Kultur 📅 28. Mai 2026 ⏱ 6 Min. 👁 130 Aufrufe

Théodor Brasserie öffnet im früheren Mommsen-Eck

Théodor Brasserie öffnet im früheren Mommsen-Eck in Berlin-Charlottenburg. Yoram Roth bringt französische Küche ins Haus der 100 Biere.

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Im früheren Mommsen-Eck, dem legendären «Haus der 100 Biere» in Charlottenburg, eröffnet ab Donnerstag ein französisches Restaurant. Hinter dem französischen Restaurant an der Mommsenstraße, Ecke Hindemithplatz, steht der Berliner Unternehmer, Kunstsammler und Gastronom Yoram Roth – bekannt unter anderem durch Clärchens Ballhaus und die Fotografiska Berlin. Die Traditionskneipe hatte 2023 nach fast 120 Jahren schließen müssen. Jetzt kehrt an dem geschichtsträchtigen Eck wieder Leben ein.

Kurz zusammengefasst
Im ehemaligen Mommsen-Eck in Berlin-Charlottenburg eröffnet ab Donnerstag die Théodor Brasserie. Betreiber ist Yoram Roth, der auch Clärchens Ballhaus führt. Das «Haus der 100 Biere» an der Mommsenstraße war 2023 nach fast 120 Jahren geschlossen worden. Nun gibt es an gleicher Stelle französische Brasserie-Küche.

Das Wichtigste in Kürze

  • Was: neue französische Théodor Brasserie im früheren Mommsen-Eck.
  • Wo: Mommsenstraße 45, Ecke Hindemithplatz, in Berlin-Charlottenburg.
  • Wann: Eröffnung ab Donnerstag.
  • Wer: Gastronom und Kunstsammler Yoram Roth, auch Betreiber von Clärchens Ballhaus und Vorsitzender der Fotografiska Berlin.
  • Vorgeschichte: Das «Haus der 100 Biere» bestand seit 1905 und schloss im April 2023.

Théodor Brasserie: Vom Bierhaus zur französischen Küche

Théodor Brasserie – Théodor Brasserie: Vom Bierhaus zur französischen Küche
Théodor Brasserie: Vom Bierhaus zur französischen Küche

Das Mommsen-Eck, besser bekannt als «Haus der 100 Biere», gehörte über ein Jahrhundert zum Charlottenburger Stadtbild. Seit 1905 wurde an der Mommsenstraße 45 Bier ausgeschenkt – das Lokal warb mit Bieren aus aller Welt und einer urigen, typisch Berliner Atmosphäre. Ende April 2023 schloss die Kneipe nach fast 120 Jahren. Später versuchte sich an gleicher Stelle ein Kaffeehaus, das ebenfalls nicht blieb.

Nun also französische Brasserie-Küche. Der Name Théodor spielt auf den Charlottenburger Ehrenbürger Theodor Mommsen an, den Historiker und Nobelpreisträger von 1902, nach dem Straße und Eck benannt sind. Für Yoram Roth ist Charlottenburg der eigene Heimatkiez: Er wuchs im Berliner Westen auf und kannte das Mommsen-Eck – nach eigenen Worten allerdings nur von außen.

Wer ist Yoram Roth?

Yoram Roth ist in Berlin kein Unbekannter. Der Unternehmer, Fotograf und Kunstsammler betreibt das traditionsreiche Clärchens Ballhaus in Mitte und ist Vorsitzender der Fotografiska Berlin, einem Haus für Fotografie. Mit dem neuen Lokal führt er sein gastronomisches Engagement nun in seinem Heimatbezirk fort. Bereits Mitte März hatte Roth das Projekt auf Instagram angedeutet – mit dem Satz, dass etwas richtig Gutes nach Charlottenburg komme.

Warum die Eröffnung für den Kiez zählt

Leerstehende Traditionslokale sind in Berlin ein wunder Punkt – gerade in der City West, wo Mieten und Umbruch viele alteingesessene Adressen verdrängt haben. Dass ausgerechnet ein im Kiez verwurzelter Gastronom das Mommsen-Eck wiederbelebt, statt es leer stehen zu lassen, ist für Charlottenburg ein gutes Signal. Ob die französische Ausrichtung die Stammkundschaft des alten Bierhauses ersetzt, wird sich zeigen. Die Lage am Hindemithplatz mit dem Bayernbrunnen bleibt jedenfalls eine der charmantesten Ecken des Viertels.

Mehr aus der Berliner Gastro-Szene finden Sie in unserer Rubrik Kultur und unter Restaurant-Tipps Berlin. Das Lokal liegt in Charlottenburg-Wilmersdorf, genauer in der City West. Weitere Eröffnungen und Schließungen sammeln wir unter Gastro-News, dazu Tipps zu französischen Restaurants in Berlin und Brunch-Adressen. Für die Anreise lohnt der Berliner OePNV, mehr zur Gegend gibt es im Überblick der zwölf Bezirke und unserer Liste der besten Berliner Biergärten.

🥧 BerlinEcho-Einordnung

Ab Donnerstag öffnet das Restaurant an der Mommsenstraße 45 im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf (343.000 Einwohner). Die Wiederbelebung des 2023 geschlossenen «Hauses der 100 Biere» passt in einen größeren Trend: In der City West setzen Investoren und Gastronomen verstärkt auf gehobene Konzepte an historischen Adressen. Dass mit Yoram Roth jemand übernimmt, der bereits Clärchens Ballhaus und die Fotografiska betreibt, gibt dem Standort Gewicht. Konkret für Sie: An einem der schönsten Ecks Charlottenburgs gibt es wieder ein geöffnetes Lokal – mit französischer statt bierseliger Ausrichtung.

Quellen

Quelle Inhalt
tagesspiegel.de Bericht zur Eröffnung der Théodor Brasserie
berliner-zeitung.de Hintergrund zu Nachfolge und Betreiber Yoram Roth
mommsen-eck.de Historie und Schließung des Mommsen-Ecks 2023

Häufige Fragen zur Théodor Brasserie

Wo befindet sich die Théodor Brasserie?

Die Théodor Brasserie liegt an der Mommsenstraße 45, Ecke Hindemithplatz, in Berlin-Charlottenburg – im Gebäude des früheren Mommsen-Ecks, unweit von S-Bahnhof Charlottenburg und U-Bahnhof Adenauerplatz.

Wann eröffnet das Restaurant?

Die Eröffnung ist ab Donnerstag. Ab dann sind Gäste an der Mommsenstraße willkommen. Genaue Öffnungszeiten gibt das Restaurant zum Start bekannt.

Was war das «Haus der 100 Biere»?

Das Mommsen-Eck, auch «Haus der 100 Biere» genannt, war ein traditionsreiches Berliner Bierhaus, das seit 1905 an der Mommsenstraße bestand und für seine große Bierauswahl bekannt war. Es schloss Ende April 2023 nach fast 120 Jahren.

Wer betreibt das Lokal?

Betreiber ist der Berliner Unternehmer, Kunstsammler und Gastronom Yoram Roth. Er führt unter anderem Clärchens Ballhaus in Mitte und ist Vorsitzender der Fotografiska Berlin.

Woher kommt der Name Théodor?

Der Name spielt auf Theodor Mommsen an, den Charlottenburger Ehrenbürger, Historiker und Nobelpreisträger von 1902, nach dem auch die Mommsenstraße benannt ist.

Unsere Einordnung

Schade ums alte Bierhaus, aber besser eine lebendige Brasserie als ein weiterer Leerstand in der City West. Dass jemand wie Yoram Roth an seinem Heimateck investiert, spricht für den Standort. Mein Tipp: einfach mal vorbeischauen, solange der Eröffnungstrubel läuft – und sich selbst ein Bild machen, ob die französische Linie zum Kiez passt.

– Michelle Möhring, Lifestyle- & Kulturredakteurin, BerlinEcho

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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.

MM
✍ Über den Autor
Redakteurin Lifestyle & Kultur

Ich bin Michelle, und ich schreibe bei BerlinEcho über das, was das Leben in dieser Stadt wirklich schön macht: gutes Essen, interessante Menschen, Orte, die man noch nicht kennt, und Dinge, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Berlin hat eine Gastroszene, die ständig in Bewegung ist. Ich kenne die Geheimtipps, bevor sie in den Reiseführern stehen – und ich sage dir auch ehrlich, was sich nicht gelohnt hat. Meine Restaurantempfehlungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ich war selbst dort, und ich zahle meistens selbst. Neben Gastronomie schreibe ich über Mode und die Berliner Kreativszene – Ateliers, Designer, Pop-ups, die Dinge, die Berlin zu dem machen, was es ist: eine Stadt, die immer noch Dinge erfindet. Am besten erreichst du mich über Instagram, wo ich auch zeige, was mich gerade beschäftigt.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Expertin Berliner Lifestyle & Gastroszene · Content Creatorin · Social Media Redaktion ✍ 262 Artikel