Burlesque in Lichtenberg: Am Freitag, dem 20. Juni 2026, holt die Show Dinnerama fünf Performerinnen ins interkosmos. Veranstaltungsort ist die Fanningerstraße 47 in 10365 Berlin, nur drei Gehminuten vom S+U Lichtenberg entfernt. Einlass ist ab 19 Uhr, die Show startet um 20 Uhr. Eintritt: Spende zwischen 15 und 25 Euro. Mindestalter 18.
Kurz zusammengefasst: Burlesque in Lichtenberg gibt es am 20. Juni 2026 im interkosmos. Das Format heißt Dinnerama, kuratiert von der Berliner Performerin Madame von Fatale. Headliner ist Fou Fou Kaboom aus Großbritannien, dazu treten Melissa Lee, Aurora Sirene und Gänseblümchenrot auf – ein klassisch-verspielter Abend mit kulinarischer Klammer.
📋 Das Wichtigste in Kürze
- Was: Dinnerama – Burlesque-Show mit kulinarischem Konzept
- Wann: Freitag, 20. Juni 2026, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
- Wo: interkosmos – café. bar. utopie, Fanningerstraße 47, 10365 Berlin-Lichtenberg
- ÖPNV: S+U Bahnhof Lichtenberg (S5, S7, S75), Tram 21 Haltestelle Fanningerstraße
- Tickets: Spende zwischen 15 und 25 Euro (gestaffelt nach Selbsteinschätzung)
- Mindestalter: 18 Jahre (Pflicht!)
- Performerinnen: Fou Fou Kaboom (UK), Melissa Lee, Madame von Fatale, Aurora Sirene, Gänseblümchenrot
🍰 Was Dinnerama eigentlich ist
Dinnerama ist eine Burlesque-Show, die das Essen zur Hauptzutat macht. Jede der fünf Performerinnen entwickelt ihre eigene kulinarische Nummer – mal süß, mal salzig, mal scharf. Madame von Fatale, die das Format kuratiert, beschreibt das Konzept so: „Wir sind in der Küche und bereiten etwas ganz Besonderes zu.“ Jeder Akt steht für eine andere Geschmacksrichtung. Es geht um Genuss, Sinnlichkeit und Humor – nicht um Provokation um der Provokation willen.
Die kulinarische Klammer ist mehr als nur Deko. Burlesque arbeitet seit jeher mit Symbolik, mit Verkleidung und Enthüllung, mit dem Spiel zwischen Erwartung und Auflösung. Essen ist dafür ein dankbares Motiv: vertraut, sinnlich, kulturell aufgeladen. Wer mit einer Erdbeere auf der Bühne steht, sagt etwas anderes als jemand mit einem rohen Steak. Genau diese Bandbreite will Dinnerama zeigen.
✨ Diese fünf Performerinnen treten auf

Das Burlesque-Line-up am 20. Juni 2026 bringt eine Mischung aus internationaler Erfahrung und etablierten Berliner Namen auf die Bühne im interkosmos:
- Fou Fou Kaboom (UK) – Headlinerin aus Großbritannien, in der europäischen Burlesque-Szene seit Jahren ein Begriff.
- Melissa Lee – Performerin mit Schwerpunkt klassische Burlesque-Choreografien.
- Madame von Fatale – Veranstalterin und Performerin aus Berlin, kuratiert das Dinnerama-Format.
- Aurora Sirene – Burlesque-Künstlerin mit theatralischem Bühnenstil.
- Gänseblümchenrot – Berliner Performerin mit eigenem visuellen Konzept.
Bei der Berliner Burlesque-Szene ist die Bandbreite groß – von klassischen 1940er-Jahre-Hommagen bis zu queeren Neo-Burlesque-Acts und politischer Performance-Kunst. Dinnerama positioniert sich eher klassisch-verspielt mit kulinarischer Klammer.
📍 interkosmos: Veranstaltungsort in Lichtenberg
Das interkosmos in der Fanningerstraße 47 ist seit Jahren eine feste Größe im Lichtenberger Kulturbetrieb. Oben Café und Bar, im Untergeschoss ein liebevoll gestalteter Veranstaltungsraum für Comedy, Konzerte und Burlesque. Betreiber Jens, Martini und Verena haben das Lokal selbst als „kulturellen Möglichkeitsraum“ angelegt – der Name ist Programm.
interkosmos – café. bar. utopie
Fanningerstraße 47, 10365 Berlin (Lichtenberg)
📞 — (Reservierungen über die Website)
🌐 interkosmos.cc
🕐 Di–Fr 14:00 Uhr bis spät · Sa+So 10:00 Uhr bis spät · Mo Ruhetag
🚇 S+U Bahnhof Lichtenberg (S5, S7, S75) · Tram 21 Haltestelle Fanningerstraße
🚶 Gehzeit vom S+U Lichtenberg: rund 3 Minuten
🚇 So kommst du zum interkosmos in Lichtenberg
Die Anfahrt mit den Berliner Verkehrsbetrieben ist unkompliziert. Der S+U Bahnhof Lichtenberg ist mit den S-Bahn-Linien S5, S7 und S75 vom Hauptbahnhof in rund 20 Minuten erreichbar. Vom Bahnhofsausgang sind es zu Fuß etwa drei Minuten bis zur Fanningerstraße 47.
Alternativ fährt die Tram 21 direkt bis zur Haltestelle Fanningerstraße – die Tram-Anbindung ist besonders aus dem Osten Berlins (Marzahn, Hellersdorf, Friedrichshain) interessant. Mit dem Auto ist die Fanningerstraße in der Tempo-30-Zone des Lichtenberger Wohnviertels gelegen; Parkplätze in den umliegenden Seitenstraßen sind meist verfügbar, abends besonders entspannt.
🎫 Tickets, Spendenpreis und Einlass
Dinnerama nutzt das in der Berliner Off-Kultur verbreitete Spenden-Modell: Du wählst beim Ticketkauf einen Betrag zwischen 15 und 25 Euro nach Selbsteinschätzung. Damit können Menschen mit kleinerem Budget die Show besuchen, ohne sich rechtfertigen zu müssen – und wer mehr zahlen kann, unterstützt die Performerinnen entsprechend besser.
Türöffnung ist um 19 Uhr, die Show beginnt um 20 Uhr. Wir empfehlen, rechtzeitig zu kommen – das interkosmos ist kein riesiger Saal, gute Plätze sind erfahrungsgemäß vor 19:30 Uhr vergeben. Mindestalter ist 18 Jahre und wird am Einlass kontrolliert. Bring also einen gültigen Lichtbildausweis mit, sonst stehst du vor der Tür.
🎭 Burlesque in Berlin: Eine Kunstform mit langer Geschichte
Burlesque ist keine moderne Erfindung. Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert zurück, als die Britin Lydia Thompson 1868 mit ihrer Truppe in den USA einen Trend auslöste. Den Höhepunkt erlebte die Bewegung in den 1930er-Jahren am New Yorker Broadway, bevor 1937 ein Verbot die Szene zurückdrängte. Seit den 1990er-Jahren erlebt Burlesque eine internationale Renaissance – Dita von Teese aus den USA und Marlene von Steenvag aus Berlin gelten heute als die bekanntesten Vertreterinnen.
Berlin ist mittlerweile eine der wichtigsten Burlesque-Städte Europas. Das jährliche Berlin Burlesque Festival zieht Performer:innen aus aller Welt an, die Berlin Burlesque Academy bildet seit 2014 Nachwuchs aus. Anders als oft angenommen geht es bei Burlesque nicht primär um Striptease, sondern um die Kunst der inszenierten Enthüllung – mit Kostümen, Humor, Symbolik und einem gehörigen Augenzwinkern in Richtung gesellschaftlicher Konventionen.
Lichtenberg ist dabei ein interessanter Standort. Der Bezirk Lichtenberg hat sich in den letzten Jahren zu einem ernstzunehmenden Off-Kultur-Standort entwickelt – jenseits der etablierten Pfade in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Mehr News und Kulturtipps aus dem Bezirk findest du im BerlinEcho-Themenhub Lichtenberg.
🏛️ BERLINECHO-EINORDNUNG
Warum Burlesque in Lichtenberg unterschätzt wird

Wer in Berlin an Burlesque, Performance-Kunst und alternative Kulturorte denkt, denkt zuerst an Friedrichshain oder Neukölln. Lichtenberg ist im kulturellen Wahrnehmungsbild der Stadt seltsam unsichtbar – obwohl der Bezirk seit Jahren spannende Off-Spaces aufbaut. Burlesque in Lichtenberg ist ein gutes Beispiel für diese Lücke zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit.
1. Lichtenberg als Off-Kultur-Standort
Das interkosmos ist kein Einzelfall. Rund um den Bahnhof Lichtenberg, in der Frankfurter Allee und in den Seitenstraßen entstehen seit Jahren neue Bars, Kulturräume und Veranstaltungsorte. Die Mieten sind (noch) niedriger als in Friedrichshain-Kreuzberg – das zieht Veranstalter:innen an, die experimentieren wollen.
2. Spenden-Modell statt Festpreis
Der gestaffelte Eintritt zwischen 15 und 25 Euro ist mehr als ein Marketing-Gag. Er spiegelt eine politische Haltung der Berliner Off-Szene wider: Kultur soll zugänglich bleiben, auch für Menschen mit kleinem Budget. Bei einer Show mit fünf internationalen Performerinnen ist 15 Euro fair, 25 Euro angemessen.
3. Burlesque als feministische Kunstform
Anders als oft unterstellt ist Burlesque keine reine Männerunterhaltung. Die Performerinnen kontrollieren, was sie zeigen und was nicht. Forscherinnen wie Joanna Staśkiewicz (Uni Potsdam) haben gezeigt: Burlesque ist eine subversive Kunstform, die mit Geschlechterstereotypen spielt und sie häufig umdreht.
4. ÖPNV-Anbindung als Standortvorteil
Drei Minuten Fußweg vom S+U Lichtenberg – das ist die Art von Anbindung, die Friedrichshainer Veranstaltungsorte oft nicht haben. Wer aus Marzahn, Hellersdorf oder Hohenschönhausen kommt, ist hier schneller als am Görlitzer Bahnhof.
📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
Dinnerama steht für ein Format, das Berliner Off-Kultur ausmacht: kuratiert von einer Performerin, getragen von einem unabhängigen Veranstaltungsort, finanziert über fairen Spenden-Eintritt. Wer am 20. Juni nach Lichtenberg kommt, unterstützt nicht nur die fünf Künstlerinnen, sondern eine Szene, die ohne große Sponsoren auskommt.
Michelle · Ressort Lifestyle & Kultur
Ich beobachte die Berliner Burlesque-Szene seit mehreren Jahren. Was Madame von Fatale mit Dinnerama macht, ist genau das, was die Stadt braucht: kein Massenformat, sondern ein kuratierter Abend mit klarem Konzept. Das interkosmos passt dazu perfekt.
📋 Quellen-Tabelle
| Aspekt | Details | Quelle |
|---|---|---|
| Veranstaltungsort | interkosmos, Fanningerstraße 47, 10365 Berlin | interkosmos.cc |
| Anfahrt | S+U Bahnhof Lichtenberg (S5, S7, S75), Tram 21 | interkosmos.cc |
| Burlesque-Szene Berlin | Übersicht und Geschichte | berlin.de |
| Berlin Burlesque Festival | Internationales Festival in Berlin, Marlene von Steenvag | berlin-burlesque-festival.com |
| Forschung Neo-Burlesque | Joanna Staśkiewicz, Uni Potsdam | Uni Potsdam |
| Bezirk Lichtenberg | 311.000 Einwohner, Berliner Osten | Bezirksamt Lichtenberg |
❓ Häufige Fragen zur Dinnerama Burlesque-Show in Lichtenberg
Wann und wo findet die Dinnerama-Show statt?
Dinnerama läuft am Freitag, dem 20. Juni 2026, im interkosmos in der Fanningerstraße 47 in 10365 Berlin-Lichtenberg. Einlass ist um 19 Uhr, der Showbeginn ist für 20 Uhr angesetzt. Der Veranstaltungsort liegt nur drei Gehminuten vom S+U Bahnhof Lichtenberg entfernt und ist mit den S-Bahn-Linien S5, S7 und S75 sowie der Tram 21 (Haltestelle Fanningerstraße) erreichbar.
Was kostet ein Ticket für Dinnerama?
Der Eintritt zu Dinnerama erfolgt nach einem gestaffelten Spenden-Modell: Du wählst beim Ticketkauf einen Betrag zwischen 15 und 25 Euro nach Selbsteinschätzung. Damit ist die Show auch für Menschen mit kleinerem Budget zugänglich. Wer 25 Euro zahlt, unterstützt die Performerinnen entsprechend besser. Tickets sind über Universe.com (Veranstalter Madame von Fatale) erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nach Stand der aktuellen Ankündigung – wir empfehlen aber Vorabkauf.
Ab welchem Alter ist die Burlesque-Show in Lichtenberg?
Das Mindestalter für die Dinnerama-Show im interkosmos beträgt 18 Jahre und wird am Einlass kontrolliert. Bring einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass) mit. Wer keinen Ausweis dabei hat oder unter 18 ist, wird nicht eingelassen – ohne Ausnahme. Burlesque ist zwar nicht pornografisch, enthält aber erotische Performance-Elemente und ist deshalb erst ab 18 freigegeben.
Wer tritt bei Dinnerama in Berlin auf?
Das Line-up besteht aus fünf Performerinnen. Headlinerin ist Fou Fou Kaboom aus Großbritannien, eine in der europäischen Burlesque-Szene etablierte Künstlerin. Dazu treten Melissa Lee, Madame von Fatale (gleichzeitig Veranstalterin), Aurora Sirene und Gänseblümchenrot auf. Jede Performerin gestaltet eine eigene Nummer rund um das kulinarische Show-Konzept, das den Abend strukturiert. Insgesamt darfst du fünf unterschiedliche Bühnen-Acts erwarten.
Wie komme ich mit dem ÖPNV zum interkosmos?
Die einfachste Anfahrt führt über den S+U Bahnhof Lichtenberg, der mit den S-Bahn-Linien S5, S7 und S75 sowie diversen Regionalzügen angefahren wird. Vom Bahnhof sind es rund drei Minuten zu Fuß zur Fanningerstraße 47. Alternativ erreichst du das interkosmos mit der Tram 21 – die Haltestelle Fanningerstraße liegt direkt vor der Tür. Aus Richtung Marzahn-Hellersdorf ist die Tram-Option meist die schnellste Wahl. Auto-Parkplätze gibt es in den umliegenden Seitenstraßen.
Was genau ist Burlesque – ist das Striptease?
Burlesque ist eine Performance-Kunstform, deren Wurzeln ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Anders als Striptease steht bei Burlesque das künstlerische Konzept im Vordergrund: Choreografie, Kostüm, Musik, Humor und Symbolik. Performerinnen entscheiden selbst, was sie zeigen und was nicht – nicht jede Burlesque-Nummer endet mit Nacktheit. Berlin ist eine der wichtigsten Burlesque-Städte Europas, Dita von Teese und die Berlinerin Marlene von Steenvag gelten als die bekanntesten Vertreterinnen weltweit.
Welche Burlesque-Shows gibt es sonst noch in Berlin?
Berlin hat eine lebendige Burlesque-Szene mit regelmäßigen Shows in verschiedenen Bezirken. Bekannte Formate sind unter anderem der Salon Kokett (kuratiert von Marlene von Steenvag), das jährliche Berlin Burlesque Festival mit internationalem Line-up sowie diverse Off-Formate in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Die Berlin Burlesque Academy bietet zudem seit 2014 Kurse für Nachwuchs-Performer:innen an. Wer Burlesque in Lichtenberg erleben möchte, hat mit Dinnerama eine der wenigen Gelegenheiten im Bezirk.
🏁 Fazit: Lichtenberg goes Burlesque
Burlesque in Lichtenberg ist mehr als eine Show – es ist ein Statement für die Off-Kultur im Bezirk. Fünf Performerinnen, ein kuratiertes kulinarisches Konzept, ein unabhängiger Veranstaltungsort und ein faires Spenden-Modell zwischen 15 und 25 Euro. Wer Burlesque in Berlin abseits der etablierten Hochglanz-Bühnen erleben will, ist im interkosmos richtig. Drei Minuten vom S+U Lichtenberg, ab 18 Jahren, Türen um 19 Uhr. Alle weiteren Kulturtipps aus dem Bezirk findest du im BerlinEcho-Themenhub Lichtenberg – mehr Lifestyle und Kultur gibt’s in unserer Lifestyle-Rubrik.
🗞 Über die Autorin: Michelle – Redakteurin Lifestyle & Kultur bei BerlinEcho
Ich schreibe über die Berliner Off-Kultur jenseits der bekannten Pfade. Burlesque, Cabaret, queere Bühnenkunst – das ist mein Thema. Bei Dinnerama bin ich vor Ort.
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