Service Berlin 📅 11. Juni 2026 ⏱ 5 Min. 👁 26 Aufrufe

E-Rikscha ausleihen: Neuer Gratis-Standort in Schöneberg

E-Rikscha ausleihen in Berlin: Am Stadtteilzentrum Schöneberg startet der dritte Gratis-Standort. Wie die Buchung der «Feuervogel» funktioniert.

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Kostenlos, elektrisch, für bis zu zwei Mitfahrende: In Schöneberg gibt es jetzt den dritten bezirklichen Verleih-Standort für E-Rikschas. Wer eine E-Rikscha ausleihen will, kann das ab sofort am Stadtteilzentrum Schöneberg in der Hauptstraße tun – die neue Rikscha hört auf den Namen «Feuervogel». Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck hat den Standort feierlich eröffnet, mit Grußworten, Kurzfilm und vielen Interessierten.

Kurz zusammengefasst
E-Rikscha ausleihen in Tempelhof-Schöneberg: Die «Feuervogel» steht ab sofort kostenfrei am Stadtteilzentrum Schöneberg (Hauptstraße 121A) bereit. Vor der ersten Fahrt ist eine Einweisung über fLotte SoziaL nötig, gebucht wird online über fLotte Berlin. Zwei weitere Standorte gibt es in Mariendorf und Lichtenrade.
📑 Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die E-Rikscha «Feuervogel» kann ab sofort kostenfrei am Stadtteilzentrum Schöneberg ausgeliehen werden (Hauptstraße 121A, 10827 Berlin).
  • Vor der ersten Ausleihe ist eine Fahreinweisung notwendig – Termine vergibt fLotte SoziaL unter (030) 443 405 214.
  • Private Ausleihende sollten eine Haftpflichtversicherung haben; mitfahren können bis zu zwei Personen.
  • Es ist der dritte vom Bezirk finanzierte Standort – nach dem DRK-Seniorenzentrum «Marie» in Mariendorf und dem AlexA in Lichtenrade.
  • Das Angebot richtet sich an Angehörige und Nachbarschaft von mobilitätseingeschränkten und älteren Menschen.

E-Rikscha ausleihen in Schöneberg: So funktioniert es

E-Rikscha ausleihen – E-Rikscha ausleihen in Schöneberg: So funktioniert es
E-Rikscha ausleihen in Schöneberg: So funktioniert es

E-Rikscha ausleihen in drei Schritten: Zuerst vereinbarst du eine einmalige Fahreinweisung bei fLotte SoziaL – telefonisch unter (030) 443 405 214 oder per E-Mail an sozial@flotte-berlin.de. Danach kannst du die «Feuervogel» direkt online über fLotte Berlin buchen und am Stadtteilzentrum Schöneberg abholen. Die Nutzung ist komplett kostenfrei.

Zwei Dinge solltest du beachten: Ohne Einweisung gibt es keine erste Fahrt – die elektrisch unterstützte Rikscha fährt sich anders als ein normales Rad. Und als privat ausleihende Person solltest du eine Haftpflichtversicherung haben. Ansprechpartner vor Ort ist das Stadtteilzentrum Schöneberg in der Hauptstraße 121A, erreichbar unter (030) 7800 4260. Hinter dem Buchungssystem steht fLotte Berlin, das kostenfreie Lastenrad-Verleihprojekt des ADFC Berlin – mehr zum Thema findest du in unserem Lastenrad-Ratgeber und im Verkehrs-Ressort.

Diese drei Standorte gibt es in Tempelhof-Schöneberg

Standort Ortsteil Träger
Stadtteilzentrum Schöneberg, Hauptstraße 121A («Feuervogel», neu) Schöneberg Immanuel Diakonie / Bezirk
Seniorenzentrum «Marie» Mariendorf Deutsches Rotes Kreuz / Bezirk
AlexA (Pflege und Betreuung) Lichtenrade AlexA / Bezirk

Alle drei Standorte werden vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg finanziert. Damit deckt das Netz den Bezirk von Schöneberg im Norden über Mariendorf bis Lichtenrade im Süden ab. Die Rikschas können neben Privatpersonen auch von Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Standorte und kooperierender Einrichtungen genutzt werden.

Was hinter dem Projekt steckt

Das Mobilitätsangebot zielt auf Menschen, die selbst nicht mehr Rad fahren oder weite Wege gehen können. Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn können mit ihren mobilitätseingeschränkten Nahestehenden gemeinsame Ausfahrten und Erledigungen unternehmen – bis zu zwei Personen finden auf der Sitzbank Platz. Der Bezirk verspricht sich davon erweiterte Bewegungsräume für ältere Menschen sowie mehr Teilhabe, Inklusion und Sichtbarkeit im Stadtbild. Koordiniert wird das Projekt von der Planungs- und Koordinierungsstelle Gesundheit des Bezirksamts; Details nennt die Pressemitteilung Nr. 234 vom 11. Juni 2026. Ähnliche Teilhabe-Angebote aus anderen Bezirken sammeln wir in unserem Service-Ressort – einen Überblick über alle zwölf Bezirke gibt es hier.

🗞 BerlinEcho-Einordnung

Mit der Eröffnung im Juni 2026 hat Tempelhof-Schöneberg als Bezirk nun drei kostenfreie E-Rikscha-Standorte – ein kleines, aber konkretes Stück Verkehrswende für Menschen, die in Mobilitätsdebatten sonst kaum vorkommen. Das Modell ist klug gebaut: Die Infrastruktur von fLotte Berlin existiert bereits, der Bezirk finanziert nur die Räder und Standorte. Entscheidend wird die Auslastung – Rikscha-Projekte leben davon, dass sich genug Ehrenamtliche und Angehörige zur Einweisung anmelden.

Quellen

Quelle Inhalt Datum
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Pressemitteilung Nr. 234: Eröffnung, Standorte, Konditionen 11.06.2026
fLotte Berlin Online-Buchung der E-Rikscha «Feuervogel» laufend

Häufige Fragen zur E-Rikscha

Wo kann ich in Berlin kostenlos eine E-Rikscha ausleihen?

In Tempelhof-Schöneberg an drei Standorten: am Stadtteilzentrum Schöneberg (Hauptstraße 121A), am DRK-Seniorenzentrum «Marie» in Mariendorf und am AlexA in Lichtenrade. Die Ausleihe ist an allen Standorten kostenfrei.

Was brauche ich für die erste Fahrt?

Eine einmalige Fahreinweisung, die du bei fLotte SoziaL unter (030) 443 405 214 oder per E-Mail an sozial@flotte-berlin.de vereinbarst. Außerdem solltest du als private Ausleihperson eine Haftpflichtversicherung haben.

Wie buche ich die «Feuervogel»?

Nach der Einweisung buchst du die E-Rikscha online über die Plattform von fLotte Berlin und holst sie am Stadtteilzentrum Schöneberg ab. Telefonische Fragen beantwortet das Stadtteilzentrum unter (030) 7800 4260.

Wie viele Personen können mitfahren?

Bis zu zwei Personen finden auf der Sitzbank der E-Rikscha Platz. Das Angebot richtet sich vor allem an gemeinsame Ausfahrten mit älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen – gefahren wird von einer eingewiesenen Person.

Unsere Einordnung

Drei Rikschas machen noch keine altersgerechte Stadt – aber sie machen einen Unterschied für die Menschen, die plötzlich wieder zum Wochenmarkt, in den Park oder einfach an die frische Luft kommen. Projekte wie dieses kosten den Bezirk wenig und leisten viel für die Sichtbarkeit älterer Menschen im Kiez. Wer Angehörige mit eingeschränkter Mobilität hat: Einweisung vereinbaren, ausprobieren – die Hürde ist bewusst niedrig gehalten.

– Ida Nagel, Gesellschaft- & Wohnungsredakteurin, BerlinEcho

ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 252 Artikel