Katar Schweiz endete beim WM-Auftakt der Gruppe B sensationell 1:1 – die favorisierte Schweiz vergab eine Halbzeit lang das 2:0 und wurde in der Nachspielzeit eiskalt bestraft. Breel Embolo hatte die Nati per Foulelfmeter in der 17. Minute in Führung gebracht, ehe Boualem Khoukhi in der 90.+4 per Kopf zum Ausgleich traf. Trotz drückender Überlegenheit – 26:7 Torschüsse und ein Expected-Goals-Wert von 3,15 zu 0,76 – sprang für das Team von Murat Yakin nur ein Punkt heraus. Alle WM-Spiele im Überblick im WM-2026-Tag.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Endstand: Katar 1:1 Schweiz, WM-Auftakt der Gruppe B am 12. Juni 2026 in San Francisco.
- Breel Embolo brachte die Schweiz per Foulelfmeter in der 17. Minute in Führung.
- Boualem Khoukhi glich in der 90.+4 per Kopf für Katar aus.
- Die Schweiz war klar überlegen (26:7 Torschüsse, xG 3,15:0,76), scheiterte aber immer wieder an Torwart Abunada.
- In Gruppe B haben nach dem 1. Spieltag alle vier Teams einen Punkt.
- Für die Schweiz geht es am Donnerstag, 18. Juni, gegen Bosnien-Herzegowina weiter.
Katar Schweiz 1:1: So lief das Spiel

Katar Schweiz war ein einseitiges Spiel mit bitterem Ende für die Favoritin: Die Schweiz dominierte über 90 Minuten, traf durch Embolo per Elfmeter (17.), verpasste das 2:0 jedoch reihenweise und kassierte in der Nachspielzeit noch den 1:1-Ausgleich. Bei 35 Grad in San Francisco war es trotz klarer Spielanteile am Ende nur ein Punkt.
Dabei begann es für die Nati mit einem Schreckmoment: Nach einem Fehler von Manuel Akanji lief Edmilson Junior schon in der 2. Minute allein auf Gregor Kobel zu, der stark parierte. Danach übernahm das Team von Murat Yakin das Kommando, presste hoch und ließ Katar kaum aus der eigenen Hälfte. Mehr zum Gegner findest du im Porträt der Schweiz und von Katar.
Embolos Elfer und der bittere Ausgleich
Das 0:1 fiel in der 17. Minute: Remo Freuler war im Strafraum einen Schritt vor Torwart Mahmud Abunada am Ball, der katarische Keeper räumte ihn ab. Nach VAR-Prüfung blieb es beim Elfmeter, Abunada sah Gelb – und Breel Embolo verwandelte sicher flach ins linke Eck. Es war die verdiente Führung.
Was folgte, war eine Halbzeit verpasster Chancen: Denis Zakaria (21.), Ruben Vargas (45.+3) und Granit Xhaka (50.) scheiterten an einem starken Abunada oder am Pfosten, ein Schweizer Abschluss wurde gar auf der Linie geklärt. Die Strafe kam in der 90.+4: Eine Flanke von links segelte in den Strafraum, wo Boualem Khoukhi im Luftduell gegen den eingewechselten Miro Muheim am höchsten stieg und wuchtig zum 1:1 einköpfte. Kobel war chancenlos. Die Highlights der Partie zeigt die Sportschau.
Schweiz dominiert – und vergibt zu viel
Die Statistik unterstreicht die Schweizer Überlegenheit deutlich: 26:7 Torschüsse, 68 Prozent Ballbesitz und ein Expected-Goals-Wert von 3,15 zu 0,76, wie die Daten von kicker zeigen. Nach diesen Zahlen hätte die Nati das Spiel längst entscheiden müssen. Doch die Chancenauswertung war das große Manko – und Katars Torwart Abunada avancierte mit mehreren Glanzparaden zum Mann des Spiels.
Dan Ndoye war auf dem Flügel der auffälligste Schweizer und sorgte immer wieder für Gefahr, während vorne die Effizienz fehlte. So wird aus einer dominanten Vorstellung am Ende eine Lehrstunde in Sachen Konsequenz: Wer das zweite Tor nicht macht, lebt gefährlich. Trainer Murat Yakin dürfte vor allem der späte Gegentreffer nach einer einfachen Flanke ärgern. Weitere Analysen im Sport-Ressort.
Gruppe B: Tabelle und das nächste Spiel
Nach dem 1:1 ist die Gruppe B völlig offen: Auch das Parallelspiel zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina endete 1:1Link. Damit haben nach dem ersten Spieltag alle vier Teams – Schweiz, Bosnien, Katar und Kanada – jeweils einen Punkt und ein ausgeglichenes Torverhältnis.
Für die Schweiz wird das zweite Spiel damit zum Schlüssel: Am Donnerstag, 18. Juni, trifft die Nati auf Bosnien-Herzegowina, zum Abschluss geht es gegen Kanada. Ein Sieg ist nun fast Pflicht, um die K.-o.-Runde nicht aus den Augen zu verlieren. Die komplette Gruppe-B-Übersicht und unser Vorbericht zum Spiel liefern den Kontext.
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| Sportschau (ARD) | Spielbericht Katar gegen Schweiz, 12.06.2026 |
| kicker | Liveticker, Statistiken und Aufstellungen |
| FIFA | Offizielle WM-2026-Übersicht zu Gruppe B |
Häufige Fragen zu Katar gegen Schweiz
Wie ist das Spiel Katar Schweiz ausgegangen?
Das Spiel endete 1:1. Breel Embolo brachte die Schweiz per Foulelfmeter in der 17. Minute in Führung, Boualem Khoukhi glich in der Nachspielzeit (90.+4) per Kopf für Katar aus.
Wer hat für die Schweiz getroffen?
Breel Embolo erzielte das 0:1 in der 17. Minute. Den Foulelfmeter verwandelte er sicher, nachdem Torwart Abunada Remo Freuler im Strafraum gefoult hatte.
Wer schoss Katars Ausgleich?
Boualem Khoukhi traf in der 90.+4 per Kopf zum 1:1. Nach einer Flanke von links setzte er sich im Luftduell durch und köpfte ein. Es war der späte Schlusspunkt der Partie.
Warum hat die Schweiz nicht gewonnen?
Die Schweiz war klar überlegen (26:7 Torschüsse, xG 3,15:0,76), vergab aber zahlreiche Chancen und scheiterte mehrfach an Torwart Abunada. In der Nachspielzeit wurde die schwache Chancenauswertung mit dem Ausgleich bestraft.
Wie steht die Schweiz in Gruppe B?
Nach dem ersten Spieltag hat die Schweiz einen Punkt. Weil auch Kanada gegen Bosnien-Herzegowina 1:1 spielte, stehen alle vier Teams der Gruppe B mit je einem Zähler da.
Wann spielt die Schweiz als Nächstes?
Die Schweiz trifft am Donnerstag, 18. Juni 2026, auf Bosnien-Herzegowina. Das dritte Gruppenspiel bestreitet die Nati anschließend gegen Kanada.
Unsere Einordnung
Dieses 1:1 fühlt sich für die Schweiz wie eine Niederlage an. Wer 26-mal aufs Tor schießt und einen xG-Wert von über drei produziert, muss ein solches Spiel gewinnen – Punkt. Dass am Ende doch nur ein Zähler steht, liegt an einer haarsträubenden Chancenauswertung und einem überragenden katarischen Torwart. Die gute Nachricht: Spielerisch war das ordentlich. Die schlechte: In einer engen Gruppe B kann dieser verschenkte Sieg am Ende teuer werden.
– Julian Möhring, Sport- & Digitalredakteur, BerlinEcho
ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Fußball-Fachkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.





