Festival of Lights Berlin 2026: Termine, Orte und beste Route
Inhalt (9 Abschnitte)
- Wann ist das Festival of Lights 2026?
- Welche Orte leuchten beim Festival of Lights 2026?
- Welche Route lohnt sich beim Festival of Lights zu Fuß?
- Was kostet das Festival of Lights?
- Was ist 2026 neu beim Festival of Lights?
- Gibt es eine Karte zum Festival of Lights?
- Ist «Berlin leuchtet» dasselbe Lichterfest?
- Häufige Fragen zum Festival of Lights
- Quellen
Das Festival of Lights Berlin 2026 läuft vom 9. bis 18. Oktober 2026, die Illuminationen leuchten täglich von 19 bis 23 Uhr. Die 22. Ausgabe steht unter dem Motto «Colours of Love» und bespielt laut Programm 37 Orte, vom Fernsehturm über das Brandenburger Tor bis zum Rathauspark Lichtenberg. Anschauen kostet nichts, nur Touren und Shows sind kostenpflichtig.
Zehn Abende, 37 Orte, kein Eintritt: Am Freitag, 9. Oktober 2026, gehen um 19 Uhr die Projektionen des Festival of Lights an. Bis Sonntag, 18. Oktober, laufen sie laut Veranstalter jeden Abend bis 23 Uhr. Das offizielle Programm 2026 nennt die Orte mit Adresse, der Schwerpunkt liegt in Mitte zwischen Alexanderplatz, Unter den Linden und Potsdamer Platz. Wer zu Fuß unterwegs ist, kommt mit einer Route vom Fernsehturm zum Brandenburger Tor an rund 20 Stationen vorbei. Neu sind Shows im Inneren des Berliner Doms und erstmals das Olympiastadion.
Update vom 2. Oktober 2026: Der Text wurde komplett neu geschrieben und mit dem Programm 2026 abgeglichen. Neu: alle 37 Orte, die Fußroute nach Programmadressen, die Preise der lizenzierten Touren und die Termine im Olympiastadion und im Berliner Dom. Korrektur: Die frühere Version nannte Reichstag, Hauptbahnhof und Hackesche Höfe als Stationen; sie stehen nicht im Programm 2026. Gestrichen ist auch die Angabe «private Touren ab 25 Euro».
Wann ist das Festival of Lights 2026?
Das Festival of Lights 2026 findet vom bis statt, von Freitag bis zum übernächsten Sonntag. Laut FAQ des Veranstalters sind die Orte im Festivalzeitraum täglich von 19 bis 23 Uhr beleuchtet; einzelne Installationen können abweichen. Laut berlin.de werden zum Start um 19 Uhr die Illuminationen in der ganzen Stadt eingeschaltet. Veranstalter ist die private Festival of Lights International Productions GmbH, nicht das Land Berlin. Nach eigenen Angaben kommen jährlich rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher.
Welche Orte leuchten beim Festival of Lights 2026?
Das Programm 2026 listet 37 inszenierte Orte, dazu die Ausstellung «Erlebnis Europa» im Europäischen Haus Unter den Linden 78. Gut zwei Drittel liegen in Mitte, einzelne Stationen verteilen sich bis Charlottenburg, Tempelhof und Lichtenberg. Die Tabelle fasst das Programm nach Gebieten zusammen.
| Gebiet | Orte laut Programm | Anzahl |
|---|---|---|
| Alexanderplatz und Nikolaiviertel | Fernsehturm (3D-Mapping), St. Marienkirche, sieben Stationen im Nikolaiviertel, u. a. Gerichtslaube und Wappenbrunnen | 9 |
| Museumsinsel und Unter den Linden | Berliner Dom, Pergamonmuseum (3D-Mapping), Kolonnaden der Alten Nationalgalerie, Humboldt-Universität, Staatsoper, Sankt Hedwigs-Kathedrale, Juristische Fakultät am Bebelplatz | 7 |
| Friedrichstraße bis Pariser Platz | Hotel de Rome und Behren Palais (3D-Mapping), The Westin Grand, Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Brandenburger Tor (3D-Mapping) | 4 |
| Potsdamer Platz | Ritz-Carlton, P5, Kollhoff-Tower (3D-Mapping), Forum Tower, Bodenprojektion, Alte Potsdamer Straße, Haus Huth, The Playce, Das Center | 9 |
| Weitere Orte | Siegessäule, Oberbaumbrücke, THF Tower am Tempelhofer Damm, Postbahnhof, John Jahr Haus in der Kurfürstenstraße, Funkturm, Olympiastadion, Park am Rathaus Lichtenberg | 8 |
Der Lichtenberger Ableger im Rathauspark an der Möllendorffstraße steht im Beitrag zum Festival of Lights im Rathauspark Lichtenberg.
Welche Route lohnt sich beim Festival of Lights zu Fuß?
Die dichteste Fußroute führt vom Fernsehturm am Alexanderplatz nach Westen bis zum Brandenburger Tor und weiter zum Potsdamer Platz. BerlinEcho hat sie aus den Adressen im Programm 2026 zusammengestellt: Fernsehturm (Panoramastraße 1A), St. Marienkirche, Nikolaiviertel mit sieben Stationen, über die Spree zum Berliner Dom, Abstecher zu Pergamonmuseum und Kolonnaden in der Bodestraße, dann Unter den Linden mit Humboldt-Universität, Staatsoper, Bebelplatz mit Juristischer Fakultät und Hedwigs-Kathedrale. Über die Behrenstraße (Hotel de Rome) geht es zur Friedrichstraße (Westin Grand) und schließlich zum Pariser Platz.
Wie lange das dauert, zeigen die geführten Rundgänge: Die Tour von Original Berlin Walks vom Brandenburger Tor zum Fernsehturm ist mit zwei Stunden angesetzt, der Rundgang von Berlin Kultour von der Nikolaikirche zum Bebelplatz mit anderthalb Stunden. Siegessäule, Oberbaumbrücke, THF Tower, Funkturm und Olympiastadion liegen abseits und lohnen eher einzeln mit Bahn oder Rad. Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt lässt sich als Abstecher von der Friedrichstraße mitnehmen.
Was kostet das Festival of Lights?
Das Festival of Lights ist für Besucherinnen und Besucher kostenlos, so steht es in der FAQ und in den Keyfacts des Veranstalters. Geld kosten nur Zusatzangebote: die lizenzierten Lightseeing-Touren auf der Lightseeing-Seite des Veranstalters und bei visitBerlin, sowie die Shows im Berliner Dom und im Olympiastadion. Alle Touren laufen täglich während des Festivals.
| Tour | Start und Ziel | Zeit | Preis Erwachsene |
|---|---|---|---|
| Stadtrundgang Berlin Kultour (1,5 h) | Nikolaikirche bis Bebelplatz | 19.30–21 Uhr | 22 Euro |
| Stadtrundgang Original Berlin Walks (2 h) | Brandenburger Tor bis Fernsehturm | 19–21 Uhr | 25 Euro |
| Stadtrundgang Berlin Erlebnisse (2,5 h) | Nikolaikirche bis Brandenburger Tor | 19–21.30 Uhr | 29,90 Euro |
| Lightliner-Bustour (2,5 h) | Neptunbrunnen, Spandauer Straße | 19–21.30 Uhr | 36 Euro |
| Lightseeing-Bustour Doppeldecker (2,5 h) | Park Inn Alexanderplatz | 19–21.30 Uhr | 37 Euro, Fr und Sa 39 Euro |
Vorsicht bei den Schiffstouren: Der Veranstalter weist selbst darauf hin, dass vom Wasser aus keine Beleuchtungen zu sehen sind.
Was ist 2026 neu beim Festival of Lights?
Neu ist «Beyond the Light»: Vom 9. bis 11. Oktober zeigt der Veranstalter im Innenraum des Berliner Doms insgesamt acht 30-minütige 3D-Videoshows, laut Programmseite mit Beginn zwischen 19 und 22.30 Uhr. Tickets gibt es laut visitBerlin ab 28 Euro, laut Veranstalter auch an der Abendkasse. Vom 13. bis 17. Oktober folgt «Festival of Lights in Concert» im Dom mit Alle Farben, Klangkarussell, Westbam, Anja Schneider, Chris Bekker und Ukai Ndame, Tickets ab 60 Euro.
Erstmals ist das Olympiastadion dabei. Laut Olympiastadion Berlin wechseln sich zwei rund 15-minütige Lichtshows mit Musik des finnischen Lichtdesigners Mikki Kunttu zwischen 19 und 22 Uhr ab, zu sehen von der Ostkurve aus am 9. und 10. sowie vom 12. bis 18. Oktober. Für die Shows im Stadion braucht es ein Ticket. Wegen Stroboskop-Effekten rät der Betreiber Menschen mit Epilepsie ab.
Gibt es eine Karte zum Festival of Lights?
Eine Übersichtskarte veröffentlicht der Veranstalter laut FAQ kurz vor Festivalbeginn auf der Programmseite; bis dahin dient die Adressliste im Programm 2026 als Orientierung. Live-Hinweise kündigt der Veranstalter über seinen WhatsApp-Kanal an. Wie das Wetter an den Abenden wird, zeigt das Berlin-Wetter.
Ist «Berlin leuchtet» dasselbe Lichterfest?
Nein. «Berlin leuchtet» war ein eigenes Lichtfestival, das laut berlin.de von 2013 bis 2020 meist parallel zum Festival of Lights stattfand. Seit 2021 gab es kein «Berlin leuchtet» mehr, 2024 kündigte der Verein seine Auflösung an. Das Lichterfest im Oktober 2026 ist also das Festival of Lights.
Häufige Fragen zum Festival of Lights
Ist das Festival of Lights in Berlin kostenlos?
Ja. Die Illuminationen im öffentlichen Raum sind laut Veranstalter für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei, ein Ticket brauchst du nicht. Kostenpflichtig sind nur Zusatzangebote: die lizenzierten Lightseeing-Touren zwischen 22 und 39 Euro pro Person, die Shows im Berliner Dom ab 28 Euro und die Lichtshows im Olympiastadion.
Wie lange dauert ein Rundgang beim Festival of Lights?
Für die Strecke vom Fernsehturm bis zum Brandenburger Tor solltest du etwa zwei Stunden einplanen; so lange ist auch der geführte Rundgang von Original Berlin Walks auf derselben Achse angesetzt. Da die Projektionen täglich ab 19 Uhr laufen, lohnt ein Start kurz nach Einbruch der Dunkelheit, bevor es an Brandenburger Tor und Dom voll wird.
Ist das Festival of Lights barrierefrei?
Weitgehend ja. Da die Illuminationen von außen betrachtet werden, ist das Festival laut Veranstalter auch für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet. Die Veranstaltungen «Beyond the Light» und «Festival of Lights in Concert» im Berliner Dom sind barrierefrei, ebenso mehrere Lightseeing-Touren, etwa die Bustouren und die Stadtrundgänge. Die Schiffstouren sind laut Tourenliste nicht barrierefrei.
Darf man beim Festival of Lights fotografieren?
Ja, privat schon. Laut Veranstalter dürfen Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen Fotos und Videos der Lichtkunst auch in sozialen Medien zeigen, solange sie damit nichts verdienen. Die Installationen sind urheberrechtlich geschützte Werke. Wer Fotos kommerziell verwerten will, etwa über Bilddatenbanken, braucht die Zustimmung des Festival of Lights.
Quellen
- Festival of Lights: Startseite, Festival of Lights Berlin 2026 «Colours of Love» (abgerufen am 02.10.2026)
- Festival of Lights: Programm 2026, inszenierte Orte (abgerufen am 02.10.2026)
- Festival of Lights: FAQ (abgerufen am 02.10.2026)
- Festival of Lights: LightSeeing-Touren 2026 (abgerufen am 02.10.2026)
- Festival of Lights: Beyond the Light im Berliner Dom (abgerufen am 02.10.2026)
- Festival of Lights: Keyfacts (abgerufen am 02.10.2026)
- berlin.de: Festival of Lights 2026 (Aktualisierung 1. Oktober 2026) (abgerufen am 02.10.2026)
- visitBerlin: Tickets für das Festival of Lights 2026 (abgerufen am 02.10.2026)
- Olympiastadion Berlin: Festival of Lights at the Olympiastadion Berlin (abgerufen am 02.10.2026)
- berlin.de: Berlin leuchtet (abgerufen am 02.10.2026)
Michelle Möhring
Redakteurin Lifestyle & Kultur
Ich bin Michelle, und ich schreibe bei BerlinEcho über das, was das Leben in dieser Stadt wirklich schön macht: gutes Essen, interessante Menschen, Orte, die man noch nicht kennt, und Dinge, die man auf keinen Fall verpassen sollte. …
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