichte

Was war der Nollendorfplatz ursprünglich?

Ursprünglich wurde der Nollendorfplatz 1880 nach Plänen von Peter Josef Lenné als idyllischer Schmuckplatz angelegt. Er war Teil des Generalszugs, dessen Straßen an die Befreiungskriege erinnern. Erst später, mit dem Bau der U-Bahn im frühen 20. Jahrhundert, wandelte sich die Nollendorfplatz Geschichte hin zu einer Verkehrsdrehscheibe, die das Erscheinungsbild des Platzes grundlegend veränderte. Die frühe Gestaltung mit Rasenflächen und Blumenbeeten ist heute kaum noch erkennbar.

Wie präsentiert sich der Nollendorfplatz heute?

Heute ist der Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg vor allem als Herz des sogenannten Regenbogenkiezes bekannt. Er ist ein lebendiges Zentrum der queeren Community mit zahlreichen Bars, Clubs und spezialisierten Geschäften wie der Buchhandlung Eisenherz. Die Kuppel des U-Bahnhofs wird seit 2013 in Regenbogenfarben beleuchtet, und jährlich findet hier das große Lesbisch-Schwule Stadtfest statt. Die Nollendorfplatz Geschichte ist somit auch eine Geschichte der Toleranz und Vielfalt in Berlin.

Was ist das Schwulenviertel in Berlin?

Der Stadtteil Schöneberg, insbesondere die Gegend rund um den Nollendorfplatz und die Motzstraße, ist seit Jahrzehnten als das Schwulenviertel Berlins bekannt und wird auch als Regenbogenkiez bezeichnet. Bereits in den 1920er Jahren konzentrierte sich hier die Berliner Homosexuellenszene mit berühmten Lokalen wie dem „Eldorado“. Auch wenn die Nollendorfplatz Geschichte von Verfolgung in der NS-Zeit geprägt war, hat sich die Community hier nach dem Zweiten Weltkrieg wieder etabliert und feiert heute ihre Vielfalt mit zahlreichen Veranstaltungen und Einrichtungen.

Ist der Nollendorfplatz gefährlich?

Wie jeder belebte urbane Knotenpunkt in einer Großstadt birgt auch der Nollendorfplatz gewisse Risiken, die jedoch im Rahmen dessen liegen, was in Berlin üblich ist. Die Gegend ist tagsüber stark frequentiert und abends durch das Nachtleben lebendig. Die Präsenz der queeren Community und die regelmäßigen Veranstaltungen wie das Stadtfest sorgen für eine offene Atmosphäre. Offizielle Statistiken der Berliner Polizei zeigen keine außergewöhnliche Häufung von Kriminalität im Vergleich zu anderen zentralen Bezirken. Wachsamkeit, wie in jeder Großstadt, ist dennoch ratsam.

Was wird am Nollendorfplatz aktuell gebaut?

Aktuell finden am U-Bahnhof Nollendorfplatz Sanierungsarbeiten statt. Zwischen dem 12. Januar 2026 und dem 10. Mai 2026 wird eine punktuelle Betonsanierung der Zwischendecke zwischen der mittleren und unteren Bahnsteigebene durchgeführt. Diese Arbeiten, die insgesamt 38 Deckenflächen mit rund 52 Metern Länge umfassen, sind Teil der kontinuierlichen Instandhaltung der Berliner U-Bahn-Infrastruktur. Die Nollendorfplatz Geschichte ist somit auch eine Geschichte der ständigen Erneuerung und Anpassung.

🏁 Fazit: Nollendorfplatz – Ein Spiegel Berliner Geschichte

Die Nollendorfplatz Geschichte ist mehr als nur die Abfolge von Daten und Ereignissen; sie ist ein lebendiger Spiegel der Berliner Entwicklung. Von seinen Anfängen als preußischer Schmuckplatz über die Rolle als pulsierende Verkehrsdrehscheibe bis hin zum heutigen Regenbogenkiez hat der Platz unzählige Wandlungen erlebt. Er steht für die Zerstörung und den Wiederaufbau der Stadt, für kulturelle Blütezeiten und politische Verfolgung, aber auch für die triumphale Rückkehr von Vielfalt und Offenheit. Wer durch die Straßen rund um den Nollendorfplatz geht, spürt die Geschichte an jeder Ecke und erlebt gleichzeitig die Dynamik des modernen Berlins.

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🏠 Über den Autor: Ida Nagel – Redakteurin Gesellschaft & Wohnen
Als Redakteurin für Gesellschaft und Wohnen in Berlin verfolge ich die Entwicklungen am Nollendorfplatz sehr genau. Was sich hier in Schöneberg über die Jahrzehnte verändert hat, sehe ich nicht nur in historischen Aufnahmen, sondern auch in der lebendigen Atmosphäre, die den Kiez heute prägt.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 88 Artikel