Pankow 📅 17. April 2026 ⏱ 9 Min. 👁 27 Aufrufe

Greifswalder Straße Wohnungen: 400 neue Apartments im Turbo-Verfahren

Neue Greifswalder Straße Wohnungen: 400 Apartments, Gymnasium und Hochhaus im Prenzlauer Berg. Pankow plant Bau-Turbo. Alle Infos hier →

Wer nach neuen Greifswalder Straße Wohnungen sucht, blickt gespannt auf den ehemaligen Güterbahnhof im Herzen von Prenzlauer Berg. Hier, im Bezirk Pankow, sollen bis zu 400 neue Apartments entstehen, ergänzt durch ein Gymnasium und weitere Annehmlichkeiten. Ich habe mir die Pläne genauer angesehen und überlegt, was das für unser geliebtes Kiez bedeutet.

Kurz zusammengefasst: Am S-Bahnhof Greifswalder Straße in Berlin-Pankow sind bis zu 400 neue Greifswalder Straße Wohnungen geplant, darunter 30 Prozent Sozialwohnungen. Ein Hochhaus mit 60 Metern Höhe und ein Gymnasium sind ebenfalls vorgesehen. Der Bezirk will das Projekt mittels „Bau-Turbo“ beschleunigen, während kulturelle Einrichtungen weichen müssen.
📋 Das Wichtigste in Kürze

  • Bis zu 400 neue Greifswalder Straße Wohnungen sowie ein Gymnasium sind am ehemaligen Güterbahnhof geplant.
  • 30 Prozent der Wohnungen werden für WBS-Berechtigte reserviert und von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft vermietet.
  • Geplant sind Mikroapartments mit Mieten von 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter (Stand: April 2026) sowie Kaufwohnungen ab 276.000 Euro.
  • Der Bezirk Pankow erwägt die Anwendung des „Bau-Turbos“ zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren auf drei Monate.
  • Ein Club und ein Kinderzirkus müssen den Bauplänen weichen; ein Skatepark, Supermarkt und Gastronomie bleiben erhalten.

Was sind Greifswalder Straße Wohnungen?

Die Bezeichnung Greifswalder Straße Wohnungen steht für ein ambitioniertes Bauprojekt am ehemaligen Güterbahnhof im Berliner Bezirk Pankow, genauer gesagt im Prenzlauer Berg. Hier entsteht ein neues Wohnquartier mit bis zu 400 Wohneinheiten, ergänzt durch ein Gymnasium und weitere Infrastruktur. Es handelt sich um eine Mischung aus gefördertem Wohnraum und Mikroapartments, die das Stadtbild nördlich des Ernst-Thälmann-Parks nachhaltig prägen soll.

🍽 Ein neues Gesicht für die Greifswalder Straße: 400 Wohnungen und ein Gymnasium

Das Gelände am S-Bahnhof Greifswalder Straße, das bisher hauptsächlich als Parkfläche diente, steht vor einer umfassenden Transformation. Der Bezirk Pankow hat sich mit dem Investor Christian Gérôme, der das Areal bereits 2011 erworben hatte, auf einen Entwurf geeinigt. Geplant ist ein lebendiges Wohnquartier, dessen Herzstück das historische Bahnhofsgebäude von 1870 bilden soll. Rund um diesen historischen Kern entstehen bis zu 400 neue Greifswalder Straße Wohnungen. Dazu kommt ein dringend benötigtes Gymnasium, das die Bildungsinfrastruktur in Pankow stärken soll. Der Bau eines Hochhauses mit einer Höhe von maximal 60 Metern ist ebenfalls vorgesehen, passend zu den denkmalgeschützten Gebäuden im angrenzenden Ernst-Thälmann-Park. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Baustein für den Wohnungsmarkt Pankow.

Die Vision für das Areal geht über reinen Wohnraum hinaus. Neben den Wohnungen am Thälmannpark und dem Gymnasium sind auch Flächen für einen Supermarkt, weitere Gastronomiebetriebe und Geschäfte eingeplant. All das soll dazu beitragen, ein vielseitiges Quartier zu schaffen, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt und die Lebensqualität für die Anwohner verbessert. Es ist spannend zu beobachten, wie sich solche Brachflächen in Berlin entwickeln und neue Möglichkeiten für das Zusammenleben schaffen.

💰 Mieten und Eigentum: Wer zieht in die Greifswalder Straße Wohnungen?

Die neuen Greifswalder Straße Wohnungen sollen eine breite Zielgruppe ansprechen. Ein wichtiger Aspekt der Planung ist die soziale Verantwortung: Rund 30 Prozent der geplanten Wohnungen sind als geförderter Wohnraum vorgesehen. Diese etwa 120 Sozialwohnungen werden von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft übernommen und dann an WBS-Berechtigte vermietet. Dies ist ein entscheidender Schritt, um auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel Zugang zu bezahlbarem Wohnraum in dieser begehrten Lage zu ermöglichen.

Der Großteil der weiteren Wohnungen wird als Mikroapartments konzipiert. Investor Christian Gérôme gibt an, dass die Mieten für diese Apartments zwischen 15 und 20 Euro pro Quadratmeter liegen werden (Stand: April 2026, Quelle: rbb24.de). Er bezeichnet dies als „relativ günstig“ für Berliner Verhältnisse, da die hohen Baukosten eine Refinanzierung erfordern. Zusätzlich zu den Mietwohnungen sind auch Eigentumswohnungen mit 1 bis 4 Zimmern geplant, deren Einstiegspreise bei rund 276.000 Euro beginnen (Stand: April 2026, Quelle: entwicklungsstadt.de). Diese Preisgestaltung richtet sich an Käufer mit entsprechendem Eigenkapital.

Wohnungstyp Miete / Kaufpreis Anteil
Sozialwohnungen (WBS) Bezahlbare Miete 30% (ca. 120 Einheiten)
Mikroapartments 15–20 €/m² (Stand: April 2026) Großteil der restlichen Wohnungen
Eigentumswohnungen ab 276.000 € (Stand: April 2026) An Käufer mit Eigenkapital
Greifswalder Straße Wohnungen Berlin News
Foto: Lauri Poldre

🛠 Der „Bau-Turbo“: Pankows Plan für schnelle Genehmigungen

Um das Projekt für die Greifswalder Straße Wohnungen zügig voranzutreiben, plant der Bezirk Pankow den Einsatz des sogenannten „Bau-Turbos“. Dieses Maßnahmenpaket wurde von der Bundesregierung eingeführt, um Wohnungsbauprojekte schneller genehmigen zu können. Es erlaubt, von bestehendem Planungsrecht abzuweichen und Genehmigungen innerhalb von nur drei Monaten zu erteilen. Baustadtrat Cornelius Bechtler (Bündnis 90/Die Grünen) betont gegenüber rbb24.de, wie ambitioniert der Bezirk sei, da man an dieser Stelle schon länger plane. Für Investor Gérôme wäre die Anwendung des Bau-Turbos ein großer Gewinn, da sie die Realisierung des Projekts erheblich beschleunigen würde.

Die schnelle Genehmigung ist ein wichtiger Faktor, um auf den angespannten Berliner Wohnungsmarkt reagieren zu können. Es zeigt, dass der politische Wille vorhanden ist, neue Wohnquartiere zu schaffen. Gleichzeitig ist es eine Gratwanderung, da schnelle Verfahren nicht auf Kosten der Qualität oder der Bürgerbeteiligung gehen sollten. Die Entscheidung über die Architektur der neuen Gebäude, darunter auch ein 60 Meter hohes Hochhaus, soll im September fallen. Sechs Architekturbüros sind derzeit dabei, ihre Entwürfe einzureichen.

✅ Vorteile des „Bau-Turbos“ für Pankow

  • Schnellere Genehmigungen: Projekte können innerhalb von drei Monaten genehmigt werden.
  • Flexibilität im Planungsrecht: Abweichungen vom bestehenden Planungsrecht sind möglich.
  • Beschleunigter Wohnungsbau: Schnelle Reaktion auf den angespannten Wohnungsmarkt.
  • Attraktivität für Investoren: Kürzere Planungsphasen erleichtern die Finanzierung.

🎭 Kultur muss weichen: Der Preis der Stadtentwicklung

Greifswalder Straße Wohnungen: 400 neue Apartments im Turbo-Verfahren - Berlin News Highlights

Nicht alle Entwicklungen rund um die neuen Greifswalder Straße Wohnungen werden auf uneingeschränkte Freude stoßen. Kultureinrichtungen, die sich über Jahre auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände etabliert haben, müssen dem Bauprojekt weichen. Dazu gehören ein Club und ein Kinderzirkus, die der Gegend eine besondere Note verliehen haben. Investor Gérôme betont, dass dies von Anfang an so vereinbart gewesen sei: „Wir haben immer gesagt, wenn die Zeit vorbei ist, müssen sie weichen oder sich einen Ersatzstandort suchen.“ Dies ist ein wiederkehrendes Thema in der Berliner Stadtentwicklung, wo Raum für Wohnraum oft mit dem Verlust kultureller Freiräume einhergeht.

Trotz dieser Einschnitte gibt es auch positive Nachrichten für die Freizeitgestaltung: Ein Skate-Park soll auf dem Gelände erhalten bleiben. Ergänzt wird das Angebot durch den bereits erwähnten Supermarkt, Gastronomie und weitere Geschäfte. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Bau der Greifswalder Straße Wohnungen im kommenden Jahr beginnen. Die Fertigstellung wird laut Investor in zwei bis vier Jahren erwartet. Es bleibt abzuwarten, wie sich das neue Quartier in das bestehende soziale Gefüge des Prenzlauer Bergs einfügt. Wer sich für die Entwicklung der Schulen in der Umgebung interessiert, findet hier eine umfassende Übersicht für Pankow.

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❓ Häufige Fragen zu Greifswalder Straße Wohnungen

Was entsteht an der Greifswalder Straße in Berlin-Pankow?

Am ehemaligen Güterbahnhof an der Greifswalder Straße in Berlin-Pankow entsteht ein neues Wohngebiet. Geplant sind bis zu 400 neue Greifswalder Straße Wohnungen, ein Gymnasium sowie Flächen für einen Supermarkt, Gastronomie und Geschäfte. Auch ein Hochhaus mit maximal 60 Metern Höhe ist Teil der Planung, die das Gebiet nördlich des Ernst-Thälmann-Parks neu gestalten soll.

Wie viele Wohnungen sind an der Greifswalder Straße geplant und welche Mietpreise sind vorgesehen?

Insgesamt sollen bis zu 400 Greifswalder Straße Wohnungen gebaut werden. Davon sind 30 Prozent für WBS-Berechtigte vorgesehen und werden von einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft vermietet. Die übrigen Wohnungen werden hauptsächlich als Mikroapartments konzipiert, deren Mieten laut Investor Christian Gérôme zwischen 15 und 20 Euro pro Quadratmeter liegen sollen (Stand: April 2026). Es sind zudem Kaufwohnungen ab 276.000 Euro geplant.

Was bedeutet der „Bau-Turbo“ für das Wohnprojekt an der Greifswalder Straße?

Der „Bau-Turbo“ ist ein Maßnahmenpaket der Bundesregierung, das es ermöglicht, von bestehendem Planungsrecht abzuweichen und Wohnungsbauprojekte innerhalb von drei Monaten zu genehmigen. Der Bezirk Pankow erwägt den Einsatz dieses Verfahrens, um die Realisierung der Greifswalder Straße Wohnungen zu beschleunigen. Baustadtrat Cornelius Bechtler (Bündnis 90/Die Grünen) sieht darin eine Möglichkeit, das Projekt zügig voranzutreiben.

Welche kulturellen Einrichtungen müssen dem Bauprojekt an der Greifswalder Straße weichen?

Dem Bauprojekt für die Greifswalder Straße Wohnungen müssen ein Club und ein Kinderzirkus weichen, die bisher auf dem Gelände ansässig waren. Investor Christian Gérôme betonte, dass diese Regelung von Anfang an Teil der Vereinbarungen war. Ein Skate-Park soll jedoch erhalten bleiben und in das neue Quartier integriert werden, um weiterhin Freizeitangebote zu schaffen.

Wann sollen die neuen Wohnungen an der Greifswalder Straße bezugsfertig sein?

Laut Investor Christian Gérôme soll der Baubeginn für die Greifswalder Straße Wohnungen im kommenden Jahr erfolgen. Die Fertigstellung der neuen Wohneinheiten wird voraussichtlich in zwei bis vier Jahren erwartet. Dies hängt jedoch vom Verlauf der Genehmigungsverfahren und dem Baufortschritt ab.

Greifswalder Straße Wohnungen Berlin News
Foto: Jimmy Liao

🏁 Fazit: Ein Wandel mit Herausforderungen für die Greifswalder Straße

Die geplanten Greifswalder Straße Wohnungen versprechen eine deutliche Bereicherung für den Wohnungsmarkt in Berlin-Pankow und speziell für den Prenzlauer Berg. Mit bis zu 400 neuen Apartments, einem Gymnasium und weiteren Infrastrukturprojekten wird hier ein lebendiges Quartier entstehen. Die Mischung aus gefördertem Wohnraum und Mikroapartments sowie die angestrebte Beschleunigung durch den „Bau-Turbo“ zeigen den politischen Willen, auf den angespannten Wohnungsmarkt zu reagieren. Es ist eine Entwicklung, die das Gesicht der Greifswalder Straße nachhaltig verändern wird.

Gleichzeitig wirft das Projekt Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf den Verlust kultureller Einrichtungen. Stadtentwicklung ist immer ein Abwägen zwischen Notwendigkeit und Erhalt des Bestehenden. BerlinEcho wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und berichten, wie sich das neue Wohngebiet in das bunte Treiben unseres Kiezes integriert.

🍽 Über den Autor: Ida Nagel – Redakteurin
Als ich am S-Bahnhof Greifswalder Straße entlanggehe, stelle ich mir vor, wie hier bald neues Leben einzieht – aber ich hoffe, dass die neuen Wohnungen auch bezahlbar bleiben, damit unser Kiez für alle da ist.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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✍ Über den Autor
Redakteurin Gesellschaft & Wohnen

Hallo, ich bin Ida, und bei BerlinEcho bin ich zuständig für Gesellschaft und Wohnen – also für die Themen, die im Alltag meiner Mitmenschen am meisten präsent sind: Wo finde ich eine Wohnung, die ich mir leisten kann? Welche Schule passt zu meinem Kind? Was bedeutet es, in einem Kiez zu leben, der sich in drei Jahren komplett verändert hat? Die Wohnungsfrage in Berlin ist für mich nicht abstrakt. Ich habe Freunde, die aus ihren Kiezvierteln wegziehen mussten, und kenne Familien, die fünf Jahre auf einen Kitaplatz gewartet haben. Das ist der Blickwinkel, aus dem ich recherchiere: nah am Leben, nicht am Pressetext. Gesellschaft schreiben bedeutet für mich auch, Stimmen zu hören, die in Medien sonst selten vorkommen. Nicht nur die Politiker und die Experten, sondern die Leute in den Bezirken selbst. Schreib mir gerne über Instagram oder LinkedIn, wenn du denkst, dass ich über etwas berichten sollte.

Sozialpolitik Wohnungsfrage Berlin Bildung Kinder & Familie Integration Gentrifizierung Bezirksleben
📍 Berlin ⭐ Redakteurin BerlinEcho · Gesellschaftsredaktion · Schwerpunkt Soziales & Wohnen · Bezirksrecherche Berlin ✍ 91 Artikel