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Treptow-Köpenick · Parks Berlin

Wuhlheide: Umbau der 15 Parkeingänge startet am 19. Oktober

Ab 19. Oktober 2026 baut Treptow-Köpenick die 15 Eingänge des Volksparks Wuhlheide um, zuerst am FEZ und an der Parkbühne. Was gebaut wird, was es kostet und was Besucher beachten müssen.

Hannes Nagel Veröffentlicht
Breiter Sandweg zwischen Kiefern und Eichen im Waldpark mit herbstlichem Laub, seitlichem Bauzaun und frischen Beeten.
An 15 Zugängen des Volksparks Wuhlheide starten im Oktober umfangreiche Bauarbeiten zur Erneuerung der Eingangsbereiche. (KI-generiertes Symbolbild)
Inhalt (6 Abschnitte)
  1. Was wird an den Eingängen der Wuhlheide gebaut?
  2. Welche Eingänge sind wann dran?
  3. Warum steckt der Bezirk 5,3 Millionen Euro in Parkeingänge?
  4. BerlinEcho-Einordnung
  5. Wie geht es weiter?
  6. Quellen

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick baut ab 19. Oktober 2026 die 15 Eingänge des Volksparks Wuhlheide um, zuerst den Haupteingang an der Straße An der Wuhlheide mit den Zugängen zu FEZ und Parkbühne. Die Arbeiten sollen bis Frühjahr 2028 dauern und kosten 5,3 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel. Der Haupteingang bleibt offen.

Am Montag, , rücken in der Wuhlheide die Bauleute an. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick gestaltet nach und nach alle 15 Eingänge des Volksparks neu, wie es in einer Pressemitteilung vom 12. Oktober ankündigt. Den Anfang machen zwei Zugänge an der Straße An der Wuhlheide: der Eingang an der Ecke zur Straße zum FEZ und der Haupteingang, über den man sowohl zum FEZ als auch zur Parkbühne kommt. Fertig sein soll alles voraussichtlich im Frühjahr 2028.

Die wichtigste Nachricht für Besucher: Der Haupteingang bleibt während der Arbeiten jederzeit nutzbar. Zeitweise kann sich aber die Wegeführung ändern – wer zum FEZ oder zu einem Konzert auf der Parkbühne will, sollte vor Ort auf die Ausschilderung achten.

  • Baustart: , zuerst An der Wuhlheide
  • Umfang: 15 Eingänge an der Straße An der Wuhlheide und an der Treskowallee
  • Fertigstellung: voraussichtlich Frühjahr 2028
  • Kosten: 5,3 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm GRW
  • Haupteingang: bleibt offen, Wege zeitweise umgeleitet

Was wird an den Eingängen der Wuhlheide gebaut?

Die Eingänge des Volksparks Wuhlheide sollen sichtbarer und einladender werden und ein einheitliches Bild bekommen. Wie das aussieht, hatte das Bezirksamt schon im Februar 2026 beschrieben: Stelen in den Farben des Markenkonzepts der Wuhlheide als Landmarken, gleiche Sitzbänke, Abfalleimer und Radbügel an allen Zugängen, einheitliche Bodenbeläge und neue Pflanzflächen mit überwiegend gebietsheimischen Gehölzen und Stauden.

Dafür ist bereits Platz geschaffen worden. Im Februar ließ der Bezirk rund 2.400 Quadratmeter überalterte Pflanzflächen roden und 15 Bäume fällen. Als Ausgleich sollen 41 neue Bäume und etwa 2.800 Quadratmeter neue Beete entstehen.

Welche Eingänge sind wann dran?

Die Reihenfolge der Bauabschnitte steht in groben Zügen fest. Nach den beiden Zugängen an der Straße An der Wuhlheide geht es Richtung Westen weiter, danach folgen die Eingänge an der Treskowallee. Über Einschränkungen und Umleitungen will das Bezirksamt jeweils rechtzeitig oder vor Ort informieren.

Ausgewählte Eingänge, die umgestaltet werden (Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Stand 05.02. und 12.10.2026)
Eingang Führt zu Bauphase
Ecke An der Wuhlheide/Straße zum FEZ Stellplätze und FEZ ab 19. Oktober 2026
Haupteingang An der Wuhlheide FEZ und Parkbühne ab 19. Oktober 2026
Zugang Heckentheater Heckentheater später, Reihenfolge offen
Hauptzugang Treskowallee/An der Wuhlheide Hauptachse in den Park später, Reihenfolge offen
Zugänge Eichgestell und Modellpark Haupt- und Nebenachse später, Reihenfolge offen

Ein genauer Zeitplan für die einzelnen Eingänge liegt nicht vor. Fest steht nur der Ablauf: erst die Straße An der Wuhlheide Richtung Westen, dann die Treskowallee.

Warum steckt der Bezirk 5,3 Millionen Euro in Parkeingänge?

Der Volkspark Wuhlheide soll als Freizeit- und Ausflugsziel attraktiver werden – das ist die Begründung des Bezirksamts. Bezahlt wird mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), die Bund und Land für Projekte mit wirtschaftlicher Wirkung bereitstellen und die hier über die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe fließen. Aus dem Haushalt des Bezirks für die Grünpflege kommt das Geld also nicht.

Die Eingänge sind der zweite Schritt. Aus demselben Förderprogramm hat der Bezirk bereits ein neues Wegeleitsystem bezahlt: einheitliche Schilder mit Farbkategorien und Piktogrammen, zwei ausgeschilderte Rundwege durch den historischen Volkspark und das ehemalige Pionierpark-Gelände sowie Infotafeln zur Geschichte. Laut Bezirksamt lief der Bau von Juni 2024 bis Oktober 2025 und kostete 620.000 Euro.

BerlinEcho-Einordnung

  • Der Zeitplan hat sich verschoben. Im Februar 2026 war vom Baustart „im Sommer“ die Rede, jetzt beginnen die Arbeiten Mitte Oktober und sollen bis ins Frühjahr 2028 laufen.
  • Auch die Summe ist leicht gestiegen: Im Februar nannte das Bezirksamt 5,2 Millionen Euro, im Oktober 5,3 Millionen Euro.
  • Der Start fällt in die Berliner Herbstferien (19. bis 31. Oktober 2026), in denen das FEZ viele Familien anzieht. Mehr Betrieb am Haupteingang ist also genau dann zu erwarten, wenn dort gebaut wird.

Wie geht es weiter?

Bis zum Frühjahr 2028 wandert die Baustelle von Eingang zu Eingang. Saison, Preise und Ausblick des Freibads im Park stehen in unserem Beitrag zum Sommerbad Wuhlheide. Weitere Grünanlagen findest du in der Übersicht Parks in Berlin, Neuigkeiten aus dem Bezirk auf der Seite Treptow-Köpenick.

Quellen

Hannes Nagel

Redakteur Wirtschaft & Verkehr

Ich bin Hannes, und ich schreibe bei BerlinEcho über Wirtschaft und Verkehr – zwei Themen, die in Berlin enger zusammenhängen, als man denkt. Wer in einer Stadt wohnt, in der die BVG täglich ausläuft und gleichzeitig das teuerste …

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