Die Wahl der richtigen Schule ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Familien. Im wachsenden und vielfältigen Bezirk Lichtenberg stehen Eltern vor der Aufgabe, sich in einer komplexen Bildungslandschaft zurechtzufinden. Dieser umfassende Ratgeber bietet Ihnen alle notwendigen Informationen über die Schulen in Lichtenberg. Von der Einschulung und Anmeldung an einer Grundschule über die verschiedenen pädagogischen Konzepte bis hin zum entscheidenden Übergang in die 7. Klasse an ein Gymnasium oder eine Integrierte Sekundarschule (ISS). Wir erklären Ihnen die offiziellen Abläufe für das Schuljahr 2026/27, wichtige Fristen und welche Unterlagen Sie benötigen. So erhalten Sie einen klaren Überblick über die Schulen in Lichtenberg und können die besten Entscheidungen für den Bildungsweg Ihres Kindes treffen.
Welche Schulformen und Besonderheiten prägen die Lichtenberger Schullandschaft?
Kurz: Lichtenberg verfügt über ein breites Netz an öffentlichen Schulen, darunter über 40 Grundschulen, mehrere Gymnasien, mehr als 10 Integrierte Sekundarschulen (ISS) sowie Förderzentren. Besonderheiten sind Schulen mit speziellen pädagogischen Profilen, wie bilingualer Unterricht, Montessori-Pädagogik oder sportliche Schwerpunkte.
Der Bezirk Lichtenberg bietet eine diverse Bildungsstruktur, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird. Die Basis bilden die staatlichen Grundschulen, die flächendeckend in allen Ortsteilen wie Friedrichsfelde, Karlshorst, Hohenschönhausen und Fennpfuhl zu finden sind. Sie führen die Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Nach der Grundschule teilt sich der Weg auf die weiterführenden Schulen auf. Hier haben Eltern und Kinder die Wahl zwischen Gymnasien, die in der Regel nach 12 Jahren zum Abitur führen, und den Integrierten Sekundarschulen (ISS). Die ISS bieten alle Schulabschlüsse an – von der Berufsbildungsreife (BBR) bis zum Abitur nach 13 Jahren – und ermöglichen ein längeres gemeinsames Lernen. Eine Besonderheit in Berlin ist, dass es keine separaten Haupt- oder Realschulen mehr gibt; diese sind in der ISS aufgegangen. Ergänzt wird das Angebot durch sonderpädagogische Förderzentren, die auf Kinder mit speziellem Förderbedarf ausgerichtet sind. Einige Schulen in Lichtenberg haben zudem besondere Profile, wie etwa Staatliche Europa-Schulen Berlin (SESB) mit bilingualem Unterricht oder Schulen mit einem Fokus auf Musik, Kunst oder Naturwissenschaften.
Welche Fristen und Regelungen gelten für die Einschulung 2026/27 in Lichtenberg?
Kurz: Für die Einschulung zum Schuljahr 2026/27 werden alle Kinder schulpflichtig, die zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 geboren sind. Die zentrale Anmeldefrist in Berlin liegt üblicherweise im Oktober des Vorjahres, also im Oktober 2025.
Die Einschulung in Lichtenberg folgt klaren gesetzlichen Vorgaben. Der Stichtag ist der 30. September. Alle Kinder, die bis zu diesem Tag ihr sechstes Lebensjahr vollenden, werden im darauffolgenden August eingeschult. Für das Schuljahr 2026/27 betrifft dies den Geburtszeitraum 01.10.2019 bis 30.09.2020. Eltern von schulpflichtigen Kindern erhalten im Spätsommer 2025 ein offizielles Schreiben vom Schulamt Lichtenberg mit der Aufforderung zur Anmeldung. Die Anmeldung muss persönlich in der für den Wohnort zuständigen Grundschule erfolgen. Auch wenn Sie eine andere Schule für Ihr Kind wünschen, ist die Anmeldung an der Einzugsschule verpflichtend. Dort können Sie einen Umschulungsantrag stellen. Eine vorzeitige Einschulung für Kinder, die nach dem Stichtag geboren wurden (sogenannte Kann-Kinder), ist auf Antrag möglich, wenn die Schulleitung nach Prüfung die Schulreife feststellt. Ebenso kann eine Rückstellung um ein Jahr beantragt werden, wenn erhebliche gesundheitliche Gründe vorliegen, die von einem Schularzt bestätigt werden müssen. Eine wichtige Regelung ist der Schulwegradius: Grundsätzlich haben Kinder einen Anspruch auf einen Platz in einer Schule, die innerhalb eines Radius von etwa einem Kilometer vom Wohnort liegt, sofern dort Plätze verfügbar sind.
Welche Unterlagen sind für die Schulanmeldung bei Schulamt Lichtenberg erforderlich?
Kurz: Zur Schulanmeldung müssen Sie das Einladungsschreiben des Schulamtes, die Geburtsurkunde des Kindes, Ihren Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung, die Teilnahmebescheinigung an der Sprachstandsfeststellung und gegebenenfalls Nachweise über das alleinige Sorgerecht vorlegen.
Eine sorgfältige Vorbereitung der Anmeldeunterlagen erspart Ihnen Zeit und Rückfragen. Die Anmeldung findet in der Regel direkt in der zuständigen Grundschule statt, nicht im Schulamt selbst. Das Schulamt Lichtenberg koordiniert lediglich das Verfahren. Halten Sie folgende Dokumente im Original bereit:
- Das offizielle Anschreiben des Bezirksamtes Lichtenberg, das Sie per Post erhalten.
- Die Geburtsurkunde Ihres Kindes oder einen entsprechenden Abstammungsnachweis.
- Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass. Falls Sie einen Reisepass nutzen, benötigen Sie zusätzlich eine aktuelle Meldebescheinigung (nicht älter als drei Monate).
- Die Teilnahmebescheinigung an der Sprachstandsfeststellung ("Deutsch Plus"), die Sie von der Kindertagesstätte erhalten.
- Bei getrennt lebenden Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht ist oft eine Vollmacht des anderen Elternteils oder dessen Anwesenheit erforderlich. Bei alleinigem Sorgerecht muss der entsprechende Nachweis (z.B. ein Gerichtsbeschluss) vorgelegt werden.
Es ist ratsam, sich vor dem Anmeldetermin auf der Webseite der zuständigen Grundschule zu informieren, ob eventuell weitere schulspezifische Formulare benötigt werden. Nach der Anmeldung folgt die schulärztliche Untersuchung, zu der Sie ebenfalls eine separate Einladung erhalten.

Welche besonderen pädagogischen Konzepte gibt es an Grundschulen in Lichtenberg?
Kurz: Neben den regulären staatlichen Grundschulen gibt es in Lichtenberg Schulen mit speziellen Konzepten wie jahrgangsübergreifendes Lernen (JÜL), Montessori-Pädagogik, bilinguale Klassen (Staatliche Europa-Schule) oder Schulen mit einem ausgeprägten sportlichen oder musischen Profil.
Für Eltern, die ein bestimmtes pädagogisches Umfeld für ihr Kind suchen, bietet Lichtenberg einige interessante Optionen. Die Wahl des richtigen Konzepts kann die Lernmotivation und Entwicklung maßgeblich beeinflussen. Hier einige Beispiele:
- Jahrgangsübergreifendes Lernen (JÜL): An einigen Schulen, wie beispielsweise der Grundschule am Stadtpark, lernen Kinder der Klassen 1 bis 3 in einer gemeinsamen Gruppe. Ältere Schüler helfen den jüngeren, was soziale Kompetenzen fördert, und die Jüngeren profitieren vom Wissen der Älteren. Der Lernstoff wird individualisiert angeboten.
- Bilingualer Unterricht: Die Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB) an der Grundschule am Roederplatz bietet Unterricht in Deutsch und Russisch an. Muttersprachliche Lehrkräfte unterrichten jeweils zur Hälfte in beiden Sprachen, was zu einer tiefen Zweisprachigkeit führt.
- Montessori-Pädagogik: Schulen mit Montessori-Zweig legen den Fokus auf selbstbestimmtes Lernen nach dem Leitsatz "Hilf mir, es selbst zu tun". Kinder arbeiten mit speziellen Lernmaterialien in ihrem eigenen Tempo.
- Sport- oder musikbetonte Schulen: Andere Grundschulen haben Kooperationen mit Sportvereinen oder Musikschulen und integrieren zusätzliche Sport- oder Musikstunden fest in den Stundenplan, um Talente frühzeitig zu fördern.
Informationen zu den spezifischen Profilen der einzelnen Schulen finden Sie im Schulverzeichnis der Senatsverwaltung für Bildung oder direkt auf den Webseiten der jeweiligen Grundschule in Lichtenberg.
Was bedeuten Förderprognose und Probejahr beim Übergang zum Gymnasium?
Kurz: Die Förderprognose am Ende der 6. Klasse ist eine Empfehlung der Grundschule für die weiterführende Schule. Für den direkten Übergang zum Gymnasium ist eine gute Prognose (meist bis Notenschnitt 2,2) erforderlich. Die 7. Klasse am Gymnasium gilt als Probejahr, in dem die Eignung bestätigt werden muss.
Der Übergang von der Grundschule in die 7. Klasse (Ü7-Verfahren) ist ein entscheidender Schritt. Die Grundlage dafür bildet die Förderprognose, die die Grundschule am Ende des ersten Halbjahres der 6. Klasse erstellt. Sie setzt sich aus den Noten der 5. Klasse und des ersten Halbjahres der 6. Klasse sowie einer Einschätzung der Lehrkräfte zusammen. Diese Prognose enthält eine Empfehlung für das Gymnasium oder die Integrierte Sekundarschule. Für eine Gymnasialempfehlung ist in der Regel eine Durchschnittsnote von 2,2 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik, Fremdsprache, Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften notwendig. Mit dieser Empfehlung können Sie Ihr Kind an einem Gymnasium in Lichtenberg anmelden. Sollte die Prognose nicht für das Gymnasium ausreichen, Ihr Kind aber dennoch dorthin wechseln wollen, kann es an einem Probeunterricht teilnehmen. Unabhängig von der Prognose gilt die gesamte 7. Klasse am Gymnasium als Probejahr. In dieser Zeit wird beobachtet, ob das Kind den Anforderungen des Gymnasiums gewachsen ist. Wird das Probejahr nicht bestanden, muss das Kind in der Regel an eine Integrierte Sekundarschule wechseln.
Welche Schwerpunkte setzen bekannte Gymnasien und ISS in Lichtenberg?
Kurz: Weiterführende Schulen in Lichtenberg bieten diverse Schwerpunkte. Es gibt Gymnasien mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil, sprachlichem Fokus (z.B. bilingual oder mit seltenen Fremdsprachen), künstlerisch-musischen Ausrichtungen sowie sportbetonte Integrierte Sekundarschulen (ISS) in Kooperation mit Leistungszentren.
Die Wahl der weiterführenden Schule sollte sich stark an den Interessen und Stärken des Kindes orientieren. Viele Schulen in Lichtenberg haben sich spezialisiert, um Talente gezielt zu fördern. Bekannte Profile sind:
- Mathematisch-naturwissenschaftlicher Schwerpunkt: Gymnasien wie das Barnim-Gymnasium sind bekannt für ihr starkes MINT-Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Sie bieten Leistungskurse in Physik oder Chemie, Arbeitsgemeinschaften in Robotik und nehmen regelmäßig an Wettbewerben wie "Jugend forscht" teil.
- Sprachlicher Schwerpunkt: Das Immanuel-Kant-Gymnasium bietet beispielsweise ein breites Fremdsprachenangebot, das über Englisch und Französisch hinaus auch Spanisch oder Latein umfassen kann. Bilinguale Züge oder internationale Austauschprogramme sind hier oft Teil des Konzepts.
- Künstlerisch-musischer Schwerpunkt: Einige ISS und Gymnasien legen einen Fokus auf kreative Fächer. Dies äußert sich in zusätzlichen Kunst- und Musikstunden, Theater-AGs, Schulbands oder Kooperationen mit lokalen Kultureinrichtungen.
- Sportlicher Schwerpunkt: Insbesondere Integrierte Sekundarschulen wie die Schule am Rathaus (ISS) kooperieren eng mit Sportvereinen und Leistungszentren, zum Beispiel im Bereich Handball oder Leichtathletik. Schüler mit sportlicher Begabung erhalten hier spezielle Trainingszeiten, die in den Stundenplan integriert sind.
Ein Besuch am Tag der offenen Tür, der meist im Herbst oder Winter stattfindet, ist die beste Möglichkeit, sich ein Bild vom Profil und der Atmosphäre einer Schule zu machen.
Unter welchen Bedingungen ist ein Schulwechsel als Härtefall in Lichtenberg möglich?
Kurz: Ein Schulwechsel außerhalb der regulären Übergänge kann als Härtefall beantragt werden. Gründe dafür sind z.B. ein Umzug, unzumutbar langer Schulweg nach Trennung der Eltern oder nachgewiesenes Mobbing. Der Antrag wird beim Schulamt Lichtenberg gestellt und erfordert umfassende Nachweise.
Ein Schulwechsel während der laufenden Schullaufbahn ist in Berlin nicht ohne Weiteres möglich und an strenge Kriterien geknüpft. Das Prinzip der festen Schuleinzugsbereiche (für Grundschulen) und die stabile Zusammensetzung von Lerngruppen sollen Kontinuität gewährleisten. Ein Antrag auf Schulwechsel aus wichtigem Grund, oft als Härtefall bezeichnet, muss daher gut begründet sein. Anerkannte Gründe können sein:
- Umzug: Ein Umzug in einen anderen Stadtteil oder Bezirk, der den bisherigen Schulweg unzumutbar lang macht (Richtwert: oft über 60 Minuten pro Strecke).
- Gravierende soziale oder psychische Belastungen: Nachgewiesenes und dokumentiertes Mobbing, das durch schulische Maßnahmen nicht behoben werden konnte, kann einen Wechsel rechtfertigen. Hierfür sind oft Gutachten von Schulpsychologen oder Ärzten erforderlich.
- Betreuungssituation: Wenn sich nach einer Trennung der Eltern die Betreuungssituation grundlegend ändert und die neue Wohnadresse näher an einer anderen Schule liegt.
- Pädagogische Gründe: In seltenen Fällen kann ein Wechsel genehmigt werden, wenn eine andere Schule ein spezielles pädagogisches Profil anbietet, das für die Entwicklung des Kindes nachweislich unabdingbar ist und an der aktuellen Schule nicht vorhanden ist.
Der Antrag muss schriftlich beim Schulamt Lichtenberg eingereicht werden. Er sollte eine detaillierte Begründung und alle relevanten Nachweise (Meldebescheinigung, ärztliche Atteste, Stellungnahme der alten Schule) enthalten. Eine Genehmigung hängt immer von der Verfügbarkeit freier Plätze an der gewünschten Zielschule ab.

Häufig gestellte Fragen zu Schulen in Lichtenberg
Wie melde ich mein Kind zur Einschulung in Lichtenberg an?
Die Anmeldung zur Einschulung erfolgt in drei Schritten. Zuerst erhalten Sie im Spätsommer vor dem Einschulungsjahr ein Einladungsschreiben vom Schulamt Lichtenberg. Zweitens müssen Sie Ihr Kind innerhalb der angegebenen Frist (meist im Oktober) persönlich an der für Ihre Wohnadresse zuständigen Grundschule anmelden, auch wenn Sie eine andere Schule bevorzugen. Drittens findet im Anschluss die obligatorische schulärztliche Untersuchung statt. Alle notwendigen Unterlagen wie Geburtsurkunde und Ihr Ausweis sind zur Anmeldung mitzubringen.
Welche Grundschulen gibt es in Lichtenberg?
In Berlin-Lichtenberg gibt es über 40 öffentliche Grundschulen, die über den gesamten Bezirk verteilt sind. Eine vollständige und tagesaktuelle Liste aller Grundschulen inklusive Adressen, Kontaktdaten und spezifischen pädagogischen Profilen finden Sie im offiziellen Schulverzeichnis der Senatsverwaltung für Bildung, Familie und Jugend. Dort können Sie gezielt nach Schulen in Ihrem Ortsteil wie Karlshorst, Friedrichsfelde oder Hohenschönhausen suchen und sich über deren Angebote informieren.
Welche Gymnasien gibt es in Lichtenberg?
Lichtenberg beheimatet mehrere Gymnasien mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Dazu gehören unter anderem das Barnim-Gymnasium mit naturwissenschaftlichem Fokus, das Immanuel-Kant-Gymnasium mit einem breiten sprachlichen Angebot und das Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium. Eine detaillierte Übersicht aller Gymnasien im Bezirk, deren Profile und Informationen zu Tagen der offenen Tür bietet das Schulverzeichnis der Berliner Senatsverwaltung für Bildung.
Wie funktioniert der Übergang zur Klasse 7 in Lichtenberg?
Der Übergang in die 7. Klasse wird durch die Förderprognose der Grundschule gesteuert. Diese Empfehlung, basierend auf Noten und Lehrerurteil, legt nahe, ob der Weg zum Gymnasium oder zur Integrierten Sekundarschule (ISS) am besten geeignet ist. Mit einer Gymnasialempfehlung können Sie Ihr Kind an bis zu drei Wunschgymnasien anmelden. Die Platzvergabe erfolgt nach Kriterien wie Geschwisterkindern, Wohnortnähe und bei Übernachfrage per Losverfahren. Die ISS steht allen Kindern offen, unabhängig von der Förderprognose.
Welche ISS gibt es in Lichtenberg?
In Lichtenberg gibt es mehr als zehn Integrierte Sekundarschulen (ISS). Diese Schulform führt zu allen Schulabschlüssen, inklusive dem Abitur nach 13 Jahren. Bekannte Beispiele sind die Schule am Rathaus oder die Fritz-Reuter-Schule. Jede ISS hat ein eigenes Schulprogramm, oft mit Schwerpunkten in Bereichen wie Sport, Berufsorientierung oder Sprachen. Eine vollständige Liste und die jeweiligen Profile der Integrierten Sekundarschulen finden Sie im offiziellen Schulverzeichnis der Senatsverwaltung für Bildung.
Kann ich die Schule in Lichtenberg wechseln?
Ein Schulwechsel ist grundsätzlich möglich, aber an Bedingungen geknüpft. Innerhalb der Grundschulzeit ist man an den Schuleinzugsbereich gebunden. Ein Wechsel an eine andere Schule ist nur über einen Umschulungsantrag möglich, der gut begründet sein muss (z.B. besonderes pädagogisches Profil). Ein Wechsel während des Schuljahres oder auf eine weiterführende Schule wird nur in besonderen Härtefällen genehmigt, etwa bei einem Umzug oder schwerwiegenden sozialen Gründen. Der Antrag muss beim Schulamt Lichtenberg gestellt werden.
Offizielle Quellen und weiterführende Informationen
Fazit: Schulen in Lichtenberg im Überblick
Die Schullandschaft in Lichtenberg ist vielfältig und bietet für die meisten Bedürfnisse passende Angebote. Eine rechtzeitige und gründliche Information ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Schullaufbahn Ihres Kindes. Beachten Sie die zentralen Anmeldefristen für die Einschulung im Oktober und nutzen Sie die Tage der offenen Tür, um sich ein persönliches Bild von den Grundschulen und weiterführenden Schulen zu machen. Das Ü7-Verfahren mit der Förderprognose ist ein wichtiger Meilenstein, der sorgfältig vorbereitet sein will. Bei allen Fragen sind das Schulamt Lichtenberg und die Schulleitungen die ersten Ansprechpartner. Weitere nützliche Informationen für Familien finden Sie in unserem großen Ratgeber zum Thema Schulen Berlin und auf unserer Übersichtsseite Service Berlin.
Stand: 2026 · Alle Angaben gewissenhaft recherchiert.




