Der Heizkraftwerk Lichterfelde Brand versetzt den Berliner Südwesten am Mittwochnachmittag in Alarmbereitschaft. Kurz nach 16 Uhr stiegen dichte Rauchschwaden über dem Ostpreußendamm auf, während 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr anrückten. Ich war selbst gerade in Steglitz unterwegs und habe sofort an den katastrophalen Stromausfall vom Januar gedacht – doch diesmal gibt es glücklicherweise eine schnelle Entwarnung für die Anwohner und die Energieversorgung der Hauptstadt.
Was ist der Heizkraftwerk Lichterfelde Brand?
Der Heizkraftwerk Lichterfelde Brand ist ein aktueller Feuerwehreinsatz auf dem Gelände des Energieversorgers BEW am Ostpreußendamm in Berlin. Am Mittwochnachmittag geriet ein Abrissgebäude in Brand, was 50 Einsatzkräfte auf den Plan rief. Für die Berliner Infrastruktur besteht keine Gefahr, da die Hauptanlagen unbeschädigt blieben.
- Feuerwehreinsatz startete am Mittwoch um kurz nach 16:00 Uhr am Ostpreußendamm.
- 50 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr bekämpften die Flammen auf dem Gelände.
- Brandherd ist ein leerstehendes Gebäude im Rückbau, nicht das aktive Hauptkraftwerk.
- Betrieb der Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) läuft zu 100 Prozent regulär weiter.
- Keine Parallelen zum Anschlag vom 3. Januar 2026, bei dem 45.000 Haushalte ohne Strom waren.
🚒 Großeinsatz am Ostpreußendamm: Die Fakten
Die dunklen Rauchwolken waren am Mittwochnachmittag kilometerweit über Lichterfelde und den angrenzenden Kiezen zu sehen. Die Leitstelle der Berliner Feuerwehr reagierte umgehend auf die Notrufe und entsandte ein Großaufgebot an den Ostpreußendamm. Insgesamt 50 Feuerwehrleute waren vor Ort, um ein Übergreifen der Flammen auf kritische Infrastruktur zu verhindern.
Schnell konnte der genaue Brandort lokalisiert werden. Johannes Schwentu, Sprecher des Betreibers Berliner Energie und Wärme (BEW), erklärte laut BILD: „Es brennt auf dem Gelände des Heizkraftwerks Lichterfelde. Nicht im Heizkraftwerk selbst, sondern in einem Gebäude, das sich im Rückbau befindet. Es wird zurzeit abgerissen.“ Die Ursache für den Ausbruch des Feuers in der Abrissruine ist derzeit noch Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Dass Vorfälle auf solchen Industriegeländen für große Unruhe sorgen, zeigte auch der jüngste Brand im Zehlendorfer Krankenhaus, der die Sensibilität für Feuermeldungen im Bezirk deutlich erhöht hat.

⚡ Erinnerungen an den Januar: Warum die Sorge so groß war
Wenn die Worte Heizkraftwerk Lichterfelde Brand in den Nachrichten auftauchen, zucken viele Berliner im Südwesten unweigerlich zusammen. Der Grund dafür liegt nur wenige Monate zurück: Am 3. Januar 2026 erlebte die Hauptstadt den längsten Stromausfall seit 1945. Gegen 6 Uhr morgens wurden damals mehrere Stromleitungen an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal vorsätzlich in Brand gesetzt.
Die Folgen dieses Anschlags, zu dem sich eine linksextreme Vulkangruppe bekannte, waren verheerend. Wie der Tagesspiegel und andere Leitmedien übereinstimmend dokumentierten, saßen 45.000 Haushalte und über 2.200 Betriebe bei tiefwinterlichen Temperaturen plötzlich im Dunkeln und Kalten. Rund 100.000 Menschen in Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde waren direkt betroffen. Erst am 7. Januar 2026 konnten die letzten Schäden vollständig behoben werden. Der Generalbundesanwalt ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.
📊 Die Vorfälle im direkten Vergleich
Um die Dimensionen des aktuellen Einsatzes richtig einzuordnen, hilft ein Blick auf die harten Fakten. Der aktuelle Heizkraftwerk Lichterfelde Brand unterscheidet sich fundamental von der Sabotage zu Jahresbeginn.
| Kriterium | Brand (Mittwoch) | Anschlag (3. Januar 2026) |
|---|---|---|
| Betroffener Ort | Abrissgebäude auf dem Gelände | Kabelbrücke über dem Teltowkanal |
| Versorgungsausfall | 0 Haushalte betroffen | 45.000 Haushalte, 2.200 Betriebe |
| Ursache | Ungeklärt (Ermittlungen laufen) | Vorsätzliche Brandstiftung |
| Auswirkungen | Rauchentwicklung, Feuerwehreinsatz | Heizungsausfälle, längster Blackout seit 1945 |
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❓ Häufige Fragen zum Heizkraftwerk Lichterfelde Brand
Wo genau war der Heizkraftwerk Lichterfelde Brand?
Das Feuer brach auf dem Gelände der Berliner Energie und Wärme (BEW) am Ostpreußendamm in Lichterfelde aus. Betroffen war jedoch nicht die intakte Kraftwerksanlage, sondern lediglich ein leerstehendes Gebäude, das sich aktuell im Abriss befindet.
Ist die Stromversorgung durch das Feuer gefährdet?
Nein. Der Betreiber BEW hat offiziell bestätigt, dass der Betrieb des Hauptkraftwerks zu 100 Prozent und ohne Einschränkungen weiterläuft. Du musst dir also keine Sorgen um deine Heizung oder den Strom im Kiez machen.
Gibt es einen Zusammenhang zum Anschlag im Januar 2026?
Bislang gibt es keinerlei Hinweise auf einen Zusammenhang. Während der Vorfall im Januar ein gezielter Anschlag auf eine Kabelbrücke war, brannte diesmal eine Abrissruine. Die Polizei ermittelt die genaue Brandursache noch.
Wer ist der Betreiber der Anlage am Ostpreußendamm?
Das Gelände und das Kraftwerk werden von der Berliner Energie und Wärme GmbH (BEW) betrieben. Das kommunale Unternehmen ist für weite Teile der Fernwärmeversorgung in der Hauptstadt verantwortlich.
Wie viele Einsatzkräfte waren beim Heizkraftwerk Lichterfelde Brand vor Ort?
Die Berliner Feuerwehr rückte mit insgesamt 50 Einsatzkräften an den Ostpreußendamm aus. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung der Flammen auf benachbarte, intakte Gebäude verhindert werden.

🏁 Fazit: Schnelle Entwarnung für den Südwesten
Der Heizkraftwerk Lichterfelde Brand hat im ersten Moment für einen großen Schreck gesorgt, besonders nach den traumatischen Erfahrungen des winterlichen Blackouts. Die schnelle Reaktion der 50 Feuerwehrleute und die klare Kommunikation des Betreibers haben jedoch Schlimmeres verhindert. Für die Anwohner in Steglitz-Zehlendorf bedeutet das: Die Infrastruktur ist sicher, der Alltag im Kiez kann ungestört weitergehen.
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🍽 Über den Autor: Michelle Möhring – Redakteurin Lifestyle & Kultur
Als ich am Mittwoch die dichten Rauchwolken über Lichterfelde sah, dachte ich sofort an die kalten Januartage zurück, als in den Cafés rund um den Kranoldplatz die Kaffeemaschinen stillstanden. Zum Glück blieb es diesmal bei einem Schreck und wir können unsere Nachmittage im Kiez weiterhin ungestört genießen.
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