Sechs Berliner U-Bahnhöfe gehen zur Fußball-WM in Verlängerung: Die BVG hat aus ihren Stationen mit «Tor» im Namen kurzerhand «Toooooooor»-Bahnhöfe gemacht. In der Nacht zum Sonntag, 14. Juni 2026, tauschten Mitarbeitende die Schilder, wie t-online berichtet, von Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor – pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft. Das O im Namen ist jetzt um ein Vielfaches verlängert, damit der Torjubel maximal sichtbar wird.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Die BVG hat sechs U-Bahnhöfe mit «Tor» im Namen in «Toooooooor»-Bahnhöfe umbenannt – mit stark verlängertem O.
- Betroffen sind Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor.
- Die Schilder wurden in der Nacht zum 14. Juni getauscht, pünktlich zum ersten WM-Spiel der DFB-Elf.
- Die Aktion ist rein dekorativ – Linien, Fahrpläne und Ansagen bleiben unverändert.
- Die «Toooooooor»-Schilder bleiben bis zum Ende der Weltmeisterschaft hängen.
Toooooor-Bahnhöfe: Diese sechs Stationen sind dabei

Die Toooooor-Bahnhöfe sind schnell aufgezählt: Berlin hat das Glück, gleich sechs U-Bahnhöfe mit «Tor» im Namen zu haben – ein Erbe der alten Stadttore, an denen die Stationen liegen. Die BVG hat dieses Wortspiel zur WM genutzt und überall das O zum Jubelruf gedehnt. Mit dabei sind das Brandenburger Tor in Mitte, das Frankfurter Tor in Friedrichshain, das Hallesche Tor, das Kottbusser Tor, das Oranienburger Tor und das Schlesische Tor.
| Bahnhof | Linie(n) | Lage |
|---|---|---|
| Brandenburger Tor | U5, S-Bahn | Mitte |
| Frankfurter Tor | U5 | Friedrichshain |
| Hallesches Tor | U1, U3, U6 | Kreuzberg |
| Kottbusser Tor | U1, U3, U8 | Kreuzberg |
| Oranienburger Tor | U6 | Mitte |
| Schlesisches Tor | U1, U3 | Kreuzberg |
Besonders schön: Die Stationen liegen quer über die Innenstadt verteilt, sodass die Aktion vielen Fahrgästen auf ihren täglichen Wegen begegnet – vom Touristen-Hotspot am Brandenburger Tor bis zum quirligen Kottbusser Tor.
Warum die BVG das macht
Hinter der Aktion steckt das, was die BVG am besten kann: Selbstironie und Großstadt-Humor. «Mit unseren ‹Toooooooor›-Bahnhöfen wollen wir die gemeinsame Freude an der WM direkt in den Alltag unserer Fahrgäste bringen und der Stadt ein Lächeln schenken», sagte Marketingleiterin Ineke Paulsen laut Mitteilung. Das Verkehrsunternehmen ist bekannt für seine freche Kommunikation – die «Toooooooor»-Bahnhöfe reihen sich, wie der Nordkurier festhält, nahtlos in eine lange Liste augenzwinkernder Kampagnen ein.
Der Clou ist die Einfachheit: Kein teurer Umbau, kein Aufwand für die Fahrgäste, nur ein verlängertes O auf ein paar Schildern – und schon trägt die BVG WM-Stimmung in den Untergrund. Während im Stadion das lang gezogene «Toooooooor» nach jedem Treffer schallt, grüßt es in Berlin künftig schon beim Aussteigen vom Bahnhofsschild.
Wie lange die Aktion läuft – und worauf du achten solltest
Die Toooooor-Bahnhöfe bleiben für die Dauer der Weltmeisterschaft erhalten und verschwinden nach dem Finale wieder. Wichtig für alle, die jetzt nicht ins Grübeln kommen sollen: An Linien, Fahrplänen, Ansagen und der Orientierung ändert sich nichts. Die «Toooooooor»-Schilder sind reine Deko – dein Nahverkehr funktioniert exakt wie vorher, das Kottbusser Tor bleibt im Fahrplan das Kottbusser Tor.
Ein Tipp für Foto-Fans: Die schönsten Schilder sind ein dankbares Motiv für den nächsten Social-Media-Post. Wer ohnehin zu einem der vielen Public-Viewing-Spots der Stadt unterwegs ist, kommt an mindestens einem «Toooooooor»-Bahnhof fast garantiert vorbei. Mehr WM-Themen aus der Hauptstadt sammeln wir in unserem Sport-Ressort.
Manchmal ist es ein verlängertes O, das eine Stadt zum Schmunzeln bringt. Die BVG beweist mit ihren «Toooooooor»-Bahnhöfen mal wieder ein gutes Gespür für den richtigen Moment: keine teure Kampagne, kein erhobener Zeigefinger, einfach ein charmanter Gag, der pünktlich zum WM-Auftakt sitzt. Dass Berlin gleich sechs Tor-Bahnhöfe hat, ist dabei ein glücklicher Zufall der Stadtgeschichte – die alten Stadttore lassen grüßen. Bis zum Finale darf jetzt jeder Fahrgast ein bisschen mitjubeln, schon beim Einfahren in die Station.
Quellen
| Quelle | Inhalt | Stand |
|---|---|---|
| BVG (Mitteilung) | Aktion, Zitat Marketingleiterin Ineke Paulsen, Laufzeit | 06/2026 |
| t-online Berlin | Schildertausch in der Nacht zum 14. Juni, betroffene Stationen | 06/2026 |
| Nordkurier / dpa | Liste der sechs Bahnhöfe, Bezug zum DFB-Auftaktspiel | 06/2026 |
Häufige Fragen zu den Toooooor-Bahnhöfen
Welche Berliner U-Bahnhöfe wurden umbenannt?
Sechs Stationen mit «Tor» im Namen: Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor. Bei allen hat die BVG das O zu einem langen «Toooooooor» gedehnt.
Seit wann gibt es die Toooooor-Bahnhöfe?
Die Schilder wurden in der Nacht zum Sonntag, 14. Juni 2026, getauscht – pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM. Sie sind seither in den Stationen zu sehen.
Wie lange bleibt die Aktion bestehen?
Die verlängerten Namen bleiben für die gesamte Dauer der Weltmeisterschaft hängen und werden nach dem Turnier wieder durch die normalen Schilder ersetzt.
Ändert sich etwas am Fahrplan oder an den Linien?
Nein. Die Aktion ist rein dekorativ. Linien, Fahrpläne, Ansagen und die Orientierung in den Bahnhöfen bleiben unverändert – nur die Namensschilder zeigen das verlängerte O.
Warum hat Berlin so viele Bahnhöfe mit «Tor» im Namen?
Die Stationen liegen an den Stellen der alten Berliner Stadttore, die früher die Zugänge zur Stadt markierten – etwa das Hallesche, das Kottbusser oder das Schlesische Tor. Daher tragen bis heute viele Plätze und U-Bahnhöfe das «Tor» im Namen.
Unsere Einordnung
Ehrlich – das ist genau die Sorte Aktion, die man sich öfter wünscht. Kein Marketing mit der Brechstange, sondern ein kleiner, kluger Gag, der die Stadtgeschichte mit der WM-Stimmung verknüpft. Mein Favorit ist das Kottbusser Tor: Ausgerechnet der Bahnhof, über den sonst meist in anderem Zusammenhang berichtet wird, darf jetzt einfach mal jubeln. Schnappt euch das Handy, macht ein Foto – und freut euch über eine BVG, die beweist, dass Nahverkehr auch Spaß machen darf.
– Hannes Nagel, Wirtschafts- & Verkehrsredakteur, BerlinEcho
Bleib informiert: Der BerlinEcho-Newsletter liefert dir täglich die wichtigsten Berliner News direkt ins Postfach. Jetzt abonnieren →
ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.





