Kultur 📅 12. Mai 2026 ⏱ 8 Min. 👁 31 Aufrufe

ZAK Spandau: Drei Ausstellungen zur Vernissage im Mai 2026

Das ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst auf der Zitadelle Spandau eröffnet im Mai 2026 drei neue Ausstellungen. Alle Infos zu Künstlern, Themen und Terminen findest du hier →

Das ZAK Spandau auf der historischen Zitadelle Spandau öffnet im Mai 2026 seine Tore für gleich drei neue Ausstellungen. Am Freitag, den 29. Mai, findet um 19 Uhr die Vernissage statt, die zeitgenössische Kunst aus Deutschland, Polen und den renommierten Kunsthochschulen Halle und Leipzig nach Berlin bringt. Als jemand, der die Berliner Kulturlandschaft schon lange beobachtet, sehe ich hier eine spannende Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und jungen Talenten.

Kurz zusammengefasst: Das ZAK Spandau präsentiert ab dem 29. Mai 2026 drei neue Ausstellungen: „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“, „Halle – Leipzig International“ und „Kunst am Bau – 2 Projekte“. Die Vernissage startet um 19 Uhr auf der Zitadelle Spandau und bietet Einblicke in deutsch-polnische Kooperationen sowie junge ostdeutsche Malerei.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Vernissage: Freitag, 29. Mai 2026, 19:00 Uhr
  • Ort: ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst, Zitadelle Spandau, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
  • Drei Ausstellungen: „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“, „Halle – Leipzig International“, „Kunst am Bau – 2 Projekte“
  • Laufzeit: 30. Mai – 23. August 2026 (alle drei Ausstellungen)
  • Beteiligte: Künstler aus Deutschland, Polen, Studierende der Kunsthochschulen Halle und Leipzig

Was ist Zak Spandau?

Das ZAK Spandau ist das Zentrum für Aktuelle Kunst, welches sich auf der historischen Zitadelle Spandau befindet. Es dient als Plattform für zeitgenössische Kunst und fördert den Dialog zwischen Künstlern, Kuratoren und der Öffentlichkeit. Das ZAK ist bekannt für seine thematischen Ausstellungen, die oft gesellschaftsrelevante Fragen aufgreifen und internationale Kooperationen initiieren.

🏛️ BerlinEcho-Einordnung

BERLINECHO-EINORDNUNG Was die Pressemitteilungen nicht erzählen

Die dreifache Ausstellungseröffnung im ZAK Spandau ist mehr als nur ein Kulturereignis. Sie zeigt die Zitadelle als aktiven Kulturstandort und beleuchtet die Rolle von Kunst in gesellschaftlichen Debatten.

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Zitadelle Spandau als Kulturanker Das ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst festigt mit diesen drei Ausstellungen seine Position als wichtiges Kulturzentrum in Berlin-Spandau. Die Zitadelle bietet dabei einen einzigartigen historischen Rahmen für zeitgenössische Kunst.
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Deutsch-polnischer Kunst-Dialog Die Ausstellung „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“ fördert den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Polen. Sie zeigt, wie Künstler beider Länder auf ähnliche existenzielle Bedrohungen reagieren.
3
Nachwuchsförderung und Kunst am Bau Die Präsentation junger Talente aus Halle und Leipzig sowie die Entwürfe für „Kunst am Bau“ in Spandauer Schulen unterstreichen die Bedeutung der Kunstausbildung und der Integration von Kunst in den öffentlichen Raum.
4
Politische Relevanz durch Kultur Die Eröffnungsreden von Bezirksstadträtin Dr. Carola Brückner und der Künstlerischen Leitung Dr. Ralf F. Hartmann betonen die politische Wertschätzung für Kunst und Kultur in Berlin-Spandau.
📌 EHRLICHE EINORDNUNG

Die Pressemitteilung bietet einen umfassenden Überblick über die Ausstellungen, lässt jedoch Details zu Ticketpreisen und genauen Öffnungszeiten der Zitadelle außerhalb der Vernissage offen. Diese Informationen müssen Besucher vorab recherchieren.

AN
Ariane Nagel · Redakteurin Kultur & Meinung
Für mich als Kulturliebhaberin zeigt das ZAK Spandau, dass Kunst nicht nur in Mitte oder Kreuzberg pulsiert. Die Zitadelle bietet eine einzigartige Kulisse für diese Art der Auseinandersetzung, die ich persönlich sehr schätze.

🎭 „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“: Deutsch-polnische Perspektiven

Die Ausstellung „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“ in der Galerie OG des ZAK Spandau widmet sich einem hochaktuellen Thema: dem Gefühl multipler existenzieller Bedrohungen in unserer Gesellschaft. Professor Dr. Marta Smolińska, Kuratorin, und Professor Dr. Maciej Kurak, Rektor der Kunstuniversität Poznań, führen in die Schau ein, die künstlerische Beiträge aus Deutschland und Polen vereint. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, darunter Natalia Brandt, Zehra Doğan und Nezaket Ekici, analysieren und verarbeiten diese Gefahren. Sie zeigen Strategien der Resilienz und direkte Antworten in einem Spannungsfeld zwischen akuter Erfahrung und diffuser Angst. Die Magdalena-Abakanowicz-Kunstuniversität in Poznań und Berliner Gäste stellen diese Werke gemeinsam vor. Die Laufzeit dieser eindringlichen Ausstellung ist vom 30. Mai bis zum 23. August 2026.

Zak Spandau Berlin News
Foto: MK13 ™

🎨 Halle – Leipzig International: Junge Malerei im Fokus

In der Galerie EG des ZAK Spandau erwartet dich „Halle – Leipzig International“, eine Ausstellung Berlin, die sich der jungen Malerei und Grafik widmet. Hier präsentieren Studierende, Absolventen und Meisterschüler der Fachklasse für Malerei und Grafik von Professor Kerstin Drechsel (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig) sowie der Fachklasse für Malerei von Professor Tilo Baumgärtel und Professor Heide Nord (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) ihre aktuellen Arbeiten. Die Einführung zur Eröffnung übernehmen Prof. Tilo Baumgärtel, Prof. Heide Nord und Birgit Effinger. Die Schau zeigt ein breites Spektrum von klassischer Malerei bis hin zu Video, Comic, Objektkunst und Installation. Namen wie Luke Carter, Anne Chpakovski und Rike Bewer sind Teil dieser vielversprechenden Präsentation, die einen umfassenden Einblick in die Vitalität der Malerei an zwei der bedeutendsten Kunsthochschulen Ostdeutschlands gibt. Auch diese Ausstellung ist vom 30. Mai bis zum 23. August 2026 zu sehen.

ZAK Spandau: Drei Ausstellungen zur Vernissage im Mai 2026 - Berlin News Highlights

🏗️ Kunst am Bau – 2 Projekte: Entwürfe für Spandauer Schulen

Der Projektraum des ZAK Spandau widmet sich dem Thema „Kunst am Bau“ und zeigt Entwürfe aus zwei Wettbewerben, die in den Jahren 2025 und 2026 im Bezirk Spandau ausgelobt wurden. Insgesamt 20 Entwürfe von 28 Künstlerinnen und Künstlern werden vorgestellt, darunter Arbeiten von Malte Bartsch, der den Wettbewerb für den Neubau eines Gymnasiums in der Rhenaniastraße in Haselhorst gewonnen hat. Auch Entwürfe für die Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Siemensstadt sind zu sehen, deren Preisgerichtssitzung am 21. Mai 2026 stattfand. Christian Hamm, Referent für Kunst am Bau, und Künstlerin Veronike Hinsberg führen in diese Ausstellung ein. Die Projekte wurden in Kooperation mit der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH/Schulbau durchgeführt, welche die Schulen bis 2028 bzw. 2029 fertigstellen wird. Die Ausstellung läuft ebenfalls vom 30. Mai bis zum 23. August 2026.

Ausstellung Ort im ZAK Thema Laufzeit
Bedrohung / Zagrożenie / Menace Galerie OG Deutsch-polnische Kunst zu existenziellen Bedrohungen 30.5. – 23.8.2026
Halle – Leipzig International Galerie EG Junge Malerei und Grafik aus Ostdeutschland 30.5. – 23.8.2026
Kunst am Bau – 2 Projekte Projektraum Entwürfe für Spandauer Schulneubauten 30.5. – 23.8.2026

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❓ Häufige Fragen zu Zak Spandau

Wann findet die Vernissage im Zak Spandau statt?

Die Vernissage für die drei neuen Ausstellungen im Zak Spandau findet am Freitag, den 29. Mai 2026, um 19 Uhr statt. Du bist herzlich eingeladen, die Eröffnung auf der Zitadelle Spandau zu besuchen und die Künstler sowie Kuratoren persönlich zu treffen.

Welche Themen werden in den Ausstellungen behandelt?

Die Ausstellungen im Zak Spandau behandeln diverse Themen. „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“ widmet sich existenziellen Bedrohungen aus deutsch-polnischer Perspektive. „Halle – Leipzig International“ gibt Einblicke in junge Malerei und Grafik. „Kunst am Bau – 2 Projekte“ präsentiert Entwürfe für Spandauer Schulen.

Wie lange laufen die Ausstellungen im Zak Spandau?

Alle drei neuen Ausstellungen im Zak Spandau haben eine gemeinsame Laufzeit. Sie beginnen am 30. Mai 2026 und enden am 23. August 2026. Du hast also mehrere Monate Zeit, die vielfältigen Kunstwerke und Projekte auf der Zitadelle Spandau zu entdecken.

Welche Künstler sind in der Ausstellung „Bedrohung“ vertreten?

In der Ausstellung „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“ im Zak Spandau sind zahlreiche Künstler vertreten. Dazu gehören Natalia Brandt, Zehra Doğan, Nezaket Ekici, Diana Fiedler, Adam Gillert, Joanna Hoffmann, Anna Kędziora, Karolina Komasa, Kamila Kobierzyńska, Maciej Kozłowski, Katarzyna Klich, Ewa Kubiak, Katarzyna Kujawska-Murphy, Maciej Kurak, Ewa Kulesza, Hanna Łuczak, Janusz Marciniak, Paul Magee, Anahita Razmi, Sonia Rammer, Magda Starska, Sebastian Trzoska, Anna Tyczyńska, Veronika Witte und Marc Tobias Winterhagen.

Wer sind die Kuratoren der Ausstellungen?

Die Kuratorenschaft der Ausstellungen im Zak Spandau ist vielfältig. Für „Bedrohung / Zagrożenie / Menace“ führen Prof. Dr. Maciej Kurak und Prof. Dr. Marta Smolińska ein. Bei „Halle – Leipzig International“ sind Prof. Tilo Baumgärtel, Prof. Heide Nord und Birgit Effinger an der Einführung beteiligt. Für „Kunst am Bau“ sprechen Veronike Hinsberg und Christian Hamm.

Zak Spandau Berlin News
Foto: Shvets Anna

🏁 Fazit: Ein starkes Signal für Kunst in Spandau

Die dreifache Ausstellungseröffnung im ZAK Spandau ist ein klares Signal für die Bedeutung der zeitgenössischen Kunst in Berlin-Spandau. Mit thematisch relevanten Schauen, der Förderung junger Talente und der Auseinandersetzung mit „Kunst am Bau“ bietet das ZAK ein vielfältiges Programm. Die Zitadelle Spandau festigt damit ihre Rolle als wichtiger Kulturstandort der Hauptstadt.

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Ariane Nagel, Autorin: „Für mich als Kulturliebhaberin zeigt das ZAK Spandau, dass Kunst nicht nur in Mitte oder Kreuzberg pulsiert. Die Zitadelle bietet eine einzigartige Kulisse für diese Art der Auseinandersetzung, die ich persönlich sehr schätze.“

🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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✍ Über den Autor
Redakteurin Kultur & Meinung

Ich bin Ariane, und ich schreibe das, was andere vielleicht nicht schreiben wollen: klare Meinungen. Bei BerlinEcho verantworte ich Kultur und Meinung – und ja, das passt gut zusammen, denn Kultur ohne Haltung ist Dekoration. Berlin ist kulturell einzigartig – das Theaterleben, die Literaturszene, die Kunsträume in Hinterhöfen. Ich besuche Premieren und Ausstellungseröffnungen, schreibe Kritiken, die tatsächlich etwas sagen, und zeige auch, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner Kolumne geht es um Dinge, die mir auffallen – gesellschaftliche Widersprüche, Berliner Eigenheiten, manchmal auch einfach Dinge, die mich beschäftigen. Ob das beim Lesen Zustimmung oder Widerspruch auslöst: beides ist mir recht, solange es eine echte Reaktion ist. Für Pressematerialien, Einladungen und Diskussionen bin ich über Twitter oder Instagram erreichbar.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Kulturkritik & Meinung · Berliner Theaterwelt und Literaturszene · Kolumnistin ✍ 195 Artikel