Tempelhof-Schöneberg 📅 30. Juni 2026 ⏱ 7 Min. 👁 11 Aufrufe

Spielplatz Lichtenrade: neue Anlage mit 2 Hügeln eröffnet

Der neue Spielplatz Lichtenrade an der Nuthestraße ist eröffnet: zwei Spielhügel, Wasserspielbereich und 25 neue Bäume für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

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Zwei Spielhügel, ein Wasserspielbereich und 25 neue Bäume: Der neue Spielplatz Lichtenrade an der Nuthestraße 25 ist eröffnet. Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck und der Fachbereich Grünflächen des Straßen- und Grünflächenamtes gaben die Anlage am Freitag, 26. Juni 2026, offiziell frei – ein neuer Treffpunkt für Kinder von 6 bis 12 Jahren im Quartier Lichtenrade.

Kurz zusammengefasst
Der neue Spielplatz Lichtenrade an der Nuthestraße 25 wurde am 26. Juni 2026 eröffnet. Auf rund 2.500 Quadratmetern gibt es zwei Spielhügel, eine Spiellandschaft, einen Wasserspielbereich und barrierearme Zugänge. Die Baukosten lagen bei etwa 930.000 Euro. Die Anlage richtet sich vor allem an Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eröffnet: Freitag, 26. Juni 2026, durch Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck.
  • Ort: Nuthestraße 25 in Lichtenrade, Bezirk Tempelhof-Schöneberg, rund 2.500 Quadratmeter.
  • Zielgruppe: primär Kinder von 6 bis 12 Jahren – weitere Bereiche auch für Jugendliche und Familien.
  • Highlights: zwei Spielhügel mit verbindender Spiellandschaft, Wasserspielbereich, Duft- und Tastzone.
  • Kosten: rund 930.000 Euro, davon etwa 250.000 Euro für die Spielgeräte.
  • Grün: 25 neue Bäume plus insektenfreundliche Stauden und Wildkräuter.

Spielplatz Lichtenrade: Das steckt hinter den zwei Hügeln

Das Konzept des neuen Spielplatz Lichtenrade trägt den Titel «zwei Hügel» – und das ist wörtlich gemeint. Aus dem vorhandenen Sandhügel wurden zwei Spielhügel herausgeformt, die den Mittelpunkt der Anlage bilden. Eine große Spiellandschaft verbindet sie so miteinander, dass Kinder hangelnd, rutschend, balancierend, schaukelnd oder kletternd um beide Hügel herumkommen, ohne den Boden zu berühren.

Die einzelnen Spielelemente haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. So können sich Kinder Schritt für Schritt ausprobieren und trainieren dabei spielerisch Motorik, Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer. «Mit einem weiteren Spielplatz wird das Kinderspiel in Lichtenrade gefördert», sagte Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck bei der Eröffnung. Sie verwies darauf, dass es zusammen mit dem bereits eröffneten Spielplatz am Steinplatz nun ein Angebot für alle Altersgruppen gebe – und dass sogar der Weg um den Hügel zum Spielen einlädt, etwa für Klassiker wie «Der Boden ist Lava».

Was bietet die neue Anlage an der Nuthestraße?

Neben der zentralen Spiellandschaft bietet der Platz eine ganze Reihe weiterer Stationen. Highlight für heiße Tage ist der Wasserspielbereich mit Matschzone, Spielplatzpumpe, Wasserspritzen und einem Trinkbrunnen der Berliner Wasserbetriebe. Dazu kommen eine «Duftsenke und Tasthöhle» mit Duftpflanzen sowie Steinen und Hölzern mit verschiedenen Oberflächen.

Auch ruhigere Ecken sind eingeplant: eine Liege- und Spielwiese sowie ein Rückzugsort mit Kapscheune. Für Bewegung sorgen eine Doppelschaukel mit Eltern-Kind-Sitz, Reck und Wackelbalken, zwei Tischtennisplatten, Wackelteller, Federwipper, Trampolin und eine Slackline. Wer mit Kindern in den Sommerferien günstige Ausflugsziele sucht, kann den Besuch gut mit dem Super-Ferien-Pass kombinieren.

Barrierefreiheit und 25 neue Bäume

Der Spielplatz ist auf Teilhabe ausgelegt. Die Tischtennisplatten, ein großer Teil des Wasserspielplatzes und eine Mal-Tafel sind so an den umlaufenden Weg angebunden, dass auch Kinder mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit mitspielen können. Bänke mit Armlehnen und einer Sitzhöhe von 48 Zentimetern erleichtern älteren Besucherinnen und Besuchern das Hinsetzen.

Beim Grün hat der Bezirk nachgelegt: Der bestehende Robinienbaum blieb erhalten, dazu kamen 25 neue Bäume – darunter Feldahorn, Amberbaum, Tulpenbaum und Vogelkirsche. Sträucher wie Sommerflieder und Haselnuss, Stauden wie Lavendel und Oregano sowie ein Wildkräuter-Wiesenrahmen fördern die biologische Vielfalt vor Ort.

Was hat der Spielplatz gekostet?

Die Baukosten belaufen sich auf rund 930.000 Euro, davon entfallen etwa 250.000 Euro auf die Spielgeräte. Finanziert wurde das Projekt aus mehreren Töpfen: dem Städtebauförderprogramm «Lebendige Zentren und Quartiere» (LZQ) im Aktiven Zentrum Lichtenrade, dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA), Mitteln aus der Parkraumbewirtschaftung sowie Städtebaulichen Einzelmaßnahmen.

In die Entwürfe sind Ideen aus einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren eingeflossen. Schon 2024 brachten Kinder und Jugendliche unter dem Motto «Gestalte deinen Spielplatz!» ihre Wünsche ein. Mehr zur Stadtentwicklung im Kiez dokumentiert das Aktive Zentrum Lichtenrade.

Zweiter Spielplatz am Steinplatz – und so kommst du hin

Nur wenige Meter weiter, in der Nuthestraße 55-57, ist bereits ein zweiter Spielplatz entstanden: der Kleinkinderspielplatz «Steinplatz» für die Jüngsten, der schon im Mai 2026 eröffnet wurde. Zusammen decken beide Anlagen damit alle Altersgruppen ab – vom Kleinkind bis zum Teenager.

Hinweis zur Anfahrt: Der Gehweg vor dem Spielplatz an der Nuthestraße 25 ist aktuell noch unbefestigt und wird in den kommenden Wochen hergestellt. Bis dahin ist die Fläche aus Gründen der Verkehrssicherheit mit Absperrbaken abgesperrt. Der Spielplatz lässt sich aber problemlos über eine Gehwegüberfahrt und ein Tor auf der Rückseite des Grundstücks betreten. Weitere Spielplätze in Berlin und Familien-Tipps sammeln wir laufend.

BerlinEcho-Einordnung
Rund 930.000 Euro für einen Spielplatz klingt nach viel – doch das Geld steckt hier in mehr als ein paar Klettergerüsten: modellierte Geländeformen, ein echter Wasserspielbereich, 25 neue Bäume und durchdachte Barrierefreiheit. Bemerkenswert ist, dass Kinder über das Beteiligungsverfahren mitplanen durften; das erklärt Details wie den «Boden ist Lava»-Weg. Mit dem Steinplatz nebenan hat Lichtenrade in wenigen Wochen zwei neue Spielorte für alle Altersstufen bekommen – ein spürbarer Gewinn fürs Quartier.

Quellen

Quelle Inhalt
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (PM Nr. 271 vom 29.06.2026) Eröffnung, Konzept, Ausstattung, Kosten und Zitat Dr. Saskia Ellenbeck
Aktives Zentrum Lichtenrade Planung, Beteiligungsverfahren und Förderkulisse
Straßen- und Grünflächenamt Tempelhof-Schöneberg Bauherr, Projektdaten und Flächenangaben

Häufige Fragen zum Spielplatz Lichtenrade

Wo befindet sich der neue Spielplatz Lichtenrade?

Der Spielplatz liegt an der Nuthestraße 25 in Lichtenrade, Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Die Anlage umfasst rund 2.500 Quadratmeter. Der Zugang erfolgt derzeit über ein Tor auf der Rückseite des Grundstücks, da der vordere Gehweg noch hergestellt wird.

Für welches Alter ist der Spielplatz geeignet?

Die Anlage richtet sich primär an Kinder von 6 bis 12 Jahren. Über den nahen Kleinkinderspielplatz Steinplatz in der Nuthestraße 55-57 sind auch jüngere Kinder versorgt, sodass alle Altersgruppen ein Angebot haben.

Was bietet der Spielplatz an der Nuthestraße?

Zu den Highlights zählen zwei Spielhügel mit verbindender Spiellandschaft, ein Wasserspielbereich mit Matschzone und Trinkbrunnen, eine Duft- und Tastzone, Doppelschaukel, Tischtennisplatten, Trampolin, Slackline sowie ruhige Aufenthaltsbereiche.

Was hat der Spielplatz gekostet?

Die Baukosten liegen bei rund 930.000 Euro, davon etwa 250.000 Euro für die Spielgeräte. Finanziert wurde das Projekt unter anderem über das Programm «Lebendige Zentren und Quartiere» und das Sondervermögen SIWA.

Ist der Spielplatz barrierefrei?

Teilweise: Tischtennisplatten, ein großer Teil des Wasserspielbereichs und eine Mal-Tafel sind an den umlaufenden Weg angebunden, sodass auch Kinder mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit teilhaben können. Bänke mit Armlehnen erleichtern das Sitzen.

Unsere Einordnung

Mit dem neuen Spielplatz Lichtenrade an der Nuthestraße bekommt der Süden des Bezirks einen durchdachten, naturnahen Treffpunkt – und zwar einen, bei dem Kinder mitreden durften. Wer mit der Familie hinwill, sollte den noch unbefestigten Vorplatz einplanen und das rückseitige Tor nutzen. Sobald der Gehweg fertig ist, dürfte sich der Platz schnell zu einem festen Kiez-Treffpunkt entwickeln.

Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Werkzeugen erstellt und redaktionell geprüft. Stand: 29. Juni 2026.

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