Filme & Serien 📅 13. April 2026 ⏱ 8 Min. 👁 91 Aufrufe

Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026: Cast, Trailer & Serien-Start

Das Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026 startet im Juli. Alle Infos zu Cast, Trailer und warum Staffel 2 bereits bestellt ist. → Jetzt lesen!

Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026: Cast, Startdatum & warum Staffel 2 schon bestellt ist

Unsere Kleine Farm Netflix auf einen Blick Das Netflix-Remake von „Unsere Kleine Farm“ startet am 9. Juli 2026 weltweit mit acht Episoden der ersten Staffel. Die Serie basiert auf den autobiografischen Büchern von Laura Ingalls Wilder und wird von Showrunnerin Rebecca Sonnenshine (bekannt als Executive Producer von „The Boys“) neu erzählt. Netflix hat die Serie bereits vor ihrer Premiere für eine zweite Staffel verlängert — ein ungewöhnlich starkes Vertrauenssignal des Streamers. In Berlin läuft die Serie ab dem 9. Juli direkt in der deutschen Netflix-App.

Was ist das Remake – und warum jetzt?

Wenn wir in den Berliner Feuilletons über Reboots diskutieren, schwingt oft reflexhafte Skepsis mit. Zu Recht – die meisten Remakes bedienen sich nostalgisch an bekannten Stoffen, ohne eigene Perspektive. Bei der Neuauflage von „Unsere Kleine Farm“ ist das anders. Die neue Serie ist laut Netflix-Beschreibung „Teil familiäres Drama, Teil epische Überlebensgeschichte und Teil Ursprungsgeschichte des amerikanischen Westens“ und bietet eine facettenreiche Sicht auf die Kämpfe und Triumphe jener, die die Frontier prägten.

Das Original lief von 1974 bis 1983 mit 204 Episoden in neun Staffeln auf NBC und wurde von Michael Landon geprägt. Die neue Version knüpft zwar an denselben literarischen Stoff an — die acht „Little House“-Bücher von Laura Ingalls Wilder aus den 1930er und 40er Jahren, von denen mehr als 73 Millionen Exemplare verkauft wurden — erzählt die Geschichte aber eigenständig und unabhängig vom Original.

Steckbrief: Die neue Serie im Überblick

Merkmal Wert Quelle
Startdatum 9. Juli 2026 (weltweit) Netflix Tudum
Episoden Staffel 1 8 Episoden Netflix
Showrunnerin Rebecca Sonnenshine Produktionsangaben
Staffel 2 Bereits bestellt (März 2026) Netflix Ankündigung
Vorlage Laura Ingalls Wilder Buchreihe 73 Mio. verkaufte Exemplare
Drehort Winnipeg, Kanada Wikipedia/Produktionsangaben
Original-Serie NBC, 1974–1983, 204 Episoden IMDb

Der Cast: Wer spielt wen?

Alice Halsey spielt Laura Ingalls – die beobachtende, starke und hitzköpfige junge Heldin der Geschichte. Luke Bracey übernimmt die Rolle des Vaters Charles Ingalls, Crosby Fitzgerald spielt Mutter Caroline und Skywalker Hughes verkörpert die ältere Schwester Mary. Damit ist die Kernfamilie komplett besetzt.

Hauptcast Staffel 1
  • Alice Halsey als Laura Ingalls
  • Luke Bracey als Charles Ingalls (Pa)
  • Crosby Fitzgerald als Caroline Ingalls (Ma)
  • Skywalker Hughes als Mary Ingalls
  • Warren Christie als John Edwards
  • Jocko Sims als Dr. George Tann
Indigene Charaktere
  • Meegwun Fairbrother als Mitchell
  • Alyssa Wapanatâhk als White Sun
  • Wren Zhawenim Gotts als Good Eagle
  • Mary Holland (Rolle TBA)
  • Barrett Doss (Rolle TBA)

Quellen: Netflix Tudum – Cast & Premiere  ·  Variety – Startdatum & Staffel-2-Bestätigung

Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026: Cast, Trailer & Serien-Start
Foto: Niklas Jeromin

Was macht diese Neuauflage anders als das Original?

Die Originalserie von 1974 wurde oft als Wohlfühlformat missverstanden — dabei behandelte sie Themen wie Rassismus, Sucht, Vergewaltigung und häusliche Gewalt mit einer Offenheit, die für ihre Zeit ungewöhnlich war. Die Neuauflage geht in dieselbe Richtung, aber noch konsequenter.

Besonders auffällig: Der neue Cast umfasst mehrere indigene Schauspieler in bedeutenden Rollen — Meegwun Fairbrother, Alyssa Wapanatâhk und Wren Zhawenim Gotts spielen Charaktere aus den Stämmen, deren Land die Ingalls-Familie besiedelt. Die Handlung folgt der Familie Ingalls bei ihrem Umzug von ihrer Wisconsin-Farm zu einem Blockhaus in Montgomery County, Kansas, 1869 — auf Native-American-Territorium, das Lauras Vater für eine bevorstehende Öffnung für weiße Siedler hielt. Dass diese Perspektive jetzt gleichwertig erzählt wird, ist der entscheidende Unterschied zur Originalserie.

Showrunnerin Rebecca Sonnenshine: Seriöse Handschrift

Rebecca Sonnenshine ist keine Unbekannte. Als Executive Producer von „The Boys“ hat sie bewiesen, dass sie komplexe Stoffe mit gesellschaftlicher Relevanz umsetzen kann. Sie beschreibt ihre Sicht auf den Stoff so: „Laura Ingalls‘ Bücher und Little House on the Prairie sind ewig — es ist wie das Superhelden-Multiversum. Das ist Teil des Laura Ingalls Wilder-Multiversums.“ Das klingt nach Selbstbewusstsein — und nach einer Regisseurin die das Gewicht der Vorlage kennt.

Cast-Vergleich: 1974 vs. 2026

Figur Original (1974–1983) Remake (2026)
Laura Ingalls Melissa Gilbert (10 Jahre) Alice Halsey (10 Jahre)
Charles Ingalls (Pa) Michael Landon Luke Bracey
Caroline Ingalls (Ma) Karen Grassle Crosby Fitzgerald
Mary Ingalls Melissa Sue Anderson Skywalker Hughes
Sender NBC (Free-TV) Netflix (Streaming)

Die literarische Vorlage: Laura Ingalls Wilders Bücher

Die Vorlage ist eine der meistgelesenen Buchserien der Weltliteratur. Laura Ingalls Wilder schrieb acht Bände über ihre eigene Kindheit im amerikanischen Mittleren Westen des späten 19. Jahrhunderts — erschienen in den 1930er und 40er Jahren, also mitten in der Großen Depression. Die Bücher spiegeln nicht nur Pionierromantik, sondern auch harte wirtschaftliche Realität und den Wunsch nach einem besseren Leben wider — ein Thema das in vielen Berliner Haushalten heute genauso resoniert wie damals in Kansas.

Wilders neunter Band wurde posthum 1971 veröffentlicht. Bis heute sind insgesamt mehr als 73 Millionen Exemplare der Reihe verkauft worden, in mindestens 27 Sprachen übersetzt. Die Netflix-Serie ist die erste Adaption seit der NBC-Originalserie — nach jahrelangen Versuchen bei Sony Pictures (2012) und Paramount Pictures (2016) die nie realisiert wurden.

Staffel 2: Schon vor Premiere bestellt

Das ist das stärkste Signal das Netflix senden kann. Die Verlängerung für eine zweite Staffel wurde am 3. März 2026 offiziell bestätigt — mehr als vier Monate vor dem Start der ersten Staffel. Netflix-Chefin Jinny Howe begründete die frühe Erneuerung damit, dass die Serie „schöne Neuinterpretation“ sei und „eine reiche Grundlage für jahrelanges Storytelling“ geschaffen habe.

Für Serienfans in Berlin bedeutet das: Wer am 9. Juli einsteigt, kann ohne Abbruchrisiko schauen. Ein Cliffhanger-Ende der ersten Staffel wird mit Sicherheit aufgelöst werden.

Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026: Cast, Trailer & Serien-Start - Berlin News Highlights

Häufig gestellte Fragen zum Unsere Kleine Farm Remake Netflix 2026 (FAQ)

Wann startet das Unsere Kleine Farm Remake auf Netflix?
Die erste Staffel startet am 9. Juli 2026 weltweit auf Netflix — alle acht Episoden gleichzeitig. In Deutschland ist die Serie direkt in der deutschen Netflix-App verfügbar, ohne gesonderte Freischaltung.
Wer spielt Laura Ingalls im Netflix-Remake?
Die zehnjährige Alice Halsey spielt Laura Ingalls. Halsey war zuvor in „Lessons in Chemistry“ (Apple TV+) als Tochter von Brie Larsons Figur zu sehen. Im Original spielte Melissa Gilbert die Rolle — ebenfalls im Alter von zehn Jahren.
Muss ich das Original gesehen haben um die neue Serie zu verstehen?
Nein. Die Neuauflage ist vollständig eigenständig konzipiert. Weder die 204 Episoden der NBC-Originalserie noch die Bücher müssen vorher bekannt sein. Die neue Serie erzählt die Geschichte der Familie Ingalls komplett neu für ein modernes Streaming-Publikum.
Gibt es schon eine zweite Staffel?
Ja. Netflix hat Staffel 2 bereits am 3. März 2026 offiziell bestätigt — noch vor dem Start der ersten Staffel. Das ist ungewöhnlich und zeigt, wie viel Vertrauen Netflix in die Produktion hat.
Wo wurde das Remake gedreht?
Die Dreharbeiten fanden in Winnipeg, Kanada statt — von Juni bis Oktober 2025. Die Großprärienlandschaft Manitobas ist der Great Plains-Landschaft der amerikanischen Midwest-Originalschauplätze ähnlich genug für eine überzeugende Optik.
Wie viele Bücher hat Laura Ingalls Wilder geschrieben?
Laura Ingalls Wilder schrieb acht Bände zwischen den 1930er und 1940er Jahren. Ein neunter Band wurde posthum 1971 veröffentlicht. Insgesamt wurden mehr als 73 Millionen Exemplare der Reihe in mindestens 27 Sprachen verkauft.

Fazit: Mehr als Nostalgie — eine Serie mit echtem Anspruch

Das Netflix-Remake von „Unsere Kleine Farm“ ist kein Nostalgieprojekt. Mit Rebecca Sonnenshine als Showrunnerin, einem diverseren Cast als das Original und einer Handlung die indigene Perspektiven gleichwertig einbezieht, ist die Serie von Anfang an auf eine andere Qualitätsstufe ausgerichtet. Die frühe Verlängerung für Staffel 2 unterstreicht das.

Wer am 9. Juli einschalten will, braucht kein Vorwissen — weder die Bücher noch das Original. Die neue Serie ist eigenständig und erzählt eine Geschichte, die so zeitgemäß wie die Vorlage selbst ist: Es geht um Pioniergeist, Familienzusammenhalt und die Frage wem ein Land wirklich gehört.

Offizielle Informationen: Netflix Tudum – Little House on the Prairie  ·  Variety – Serienstart & Staffel-2-Renewal  ·  Stern – Erste Szenen

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt und redaktionell geprüft. Alle Fakten basieren auf öffentlich verfügbaren Quellen: Netflix Tudum, Variety, IMDb und Wikipedia (Stand: 13. April 2026). Änderungen durch Netflix vorbehalten. Redaktionelle Verantwortung: Ariane Nagel, BerlinEcho Kulturredaktion.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI-Technologie erstellt und redaktionell geprüft. Alle genannten Fakten basieren auf öffentlich verfügbaren Quellen (Netflix Tudum, Variety, IMDb). Stand: 13. April 2026. Änderungen durch Netflix vorbehalten. Redaktionelle Verantwortung: Ariane Nagel, BerlinEcho Kulturredaktion.

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✍ Über den Autor
Redakteurin Kultur & Meinung

Ich bin Ariane, und ich schreibe das, was andere vielleicht nicht schreiben wollen: klare Meinungen. Bei BerlinEcho verantworte ich Kultur und Meinung – und ja, das passt gut zusammen, denn Kultur ohne Haltung ist Dekoration. Berlin ist kulturell einzigartig – das Theaterleben, die Literaturszene, die Kunsträume in Hinterhöfen. Ich besuche Premieren und Ausstellungseröffnungen, schreibe Kritiken, die tatsächlich etwas sagen, und zeige auch, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner Kolumne geht es um Dinge, die mir auffallen – gesellschaftliche Widersprüche, Berliner Eigenheiten, manchmal auch einfach Dinge, die mich beschäftigen. Ob das beim Lesen Zustimmung oder Widerspruch auslöst: beides ist mir recht, solange es eine echte Reaktion ist. Für Pressematerialien, Einladungen und Diskussionen bin ich über Twitter oder Instagram erreichbar.

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