1. FC Union Berlin 📅 31. Mai 2026 ⏱ 6 Min. 👁 10 Aufrufe

Union Berlin: Lustrinelli wird neuer Cheftrainer

Union Berlin verpflichtet Mauro Lustrinelli als neuen Trainer. Präsident Zingler erklärt den Wechsel und den neuen Weg der Eisernen. Alle Infos.

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Union Berlin geht mit einem neuen Trainer in die Saison 2026/27: Mauro Lustrinelli (50). Der Schweizer Meistercoach vom FC Thun folgt auf Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die als erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte den Klassenerhalt sicherte. Präsident Dirk Zingler erklärt im Interview, was der neue Mann verändern soll – und warum bei Union zuerst der Mensch zählt.

Kurz zusammengefasst
Mauro Lustrinelli (50) wird zur Saison 2026/27 neuer Cheftrainer von Union Berlin. Der FC-Thun-Meistercoach soll das Spiel der Eisernen modernisieren und junge Spieler integrieren. Er folgt auf Marie-Louise Eta, die zur Frauenmannschaft wechselt. Union überweist rund eine Million Euro Ablöse an Thun.
📑 Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mauro Lustrinelli (50) wird zur Saison 2026/27 neuer Cheftrainer von Union Berlin.
  • Er kommt vom FC Thun, den er als Aufsteiger überraschend zum Schweizer Meistertitel führte.
  • Union zahlt laut Medienberichten rund eine Million Euro Ablöse; Lustrinelli hatte in Thun Vertrag bis 2028.
  • Er folgt auf Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die nun die Union-Frauen übernimmt.
  • Das erste Training mit der Mannschaft ist für den 1. Juli angesetzt.

Union Berlin: Der Trainerwechsel im Überblick

Union Berlin – Union Berlin: Der Trainerwechsel im Überblick
Union Berlin: Der Trainerwechsel im Überblick

Bei Union Berlin beginnt eine neue Ära. Nach einer durchwachsenen Saison, in der sich die Eisernen im April von Trainer Steffen Baumgart trennten, übernahm Marie-Louise Eta interimsweise und sicherte den Klassenerhalt. Zur neuen Spielzeit kommt nun Mauro Lustrinelli vom FC Thun. Der Verein bestätigte die Verpflichtung offiziell.

Geschäftsführer Profifussball Horst Heldt begründete die Wahl mit Lustrinellis Fähigkeit, Mannschaften zu formen und weiterzuentwickeln. Man wolle aktiver spielen und verstärkt junge Spieler integrieren. Lustrinelli unterschrieb in Köpenick und trifft am 1. Juli erstmals auf die Mannschaft. Wie sich der Bezirk rund um die Alte Försterei entwickelt, zeigt unsere Bezirks-Analyse. Alle Entwicklungen rund um die Eisernen bündeln wir in unserem Sportressort.

Wer ist Mauro Lustrinelli?

Mauro Lustrinelli ist ein früherer Schweizer Nationalstürmer und gilt als einer der spannendsten Trainer der Schweiz. Seit 2022 arbeitete er beim FC Thun, mit dem er 2024/25 in die Super League aufstieg und in der abgelaufenen Saison sensationell den Meistertitel gewann. Nach diesem Coup war er auch von italienischen Klubs umworben.

Ein gutes Omen für Union: Lustrinelli war zu Beginn seiner Trainerlaufbahn bereits Co-Trainer von Urs Fischer in Thun – jener Trainer-Ikone, die Union einst in die Champions League führte. Seinen Stil beschreibt Lustrinelli selbst als offensiv und dynamisch. Damit steht er für einen anderen Ansatz als den pragmatischen Umschaltfussball, mit dem Union jahrelang erfolgreich war. Wie der Berliner Fussball-Sommer aussieht, liest du in unserem Beitrag zu Berlins Fussball-Locations.

Zingler über die Entscheidung für Lustrinelli

Präsident Dirk Zingler, seit 2004 im Amt und Architekt von Unions Aufstieg aus der vierten Liga bis in die Champions League, erklärte die Wahl im Interview mit der «Bild». Lustrinellis Profil habe zum Wunsch gepasst, etwas zu verändern. Die Kernfrage sei gewesen: «Ist es riskanter, den bisherigen Weg noch weiterzugehen, oder ist es riskanter, etwas Neues zu probieren?»

Sieben Bundesliga-Jahre sei Union mit seiner Art, Fussball zu spielen, erfolgreich gewesen, so Zingler. Lustrinelli bringe einen modernen Ansatz mit und sei kommunikativ stark – Qualitäten, die bei der Arbeit mit jungen Spielern gefragt seien. Den Beckenbauer-Ansatz «Geht’s raus und spielt’s Fussball» oder Skatspielen im Mannschaftsbus, das gebe es nicht mehr. Mehr Hintergründe zum Hauptstadtklub findest du auf unserer Berliner Fussballseite.

Warum bei Union der Mensch zählt

Zingler betonte, bei Unions Führungskräften stehe die menschliche Komponente im Vordergrund. Die menschliche Ebene sei «immer die Tür, die sich öffnen muss, um sportliche Gespräche zu führen» – nicht umgekehrt. Auch Lustrinelli berichtete, die ersten Stunden der Gespräche habe man gar nicht über Fussball geredet.

Dieser Ansatz hat bei Union Tradition. Zingler verwies auf die schwierige erste Saison unter Urs Fischer 2018/19, als der Fussball lange nicht überzeugte – der spätere Erfolg habe alles zugedeckt. Auf die Frage nach Geduld antwortete er nüchtern: «Tabelle, Klassenerhalt, Punkte sind die entscheidenden Kriterien im Profifussball.» Geduld ja, aber der Erfolg bleibe das Mass der Dinge. Weitere Stadtthemen findest du in unserem Bereich Gesellschaft.

Marie-Louise Eta und der neue Weg

Eine zentrale Figur des Umbruchs ist Marie-Louise Eta. Die 34-Jährige hatte als erste Cheftrainerin in der Geschichte der Männer-Bundesliga Geschichte geschrieben, als sie im April interimsweise übernahm und Union in fünf Spielen zum Klassenerhalt führte. Künftig übernimmt sie die Frauenmannschaft des Klubs.

Zingler nannte den Sieg in Mainz am vorletzten Spieltag – Etas ersten als Cheftrainerin – seinen schönsten Moment der Saison, weil er «so viel Gutes im gesamten Klub erzeugt» habe. Mit Lustrinelli bei den Profis und Eta bei den Frauen sieht der Präsident beide Mannschaften gut besetzt. Dazu kommt ein neues Profitrainingszentrum. Den Blick auf weitere Berliner Grossereignisse bietet unsere WM-2026-Übersicht. Was sonst in den Bezirken passiert, findest du im Bezirks-Ressort.

🗞 BerlinEcho-Einordnung

Der Wechsel zu Lustrinelli ist mehr als ein Trainertausch – er ist eine bewusste Abkehr vom pragmatischen Fischer-Erbe. Union will weg vom reinen Umschaltfussball, hin zu aktiverem, offensiverem Spiel. Das ist mutig, denn genau dieser Pragmatismus brachte die Eisernen aus Köpenick bis in die Champions League. Für die Fans an der Alten Försterei heisst das: Geduld mitbringen. Zinglers Verweis auf die holprige erste Fischer-Saison zeigt, dass man in Köpenick weiss, wie lange ein Umbruch dauern kann. Spannend wird, ob das Publikum diese Geduld auch aufbringt.

Quellen

Quelle Inhalt
Sportschau / RBB Strategiewechsel und Hintergründe zur Verpflichtung
t-online Offizielle Verpflichtung und Ablösedetails
Bild Interview mit Präsident Dirk Zingler

Häufige Fragen zum Trainerwechsel bei Union Berlin

Wer ist der neue Trainer von Union Berlin?

Neuer Cheftrainer von Union Berlin ist Mauro Lustrinelli (50). Der Schweizer kommt vom FC Thun und übernimmt zur Saison 2026/27.

Wen ersetzt Lustrinelli?

Lustrinelli folgt auf Interimstrainerin Marie-Louise Eta, die den Klassenerhalt sicherte und nun die Frauenmannschaft von Union übernimmt. Zuvor war im April Steffen Baumgart entlassen worden.

Was kostet der Trainerwechsel?

Laut Medienberichten überweist Union rund eine Million Euro Ablöse an den FC Thun, wo Lustrinelli noch bis 2028 unter Vertrag stand.

Was soll Lustrinelli bei Union verändern?

Lustrinelli soll das Spiel der Eisernen modernisieren – weg vom reinen Umschaltfussball, hin zu aktiverem, offensiverem Spiel. Zudem sollen mehr junge Spieler integriert werden.

Wann beginnt Lustrinelli seine Arbeit?

Das erste Training mit der Mannschaft ist für den 1. Juli 2026 angesetzt, zum Start der Vorbereitung auf die Saison 2026/27.

Unsere Einordnung

Lustrinelli ist ein spannender, aber kein risikofreier Griff. Ein Meistertitel mit einem Schweizer Aufsteiger ist beeindruckend, die Bundesliga ist aber eine andere Hausnummer. Dass Union beim Menschlichen ansetzt statt bei der Taktik, passt zur DNA des Klubs – und ist nach drei vorzeitig entlassenen Trainern nachvollziehbar. Jetzt müssen Ergebnisse folgen.

– Julian Möhring, Sportredakteur, BerlinEcho

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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschliessend redaktionell überarbeitet und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion. Die Zitate von Dirk Zingler stammen aus einem Interview mit der «Bild».

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JM
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