Eine telefonische Bombendrohung am BER hat am Donnerstagabend das Terminal 2 in Schönefeld lahmgelegt. Gegen 21 Uhr behauptete ein bislang unbekannter Anrufer, im Gebäude Sprengstoff versteckt zu haben. Die Bombendrohung BER löste einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Flughafen-Sicherheit aus. Rund fünf Stunden später, gegen 2 Uhr in der Nacht, war der Einsatz beendet: kein Fund, keine Verletzten, kein gestrichener Flug.
📑 Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend ging die telefonische Drohung ein. Daraufhin wurde Terminal 2 landseitig geräumt.
- Polizei, Feuerwehr und die Sicherheitskräfte des Flughafens sperrten den Bereich vor den Sicherheitskontrollen.
- Sprengstoffexperten durchsuchten das Terminal und fanden nichts Verdächtiges. Gegen 2 Uhr war alles wieder frei.
- Der Flugverkehr war nicht betroffen, der Bereich hinter den Sicherheitskontrollen blieb durchgehend offen.
- Die Fahndung nach dem unbekannten Anrufer läuft. Der BER fertigte 2024 rund 25,4 Millionen Passagiere ab.
Bombendrohung BER: Was am Donnerstagabend geschah

Gegen 21 Uhr am Donnerstagabend, dem 28. Mai 2026, drohte ein unbekannter Anrufer telefonisch, im Terminal 2 des BER Sprengstoff deponiert zu haben. Polizei, Feuerwehr und die Sicherheitskräfte des Flughafens räumten daraufhin den landseitigen Bereich vor den Sicherheitskontrollen. Sprengstoffexperten durchsuchten das Gebäude. Gegen 2 Uhr in der Nacht zum Freitag gab die Polizei den gesperrten Bereich wieder frei.
Verdächtige Gegenstände fanden die Einsatzkräfte nicht. Knapp fünf Stunden hatte der Großeinsatz gedauert, getragen von der zuständigen Polizeidirektion, der Feuerwehr und dem flughafeneigenen Sicherheitsdienst. Reisende, die am späten Abend noch im öffentlichen Teil des Terminals unterwegs waren, mussten den Bereich verlassen. Die Berliner Zeitung berichtete ebenfalls über die stundenlange Teilsperrung.
Warum der Flugverkehr normal weiterlief
Der Flugbetrieb am BER war zu keinem Zeitpunkt betroffen. Geräumt wurde ausschließlich der landseitige, öffentlich zugängliche Teil von Terminal 2, also der Bereich vor den Sicherheitskontrollen. Hinter den Kontrollen, im sogenannten Sicherheitsbereich, blieb der Betrieb durchgehend offen. Flugzeuge starteten und landeten planmäßig.
Diese Trennung ist kein Zufall, sondern Sicherheitsarchitektur. Der öffentliche Vorbereich lässt sich abriegeln, ohne dass die abfliegenden Passagiere hinter der Kontrolle betroffen sind. Für dich als Reisenden heißt das: Wer bereits eingecheckt und kontrolliert war, kam regulär zu seinem Flug. Mehr Hintergrund zum Flughafen BER und zur Anbindung mit den S-Bahn-Linien S9 und S45 findest du bei uns.
Was über den BER bekannt ist
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld eröffnete am 31. Oktober 2020 mit jahrelanger Verspätung. 2024 fertigte er rund 25,4 Millionen Passagiere ab, ein Plus von gut zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Terminal 1 und Terminal 2 liegen direkt nebeneinander. Terminal 2 wird vor allem in Spitzenzeiten für die Abfertigung genutzt.

Der BER liegt nicht in Berlin selbst, sondern auf Brandenburger Gebiet in der Gemeinde Schönefeld, direkt an der südöstlichen Stadtgrenze zu Treptow-Köpenick. Betreiber ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Aktuelle Hinweise zu Sperrungen und Betriebslage veröffentlicht der Flughafen auf ber.berlin-airport.de. Wer regelmäßig pendelt, sollte zudem die Verkehrsmeldungen aus Berlin im Blick behalten.
Strafrechtliche Folgen einer Bombendrohung
Eine Bombendrohung ist kein Streich, sondern eine Straftat. In der Regel greift Paragraf 126 des Strafgesetzbuchs, die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Das Strafmaß reicht bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Hinzu kommt der finanzielle Hebel: Wer einen solchen Einsatz vortäuscht, kann für die Kosten herangezogen werden.
Und die summieren sich. Hundertschaften, Feuerwehr, Sprengstoffspürhunde und die stundenlange Bindung von Kräften kosten schnell mehrere zehntausend Euro. Die Fahndung nach dem Anrufer läuft. Gelingt eine Identifizierung etwa über die Rufnummer, drohen Anzeige und Kostenbescheid. Weitere Polizeimeldungen aus Berlin sowie Einordnungen rund um die Berliner Polizei sammeln wir laufend. Die brandenburgische Polizei informiert über ihre offizielle Webseite.
Am Donnerstagabend, dem 28. Mai 2026, legte ein einziger Anruf gegen 21 Uhr das Terminal 2 für rund fünf Stunden lahm. Konkret bedeutet das: Der BER, der 2024 rund 25,4 Millionen Reisende abfertigte, kann eine landseitige Drohung abfangen, ohne den Flugbetrieb zu stoppen, weil öffentlicher und gesicherter Bereich baulich getrennt sind. Die Bombendrohung BER reiht sich in eine Serie von Trittbrettfahrer-Drohungen gegen Verkehrsknoten ein, die enorme Kräfte binden, am Ende aber fast immer ohne Fund enden. Genau das macht die Fälle so teuer und so ärgerlich.
Quellen
| Quelle | Inhalt |
|---|---|
| Tagesspiegel (dpa) | Erstmeldung zur Teilsperrung und Freigabe |
| Berliner Zeitung | Ablauf des Einsatzes, Sprengstoffsuche |
| Polizei Brandenburg | Zuständige Behörde, Fahndung |
Häufige Fragen zur Bombendrohung BER
Was war der Auslöser der Bombendrohung BER?
Ein bislang unbekannter Anrufer drohte gegen 21 Uhr am Donnerstagabend telefonisch, im Terminal 2 des BER Sprengstoff versteckt zu haben. Das löste den Großeinsatz aus.
War der Flugverkehr am BER betroffen?
Nein. Geräumt wurde nur der landseitige Bereich vor den Sicherheitskontrollen. Hinter den Kontrollen blieb der Betrieb offen, Flüge starteten und landeten planmäßig.
Wie lange war Terminal 2 gesperrt?
Rund fünf Stunden. Die Drohung ging gegen 21 Uhr ein, gegen 2 Uhr in der Nacht zum Freitag gab die Polizei den gesperrten Bereich wieder frei.
Wurde Sprengstoff gefunden?
Nein. Sprengstoffexperten durchsuchten das Terminal und fanden keine verdächtigen Gegenstände. Die Sperrung wurde anschließend aufgehoben.
Welche Strafe droht für eine Bombendrohung?
In der Regel greift Paragraf 126 StGB mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Zusätzlich kann der Verursacher für die Einsatzkosten haftbar gemacht werden.
Unsere Einordnung
Für dich als Reisenden ist die wichtigste Nachricht die ruhigste: Der BER hat genau so funktioniert, wie er soll. Eine Drohung am Telefon, ein klar abgegrenzter Bereich, kein Stillstand im Flugbetrieb. Ärgerlich bleibt, dass ein einzelner Anruf Hundertschaften, Feuerwehr und Spürhunde für eine halbe Nacht bindet. Wer auf solche Drohungen verzichtet, schützt nicht nur Nerven, sondern auch den eigenen Geldbeutel.
– Maik Möhring, Chefredakteur, BerlinEcho
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ℹ️ Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde unter Einsatz von KI-Tools (Claude, Gemini) recherchiert und vorstrukturiert, anschließend redaktionell überarbeitet, mit Berliner Lokalkenntnis ergänzt und faktengeprüft durch die BerlinEcho-Redaktion.




