Berlin 📅 3. April 2026 ⏱ 6 Min. 👁 119 Aufrufe

Trauer um Flusspferd Kathi: Zoo Berlin verabschiedet 50-jährige Ikone

Flusspferd Kathi Zoo Berlin – Die 50-jährige Flusspferdkuh ist am 30. März 2026 gestorben. Alles zu ihrem Leben, Nachwuchs und Artenschutz. → Jetzt lesen

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Kurzantwort

Das Flusspferd Kathi aus dem Zoo Berlin ist am 30. März 2026 im Alter von 50 Jahren gestorben. Die Flusspferdkuh, die seit 1997 in der Hauptstadt lebte, litt zuletzt an schwerer Arthrose. Ihr Tod beendet eine Ära im Zoologischen Garten und hinterlässt eine Lücke bei Pflegern und Besuchern. Die genaue Todesursache wird nun vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht.

Der Zoo Berlin im Bezirk Mitte (Tiergarten) trauert um eine seiner bekanntesten Bewohnerinnen: Die Flusspferdkuh Kathi ist am 30. März 2026 im außergewöhnlich hohen Alter von 50 Jahren verstorben. Für viele Berlinerinnen und Berliner, die mit ihr aufgewachsen sind, markiert dieser Verlust das Ende einer Ära. Kathi zählte zu den ältesten Säugetieren der Hauptstadt und war ein fester Bestandteil unzähliger Zoobesuche.

Inhaltsverzeichnis+
  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Welche Lebensgeschichte hatte Flusspferd Kathi im Zoo Berlin?
  3. Woran ist das Flusspferd Kathi gestorben?
  4. Was bedeutet Kathis Tod für die verbleibende Flusspferd-Herde im Zoo?
  5. Warum sind Flusspferde als Art gefährdet?
  6. Häufige Fragen zu Flusspferd Kathi Zoo Berlin
  7. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Kathi erreichte ein Alter von 50 Jahren und wurde am 17. Mai 1975 geboren.
  • Seit 1997 lebte die Flusspferdkuh in der deutschen Hauptstadt.
  • Sie brachte vier Jungtiere zur Welt: Emilio (2000), Witha (2008), Lotty (2010) und Max (2012).
  • Flusspferde gelten laut der Roten Liste der IUCN als gefährdet (10 bis 20 Prozent Bestandsrückgang in 10 Jahren).

Welche Lebensgeschichte hatte Flusspferd Kathi im Zoo Berlin?

Kathi wurde am 17. Mai 1975 im Silesian Zoological Park im polnischen Chorzów geboren. Im Jahr 1997 zog sie in den Zoo Berlin und wurde schnell zu einem Publikumsliebling. In ihren knapp drei Jahrzehnten in der Hauptstadt trug sie mit vier Jungtieren maßgeblich zur Zucht bei.

Die Trauer um das Tier bewegt die Berliner Gesellschaft sehr, da viele Generationen von Hauptstadtbewohnern mit ihr aufgewachsen sind. In ihrer Zeit in Berlin sorgte Kathi viermal für Nachwuchs: Emilio (geboren 2000), Witha (2008), Lotty (2010) und Max (2012). Damit leistete sie einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Haltung und Zucht der Art in Berlin.

Merkmal Wert Quelle / Kontext
Name Kathi Zoo Berlin
Geboren 17. Mai 1975 Chorzów (Polen)
Gestorben 30. März 2026 Berlin
Im Zoo Berlin seit 1997 29 Jahre in der Hauptstadt
Nachwuchs Emilio, Witha, Lotty, Max Geburten zwischen 2000 und 2012

Dass Tiere in zoologischen Gärten ein deutlich höheres Alter erreichen als in ihrem natürlichen Lebensraum, liegt an der optimalen Versorgung. Eine passgenaue Nahrung, die angepasste Umgebung sowie die umfassende veterinärmedizinische Betreuung ermöglichen diese langen Lebensspannen.

Woran ist das Flusspferd Kathi gestorben?

Kathi litt altersbedingt an einer schweren Arthrose in den Gliedmaßen und wirkte in ihren letzten Tagen zunehmend geschwächt. Die genaue Todesursache wird nun routinemäßig vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersucht, um den gesundheitlichen Verfall detailliert zu verstehen.

In letzter Zeit stand das Flusspferd unter verstärkter Beobachtung des Tierärzteteams. Sie verbrachte ungewöhnlich viel Zeit im Wasser. Flusspferde nutzen das Wasser generell, um ihren massigen Körper zu kühlen und ihre empfindliche Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose hilft der Auftrieb des Wassers zudem, die schmerzenden Gliedmaßen zu entlasten.

Dr. Andreas Knieriem, Zoo- und Tierparkdirektor, erklärte laut einer offiziellen Mitteilung des Zoos: „Mit 50 Jahren erreichte Kathi ein Lebensalter, das für Flusspferde außergewöhnlich hoch ist. Ihr Verlust geht dem gesamten Team dennoch sehr nahe.“

Trauer um Flusspferd Kathi: Zoo Berlin verabschiedet 50-jährige Ikone
Foto: David McElwee

Was bedeutet Kathis Tod für die verbleibende Flusspferd-Herde im Zoo?

Nach dem Tod von Kathi leben noch drei Flusspferde im Zoo Berlin: Bouli (13 Jahre), Nala (14 Jahre) und das Jungtier Willi (Jahrgang 2025). Die verbliebenen Tiere verweilten nach Kathis Tod noch kurzzeitig in ihrer Nähe, was die engen sozialen Bindungen unterstreicht.

Das Leben im Flusspferdhaus geht trotz des Verlustes weiter. Das Verhalten der verbleibenden Herde verdeutlicht das ausgeprägte Kommunikationsverhalten und die komplexen sozialen Strukturen innerhalb einer Flusspferdgruppe. Ein Spaziergang durch den Tiergarten gehört für viele Familien zum festen Berliner Lifestyle, bei dem die Flusspferde seit ihrer Haltung ab 1874 stets ein Highlight bilden.

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Warum sind Flusspferde als Art gefährdet?

Flusspferde werden auf der Roten Liste der IUCN als „gefährdet“ eingestuft. Ihr Bestand in freier Wildbahn ist in den letzten zehn Jahren um schätzungsweise 10 bis 20 Prozent geschrumpft. Hauptbedrohungen sind Wilderei und der fortschreitende Verlust ihres Lebensraumes.

Trotz ihres oft ruhig wirkenden Erscheinungsbildes gelten Flusspferde als sehr territorial und zählen zu den gefährlichsten Tieren Afrikas. Die ernste Lage in ihrem natürlichen Lebensraum macht engagierte Zuchtprogramme in Zoos zu einem essenziellen Berliner Umweltthema. Diese Programme helfen nicht nur beim Erhalt der Art, sondern schärfen auch das öffentliche Bewusstsein für den Schutz dieser faszinierenden Tiere.

Trauer um Flusspferd Kathi: Zoo Berlin verabschiedet 50-jährige Ikone
Foto: Romain de Tirtoff

Häufige Fragen zu Flusspferd Kathi Zoo Berlin

Wie alt wurde das Flusspferd Kathi im Zoo Berlin?

Das Flusspferd Kathi erreichte ein außergewöhnlich hohes Alter von 50 Jahren. Sie wurde am 17. Mai 1975 in Polen geboren und verstarb am 30. März 2026 in der deutschen Hauptstadt.

Woran ist das Flusspferd Kathi gestorben?

In ihren letzten Tagen litt das Flusspferd Kathi an schwerer Arthrose in den Gliedmaßen und wirkte stark geschwächt. Die genaue Todesursache wird derzeit vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersucht.

Wie viele Nachkommen hatte Kathi in Berlin?

Kathi brachte während ihrer Zeit im Zoo Berlin vier Jungtiere zur Welt. Ihr Nachwuchs besteht aus Emilio (geboren 2000), Witha (2008), Lotty (2010) und Max (2012).

Welche Flusspferde leben jetzt noch im Zoo Berlin?

Nach dem Tod von Kathi leben noch drei Flusspferde in der Anlage im Tiergarten. Die verbleibende Herde besteht aus Bouli (13 Jahre), Nala (14 Jahre) und dem Jungtier Willi (Jahrgang 2025).

Sind Flusspferde vom Aussterben bedroht?

Ja, Flusspferde werden auf der Roten Liste der IUCN als „gefährdet“ eingestuft. Ihr Bestand ist in den letzten zehn Jahren durch Wilderei und massiven Lebensraumverlust um 10 bis 20 Prozent gesunken.

Fazit

Der Tod von Flusspferd Kathi markiert das Ende einer Ära im ältesten Zoo Deutschlands. Mit 50 Jahren erreichte sie ein Alter, das in der Natur kaum möglich gewesen wäre, und prägte die Flusspferdhaltung in der Hauptstadt über Jahrzehnte entscheidend mit. Ihr langes Leben und ihre Rolle als vierfache Mutter unterstreichen die Bedeutung zoologischer Gärten für den Erhalt gefährdeter Arten. Für die Berlinerinnen und Berliner bleibt sie als faszinierendes Sinnbild für den so wichtigen globalen Artenschutz in Erinnerung und hinterlässt eine spürbare Lücke im Herzen des Zoologischen Gartens.

MM
✍ Über den Autor
Redakteurin Lifestyle & Kultur

Ich bin Michelle, und ich schreibe bei BerlinEcho über das, was das Leben in dieser Stadt wirklich schön macht: gutes Essen, interessante Menschen, Orte, die man noch nicht kennt, und Dinge, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Berlin hat eine Gastroszene, die ständig in Bewegung ist. Ich kenne die Geheimtipps, bevor sie in den Reiseführern stehen – und ich sage dir auch ehrlich, was sich nicht gelohnt hat. Meine Restaurantempfehlungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Ich war selbst dort, und ich zahle meistens selbst. Neben Gastronomie schreibe ich über Mode und die Berliner Kreativszene – Ateliers, Designer, Pop-ups, die Dinge, die Berlin zu dem machen, was es ist: eine Stadt, die immer noch Dinge erfindet. Am besten erreichst du mich über Instagram, wo ich auch zeige, was mich gerade beschäftigt.

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