Treptow-Köpenick 📅 4. September 2026 ⏱ 6 Min. 👁 39 Aufrufe

Weihnachtsmarkt Schöneweide: Veranstalter sucht Halle

Der Oberschöne Weihnachtsmarkt in Oberschöneweide steht auf der Kippe: Die Industriehalle MaHalla kommt als Veranstaltungsort nicht mehr infrage, das ehrenamtliche Kollektiv sucht dringend Ersatz. Warum der Markt besonders ist und worauf es bei einer neuen Halle ankommt.

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Kurzantwort

Der Weihnachtsmarkt Schöneweide, bekannt als Oberschöner Weihnachtsmarkt, steht vor dem Aus: Der bisherige Veranstaltungsort, die Industriehalle MaHalla an der Wilhelminenhofstraße, kommt nach Angaben der Veranstalter nicht mehr infrage. Das ehrenamtliche SchöneVibes Kollektiv sucht dringend eine neue Halle. Findet sich keine, fällt der Markt in diesem Jahr aus.

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Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was gerade passiert
  3. Warum dieser Markt aus der Masse fällt
  4. Die MaHalla und ihre Geschichte
  5. Warum Raum in Berlin das Problem ist
  6. Wer helfen kann
  7. Quellen im Überblick
  8. Häufige Fragen

Das Wichtigste in Kürze

  • Betroffen: der Oberschöne Weihnachtsmarkt in Oberschöneweide, Bezirk Treptow-Köpenick.
  • Das Problem: Der bisherige Ort, die MaHalla an der Wilhelminenhofstraße 76, steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Der Grund: wird von den Veranstaltern nicht öffentlich genannt.
  • Wer veranstaltet: das SchöneVibes Kollektiv, ehrenamtlich.
  • Bisheriger Termin: seit 2022 jeweils am zweiten Adventswochenende.
  • Was gesucht wird: eine neue Halle im Kiez.
  • Stand der Angaben: 3. September 2026.

Was gerade passiert

Im September denkt kaum jemand an Weihnachten – in Oberschöneweide ist das anders. Das SchöneVibes Kollektiv hat mitgeteilt, dass es dringend einen neuen Veranstaltungsort sucht. Der bisherige komme nicht mehr infrage.

Warum, sagen die Veranstalter nicht. Das ist ihr gutes Recht, und Spekulation hilft niemandem. Denkbar sind viele Gründe: eine anderweitige Belegung, geänderte Konditionen, bauliche Auflagen oder schlicht eine andere Planung des Eigentümers.

Der Zeitdruck ist real. Wer im Dezember eine Halle bespielen will, braucht mehr als den Schlüssel: Genehmigungen, ein Brandschutzkonzept, Sanitäranlagen, Strom und Heizung für mehrere Hundert Besucher. Drei Monate sind dafür knapp – ehrenamtlich organisiert erst recht.

Weihnachtsmarkt Schöneweide: Was ihn besonders macht

Berlin hat weit über hundert Weihnachtsmärkte. Aufzufallen ist entsprechend schwer. Dem Weihnachtsmarkt Schöneweide gelingt das aus drei Gründen.

  • Der Ort. Eine alte Industriehalle statt Buden auf einem Platz – das verändert die ganze Atmosphäre. Kein Wind, kein Matsch, dafür Stahl, Höhe und Hall.
  • Das Angebot. Verkauft werden vor allem kunsthandwerkliche Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der Gegend – nicht die Standardware, die auf vielen Märkten identisch aussieht.
  • Die Trägerschaft. Der Markt wird ehrenamtlich organisiert, nicht von einem Schaustellerbetrieb. Das prägt Preise, Auswahl und Ton.

Genau das macht ihn aber auch verletzlich. Ein kommerzieller Veranstalter hätte Rücklagen, Verträge und Alternativflächen. Ein ehrenamtliches Kollektiv hat einen Termin, eine Idee und die Hoffnung, dass die Halle wieder frei ist.

Die MaHalla und ihre Geschichte

Die MaHalla an der Wilhelminenhofstraße 76 gehört zu den markanten Bauten des alten Industriegebiets. Die AEG nutzte sie einst als Showroom für Turbinen – gebaut also, um schwere Maschinen eindrucksvoll zu präsentieren. Für einen Weihnachtsmarkt ist das eine Kulisse, die sich nicht nachbauen lässt.

Oberschöneweide war über Jahrzehnte eines der größten Industriegebiete Europas. Nach 1990 fiel ein Großteil weg, viele Hallen standen leer. Was heute als Standortvorteil gilt – bezahlbare Flächen mit Charakter – ist das Ergebnis dieses Bruchs.

Seit einigen Jahren wandelt sich das Viertel: Hochschulcampus, Kulturorte, Gastronomie. Damit steigt aber auch die Nachfrage nach genau den Hallen, die vorher niemand wollte. Wer heute eine sucht, konkurriert mit anderen.

Warum Raum in Berlin das Problem ist

Der Fall steht für ein Muster, das viele ehrenamtliche Projekte in der Stadt kennen: Nicht die Idee scheitert, nicht das Publikum bleibt aus – der Raum fällt weg.

Gewerbeflächen mit Industriecharakter sind in den vergangenen Jahren teurer geworden, Zwischennutzungen enden, Eigentümer verkaufen oder entwickeln. Für Veranstaltungen, die einmal im Jahr für zwei Tage stattfinden, ist es besonders schwer: Sie zahlen wenig, brauchen aber viel Fläche und Vorlauf.

Was das für Gewerbemieten konkret bedeutet, steht in unserem Beitrag zu den Kosten für Gewerbeflächen. Wie sich Schöneweide insgesamt entwickelt, zeigt der Text zum Zentrum Schöneweide.

Weihnachtsmarkt Schöneweide: Wer helfen kann

Gesucht wird eine Halle oder ein größerer Innenraum, möglichst im Kiez oder in erreichbarer Nähe. Wer über eine geeignete Fläche verfügt oder jemanden kennt, sollte sich beim Kollektiv melden – das ist der schnellste Weg.

Aus Erfahrung mit vergleichbaren Fällen sind vier Dinge entscheidend:

  • Größe und Zugang: Platz für Stände und Besucher, dazu eine Anlieferungsmöglichkeit.
  • Brandschutz: Fluchtwege und ein genehmigungsfähiges Konzept – der häufigste Stolperstein.
  • Technik: Strom in ausreichender Stärke, Sanitäranlagen, im Dezember möglichst Heizung.
  • Verfügbarkeit: Auf- und Abbau brauchen Tage, nicht nur das Wochenende selbst.

Alle anderen Termine der Saison sammelt unsere Übersicht der Berliner Weihnachtsmärkte. Weitere Meldungen aus dem Bezirk stehen in der Rubrik Treptow-Köpenick.

Quellen im Überblick

Angabe Quelle
Raumsuche, bisheriger Ort, Termin und Trägerschaft Mitteilung des SchöneVibes Kollektivs, wiedergegeben in der Berliner Morgenpost
Lage und frühere Nutzung der Halle Angaben zum Standort Wilhelminenhofstraße 76, dazu Informationen des Bezirksamts Treptow-Köpenick zum Ortsteil

Häufige Fragen zum Weihnachtsmarkt Schöneweide

Findet der Oberschöne Weihnachtsmarkt 2026 statt?

Das ist offen. Der bisherige Veranstaltungsort steht nicht mehr zur Verfügung, die Veranstalter suchen eine neue Halle. Findet sich keine rechtzeitig, fällt der Markt in diesem Jahr aus.

Wo fand der Markt bisher statt?

In der Industriehalle MaHalla an der Wilhelminenhofstraße 76 in Oberschöneweide, seit 2022 jeweils am zweiten Adventswochenende.

Warum steht die Halle nicht mehr zur Verfügung?

Dazu haben sich die Veranstalter nicht öffentlich geäußet. Gründe wurden nicht mitgeteilt.

Was macht diesen Weihnachtsmarkt besonders?

Die Kombination aus dem Ort – einer alten Industriehalle, die die AEG als Showroom für Turbinen nutzte – und dem Angebot: überwiegend kunsthandwerkliche Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus der Gegend. Organisiert wird er ehrenamtlich.

Wie kann ich helfen?

Wer eine geeignete Halle oder einen größeren Innenraum kennt, sollte sich direkt beim SchöneVibes Kollektiv melden. Wichtig sind Fläche, Anlieferung, ein genehmigungsfähiger Brandschutz, ausreichend Strom und Sanitäranlagen.

Fazit: Es hängt an einer Halle

Ein Markt, der ohne großes Budget aus der Masse heraussticht, scheitert womöglich nicht am Interesse, sondern an vier Wänden. Das ist die unspektakuläre Wahrheit hinter vielen kulturellen Projekten in Berlin. Drei Monate sind knapp, aber nicht aussichtslos – vorausgesetzt, jemand mit einer freien Halle liest davon. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald es eine Entscheidung gibt.

🗞 Über die Autorin: Michelle Möhring – Redaktion Bezirke
Warum die Halle wegfällt, haben die Veranstalter nicht gesagt – also steht es hier auch nicht. Bei ehrenamtlichen Projekten schadet Spekulation mehr, als sie erklärt.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

MM
✍ Über den Autor
Redakteurin Lifestyle & Kultur

Ich bin Michelle, und ich schreibe bei BerlinEcho über das, was das Leben in dieser Stadt wirklich schön macht: gutes Essen, interessante Menschen, Orte, die man noch nicht kennt, und Dinge, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Berlin hat eine Gastroszene, die ständig in Bewegung ist. Ich kenne die Geheimtipps, bevor sie in den Reiseführern stehen – und ich sage dir auch ehrlich, was sich nicht gelohnt hat. Meine Restaurantempfehlungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ich war selbst dort, und ich zahle meistens selbst. Neben Gastronomie schreibe ich über Mode und die Berliner Kreativszene – Ateliers, Designer, Pop-ups, die Dinge, die Berlin zu dem machen, was es ist: eine Stadt, die immer noch Dinge erfindet. Am besten erreichst du mich über Instagram, wo ich auch zeige, was mich gerade beschäftigt.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Expertin Berliner Lifestyle & Gastroszene · Content Creatorin · Social Media Redaktion ✍ 356 Artikel