Eine amtliche Sturmwarnung für Berlin und Brandenburg bestimmt das Wetter am Ostermontag, den 6. April 2026. Ein Sturmtief bringt Windböen von bis zu 60 km/h in die Hauptstadt und bis zu 80 km/h in den Norden Brandenburgs. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor der Gefahr durch herabfallende Äste. Am Abend lässt der Wind nach, gefolgt von Frostgefahr in der Nacht zum Dienstag.
Das Wichtigste in Kürze
- Windgeschwindigkeiten: In Berlin werden Böen von 50 bis 60 km/h erwartet, im Norden Brandenburgs sind bis zu 80 km/h möglich.
- Stark betroffene Regionen: Sechs Landkreise im Norden Brandenburgs, darunter Prignitz, Uckermark und Barnim, müssen mit den stärksten Winden rechnen.
- Temperaturen: Die Tageshöchstwerte am Ostermontag liegen zwischen 12 und 15 Grad Celsius.
- Wetter-Aussicht: Der Wind flaut am Abend ab, doch in der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen örtlich auf bis zu -1 Grad, was zu Frost führen kann.
Was bedeutet die DWD-Sturmwarnung für Berlin und Brandenburg?
Das Wettergeschehen in der Hauptstadtregion wird am Feiertag, dem 6. April 2026, von kräftigen Luftströmungen dominiert. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) greift ein auflebender Nordwest- bis Westwind um sich. Die Meteorologen erklären die Ursache in ihrem Warnlagebericht: „Im Einflussbereich eines Sturmtiefs bei Finnland wird mit lebhafter West- bis Nordwestströmung kühle Meeresluft nach Brandenburg und Berlin geführt.“
Trotz der starken Winde bleibt es weitgehend trocken. Sie erwartet ein Mix aus Sonne und Wolken bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad Celsius. Dennoch ist Vorsicht geboten: Die Böen können Äste abbrechen und lose Gegenstände durch die Luft wirbeln lassen. Wie schnell aus starkem Wind eine tödliche Gefahr werden kann, zeigte ein tragischer Zwischenfall am Ostersonntag in Schleswig-Holstein, bei dem drei Menschen starben, als ein Baum auf sie stürzte. Solche Ereignisse fließen auch in den Berliner Wetter Jahresüberblick ein.
Welche Regionen sind von der Sturmwarnung am stärksten betroffen?
Besonders in der Nordosthälfte Brandenburgs prognostiziert der DWD die kräftigsten Böen. Im Gegensatz zu extremen Unwettern der Stufe Rot oder Violett handelt es sich hierbei laut DWD-Klassifizierung um „markantes Wetter“ (Stufe Gelb bis Orange), das dennoch besondere Aufmerksamkeit im Freien erfordert. Die Gefahr durch herabfallende Äste ist in den stark bewaldeten Kiezen und an S-Bahn-Trassen erhöht.
| Region / Landkreis | Max. Windgeschwindigkeit | Gefahrenpotenzial |
|---|---|---|
| Berlin (gesamtes Stadtgebiet) | 50 – 60 km/h (Bft 7) | Herabfallende Äste möglich |
| Prignitz & Ostprignitz-Ruppin | 65 – 80 km/h (Bft 8) | Erhöhte Vorsicht in Wäldern |
| Oberhavel & Uckermark | 65 – 80 km/h (Bft 8) | Erhöhte Vorsicht in Wäldern |
| Barnim & Märkisch-Oderland | 65 – 80 km/h (Bft 8) | Erhöhte Vorsicht in Wäldern |
| Südliches Brandenburg | 50 – 60 km/h (Bft 7) | Herabfallende Äste möglich |


Wie entwickelt sich das Wetter nach dem Sturm?
Diese Kombination aus Restfeuchtigkeit und Minustemperaturen erfordert besonders im Straßenverkehr erhöhte Aufmerksamkeit. Auf Brücken und in waldreichen Abschnitten steigt die Glättegefahr in Berlin bei Werten unter dem Gefrierpunkt erfahrungsgemäß rasch an. Autofahrer und Radfahrer sollten ihre Geschwindigkeit in den frühen Morgenstunden entsprechend anpassen.

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Häufige Fragen zur Sturmwarnung Berlin Brandenburg
Wie lange gilt die Sturmwarnung Berlin Brandenburg am Ostermontag?
Die amtliche Sturmwarnung gilt laut dem Deutschen Wetterdienst vom Vormittag bis in die Abendstunden. Gegen Abend flaut der Nordwestwind in der gesamten Region spürbar ab und die Wetterlage beruhigt sich.
Welche Windgeschwindigkeiten werden in der Hauptstadt erwartet?
Im Berliner Stadtgebiet rechnen die Meteorologen am Ostermontag mit Windböen zwischen 50 und 60 Kilometern pro Stunde. Das entspricht der Windstärke 7. Damit ist der Wind stark genug, um kleinere Äste von den Bäumen zu brechen.
Welche Landkreise in Brandenburg sind vom Sturm am stärksten betroffen?
Besonders hart trifft es die Nordosthälfte Brandenburgs. In den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland werden kräftige Böen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde (Windstärke 8) erwartet.
Gibt es Einschränkungen im ÖPNV durch das markante Wetter?
Bislang liegen keine Meldungen über großflächige Ausfälle bei der S-Bahn oder der BVG vor. Sie sollten dennoch vor Fahrtantritt die aktuellen Verkehrsmeldungen prüfen, da umgestürzte Bäume auf oberirdischen Streckenabschnitten kurzfristige Sperrungen verursachen können.
Wie kalt wird es in der Nacht zum Dienstag in der Region?
Nachdem der Wind am Abend nachlässt, kühlt es in der Nacht zum Dienstag deutlich ab. Der DWD prognostiziert örtlich leichten Frost mit Tiefstwerten bis zu -1 Grad Celsius, was am Dienstagmorgen zu lokaler Glättegefahr führen kann.
Fazit
Die Sturmwarnung für Berlin und Brandenburg zeigt, dass das Aprilwetter am Feiertag keine Pause macht. Mit Böen von bis zu 80 km/h im Norden Brandenburgs und 60 km/h in Berlin ist bei Aktivitäten im Freien Vorsicht geboten. Wer den Ostermontag für einen Waldspaziergang nutzen wollte, sollte aufgrund der Gefahr durch abbrechende Äste besser auf offene Flächen ausweichen. Die Wetterlage beruhigt sich zwar zum Abend hin, doch die darauffolgende Nacht bringt mit Temperaturen bis -1 Grad eine neue Herausforderung in Form von möglicher Glätte mit sich. Prüfen Sie daher vor Fahrantritt am Dienstagmorgen die Straßenverhältnisse.
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