Kultur 📅 10. April 2026 ⏱ 8 Min. 👁 203 Aufrufe

Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027: 489 Mio. € & neue Sperren

Die Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 bringt den Altarsaal zurück. Warum das Museum 2034 erneut schließt und was du jetzt wissen musst. → Jetzt lesen

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Kurzantwort

Die Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 markiert einen wichtigen Meilenstein für die Berliner Museumslandschaft. Ab dem 13. April 2027 werden der Pergamonaltar und der Nordflügel wieder zugänglich sein. Jedoch kündigt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bereits eine erneute Schließung des Altarsaals für 2034 an. Die vollständige Fertigstellung des Museums ist erst für das Jahr 2037 geplant.

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Wann öffnet das Pergamonmuseum wieder und was wird gezeigt?
  3. Was erwartet Besucher bei der Wiedereröffnung des Pergamonmuseums 2027?
  4. Warum muss der Pergamonaltar 2034 erneut schließen?
  5. Wann ist das Ischtar-Tor wieder zugänglich?
  6. Häufige Fragen zu Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027
  7. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Datum der Wiedereröffnung: Am 13. April 2027 öffnen der Nordflügel und der Altarsaal des Pergamonmuseums wieder für Besucher.
  • Kosten Bauabschnitt A: Die Sanierung des ersten Bauabschnitts hat rund 489 Millionen Euro gekostet.
  • Erneute Schließungen: Der Altarsaal muss 2034 für fünf Monate schließen; weitere Bereiche folgen ab 2030 und 2032.
  • Ischtar-Tor: Der Südflügel mit dem berühmten Ischtar-Tor bleibt bis zur geplanten vollständigen Eröffnung 2037 geschlossen.
  • Mschatta-Fassade: Das Meisterwerk der islamischen Kunst wurde für die Sanierung in 527 Einzelteile zerlegt und wieder aufgebaut.

Wann öffnet das Pergamonmuseum wieder und was wird gezeigt?

Die teilweise Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 findet am 13. April statt. Ab diesem Datum werden der sanierte Nordflügel und der zentrale Mittelbau mit dem berühmten Pergamonaltar wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dies markiert das Ende der Komplettschließung, die im Oktober 2023 begann.

Die Wiedereröffnung des Pergamonmuseums ist ein bedeutender Meilenstein für die Museumsinsel in Berlin-Mitte (10178). Nach jahrelanger, aufwendiger Sanierung können Berliner und Touristen zentrale Meisterwerke der Antike und der islamischen Kunst wieder besichtigen. Die Rückkehr des weltberühmten Pergamonaltars wird mit großer Spannung erwartet. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 489 Millionen Euro, was die Dimension dieses kulturpolitischen Großprojekts unterstreicht.

Was erwartet Besucher bei der Wiedereröffnung des Pergamonmuseums 2027?

Besucher erwartet ein in neuem Glanz erstrahlender Nordflügel, der die Antikensammlung und das Museum für Islamische Kunst beherbergt. Zu den Highlights zählen der Pergamonaltar, die Hellenistische Halle sowie die aufwendig restaurierte Mschatta-Fassade, Alhambra-Kuppel und das Aleppo-Zimmer.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat bestätigt, dass der enorme finanzielle Aufwand von 489 Millionen Euro in den sanierten Räumen sichtbar sein wird. Ein besonderes Meisterstück der Restaurierung ist die Mschatta-Fassade, die für die Arbeiten in 527 Einzelteile zerlegt und neu zusammengesetzt wurde. SPK-Präsidentin Marion Ackermann zeigte sich erleichtert: „Die Räume im Pergamonmuseum sind fertig, die Architekturexponate wie Aleppo-Zimmer und Alhambra-Kuppel schon vollständig eingebaut.“

Merkmal Wert
Name Pergamonmuseum
Baujahr 1910–1930
Architekten Alfred Messel, Ludwig Hoffmann
Stil Neoklassizismus
Adresse Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte
Aktueller Status Komplett geschlossen (Sanierung)
Denkmalschutz Ja (Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Museumsinsel)

Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst, kündigte zudem an, dass die 24 Ausstellungsräume interaktive und personalisierte Zugänge bieten werden. Solche Großprojekte stehen unter ständiger Beobachtung von Bund und Berliner Senat. Wie sensibel die Berliner Kulturszene auf politische Entscheidungen oder Fehlplanungen reagiert, zeigte sich unlängst bei der Debatte um die Kunstfreiheit an der Volksbühne Berlin.

Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027: 489 Mio. € & neue Sperren
Foto: Miguel González

Warum muss der Pergamonaltar 2034 erneut schließen?

Der Altarsaal muss in der zweiten Jahreshälfte 2034 für voraussichtlich fünf Monate schließen, um die Anbindung an die archäologische Promenade herzustellen. Diese Promenade soll künftig vier der fünf historischen Häuser auf der Museumsinsel unterirdisch miteinander verbinden.

Die Ankündigung der erneuten Schließung, die von der SPK nach einem Bericht des Spiegel bestätigt wurde, wirft einen Schatten auf die Vorfreude. Dass ein frisch sanierter Bereich nach nur wenigen Jahren wieder für Bauarbeiten gesperrt werden muss, sorgt in der Berliner Kulturlandschaft für Unverständnis. Die baulichen Anschlüsse an den Südflügel machen diese Maßnahme jedoch unumgänglich.

⚠️ Hinweis: Auch der neu gestaltete Zugang, das sogenannte „Tempietto“, wird ab 2030 noch einmal vorübergehend schließen. Er dient vorerst nur als Durchgangsraum und wird seine eigentliche Funktion als Eingangspavillon erst nach Vollendung des Bauabschnitts B erfüllen.

Zusätzlich wird der Schlütersaal ab 2032 für mehr als fünf Jahre geschlossen, um dort eine Sammlungsschau aller vier im Museum vertretenen Sammlungen vorzubereiten. Die Komplexität der Sanierung eines Weltkulturerbes auf einer Spreeinsel wird hier besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass selbst Umbauten regulärer Veranstaltungsorte wie der Berliner Theater oft Jahre in Anspruch nehmen.

Bereich im Museum Eröffnung / Schließung Status & Details
Nordflügel & Altarsaal 13. April 2027 Eröffnung 2027, erneute Schließung 2034 (5 Monate)
Tempietto (Eingang) Frühjahr 2027 Vorerst Durchgangsraum, schließt 2030 erneut
Schlütersaal Frühjahr 2027 Schließt ab 2032 für mehr als 5 Jahre
Südflügel (Ischtar-Tor) Geplant für 2037 Bleibt wegen Bauabschnitt B über ein Jahrzehnt zu

Wann ist das Ischtar-Tor wieder zugänglich?

Das Ischtar-Tor bleibt noch über ein Jahrzehnt unzugänglich. Der Südflügel, in dem es zusammen mit der Prozessionsstraße untergebracht ist, wird erst mit der vollständigen Eröffnung des Pergamonmuseums im Jahr 2037 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Ein exaktes Datum steht noch nicht fest.

Während die Freude über die Rückkehr des Pergamonaltars groß ist, müssen Liebhaber der babylonischen Geschichte weiterhin viel Geduld aufbringen. Der Südflügel ist Teil des zweiten großen Bauabschnitts, dessen Fertigstellung noch viele Jahre dauern wird. Trotz der langen Wartezeit und der Kritik an den gestaffelten Schließungen bleibt SPK-Präsident Hermann Parzinger optimistisch: „Die Zeit bis 2027 ist jetzt nicht mehr lang und die Vorfreude wächst, einen beträchtlichen Teil des Pergamonmuseums dann endlich wieder in völlig verändertem Gewand zu sehen.“

Für die Metropole Berlin ist die schrittweise Öffnung ein wichtiges Signal, auch wenn das Bild der Museumsinsel noch auf Jahre hinaus von Baukränen geprägt sein wird.

Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027: 489 Mio. € & neue Sperren - Berlin News Highlights
💰 Eintritt: Preise für 2027 noch nicht offiziell festgelegt (Stand: April 2026)
Aktuelle Infos & Tickets auf smb.museum
🕐 Öffnungszeiten: Details folgen vor der Eröffnung im April 2027
🚇 ÖPNV: U5 bis Museumsinsel, dann 5 Min. zu Fuß
🚗 Auto: Parken in Berlin-Mitte extrem teuer und limitiert, ÖPNV dringend empfohlen
👶 Alter: ab 6 Jahren empfohlen · 🌧 Bei Regen:
💡 Tipp: Buchen Sie Ihre Tickets für den 13. April 2027 weit im Voraus, der Andrang wird in den ersten Wochen enorm sein.

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Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027: 489 Mio. € & neue Sperren
Foto: Tyler Wilby

Häufige Fragen zu Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027

Wann wird das Pergamonmuseum wieder eröffnet?

Die teilweise Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 findet am 13. April statt. Ab diesem Datum können Sie den Nordflügel und den Altarsaal mit dem Pergamonaltar sowie weitere Highlights der Antikensammlung und des Museums für Islamische Kunst wieder besichtigen.

Warum bleibt das Pergamonmuseum so lange geschlossen?

Die extrem lange Schließzeit ist auf schwere Kriegsschäden und unzureichende Instandsetzungen in den Jahrzehnten bis zur Wiedervereinigung zurückzuführen. Wegen des stark fortschreitenden baulichen Verfalls sowie veralteter technischer Anlagen war eine radikale Grundinstandsetzung unausweichlich.

Wann kann man das Ischtar-Tor wieder sehen?

Sie müssen sich noch gedulden: Der Südflügel, in dem das Ischtar-Tor und die babylonische Prozessionsstraße untergebracht sind, bleibt wegen der Bauarbeiten noch mehr als ein Jahrzehnt geschlossen. Erst im Jahr 2037 soll das Haus auf der Museumsinsel wieder vollständig öffnen.

Wie lange dauert die Sanierung des Pergamonmuseums insgesamt?

Seit Oktober 2023 ist das Gebäude komplett für Besucher geschlossen. Obwohl die Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 erste Teile wieder zugänglich macht, werden viele Bereiche noch bis 2037 gesperrt bleiben. Die vollständige Sanierung soll nach aktuellen Planungen der SPK erst in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Warum schließt der Pergamonaltar 2034 erneut?

Der Altarsaal wird in der zweiten Jahreshälfte 2034 voraussichtlich noch einmal für fünf Monate geschlossen. Grund hierfür ist die geplante archäologische Promenade, die vier der fünf historischen Häuser der Museumsinsel unterirdisch verbinden soll. Dafür müssen bauliche Anschlüsse an den Südflügel hergestellt werden.

Fazit

Die Pergamonmuseum Wiedereröffnung 2027 ist ein kulturpolitischer Lichtblick für Berlin, der den Besuchern jedoch weiterhin viel Geduld abverlangt. Dass nach Investitionen von 489 Millionen Euro bereits die nächsten Schließungen für 2030, 2032 und 2034 feststehen, verdeutlicht die immense Herausforderung, historische Bausubstanz im laufenden Betrieb zu modernisieren. Für Kulturinteressierte ist der 13. April 2027 dennoch ein wichtiger Tag, an dem der weltberühmte Altar endlich wieder seinen Platz in der Öffentlichkeit einnimmt und ein bedeutender Teil der Berliner Museumsinsel zurückkehrt.

🎭 Über den Autor: Ariane Nagel – Redakteurin Kultur & Meinung
Als ich neulich an den Bauzäunen auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte vorbeilief, wurde mir wieder klar, wie sehr wir uns an die ewigen Baustellen gewöhnt haben. Dass ein Museum öffnet, nur um Jahre später wieder in Teilen zu schließen, ist kulturpolitisch frustrierend, aber für ein Projekt dieser Dimension wohl nicht anders lösbar.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

AN
✍ Über den Autor
Redakteurin Kultur & Meinung

Ich bin Ariane, und ich schreibe das, was andere vielleicht nicht schreiben wollen: klare Meinungen. Bei BerlinEcho verantworte ich Kultur und Meinung – und ja, das passt gut zusammen, denn Kultur ohne Haltung ist Dekoration. Berlin ist kulturell einzigartig – das Theaterleben, die Literaturszene, die Kunsträume in Hinterhöfen. Ich besuche Premieren und Ausstellungseröffnungen, schreibe Kritiken, die tatsächlich etwas sagen, und zeige auch, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner Kolumne geht es um Dinge, die mir auffallen – gesellschaftliche Widersprüche, Berliner Eigenheiten, manchmal auch einfach Dinge, die mich beschäftigen. Ob das beim Lesen Zustimmung oder Widerspruch auslöst: beides ist mir recht, solange es eine echte Reaktion ist. Für Pressematerialien, Einladungen und Diskussionen bin ich über Twitter oder Instagram erreichbar.

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📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Kulturkritik & Meinung · Berliner Theaterwelt und Literaturszene · Kolumnistin ✍ 227 Artikel