Deutschland 📅 22. Mai 2026 ⏱ 12 Min. 👁 1.196 Aufrufe

Erlangen: 12 Party-Songs vom Volksfest verbannt – die Debatte

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen hat den Wirten der Bergkirchweih eine Liste mit zwölf Songs geschickt, die wegen sexistischer Inhalte nicht mehr gespielt werden sollen. Darunter „Skandal im Sperrbezirk“ und „Layla“. Die Debatte über Verbote auf Volksfesten erreicht damit eine neue Stufe.

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Die Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen hat den Wirten der Bergkirchweih eine Liste mit zwölf Songs geschickt, die auf dem Volksfest künftig nicht mehr gespielt werden sollen. Begründung: sexistische oder frauenfeindliche Inhalte. Auf der Liste stehen Klassiker wie „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Gang, „Layla“ von DJ Robin und Schürze sowie mehrere Songs von Mickie Krause und Peter Wackel. Das Schreiben ist offiziell kein juristisches Verbot, sondern eine ausdrückliche Bitte. Die Reaktionen reichen von Zustimmung bis Empörung. Auch in Berlin schaut man genau hin – denn auf vielen Hauptstadt-Festen läuft die gleiche Musik.

📝 Kurz zusammengefasst
Die Erlanger Gleichstellungsstelle hat den Wirten der Bergkirchweih eine Liste mit zwölf Partyhits geschickt, die wegen sexistischer Texte nicht gespielt werden sollen. Es ist eine Bitte, kein rechtliches Verbot. Die Debatte um Kunstfreiheit, Frauenrechte und Volksfestkultur ist neu entfacht.

📋 Das Wichtigste in Kürze

  • Wer: Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen.
  • Was: Schreiben mit Songliste an die Wirte der Bergkirchweih.
  • Anzahl: zwölf namentlich genannte Songs.
  • Begründung: sexistische oder frauenfeindliche Inhalte.
  • Status: Bitte/Appell – kein juristisches Verbot.
  • Wann gültig: Bergkirchweih 2026, 21. Mai bis 1. Juni.
  • Reichweite: rund 1 Million Besucher erwartet.
  • Berlin-Bezug: Auf Hauptstadt-Volksfesten laufen dieselben Songs – bisher ohne Liste.

📜 Was Erlangen genau verfügt hat

Anders, als manche Schlagzeile vermuten lässt, hat die Stadt Erlangen kein juristisches Verbot ausgesprochen. Die Gleichstellungsstelle hat in einem Schreiben kurz vor dem Anstich des Volksfests die Wirte gebeten, zwölf namentlich genannte Songs während der Bergkirchweih 2026 nicht spielen zu lassen – weder durch Live-Bands noch durch DJs. Die Formulierung in dem Schreiben lautet: „Bitte achten Sie darauf, dass diese Titel bei der Veranstaltung nicht gespielt werden.“

Eine Sanktion für den Fall des Trotzdem-Spielens steht nicht im Raum. Es handelt sich rechtlich um einen Appell. Allerdings: Die Stadt Erlangen ist auch Genehmigungsbehörde für die Bergkirchweih. Die politische Wirkung eines solchen Schreibens ist daher größer als die einer reinen Empfehlung. Wer langfristig auf der Bergkirchweih wirten will, wird sich überlegen, ob er die Liste ignoriert.

🎵 Welche Songs auf der Liste stehen

Bergkirchweih – 🎵 Welche Songs auf der Liste stehen
🎵 Welche Songs auf der Liste stehen

Die Liste umfasst zwölf Titel, darunter sowohl aktuelle Ballermann-Hits als auch Klassiker aus den 80er-Jahren. Bestätigt sind unter anderem folgende Songs:

SongInterpretJahr
„Skandal im Sperrbezirk“Spider Murphy Gang1981
„Layla“DJ Robin & Schürze2022
„10 nackte Friseusen“Mickie Krause1999
„Geh mal Bier holen“Mickie Krause2008
„Olé, wir fahr’n in Puff nach Barcelona“Mickie Krause1999
„20 Zentimeter“Möhre & Tim Toupet2017
„Joana“Peter Wackel2014
Weitere Titelu. a. Mirja Boes

Im Fall von „Joana“ geht es laut Stadt nicht nur um den Liedtext selbst, sondern um die etablierte Publikumsreaktion: Wenn der Sänger den Namen ruft, antworten Bierzelte traditionell mit einem sexualisierten Zwischenruf. Genau dieser Zwischenruf ist der Anlass für die Aufnahme in die Liste.

🎤 Der Hintergrund: Wie alles mit „Layla“ begann

Die Debatte ist nicht neu. Bereits im Sommer 2022 hatte die Stadt Würzburg „Layla“ auf ihrem Kiliani-Volksfest verboten. Die Reaktion war ein viraler Streisand-Effekt – der Song stieg auf Platz eins der deutschen Charts und holte mehr als 70 Millionen YouTube-Aufrufe. Der Versuch, das Lied unsichtbar zu machen, hatte das Gegenteil bewirkt.

Seitdem läuft eine kulturpolitische Debatte: Wo verläuft die Grenze zwischen Kunstfreiheit, Frauenrechten und behördlicher Regulierung? Die Bergkirchweih ist nun der erste größere Versuch, einen ganzen Songkatalog zu adressieren – nicht nur einen Einzelhit. Das ist neu. Würzburg betraf einen Song, Erlangen betrifft zwölf.

🎙️ Reaktionen der Betroffenen

Der Manager der Spider Murphy Gang, Jürgen Thürnau, zeigte sich gegenüber „Bild“ empört: Die Band habe keine offizielle Begründung erhalten. Im Interview mit den „Nürnberger Nachrichten“ zog er einen drastischen Vergleich – selbst in der DDR habe seine Band keine Setlist vorlegen müssen.

Schlagerstar Peter Wackel, mit „Joana“ auf der Liste, äußerte sich aus Mallorca: Die Bergkirchweih sei jahrzehntelang ein wunderbares Fest gewesen, doch seit fünf oder sechs Jahren häuften sich Verbote. Wackel wirft den Behörden eine generelle „Regulierungswut“ vor.

Mickie Krause selbst, mit gleich drei Liedern auf der Liste, kommentierte vorerst nicht öffentlich. Sein Management verwies auf Auftrittsverpflichtungen. Auf der Bergkirchweih ist Krause zwar nicht regulär gebucht – seine Songs zählen aber zum festen Repertoire vieler Live-Bands vor Ort.

⚖️ Die Position der Stadt

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Erlangen begründet die Liste mit der Verantwortung der Kommune für ein respektvolles Festklima. In einer Stellungnahme heißt es sinngemäß: Texte, die Frauen abwerten, hätten auf einem öffentlichen Volksfest nichts zu suchen. Die Verantwortung der Wirte gehe über reine Stimmungsmache hinaus – ein Bierzelt sei auch ein sozialer Raum.

Politisch flankiert wird der Vorstoß vom Erlanger Stadtrat, der bei Großveranstaltungen seit Jahren auf Konzepte gegen sexualisierte Gewalt setzt – mit Awareness-Teams, sicheren Rückzugsorten und Schulungen für Sicherheitspersonal. Die Songliste ist aus dieser Perspektive nicht isoliert zu sehen, sondern Teil einer breiteren Linie. Wirtesprecher und Live-Bands kontern: Die Liste sei kulturpolitisch fragwürdig und überschreite die Grenze zur Bevormundung.

🏛️ Wie schaut Berlin auf die Debatte?

In der Hauptstadt gibt es bisher keine vergleichbare Songliste. Auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest in Berlin, dem Oktoberfest am Olympiastadion und auf Schützenfesten in den Bezirken laufen die meisten der jetzt in Erlangen kritisierten Songs regulär. Eine offizielle Berliner Empfehlung zum Songrepertoire gibt es nicht. Auch der Berliner Senat hat sich bisher nicht öffentlich zur Debatte positioniert.

Auffällig: Am gleichen Pfingstwochenende, an dem in Erlangen die Bergkirchweih startet, läuft in Berlin der Karneval der Kulturen – mit einem völlig anderen Musikspektrum. Brasilianischer Samba, afrobeat-inspirierte Rhythmen, queere Performance-Acts: Die Berliner Festkultur ist klanglich anders sozialisiert. Die deutsche Schlagermusik mit Doppeldeutigkeiten und Bierzelt-Refrain ist in der Hauptstadt weniger zentral als in fränkischen, bayerischen oder NRW-Volksfest-Traditionen.

Heißt das, das Thema geht Berlin nichts an? Im Gegenteil. Auch in Berliner Charlottenburger Bierhäusern, auf dem Bayerischen Platz in Schöneberg oder in Brandenburger Festzelten am Stadtrand werden „Layla“ und „Joana“ Sommer für Sommer gegrölt. Die Frage, wie eine Großstadt mit solchen Texten umgehen sollte, stellt sich überall – nur ist sie hier noch nie zugespitzt worden.

📊 Quellen und Belege

AspektDetailsQuelle
ErstmeldungSchreiben der Gleichstellungsstelle an WirteNürnberger Nachrichten
Wirte-ReaktionSo reagieren die Wirte auf den Appellnn.de
Bundesweite EinordnungDetailberichterstattung mit Songlistet-online.de
Bergkirchweih-TermineVolksfest 21. Mai bis 1. Juni 2026erlangen.info
Vergleich Würzburg „Layla“Sommer 2022, Streisand-EffektBILD

🏛️ BERLINECHO-EINORDNUNG

Was an dieser Geschichte oft falsch verstanden wird

Die Erlanger Songliste ist ein Politikum – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf das, was im Aufruhr untergeht.

Erlangen: 12 Party-Songs vom Volksfest verbannt – die Debatte - Berlin News Highlights

1. Es ist kein juristisches Verbot
Die Stadt Erlangen kann diese Songs nicht rechtlich verbieten. Sie hat eine Bitte ausgesprochen. Wer die Schlagzeile „Stadt verbietet“ liest, sollte den Unterschied kennen: Ein behördlicher Appell ist nicht dasselbe wie eine Ordnungsverfügung. Trotzdem hat der Appell Wirkung, weil die Stadt auch Genehmigungsbehörde ist.

2. Beide Seiten haben starke Argumente
Dass Texte wie „Olé, wir fahr’n in Puff nach Barcelona“ frauenverachtende Botschaften transportieren, ist mit Blick auf den Songtitel kaum bestreitbar. Dass eine Behörde Listen mit erlaubter und nicht-erlaubter Kunst erstellt, ist gleichzeitig kulturpolitisch problematisch. Beides kann wahr sein.

3. Der Streisand-Effekt ist real
„Layla“ wurde durch das Würzburger Verbot zum Megahit. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch die jetzt gelisteten Songs nun verstärkt heruntergeladen, gestreamt und gespielt werden, ist hoch. Wer Aufmerksamkeit minimieren will, sollte keine Listen veröffentlichen.

4. Berlin bleibt erstmal raus – aber wie lange?
In der Hauptstadt gibt es bisher keine solche Liste. Aber der Berliner Senat hat eine Gleichstellungssenatorin, der Karneval der Kulturen wirbt explizit mit Awareness-Konzepten, und die Diskussion um sexualisierte Übergriffe auf Großveranstaltungen ist auch in Berlin geführt worden. Es wäre voreilig zu sagen, das Thema treffe nur Franken.

📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
Die Frage ist nicht „Zensur ja oder nein“, sondern „Welcher Weg führt zu einem respektvollen Festklima“. Erlangen hat sich für den Verwaltungsweg entschieden, andere Städte gehen über Aufklärung, Awareness-Konzepte oder freiwillige Codes of Conduct mit den Wirten. Welcher Weg besser funktioniert, wird sich nach Pfingsten zeigen.

Ariane Nagel · BerlinEcho · Politik und Gesellschaft
Ich beobachte kulturpolitische Konflikte seit Jahren. Mein Eindruck: Solche Listen lösen nichts – sie sind ein Symptom dafür, dass die echte Diskussion über Volksfestkultur noch geführt werden muss.

⚖️ Rechtliche Einordnung: Was darf eine Stadt?

Eine Kommune darf in Deutschland einem privaten Wirt nicht ohne Weiteres vorschreiben, welche Musik er spielt. Die Kunstfreiheit ist in Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes verankert und schützt auch Schlagerlieder mit Doppeldeutigkeiten. Eine Songliste als juristisches Verbot würde wahrscheinlich vor dem Verwaltungsgericht keinen Bestand haben.

Anders sieht es aus, wenn die Stadt Genehmigungsbehörde der Veranstaltung ist – wie bei der Bergkirchweih. Dann kann sie Auflagen erteilen, die unter anderem den Schutz von Besuchern, Lärmgrenzwerte und das Auftreten von Künstlern betreffen. Ein direktes Songverbot wäre dabei ein rechtliches Wagnis. Ein Appell ohne Sanktionsdrohung bleibt rechtlich unproblematisch – politisch ist er trotzdem wirksam.

🔗 Mehr aus Politik und Kultur

Die Debatte um Kulturzensur, Gleichstellung und Festkultur reicht weit über Erlangen hinaus. Mehr Beiträge zur Hintergrunddiskussion:

❓ Häufige Fragen zur Erlanger Songliste

Welche Songs stehen auf der Erlanger Songliste?

Auf der Liste der Gleichstellungsstelle stehen zwölf Songs, darunter „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Gang, „Layla“ von DJ Robin und Schürze sowie mehrere Titel von Mickie Krause wie „10 nackte Friseusen“, „Geh mal Bier holen“ und „Olé, wir fahr’n in Puff nach Barcelona“. Auch „Joana“ von Peter Wackel, „20 Zentimeter“ sowie Songs von Mirja Boes sind enthalten. Die vollständige Liste wurde von den „Nürnberger Nachrichten“ zuerst veröffentlicht. Die Stadt hat die Liste den Wirten der Bergkirchweih direkt zugestellt.

Hat Erlangen die Songs juristisch verboten?

Nein. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen hat eine Bitte an die Wirte des Volksfests gerichtet – kein rechtliches Verbot. Im Schreiben heißt es: „Bitte achten Sie darauf, dass diese Titel bei der Veranstaltung nicht gespielt werden.“ Sanktionen für den Fall des Trotzdem-Spielens sind nicht angedroht. Da die Stadt jedoch auch Genehmigungsbehörde der Bergkirchweih ist, hat der Appell faktisch ein hohes politisches Gewicht – auch ohne unmittelbare Rechtsverbindlichkeit.

Warum stehen ausgerechnet diese Songs auf der Liste?

Die Gleichstellungsstelle begründet die Auswahl mit „sexistischen oder frauenfeindlichen Inhalten“. Konkret geht es um Texte, die Frauen herabsetzen, sexualisieren oder als reine Objekte darstellen. Im Fall von „Joana“ steht zudem ein etablierter sexualisierter Publikums-Zwischenruf im Fokus. „Skandal im Sperrbezirk“ thematisiert eine fiktive Prostituierte namens Rosi, „Olé wir fahr’n in Puff nach Barcelona“ spricht für sich selbst. Die Stadt sieht in den Liedern eine Botschaft, die mit dem Anspruch eines respektvollen Volksfests nicht vereinbar sei.

Wann findet die Bergkirchweih 2026 statt?

Die Erlanger Bergkirchweih 2026 läuft vom 21. Mai bis zum 1. Juni 2026 – also über zwölf Tage. Das Volksfest beginnt am Donnerstag vor Pfingsten und endet nach den traditionellen Tagen am Burgberg. Sie zählt zu den ältesten Bier- und Volksfesten Deutschlands und geht auf das Jahr 1755 zurück. Jährlich besuchen rund eine Million Menschen die Bergkirchweih. Damit gehört das fränkische Fest zu den großen deutschen Volksfesten – kleiner als das Oktoberfest, aber regional vergleichbar prägend.

Gab es so etwas schon einmal in Deutschland?

Ja. Bereits im Sommer 2022 hatte die Stadt Würzburg den Song „Layla“ auf ihrem Kiliani-Volksfest verboten. Die Folge war ein massiver Streisand-Effekt: Der Song stieg in die deutschen Charts auf Platz eins und verzeichnete über 70 Millionen YouTube-Aufrufe. Auch andere Städte haben Einzeltitel diskutiert. Neu ist an der Erlanger Songliste, dass nicht ein Einzeltitel betroffen ist, sondern ein ganzes Bündel von zwölf Songs. Damit erreicht die Debatte um Volksfestmusik und Sexismus eine neue Eskalationsstufe.

Was sagen die Künstler dazu?

Der Manager der Spider Murphy Gang, Jürgen Thürnau, zeigte sich gegenüber „Bild“ empört. Er kritisierte vor allem die fehlende Begründung. Peter Wackel, mit „Joana“ auf der Liste, äußerte sich aus Mallorca verständnislos und kritisierte eine seit Jahren zunehmende Regulierungswut auf der Bergkirchweih. Mickie Krause selbst, mit drei Titeln auf der Liste, äußerte sich öffentlich bisher nicht. Sein Management verwies auf laufende Auftrittsverpflichtungen. Die Reaktionen der Künstler reichen damit von empörter Stellungnahme bis zum diplomatischen Schweigen.

Gibt es in Berlin ähnliche Listen für Volksfeste?

Nein, in Berlin gibt es bisher keine vergleichbare Songliste für Volksfeste oder andere Großveranstaltungen. Auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest, dem Oktoberfest am Olympiastadion und auf bezirklichen Festen werden die meisten der in Erlangen kritisierten Lieder regulär gespielt. Der Berliner Senat hat sich bisher nicht öffentlich zur Erlanger Initiative positioniert. Allerdings setzt etwa der Karneval der Kulturen auf umfassende Awareness-Konzepte – ein anderer Ansatz, dasselbe Ziel.

🏁 Fazit: Mehr als ein fränkisches Lokalthema

Die Erlanger Songliste ist ein Lehrstück darüber, wie schwierig die Balance zwischen Gleichstellungspolitik, Kunstfreiheit und Volksfestkultur in Deutschland geworden ist. Wer die Schlagzeile „Stadt verbietet“ liest, sollte die Faktenlage prüfen: Es ist eine Bitte, kein Gesetz. Wer den Schritt der Stadt begrüßt, sollte die Wirkung des Würzburger Vorbilds bedenken. Und wer empört ist, sollte mindestens eine der Songzeilen ehrlich nachlesen. Die Debatte ist offen – und sie wird im Sommer 2026 weitergehen.

🗞 Über die Autorin: Ariane Nagel – Redakteurin für Politik und Gesellschaft
Ich verfolge kulturpolitische Konflikte seit über zehn Jahren – von der Genderdebatte bis zur Festkultur. Mein Anspruch: ausgewogen berichten, beide Seiten ernst nehmen.
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung (22. Mai 2026). Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

AN
✍ Über den Autor
Redakteurin Kultur & Meinung

Ich bin Ariane, und ich schreibe das, was andere vielleicht nicht schreiben wollen: klare Meinungen. Bei BerlinEcho verantworte ich Kultur und Meinung – und ja, das passt gut zusammen, denn Kultur ohne Haltung ist Dekoration. Berlin ist kulturell einzigartig – das Theaterleben, die Literaturszene, die Kunsträume in Hinterhöfen. Ich besuche Premieren und Ausstellungseröffnungen, schreibe Kritiken, die tatsächlich etwas sagen, und zeige auch, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner Kolumne geht es um Dinge, die mir auffallen – gesellschaftliche Widersprüche, Berliner Eigenheiten, manchmal auch einfach Dinge, die mich beschäftigen. Ob das beim Lesen Zustimmung oder Widerspruch auslöst: beides ist mir recht, solange es eine echte Reaktion ist. Für Pressematerialien, Einladungen und Diskussionen bin ich über Twitter oder Instagram erreichbar.

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