Verkehr 📅 13. Mai 2026 ⏱ 7 Min. 👁 10 Aufrufe

BER Passagierzahlen 2026: Rückgang um 1,4 Prozent im 1. Quartal

Die BER Passagierzahlen zeigen im 1. Quartal 2026 einen Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Frachtverkehr sinkt. →

Die BER Passagierzahlen haben im ersten Quartal 2026 einen merklichen Rückgang verzeichnet – ein Signal, das die Erholung des Flughafens Berlin Brandenburg nach der Pandemie infrage stellt. Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sank das Fluggastaufkommen um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Wirtschaftsredakteur sehe ich hier eine Entwicklung, die weit über reine Statistik hinausgeht und Berlins Anbindung an den internationalen Luftverkehr betrifft.

Kurz zusammengefasst: Die BER Passagierzahlen sind im ersten Quartal 2026 um 1,4 Prozent auf 5,2 Millionen gesunken. Auch der Fracht- und Postverkehr verzeichnete einen Rückgang von 10,3 Prozent. Das Vorkrisenniveau von 2019 bleibt damit weiterhin unerreicht, was Fragen zur Erholung des Flughafens Berlin Brandenburg aufwirft.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • 5,2 Millionen Passagiere wurden im ersten Quartal 2026 am BER befördert.
  • Ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurde verzeichnet.
  • Die Flugbewegungen sanken um 5,9 Prozent auf 37.390 Starts und Landungen.
  • 87,3 Prozent der Passagiere reisten international.
  • Der Fracht- und Postverkehr ging um 10,3 Prozent auf 10.238 Tonnen zurück.

❓ Was sind BER Passagierzahlen?

Die BER Passagierzahlen geben die Anzahl der Fluggäste an, die den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in einem bestimmten Zeitraum nutzen. Diese Statistiken umfassen sowohl ankommende als auch abfliegende Passagiere und sind ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung des Flughafens und der gesamten Region Berlin-Brandenburg. Die Zahlen werden vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlicht und ermöglichen Vergleiche mit früheren Zeiträumen sowie eine Einschätzung der Erholung des Luftverkehrs nach Krisen wie der COVID-19-Pandemie.

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Die aktuellen Zahlen zum BER Rückgang im Passagier- und Frachtverkehr sind mehr als nur eine Momentaufnahme. Sie spiegeln strukturelle Herausforderungen wider, die Berlins Position als Luftverkehrsknotenpunkt beeinflussen.

1
Vergleich mit Vorkrisenniveau 2019: Der deutliche Abstand zu den 7,9 Millionen Passagieren von 2019 zeigt, dass der BER noch weit von einer vollständigen Erholung entfernt ist. Dies betrifft nicht nur den Tourismus, sondern auch den Geschäftsreiseverkehr, der für Berlin von großer Bedeutung ist.
2
Internationaler Fokus: Mit 87,3 Prozent internationaler Passagiere ist der BER stark von globalen Reiseentwicklungen abhängig. Ein BER Rückgang in diesem Segment könnte auf eine veränderte Wettbewerbssituation oder externe Faktoren wie Wirtschaftslage und Reisebeschränkungen in anderen Ländern hindeuten.
3
Frachtverkehr als Indikator: Der Rückgang im Fracht- und Postverkehr um 10,3 Prozent ist ein weiteres Warnsignal. Dies kann auf eine generelle Abschwächung der globalen Lieferketten oder eine Verlagerung von Frachtvolumen zu anderen Flughäfen hindeuten, was die wirtschaftliche Rolle des BER schwächt.
4
Flugbewegungen und Kapazitätsauslastung: Der Rückgang der Flugbewegungen um 5,9 Prozent bei einem geringeren Passagierrückgang deutet auf eine tendenziell bessere Auslastung der einzelnen Flüge hin, aber auch auf eine insgesamt geringere Aktivität. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Einnahmen des Flughafens aus Start- und Landegebühren.
📌 EHRLICHE EINORDNUNG

Die veröffentlichten Zahlen geben einen Überblick, aber die tieferen Ursachen für diesen anhaltenden BER Rückgang sind komplex. Eine detaillierte Analyse der Fluggesellschaften, Routen und Passagiersegmente wäre notwendig, um präzise Maßnahmen zur Stärkung des Flughafens zu entwickeln.

HN
Hannes Nagel · Redakteur Wirtschaft & Verkehr
Der Flughafen Berlin Brandenburg ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Dynamik der Hauptstadtregion. Ich beobachte die Entwicklung der BER Passagierzahlen seit der Eröffnung des Flughafens mit großer Aufmerksamkeit, da sie direkte Rückschlüsse auf Berlins internationale Anbindung und Attraktivität zulassen.

📊 Passagierrückgang am BER: Die aktuellen Zahlen

Im ersten Quartal 2026 wurden am Flughafen Berlin Brandenburg insgesamt 5,2 Millionen Passagiere befördert. Dies stellt einen Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025 dar. Besonders auffällig ist, dass die BER Passagierzahlen damit weiterhin deutlich unter dem Niveau des Rekordjahres 2019 liegen. Damals zählte der BER im gleichen Zeitraum noch 7,9 Millionen Fluggäste. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass der Luftverkehr in der Region noch nicht vollständig zur Vorkrisenstärke zurückgefunden hat.

Nicht nur die Passagierzahlen, sondern auch die Anzahl der Flugbewegungen ist gesunken. Im ersten Quartal 2026 gab es 37.390 Starts und Landungen, was einem Rückgang von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im ersten Quartal 2019 wurden noch 65.993 Flugbewegungen verzeichnet. Dieser anhaltende BER Rückgang bei den Flugbewegungen hat direkte Auswirkungen auf die Auslastung der Flughafeninfrastruktur und die Einnahmen aus Gebühren.

BER Passagierzahlen Berlin News
Foto: Mathias Reding

✈️ Internationaler Verkehr und Frachtaufkommen

Ein Großteil der Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg reist international. Im ersten Quartal 2026 machten 87,3 Prozent der Fluggäste den internationalen Verkehr aus, entweder als Reisende aus dem Ausland oder als solche, die ins Ausland flogen. Diese hohe Abhängigkeit vom internationalen Reiseverkehr macht den BER anfällig für globale Entwicklungen, wie beispielsweise wirtschaftliche Schwankungen oder veränderte Reisebestimmungen.

BER Passagierzahlen 2026: Rückgang um 1,4 Prozent im 1. Quartal - Berlin News Highlights

Auch der Fracht- und Postverkehr am BER ist von einem Rückgang betroffen. Es wurden im ersten Quartal 2026 insgesamt 10.238 Tonnen Fracht und Post befördert. Dies bedeutet einen Rückgang von 10,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2025. Der Rückgang im Frachtgeschäft ist ein weiterer Indikator dafür, dass der Flughafen Berlin Brandenburg in verschiedenen Bereichen noch mit Herausforderungen zu kämpfen hat, um das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.

Kennzahl Q1 2026 Vergleich Q1 2025
Passagiere 5,2 Millionen -1,4 %
Flugbewegungen 37.390 -5,9 %
Fracht & Post 10.238 Tonnen -10,3 %
Internationaler Anteil 87,3 %

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❓ Häufige Fragen zu BER Passagierzahlen

Wie entwickelten sich die BER Passagierzahlen im ersten Quartal 2026?

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete der Flughafen Berlin Brandenburg 5,2 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Diese Entwicklung zeigt, dass die Erholung des Luftverkehrs am BER weiterhin schleppend verläuft und das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht ist.

Welche Rolle spielt der internationale Verkehr bei den BER Passagierzahlen?

Der internationale Verkehr spielt eine dominierende Rolle bei den BER Passagierzahlen. Im ersten Quartal 2026 kamen 87,3 Prozent der Passagiere aus dem Ausland oder reisten ins Ausland. Diese hohe Quote bedeutet, dass der Flughafen stark von globalen Reiseentwicklungen und der internationalen Wirtschaftslage abhängig ist.

Wie hat sich der Fracht- und Postverkehr am BER entwickelt?

Der Fracht- und Postverkehr am Flughafen Berlin Brandenburg verzeichnete ebenfalls einen Rückgang. Im ersten Quartal 2026 wurden 10.238 Tonnen Fracht und Post befördert, was einem Minus von 10,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 entspricht. Dies unterstreicht die Herausforderungen, denen sich der BER im gesamten Fluggeschäft stellen muss.

Warum bleiben die BER Passagierzahlen unter dem Vorkrisenniveau von 2019?

Die BER Passagierzahlen bleiben aus verschiedenen Gründen unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Dazu gehören die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, veränderte Reisegewohnheiten, die Konkurrenz durch andere Verkehrsmittel sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage. Trotzdem zeigen die Zahlen, dass eine vollständige Erholung des Luftverkehrs noch aussteht.

Welche Auswirkungen hat der BER Rückgang auf die Region Berlin-Brandenburg?

Der anhaltende BER Rückgang hat diverse Auswirkungen auf die Region Berlin-Brandenburg. Er beeinflusst nicht nur die direkten Einnahmen des Flughafens und der ansässigen Unternehmen, sondern auch den Tourismus, den Geschäftsreiseverkehr und die allgemeine Attraktivität der Region als Wirtschaftsstandort. Eine schwächere Luftanbindung kann langfristig auch die Ansiedlung neuer Unternehmen beeinträchtigen.

BER Passagierzahlen Berlin News
Foto: Andrea Piacquadio

🏁 Fazit: BER Passagierzahlen im Check

Die aktuellen BER Passagierzahlen für das erste Quartal 2026 zeigen, dass der Flughafen Berlin Brandenburg weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Der Rückgang um 1,4 Prozent bei den Passagieren und der stärkere BER Rückgang im Frachtverkehr verdeutlichen, dass das Vorkrisenniveau von 2019 noch in weiter Ferne liegt. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Anbindung Berlins und erfordert eine genaue Beobachtung der weiteren Entwicklungen.

📊 Über den Autor: Hannes Nagel – Redakteur Wirtschaft & Verkehr
Die BER Passagierzahlen sind für mich als Wirtschaftsredakteur ein wichtiges Barometer für die Konjunktur in Berlin-Brandenburg. Ich analysiere diese Statistiken genau, da sie direkte Rückschlüsse auf die Anbindung der Hauptstadtregion an internationale Märkte und die Attraktivität für Unternehmen ermöglichen.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

HN
✍ Über den Autor
Redakteur Wirtschaft & Verkehr

Ich bin Hannes, und ich schreibe bei BerlinEcho über Wirtschaft und Verkehr – zwei Themen, die in Berlin enger zusammenhängen, als man denkt. Wer in einer Stadt wohnt, in der die BVG täglich ausläuft und gleichzeitig das teuerste Pflaster für Büroflächen in Deutschland vermietet wird, merkt das. Beim Wirtschaftsthema interessieren mich weniger die Quartalszahlen grosser Konzerne als die Frage: Wer profitiert eigentlich von Berlins Wachstum, und wer nicht? Die Startup-Förderung, der Immobilienmarkt, die Haushaltspolitik des Senats – das sind Themen, die das Leben von echten Menschen verändern. Beim Verkehr ist mein Ansatz ähnlich: nicht die Pressemitteilung der BVG, sondern der Alltag der Fahrgäste. Ich fahre selbst täglich mit dem ÖPNV und weiss, was gemeint ist, wenn wieder mal "erhebliche Verspätungen" gemeldet werden. Für Hinweise und Recherche-Tips bin ich über Twitter und LinkedIn erreichbar.

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📍 Berlin ⭐ Redakteur BerlinEcho · Wirtschaftsredaktion · Experte Berliner Immobilien- und Verkehrspolitik · Recherche-Hintergrund ✍ 164 Artikel