Der Brand auf der Deponie in Cottbus ereignete sich am 22. März 2026 auf dem ALBA-Recyclinggelände im Ortsteil Saspow. Rund 300 Quadratmeter Grünschnitt standen in Flammen, was einen Großeinsatz der Feuerwehr auslöste. Die Leitstelle Lausitz gab eine amtliche Warnung vor massiver Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung für die Anwohner heraus, eine akute Gesundheitsgefahr bestand jedoch nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Ereignis: Am Sonntagmorgen, 22. März 2026, brannten 300 Quadratmeter Grünschnitt auf der ALBA-Deponie in Cottbus-Saspow.
- Einsatzkräfte: Insgesamt 30 Feuerwehrleute der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren mit neun Fahrzeugen vor Ort.
- Spezialtechnik: Für die Löscharbeiten wurden ein Bagger zum Auseinanderziehen des Brandguts und ein Großtanklöschfahrzeug eingesetzt.
- Warnung: Die Leitstelle Lausitz warnte die Bevölkerung vor starkem Rauch und Geruch, eine akute Gesundheitsgefahr bestand laut Behörden aber nicht.
- Standort: Der Brand ereignete sich auf der ALBA-Umladestation an der Lakomaer Chaussee 5, einer zentralen Entsorgungsanlage der Region.
Wie lief der Feuerwehreinsatz bei dem Brand in Cottbus-Saspow ab?
Unter dem Einsatzstichwort „Flächenbrand“ wurden die Berufsfeuerwehr Cottbus sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren am Sonntagmorgen zur Lakomaer Chaussee alarmiert. Laut Berichten von Niederlausitz Aktuell zogen sich die Löscharbeiten über mehrere Stunden hin.
Eine besondere Herausforderung bei Bränden dieser Art ist das tiefgeschichtete Material, in dem sich Glutnester halten. Um diese effektiv zu bekämpfen, setzte die Feuerwehr einen Bagger ein. Mit diesem wurde der brennende Grünschnitthaufen schrittweise auseinandergezogen, sodass das Löschwasser alle Brandherde erreichen konnte. Zur Sicherstellung einer kontinuierlichen Wasserversorgung auf dem weitläufigen Industriegelände wurde zusätzlich die Fachgruppe Logistik mit einem Großtanklöschfahrzeug nachalarmiert.
Welche Warnungen gab es für Anwohner wegen der starken Rauchentwicklung?
Die dichten Rauchschwaden, die beim Brand auf der Deponie in Cottbus entstanden, zogen über die umliegenden Gebiete. Die regionale Leitstelle reagierte umgehend und verbreitete die Warnung über Warn-Apps wie NINA oder KatWarn sowie den Rundfunk. Obwohl bei einem Grünschnittbrand primär organische Stoffe verbrennen, enthält der Rauch gesundheitsschädlichen Feinstaub und Reizgase. Ein Brand in Perleberg zeigte kürzlich die Gefahren von Rauch in geschlossenen Räumen, während bei Freiflächenbränden wie in Cottbus der weit ziehende Rauch die Hauptgefahr für die Bevölkerung darstellt.
Zusätzlich zur Geruchsbelästigung führte der Rauch zu erheblichen Sichtbehinderungen auf den Straßen rund um die Lakomaer Chaussee. Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Diese Maßnahme diente auch dazu, die Anfahrtswege für nachrückende Rettungskräfte und Spezialfahrzeuge freizuhalten.

Wo genau ereignete sich der Brand und was ist über den Ort bekannt?
Die betroffene Anlage ist ein wichtiger Teil der regionalen Entsorgungsinfrastruktur. Hier werden täglich große Mengen verschiedener Abfallarten verarbeitet, um sie dem Recycling oder der weiteren Entsorgung zuzuführen. Der Brand betraf einen Bereich, in dem Grünschnitt gelagert wurde. Die regulären Öffnungszeiten der Anlage sind Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 07:00 bis 12:00 Uhr.
| Kategorie | Detail-Information | Quelle / Status |
|---|---|---|
| Einsatzort | ALBA-Anlage, Lakomaer Chaussee 5, 03044 Cottbus | Bestätigt |
| Brandfläche | 300 Quadratmeter Grünschnitt | Feuerwehr Cottbus |
| Einsatzkräfte | 30 Feuerwehrleute, 9 Fahrzeuge | Leitstelle Lausitz |
| Besondere Technik | Bagger, Großtanklöschfahrzeug | Fachgruppe Logistik |

Was könnte die Ursache für den Brand des Grünschnitts gewesen sein?
Unmittelbar nach den Löscharbeiten begannen die Ermittlungen zur Brandursache. Erfahrungsgemäß spielen bei Bränden von organischem Material wie Grünschnitt oft biologische Prozesse eine entscheidende Rolle. Bei der Gärung und Verrottung im Kern eines großen Haufens können Temperaturen von über 70 Grad Celsius entstehen. Wenn diese gestaute Wärme nicht entweichen kann und Sauerstoff an die überhitzten Stellen gelangt, kann sich das Material von selbst entzünden.

Die Leitstelle Lausitz, die den Einsatz koordinierte, ist eine zentrale Säule des Krisenmanagements in der Region. Sie ist nicht nur für Feuerwehreinsätze zuständig, sondern auch für die Kommunikation bei weitreichenden Krisenlagen, wie etwa dem Ausbruch der Newcastle Krankheit in Brandenburg. Das schnelle und koordinierte Vorgehen in Saspow verhinderte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Bereiche der Recyclinganlage.
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Häufige Fragen zum Brand auf der Deponie Cottbus
Wo genau hat es in Cottbus gebrannt?
Der Brand ereignete sich auf dem Gelände der ALBA-Recyclinganlage an der Lakomaer Chaussee 5 im Stadtteil Saspow. Dort geriet am Sonntagmorgen ein rund 300 Quadratmeter großer Haufen mit Grünschnitt in Flammen.
Wie gefährlich war der Brandrauch in Saspow?
Die Leitstelle Lausitz warnte vor starker Geruchs- und Sichtbelästigung. Eine unmittelbare Lebensgefahr bestand laut Behörden nicht, jedoch sollten bei solchen Ereignissen vorsorglich Fenster und Türen geschlossen bleiben, da der Rauch Reizgase und Feinstaub enthält.
Wie viele Einsatzkräfte waren bei dem Brand in Cottbus vor Ort?
Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren mit neun Fahrzeugen im Einsatz. Sie wurden von der Fachgruppe Logistik mit einem Bagger und einem Großtanklöschfahrzeug unterstützt.
Warum brennt Grünschnitt auf einer Deponie?
Die genaue Ursache in Cottbus wird noch ermittelt. Häufig entzünden sich große Grünschnitthaufen jedoch selbst. Im Inneren entstehen durch biologische Gärprozesse hohe Temperaturen, die bei Kontakt mit Sauerstoff zu einem offenen Feuer führen können.
Hatte der Brand Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Anlage?
Die Löscharbeiten wurden am Sonntagmittag weitgehend abgeschlossen. Die regulären Öffnungszeiten der ALBA-Umladestation sind Montag bis Freitag von 07:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag von 07:00 bis 12:00 Uhr. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Anlage.
Fazit
Der Brand auf der Deponie in Cottbus hat das effiziente Zusammenspiel der Rettungskräfte in der Lausitz verdeutlicht. Durch die schnelle Reaktion der Leitstelle und den koordinierten Einsatz von Berufsfeuerwehr und ehrenamtlichen Kräften konnte das Feuer erfolgreich auf die ursprüngliche Fläche von 300 Quadratmetern begrenzt werden. Der Einsatz von schwerem Gerät wie Baggern war entscheidend, um die tief sitzenden Glutnester zu erreichen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Für die Anwohner in Saspow war die Rauchbelästigung zwar kurzzeitig intensiv, doch die schnelle Warnung und das professionelle Krisenmanagement zeigten, dass die Infrastruktur zur Gefahrenabwehr in Brandenburg verlässlich funktioniert.
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