Das Bonvivant Cocktail Bistro in Schöneberg streicht den Zusatz «Cocktail Bistro» aus seinem Namen und heißt ab sofort nur noch Bonvivant. Den Schritt verkündete das vegane Sternerestaurant an der Goltzstraße 32 am 22. April 2026. Hinter der Namenskürzung steht eine klare Linie: 100 Prozent vegan, radikal regional, mit rotem und grünem Michelin-Stern. Bar und Küche sollen als Einheit gelesen werden – der erklärende Zusatz wird dafür nicht mehr gebraucht.
Das Wichtigste in Kürze
- Was ändert sich: Der Name verliert den Zusatz «Cocktail Bistro» – aus Bonvivant Cocktail Bistro wird schlicht Bonvivant.
- Wo: Goltzstraße 32, 10781 Berlin-Schöneberg (Akazienkiez).
- Auszeichnung: roter Michelin-Stern seit 2023 plus grüner Stern für Nachhaltigkeit.
- Küche: 100 Prozent vegan, Küchenchef Nikodemus Berger, Fokus auf Brandenburger Erzeuger.
- Abendmenü 6 Gänge 130 Euro, 7 Gänge 143 Euro; Brunch Freitag bis Sonntag, 9 bis 15 Uhr.
Warum aus dem Bonvivant Cocktail Bistro nur noch Bonvivant wird

Das Bonvivant Cocktail Bistro heißt seit dem 22. April 2026 nur noch Bonvivant. Der Grund: Das Team sieht Bar, Küche und Service längst als eine Einheit und braucht den erklärenden Zusatz nicht mehr, um diese Trennung zu signalisieren. Mit der Namenskürzung rückt das Haus seine Grundwerte in den Vordergrund: vegane Ausrichtung, Nachhaltigkeit und soziales Miteinander. «Bei uns ist nichts in Stein gemeißelt», so Inhaber Jules Winnfield laut Pressemitteilung.
Das Restaurant eröffnete im Juni 2019 im Akazienkiez, 2023 folgte der Michelin-Stern. Seit Januar 2025 wird das Abendmenü rein vegan serviert, inzwischen gilt das auch für den Brunch. Der Guide Michelin honorierte das mit dem grünen Stern, den der Führer für herausragendes Engagement bei Umwelt- und Ressourcenschonung vergibt. Bonvivant gehört damit zu den wenigen Berliner Adressen mit dieser Doppel-Auszeichnung.
Die Abendkarte: radikal regional aus Brandenburg
Abends gibt es ausschließlich Menüs: sechs Gänge für 130 Euro, sieben Gänge für 143 Euro, Wasser und Espresso inklusive. Die Produkte stammen größtenteils von Brandenburger Erzeugern. Der Signature-Gang ist Sellerie vom Obstanbau Riedel, über Holzkohle veredelt, mit Weizengras und Wildkräutern. Dazu kommen Gerichte wie Erdäpfelkas vom Ökodorf Brodowin mit wildem Brokkoli, Hefe und Majoran oder Rotkohl vom Auehof Reese mit Rauchmandel, Miso und Kirsche.
Auch die Bar arbeitet eigenwillig: Die Drinks werden zuerst alkoholfrei komponiert, um die volle Aromen-Komplexität zu sichern. Erst danach entscheidet das Team, welche Spirituose die alkoholische Variante krönen darf. Ein Beispiel ist ein Wildkräuterlikör mit Löwenzahn und Esskastanienblüte. Alkoholfrei ist hier also kein Notbehelf. Sondern Ausgangspunkt.

Der Brunch: Sharing statt Rührei
Von Freitag bis Sonntag (9 bis 15 Uhr) setzt das Bonvivant auf einen Sharing-Brunch – empfohlen werden mindestens zwei Gerichte pro Person. Zu den Highlights zählt das German Okonomiyaki (14 Euro), ein herzhafter Sauerkraut-Pancake mit Grünkohl und Röstzwiebel-Mayonnaise. Die Crispy Pilz-Stulle (17 Euro) setzt auf knusprig fritierten Austernpilz auf Milchbrot mit hausgemachtem Gurkenkimchi. Klassischer mag es Ludwigs Zwiebelquiche (15 Euro) mit Ahornsirup und Balsamico.
Mehr aus der Berliner Gastro-Szene findest du in unserer Rubrik Kultur und unter Restaurant-Tipps Berlin. Das Bonvivant liegt in Tempelhof-Schöneberg, genauer im Akazienkiez. Wer pflanzlich essen will, schaut in unsere Übersicht der besten veganen Restaurants in Berlin und unsere Liste der Berliner Sternerestaurants. Für den Wochenstart lohnt unser Brunch-Guide, dazu Ideen für Cocktailbars und die Anreise über den Berliner OePNV.
Am 22. April 2026 hat das Bonvivant den Zusatz «Cocktail Bistro» gestrichen – ein Detail, das mehr erzählt, als es scheint. Das 2019 eröffnete Haus gehört zu den wenigen Restaurants in Berlin mit rotem und grünem Michelin-Stern und hat seine Küche seit Januar 2025 komplett auf vegan umgestellt. Konkret bedeutet die Umbenennung: Wer das Lokal noch als Bonvivant Cocktail Bistro googelt, landet beim selben Haus an der Goltzstraße in Tempelhof-Schöneberg (351.000 Einwohner). Dass ein veganes Konzept im Akazienkiez vom Geheimtipp zur Sterne-Adresse aufstieg, zeigt, wie ernst pflanzliche Spitzenküche in Berlin inzwischen genommen wird.
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| bonvivant.berlin | Offizielle Website, Karte, Reservierung |
| guide.michelin.com | Roter und grüner Stern, Bewertung |
| gastronomie-magazin.com | Pressemeldung zur Namensänderung |
Häufige Fragen zum Bonvivant Cocktail Bistro
Warum heißt das Bonvivant jetzt anders?
Das Restaurant hat am 22. April 2026 den Zusatz «Cocktail Bistro» gestrichen und heißt nur noch Bonvivant. Das Team begründet das damit, dass Bar, Küche und Service als Einheit verstanden werden sollen und der erklärende Zusatz dafür nicht mehr nötig ist.
Wo befindet sich das Bonvivant?
Das Bonvivant liegt in der Goltzstraße 32, 10781 Berlin-Schöneberg, im Akazienkiez. Reservierungen sind telefonisch unter +49 176 61722602 oder per E-Mail an info@bonvivant.berlin möglich.
Ist das Bonvivant komplett vegan?
Ja. Seit Januar 2025 wird das Abendmenü rein vegan serviert, inzwischen gilt das auch für den Brunch. Das Haus trägt neben dem roten Michelin-Stern auch den grünen Stern für Nachhaltigkeit.
Was kostet das Menü?
Das Abendmenü kostet 130 Euro für sechs Gänge und 143 Euro für sieben Gänge, Wasser und Espresso sind inklusive. Beim Brunch (Freitag bis Sonntag, 9 bis 15 Uhr) liegen einzelne Gerichte zwischen 14 und 17 Euro.
Gibt es Räume für private Events?
Ja, mit dem Studio 32 bietet das Bonvivant einen Raum für exklusive private Veranstaltungen. Insgesamt verfügt das Haus über Plätze im Restaurant, an der Bar, an Hochtischen, in der Lounge und im Außenbereich.
Unsere Einordnung
Eine Namenskürzung klingt nach Marketing-Kosmetik, ist hier aber konsequent: Ein Haus mit zwei Michelin-Sternen und komplett veganer Küche muss sich nicht mehr als «Bistro» kleinreden. Für dich ändert sich praktisch nichts – Adresse, Team und Karte bleiben. Wer das alkoholfreie Cocktail-Pairing noch nicht probiert hat, sollte genau das tun: Es ist der eigentliche USP des Hauses, nicht der Name.
– Michelle Möhring, Lifestyle- & Kulturredakteurin, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.




