Berlin 📅 6. April 2026 ⏱ 7 Min. 👁 426 Aufrufe

Re:publica Berlin 2026: Programm, Tickets & politische Analyse

Die Re:publica Berlin 2026 rückt KI und Plattformpolitik in den Fokus. Alle Infos zu Tickets, Location und dem Diskurs in der Hauptstadt. → Jetzt lesen

Folge BerlinEcho
Erhalte alle Berlin-News dort, wo es dir am besten passt.
Kurzantwort

Die Re:publica Berlin 2026 findet vom 18. bis 20. Mai 2026 in der STATION Berlin in Kreuzberg statt. Unter dem Motto „Never Gonna Give You Up“ positioniert sich die Konferenz als politischer Diskursraum über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Plattformökonomie. Sie dient als wichtiger Treffpunkt für Zivilgesellschaft, Politik und die Tech-Szene, um solidarische Gegenentwürfe zu diskutieren.

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was bedeutet das Motto der Re:publica Berlin 2026?
  3. Wo findet die Re:publica 2026 in Berlin statt?
  4. Wie wird das Programm der Konferenz gestaltet?
  5. Welche Zielgruppe spricht die Re:publica an?
  6. Häufige Fragen zu Re:publica Berlin 2026
  7. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Termin & Ort: Die Konferenz findet vom 18. bis 20. Mai 2026 in der STATION Berlin am Gleisdreieck statt.
  • Motto 2026: Das Leitmotiv „Never Gonna Give You Up“ ist ein politischer Appell für Solidarität und Menschlichkeit im digitalen Raum.
  • Programm: Das Programm entsteht partizipativ durch einen „Call for Participation“, dessen Einreichungsfrist am 15. Januar 2026 endete.
  • Tickets: Der Ticketverkauf startete im November 2025 und bietet Ermäßigungen für Studierende und NGOs.
  • Fokus: Im Mittelpunkt steht der interdisziplinäre Austausch zwischen Tech-Experten, Politikern und der Zivilgesellschaft.

Was bedeutet das Motto der Re:publica Berlin 2026?

Das Motto „Never Gonna Give You Up“ ist eine politische Forderung nach einem solidarischen Gegenentwurf zur Dominanz von Algorithmen. Es formuliert eine klare Haltung: das Festhalten an Diversität, Teilhabe und Menschlichkeit in einer von KI und Plattformen geprägten digitalen Welt.

Wer die Re:publica Berlin 2026 besucht, wird unmittelbar mit der zentralen These der Veranstalter konfrontiert. Das diesjährige Leitmotiv greift zwar popkulturelle Referenzen auf, formuliert aber im Kern eine harte politische Forderung. In einer Zeit, in der Algorithmen zunehmend Meinungen formen und globale Plattformen faktisch Politik machen, verlangt das Festival nach einem solidarischen Gegenentwurf.

Die Organisatoren machen deutlich, dass Aufmerksamkeit zur härtesten Währung im Web 2.0 geworden ist und Künstliche Intelligenz unsere Realität massiv umbaut. Für die Berliner Landespolitik, die bei der Verwaltungsdigitalisierung oft noch in den Kinderschuhen steckt, liefert dieser internationale Diskurs direkt vor der Haustür eine notwendige Blaupause. Es reicht nicht mehr, nur über Breitbandausbau zu sprechen, wenn gleichzeitig demokratische Willensbildung auf unregulierten Plattformen stattfindet.

💡 Tipp: Besuchen Sie nicht nur die großen Keynotes auf der Main Stage. Die intensivsten und oft politisch relevantesten Diskussionen finden in den kleinen, versteckten Workshop-Räumen im hinteren Teil der STATION statt.

Wo findet die Re:publica 2026 in Berlin statt?

Veranstaltungsort ist die STATION Berlin in der Luckenwalder Straße in Kreuzberg, ein ehemaliger Postbahnhof am Gleisdreieck. Die Location liegt strategisch zwischen dem politischen Zentrum in Mitte und der Kreuzberger Kreativszene und ist ideal über den U-Bahnhof Gleisdreieck (U1/U2) erreichbar.

Die Wahl der Location ist bei einem Event dieser Größenordnung entscheidend. Die historischen Hallen des ehemaligen Postbahnhofs am Gleisdreieck bieten genau die raue, urbane Atmosphäre, die ein Berliner Digital-Festival benötigt. Die STATION Berlin in der Luckenwalder Straße liegt genau an der Schnittstelle zwischen dem politischen Zentrum in Mitte und der kreativen Szene in Kreuzberg.

Diese geografische Verortung spiegelt das Spannungsfeld der Konferenz wider: Hier treffen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf Tech-Giganten, und Netzaktivisten diskutieren mit Bundestagsabgeordneten. Die Infrastruktur rund um das Gleisdreieck ist für Tausende Fachbesucher ausgelegt, erfordert aber eine strategische Planung bei der Anreise.

💰 Eintritt: Early-Bird und reguläre Pässe verfügbar · Ermäßigungen für Studierende und NGOs
Aktuelle Preise & Tickets auf der offiziellen Website
🕐 Öffnungszeiten: 18.–20. Mai 2026 · Ganztägiges Konferenz- und Rahmenprogramm
🚇 ÖPNV: U1/U2 bis Gleisdreieck, dann 2 Min. zu Fuß · S-Bahn Anhalter Bahnhof (10 Min. zu Fuß)
🚗 Auto: Parkhaus Gleisdreieck (Schöneberger Ufer) · ca. 10 Min. vom Potsdamer Platz
👶 Alter: Fachkonferenz, Teilnahme ab 16 Jahren empfohlen · 🌧 Bei Regen: ✅ (überdachte Hallen)
💡 Tipp: Nutzen Sie den Nebeneingang oder kommen Sie direkt um 9:00 Uhr, um den massiven Andrang bei der morgendlichen Akkreditierung zu umgehen.
Re:publica Berlin 2026: Programm, Tickets & politische Analyse
Foto: Jimmy Liao

Wie wird das Programm der Konferenz gestaltet?

Das Programm der Re:publica entsteht nicht top-down, sondern partizipativ durch einen „Call for Participation“. Bis zum 15. Januar 2026 konnten Interessierte eigene Vorträge und Workshops einreichen. Aus diesen Einsendungen kuratiert das Organisationsteam die finalen Sessions für die dreitägige Veranstaltung.

Was die Veranstaltung von klassischen Industriemessen unterscheidet, ist ihr partizipativer Ansatz. Das Programm wird nicht ausschließlich von einer Chefredaktion diktiert, sondern durch den Call for Participation maßgeblich von der Community gestaltet. Aus den Einsendungen kuratiert das Team aktuell die Sessions, die im Mai auf den Bühnen präsentiert werden.

Wie sehr die digitale Transformation mittlerweile unseren physischen Alltag durchdringt, zeigt in der Hauptstadt bereits die Debatte um die Kartenzahlung Pflicht Berlin. Auf der Konferenz wird diese Transformation auf einer Meta-Ebene verhandelt: Wer kontrolliert die Zahlungsströme? Wie transparent sind die Algorithmen, die unsere Bonität bewerten? Die Verzahnung von harter Technologie und gesellschaftlichen Auswirkungen macht den Kern des dreitägigen Programms aus.

Kategorie Detail zur Konferenz Fokus 2026
Termin 18. bis 20. Mai 2026 Drei Tage Intensivprogramm
Ort STATION Berlin (Kreuzberg) Historische Postbahnhof-Hallen
Leitmotiv „Never Gonna Give You Up“ Solidarität vs. Algorithmen
Zielgruppe NGOs, Politik, Tech-Szene Interdisziplinärer Austausch

Welche Zielgruppe spricht die Re:publica an?

Die Konferenz richtet sich an ein interdisziplinäres Publikum aus der Tech-Szene, Politik, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft. Sie fördert den kritischen Austausch zwischen Netzaktivisten, Datenschützern, NGOs, Bundestagsabgeordneten und Unternehmensvertretern, anstatt eine reine Tech-Messe zu sein.

Die politische Relevanz der Veranstaltung wird deutlich, wenn man einen Blick auf die Teilnehmerstruktur wirft. Hier pitchen Startups nicht nur um Risikokapital, sondern stellen sich den kritischen Fragen von Datenschützern und Ethikern. Laut der Senatsverwaltung für Wirtschaft ist Berlin einer der wichtigsten europäischen Hubs für Digitalunternehmen. Doch mit diesem Wachstum kommt die Verantwortung, technologische Entwicklungen sozialverträglich zu gestalten.

Die Zivilgesellschaft braucht physische Orte für diesen oftmals anstrengenden Austausch. So wie das Tempelhofer Feld Berlin als unverzichtbarer Freiraum für die analoge Stadtkultur fungiert, bietet die Konferenzhalle am Gleisdreieck den Raum für den netzpolitischen Diskurs. Es geht um die Verteidigung demokratischer Werte in einem Web 2.0, das zunehmend von Desinformation und Monopolen geprägt ist. Wer hier teilnimmt, sucht keine reinen Verkaufsgespräche, sondern strategische Allianzen.

⚠️ Hinweis: Ein detaillierter Zeitplan mit allen Speakern und konkreten Session-Zeiten wird traditionell erst wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn im Mai veröffentlicht. Planen Sie Ihren Besuch daher zunächst anhand der Thementracks.
Re:publica Berlin 2026: Programm, Tickets & politische Analyse - Berlin News Highlights
Re:publica Berlin 2026: Programm, Tickets & politische Analyse
Foto: Paul Schärf

Häufige Fragen zu Re:publica Berlin 2026

Wann findet die Re:publica Berlin 2026 statt?

Das Festival für die digitale Gesellschaft ist für den Zeitraum vom 18. bis zum 20. Mai 2026 angesetzt. Die dreitägige Konferenz bietet Ihnen von morgens bis abends ein dichtes Programm aus Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden.

Wo genau wird die Digitalkonferenz veranstaltet?

Als Austragungsort dient die STATION Berlin in der Luckenwalder Straße 4-6 im Bezirk Kreuzberg (PLZ 10963). Sie erreichen das Gelände am besten über den U-Bahnhof Gleisdreieck (U1, U2), der nur wenige Gehminuten entfernt liegt.

Was bedeutet das diesjährige Motto des Festivals?

Das Motto „Never Gonna Give You Up“ der Re:publica Berlin 2026 ist ein politischer Appell. Es ruft dazu auf, an einer solidarischen und diversen Gemeinschaft festzuhalten, gerade weil Algorithmen und Künstliche Intelligenz zunehmend unsere gesellschaftliche Realität und Meinungsbildung dominieren.

Ab wann kann man Tickets für die Konferenz kaufen?

Der Ticketverkauf für die Re:publica Berlin 2026 ist bereits im November 2025 gestartet. Sie können sich online verschiedene Ticketoptionen sichern, wobei es spezielle, reduzierte Tarife für Studierende, Auszubildende und Vertreter von NGOs gibt.

Wer nimmt typischerweise an diesem Event teil?

Das Publikum ist extrem interdisziplinär aufgestellt. Sie treffen dort auf Technik-Experten, Programmierer, Politiker verschiedener Ebenen, Social-Media-Akteure, Journalisten und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen. Genau diese Mischung macht den netzpolitischen Diskurs vor Ort so wertvoll.

Fazit

Die Re:publica Berlin 2026 positioniert sich klarer denn je als politischer Gegenpol zu rein kommerziellen Tech-Messen. Wer vom 18. bis 20. Mai in die STATION Berlin kommt, sucht Antworten auf die drängenden Fragen der Plattformökonomie und der KI-Regulierung. Die Veranstaltung ist nicht nur eine Konferenz, sondern ein notwendiger Treffpunkt für alle, die die digitale Zukunft aktiv und verantwortungsvoll mitgestalten wollen. Für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft ist die Teilnahme essenziell, um die gesellschaftlichen Auswirkungen technologischer Innovationen nicht aus den Augen zu verlieren und den Anschluss an den internationalen Diskurs zu wahren.

MM
✍ Über den Autor
Verantwortlicher & Chefredakteur

Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

Berliner Landespolitik Stadtentwicklung Digitaler Journalismus SEO & Content-Strategie Medienrecht
📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 308 Artikel