Wer das Jubiläum Funkturm Berlin 100 Jahre mitfeiern möchte, blickt im Frühling 2026 auf ein Baudenkmal, das weit mehr ist als nur verbauter Stahl. Auf dem Messegelände in Berlin-Westend (14055) markiert der 147 Meter hohe Turm seit einem Jahrhundert die Silhouette der Hauptstadt. Ich betrachte diese Ikone der Architekturgeschichte nicht nur als technisches Meisterwerk, sondern als emotionalen Anker für Generationen von Berlinern, der nun endlich wieder zugänglich wird.
- Wiedereröffnung der Aussichtsplattform ab dem 24. März 2026 (Di–So, 11–21 Uhr).
- Eintrittspreise zur 126 Meter hohen Plattform: 12 € für Erwachsene, Familienkarte 39 € (Stand: März 2026).
- Lichtinszenierung zum offiziellen Jubiläumsstart am 20. März 2026.
- Standesamt-Event im Turm-Restaurant auf 55 Metern Höhe am 6. Juni 2026.
- Neuauflage des Buch-Klassikers „Wie man ein Wahrzeichen wird“ (1976) von Jürgen Dobberke.
🗼 Ein stählernes Symbol der Sehnsucht
Der Berliner Funkturm wurde am 3. September 1926 anlässlich der 3. Großen Deutschen Funkausstellung eröffnet. Entworfen vom Architekten Prof. Heinrich Straumer, sollte das Bauwerk den internationalen Anspruch Berlins als moderne Messestadt unterstreichen. Das Jubiläum Funkturm Berlin 100 Jahre ruft genau diese Gründerzeit-Erinnerungen wach. Die Konstruktion steht auf dem Berliner Messegelände und prägt gemeinsam mit der benachbarten Avus in Berlin das historische Gesicht des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.
| Merkmal | Daten & Fakten | Quelle |
|---|---|---|
| Name | Berliner Funkturm | Wikipedia |
| Eröffnung | 3. September 1926 | Messe Berlin |
| Architekt | Prof. Heinrich Straumer | Wikipedia |
| Gesamthöhe | 147 Meter | Messe Berlin |
| Adresse | Messedamm 22, 14055 Berlin-Westend | Messe Berlin |
| Betreiber | Messe Berlin GmbH | Offizielle Website |
📖 Das Buch-Comeback zum Jubiläum
Wer sich für das Thema Funkturm Berlin 100 Jahre interessiert, kommt an einem bestimmten literarischen Werk nicht vorbei. Pünktlich zum Jubiläumsjahr kehrt das beste Buch über die Geschichte des Turms zurück: „Wie man ein Wahrzeichen wird“ von Autor Jürgen Dobberke. In seinem Vorwort aus dem Jahr 1976 beschrieb er die tiefe emotionale Bindung der West-Berliner an ihr stählernes Monument.
Für Reisende, die mit dem Auto über die Avus fuhren, war der Turm laut Dobberke „der letzte Blick des Fernfahrers zu Lande und in der Luft“ und später der „erste Gruß an Rückkehrer“. Das Baudenkmal galt als Symbol der freien Welt und als „Ziel der Sehnsucht aller ausgesetzten Kinder Berlins“. In einer besonders persönlichen Anmerkung fasste Dobberke das West-Berliner Lebensgefühl zusammen: „Mein Heimweh beginnt genau an der Stelle, von der der Funkturm nicht mehr zu sehen ist.“

💡 Kampagne „What the Funk“ feiert Funkturm Berlin 100 Jahre
Die Messe Berlin hat das Jubiläumsjahr unter das moderne Kampagnenmotto „What the Funk“ gestellt. Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin, betonte zum Auftakt im März 2026: „Der Funkturm ist ein Stück Berliner Identität.“ Auch Messe-Geschäftsführer Dirk Hoffmann machte in einer offiziellen Mitteilung klar: „Wir feiern kein Museum, sondern ein lebendiges Wahrzeichen.“
Der offizielle Startschuss fiel am 20. März 2026 mit einer groß angelegten Lichtinszenierung. Ab dem 24. März ist der Turm wieder regulär für den Publikumsverkehr geöffnet. Ein besonderer Höhepunkt folgt am 6. Juni 2026: An diesem Tag wird das Restaurant in 55 Metern Höhe offiziell zum Standesamt umfunktioniert. In den Sommermonaten ergänzen historische Führungen das Programm, die tiefe Einblicke in die Architektur des denkmalgeschützten Bauwerks geben.
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🕐 Öffnungszeiten: Plattform: Di–So 11:00–21:00 Uhr · Restaurant: Fr–Sa 18:00–22:00 Uhr
🚇 ÖPNV: S41/S42/S46 bis Messe Nord/ICC, dann 5 Min. zu Fuß
🚗 Auto: 15 Min. von Mitte · 5 Min. von Charlottenburg
🅿️ Parkplatz: gebührenpflichtig in den Messe-Parkhäusern
👶 Alter: ab 0 Jahren · 🌧 Bei Regen: ✅ (Aufzug und Restaurant verglast)
💡 Tipp: Die Fahrt im historischen, gläsernen Aufzug bis zur Plattform dauert exakt 33 Sekunden.
🏗️ Architektur und technische Meilensteine

Rein technisch betrachtet ist der Turm ein Meisterwerk der 1920er Jahre. Er wiegt insgesamt 600 Tonnen, wovon 400 Tonnen aus reinem Stahl bestehen. Die Aussichtsplattform befindet sich in schwindelerregenden 126 Metern Höhe, während das Restaurant auf 55 Metern zum Verweilen einlädt. Ganz ähnlich wie das benachbarte ICC Berlin steht der Turm für eine Epoche, in der West-Berlin seine technologische Innovationskraft demonstrieren wollte. Bereits Anfang der 1930er Jahre wurde von hier aus eines der ersten Fernsehbilder in Deutschland übertragen.
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Wann genau feiert der Funkturm Berlin 100 Jahre?
Das offizielle Datum für das Jubiläum Funkturm Berlin 100 Jahre ist der 3. September 2026. An diesem Tag jährt sich die Eröffnung durch die 3. Große Deutsche Funkausstellung exakt zum hundertsten Mal.
Was kostet das Ticket für die Aussichtsplattform 2026?
Du zahlst für den regulären Aufstieg zur Plattform 12,00 Euro. Wenn du ermäßigungsberechtigt bist, kostet das Ticket 10,00 Euro. Für Familien bietet die Messe Berlin eine Familienkarte für 39,00 Euro an.
Hat das Funkturm-Restaurant im Jubiläumsjahr geöffnet?
Ja, das Restaurant auf 55 Metern Höhe ist Teil der Feierlichkeiten. Du kannst es regulär freitags und samstags zwischen 18:00 und 22:00 Uhr besuchen. Am 6. Juni 2026 fungiert es zudem als exklusives Standesamt.
Welches Buch erscheint zum Thema Funkturm Berlin 100 Jahre?
Pünktlich zum Thema Funkturm Berlin 100 Jahre kehrt der Buch-Klassiker „Wie man ein Wahrzeichen wird“ von Jürgen Dobberke aus dem Jahr 1976 zurück. Es beleuchtet die emotionale Bedeutung des Turms für die West-Berliner Bevölkerung.
Wie hoch ist der Berliner Funkturm genau?
Die Gesamthöhe der Stahlkonstruktion beträgt 147 Meter. Wenn du mit dem Aufzug nach oben fährst, erreichst du die verglaste Aussichtsplattform auf exakt 126 Metern Höhe, die dir einen weiten Blick über das gesamte Messegelände bietet.

🏁 Fazit: Ein lebendiges Baudenkmal
Das Jubiläum Funkturm Berlin 100 Jahre beweist eindrücklich, dass herausragende Architektur auch nach einem Jahrhundert nichts von ihrer Faszination verliert. Für Architekturfans, Nostalgiker und historisch interessierte Besucher ist der Ausflug zum Messegelände im Jahr 2026 eine klare Empfehlung. Die Kombination aus historischer Rückschau durch das Dobberke-Buch und der modernen „What the Funk“-Kampagne der Messe Berlin vermittelt erfolgreich, warum dieser Stahlturm bis heute das emotionale Herz von Westend ist.
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🎭 Über die Autorin: Ariane Nagel – Redakteurin Kultur & Meinung
Wenn ich heute mit der S-Bahn am Bahnhof Messe Nord vorbeifahre, spüre ich noch immer diese West-Berliner Melancholie, die Jürgen Dobberke so treffend beschrieben hat. Der Funkturm ist für mich kein reines Messe-Maskottchen, sondern das stählerne Rückgrat einer Stadt, die sich ständig neu erfinden muss.
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