Tempelhof-Schöneberg 📅 10. August 2026 ⏱ 5 Min. 👁 16 Aufrufe

65 Jahre Mauerbau: Eberhard Diepgen diskutiert in Schöneberg über die USA und Berlin im Kalten Krieg

Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus lädt Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion: Der frühere Regierende.

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An diesem Donnerstag jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal – und Tempelhof-Schöneberg begeht das Datum mit prominenter Besetzung: Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann lädt gemeinsam mit dem Zentrum Kalter Krieg e.V. und der Stadtbibliothek zur Podiumsdiskussion „65 Jahre Mauerbau – Besatzer, Beschützer, Partner? Die USA und Berlin im Kalten Krieg“. Am Donnerstag, dem 27. August 2026, um 19 Uhr blicken der frühere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen und der Amerikahistoriker Dr. Andreas Etges in der Theodor-Heuss-Bibliothek (Hauptstraße 40, Schöneberg) zurück auf die Rolle der Vereinigten Staaten in der geteilten Stadt – als Besatzungsmacht, als Beschützer der Freiheit West-Berlins, aber auch als nicht immer einfacher Partner. Die Moderation übernimmt die Historikerin Dr. Irmgard Zündorf vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

📋 Die Veranstaltung auf einen Blick

  • Was: Podiumsdiskussion „65 Jahre Mauerbau – Besatzer, Beschützer, Partner? Die USA und Berlin im Kalten Krieg“
  • Wann: Donnerstag, 27. August 2026, 19:00 Uhr
  • Wo: Bibliothek Schöneberg „Theodor-Heuss-Bibliothek“, Hauptstraße 40, 10827 Berlin
  • Auf dem Podium: Eberhard Diepgen (Regierender Bürgermeister 1984–1989 und 1991–2001) und Dr. Andreas Etges (Amerika-Institut der LMU München, Vorsitzender des Zentrums Kalter Krieg)
  • Moderation: Dr. Irmgard Zündorf, Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
  • Eintritt & Anmeldung: Der Eintritt ist frei; um Anmeldung über die Veranstaltungsseite des Bezirksamts wird gebeten

Worum geht es bei der Podiumsdiskussion?

Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer – nur zwei Monate später standen sich am Checkpoint Charlie amerikanische und sowjetische Panzer direkt gegenüber, einer der gefährlichsten Momente des Kalten Krieges. 65 Jahre danach nimmt die Diskussionsrunde jene Macht in den Blick, die für West-Berlin über Jahrzehnte Schutzgarantie und Reibungsfläche zugleich war: die Vereinigten Staaten. Der Dreiklang im Veranstaltungstitel – Besatzer, Beschützer, Partner – umreißt dabei die ganze Spannbreite des Verhältnisses, von der Besatzungszeit über die Luftbrücken- und Mauerjahre bis zu den Momenten, in denen die Interessen der Schutzmacht und der Berliner keineswegs deckungsgleich waren.

Prominenter lässt sich diese Geschichte kaum besetzen: Eberhard Diepgen führte West-Berlin von 1984 bis 1989 als Regierender Bürgermeister und stand nach der Wiedervereinigung von 1991 bis 2001 an der Spitze der ganzen Stadt – er hat die amerikanische Präsenz in Berlin als politischer Akteur selbst erlebt und mitgestaltet. Ihm gegenüber sitzt mit Dr. Andreas Etges einer der profiliertesten deutschen Amerikahistoriker: Er forscht am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München und steht dem Verein Zentrum Kalter Krieg vor, der sich für einen zentralen Ort der Kalter-Krieg-Vermittlung in Berlin einsetzt. Die Moderatorin Dr. Irmgard Zündorf vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam gehört zu den führenden Stimmen der Public History in Deutschland – Zeitzeugen-Perspektive und Forschungsstand treffen also unter kundiger Leitung aufeinander.

Wie können Interessierte teilnehmen?

Die Veranstaltung findet in der Theodor-Heuss-Bibliothek an der Hauptstraße 40 in Schöneberg statt – gut erreichbar mit S-Bahn und Bus über die Halte rund um die Schöneberger Hauptstraße. Der Eintritt ist frei; da das Platzangebot der Bibliothek begrenzt ist, bittet das Bezirksamt um eine vorherige Anmeldung über die Veranstaltungsseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zur Podiumsdiskussion.

Die Veranstaltung reiht sich in die Berliner Gedenk-Termine rund um den 65. Jahrestag des Mauerbaus ein, der an diesem Donnerstag, dem 13. August, begangen wird. Weitere Termine im Bezirk und in der ganzen Stadt findest du in unserem Berliner Veranstaltungskalender, alle Nachrichten aus dem Bezirk in unserer Rubrik Tempelhof-Schöneberg und alles Weitere aus der Hauptstadt in der Rubrik Berlin.

❓ Häufige Fragen zur Podiumsdiskussion

Wann und wo findet die Diskussion zu 65 Jahren Mauerbau statt?

Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, dem 27. August 2026, um 19:00 Uhr in der Bibliothek Schöneberg „Theodor-Heuss-Bibliothek“ an der Hauptstraße 40 in 10827 Berlin statt. Veranstalter sind das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, das Zentrum Kalter Krieg e.V. und die Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg; eingeladen hat Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann.

65 Jahre Mauerbau: Eberhard Diepgen diskutiert in Schöneberg über die USA und Berlin im Kalten Krieg - Berlin News Highlights

Wer sitzt auf dem Podium?

Auf dem Podium diskutieren Eberhard Diepgen, der von 1984 bis 1989 Regierender Bürgermeister von West-Berlin und von 1991 bis 2001 Regierender Bürgermeister des wiedervereinigten Berlins war, sowie Dr. Andreas Etges, Historiker am Amerika-Institut der LMU München und Vorsitzender des Vereins Zentrum Kalter Krieg. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Irmgard Zündorf, Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Kostet die Veranstaltung Eintritt und muss ich mich anmelden?

Der Eintritt ist frei. Da die Plätze in der Bibliothek begrenzt sind, bittet das Bezirksamt um eine Anmeldung über die offizielle Veranstaltungsseite auf berlin.de. Dort sind auch alle weiteren Details zur Podiumsdiskussion zusammengefasst.

Warum ist das Datum 13. August 1961 so bedeutsam?

Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer, die die Stadt für 28 Jahre teilte – der Jahrestag jährt sich in dieser Woche zum 65. Mal. Nur zwei Monate nach dem Mauerbau kam es am Checkpoint Charlie zur direkten Panzerkonfrontation zwischen amerikanischen und sowjetischen Streitkräften, einem der gefährlichsten Momente des Kalten Krieges – auch darum wird es bei der Diskussion über die Rolle der USA in Berlin gehen.

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🗞 Über die Autorin: Michelle Möhring – Redakteurin Lifestyle & Kultur
Dieser Artikel basiert auf der Pressemitteilung Nr. 331 des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg vom 7. August 2026.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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